Ach ja, »Trusty Tahr« ist da

Ubuntu-Logo neuIch hab ja schon aktualisiert, alle Rechner. Die Tage kam Ubuntu 14.04 »Trusty Tahr« auf die Download-Server, auch in den alternativen Varianten mit K, X, L…

Trusty Tahr ist eine LTS-Version, bekommt also wieder Updates über einen Zeitraum von fünf Jahren und ist damit wieder für den Einsatz in Unternehmen interessant.

Über die technischen Details lasse ich mich jetzt nicht aus, das haben andere schon getan. Hier läufts besser als die Vorversion 13.10, besonders auf dem EeePC meiner Tochter. Das Dingen hat nämlich regelmäßig die WLAN-Verbindung verloren, was jetzt deutlich stabiler funktioniert.

Den Download gibts wie immer unter den bekannten Adressen, die Vorversion sollte die Trusty Tahr aber auch als Update anbieten. So zumindest war es hier. Einzig Drittquellen für Pakete müssen nachher wieder manuell aktiviert werden, da diese während des Updates deaktiviert werden. Die Update-Routine sollte aber einen entsprechenden Hinweis anzeigen.

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[Android] App-Rechte einschränken

AppGuard LogoEinige Apps nehmen sich unter Android bekanntlich Rechte, die sicherlich nicht nötig sind und mit fadenscheinigen Ausreden begründet werden. Das beste Beispiel hierfür ist sicherlich die Facebook-App.

Auf meinem HTC Desire hatte ich mal eine CyanogenMod-Version, die im App-Manager das Beschneiden der Rechte zuließ. In Android 4.4 soll das wohl auch mal drin gewesen sein, wurde mit dem nächsten Update aber wieder entfernt. Google möchte wohl nicht, dass der User einzelnen Apps bestimmte rechte entzieht.

Auf meinen Samsung Galaxy S3 mini werkelt noch eine ungerootete Originalsoftware, die ein Spielen mit den Berechtigungen eh nicht zulässt. Ich bin aber über eine App gestolpert, die das trotzdem möglich macht: den SRT AppGuard.

Den gibt es nicht im Play Store, der AppGuard kann nur über die Website des Anbieters heruntergeladen werden. In der kostenlosen Testversion lassen sich maximal vier Apps überwachen und anpassen, der Lizenzschlüssel für die Proversion kostet 3,99 €.

Will man einer App Rechte entziehen, so wählt man diese im AppGuard aus und tappt auf „Überwachen“. Daraufhin wird die App analysiert und die zugehötige die APK-Datei verändert. Nach De- und Neuinstallation der App (ACHTUNG! Alle Daten/Einstellungen weg!) kann man im AppGuard einzelne Berechtigungen deaktivieren. So kann man z.B. einem Kartenspiel das Recht entziehen, auf das Netzwerk zuzugreifen. So werden keine Werbebanner mehr nachgeladen. Oder die Facebook-App darf nicht mehr auf die SMS/MMS zugreifen, das Telefonbuch nicht mehr lesen oder gar schreiben, und einiges mehr. Nebenbei wird der Risikoscore der App (geht von 0 bis 10) mit jedem entzogenen Recht nach unten korrigiert. In einem Log kann man sich bei überwachten Apps anschauen, was die wirklich so machen, auf welche Adressen im Netz zugegriffen wird und an welchen Stellen Zugriffe durch den AppGuard blockiert wurden.

Ich stelle fest, dass das Bearbeiten und entziehen der Rechte keine Hexerei ist. Zumal für eine App essenzielle Berechtigungen ausgegraut sind und nicht entzogen werden können. Das Log kann zudem sehr aufschlussreich sein, selbst wenn man keine Rechte entzieht. Einziger Wermutstropfen: das Galaxy S3 mini (und wahrscheinlich auch andere Samsung-Geräte) setzt den Gerätestatus von „Offiziell“ auf „Benutzerdefiniert“. Das hat die Folge, dass man keine OS-Updates mehr von Samsung bekommt. Wobei gerade beim S3 (mini) die Frage erlaubt ist, ob es denn überhaupt noch Updates gibt…

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Impress-Präsentationen mit Android steuern

LibreOffice 4.0 Impress IconWas PowerPoint für Windows, ist unter Linux Impress aus dem Open- oder LibreOffice-Paket. Wer öfter mal Vorträge mit einer Folienpräsentation untermalt, wird das kennen.

Je nach verwendeter Hardware hat man evtl. Probleme, die Präsentation zu steuern. Schlimmstenfalls kann man das nur am Computer selbst machen, oder man kauft eine teure Präsentationsmaus, die man dann in der Hand hält. Die hat dann oft auch noch einen Laserpointer integriert, mit dem man auf bestimmte Punkte der Präsentation zeigen kann.

Ein anderer Ansatz ist, Impress einfach mit dem Smartphone oder dem Tablet zu steuern. Dazu bin ich die Tage über die kostenlose Android-App „Impress-Remote“ gestolpert, die das sehr fluffig übernimmt. Voraussetzung: Der Computer mit der Präsentation ist bluetoothfähig, oder er befindet sich im gleichen WLAN wie das Smartphone oder Tablet. In Impress muss dann in den Einstellungen nur noch die Fernsteuerung aktiviert werden.

Ich hab es eben mal kurz über Bluetooth getestet, es funktioniert ohne Verzögerung. Die einzelnen Folien werden einfach durch Wischen weitergeschaltet und sogar auf dem Display den Smartphones angezeigt, inkl. vorhandener Notizen. Eine richtig feine Sache, wenn man mal einen Vortrag halten muss, oder eine Versammlung eines Clubs oder einer Partei organisiert und leitet.


logo-app
LibreOffice Impress Remote
The Document Foundation
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pulsante-google-play-store
pulsante-appbrain
qrcode-app

Eine detailierte Anleitung zur Einrichtung findet ihr im Wiki der Document Foundation.

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Neue Androiden im Haus

Anfang September war ich auf mein Desire dermaßen wütend, dass meine Frau mich genötigt hat, mir ein neues Handy zu kaufen. Sie konnte meine Wutausbrüche nicht mehr ertragen… ;-)

Motorola RAZR i weiß

Das Motorola RAZR i in weiß

Die Wahl viel auf das Motorola RAZR i mit Intel-Atom-Prozessor. Zu den technischen Daten habe ich mich bereits im Wiki ausgelassen.

Gekauft habe ich das Teil im Ruhrpark Bochum und wollte es dort gleich in Betrieb nehmen. Ich saß auf dem Parkplatz im Auto und versuchte, die SIM-Karte ins Gerät zu schieben. Es blieb beim Versuch, denn das RAZR i will ne Mirco-SIM haben. Ein Unart neuerdings bei Smartphones…

Ich hatte jedoch unweit vom Parkplatz einem Mobilcom-Debitel-Laden gesehen, und zufälligerweise habe ich meinen Vertrag bei genau diesem Provider. Also eben hin und das Problem geschildert. Ich bin davon ausgegangen, jetzt eine neue SIM-Karte bestellen zu müssen, was mich dann mal eben 25 Euro gekostet hätte. Doch der gute Mann dort im Shop schnappte sich ein Gerät, was mich auf dem ersten Blick eine einen Tacker zum Zusammenheften von Papieren erinnerte, legte meine SIM-Karte einmal da rein und drückte das Teil einmal kräftig zusammen. Heraus kam… eine Micro-SIM-Karte, die dann auch in das Motorola RAZR i passt.

Das RAZR hatte bei Kauf Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich als Betriebssystem installiert, daheim im WLAN gab es dann jedoch sofort das OTA-Update auf Version 4.1.2 Jelly Bean.

Nach nunmehr knapp zwei Monaten Nutzung bin ich recht zufrieden mit dem Gerät. Es gibt natürlich immer ein paar Unzulänglichkeiten, damit wird man leben müssen. Mir fehlt z. B. ein ganz ordinäres UKW-Radio, um unterwegs auch mal ne Bundesligaübertragung zu hören. Hier muss ich nun mein Datenvolumen mit Internetradio belasten.

Ich bin vom Desire mit CyanogenMod gewohnt, von 23:00 Uhr bis 7:00 Uhr die so genannten „Ruhige Stunden” automatisiert zu aktivieren. Das hat mit im festgelegten Zeitraum den Benachrichtigungston für SMS, Email usw. stumm geschaltet und die Vibration deaktiviert. Der Anruf-Klingelton wurde nicht angerührt, so dass ich auch während dieser Zeit erreichbar war. Zudem waren Medien- und Weckerlautstärke unverändert.

Das RAZR hat so genannte „Smart Actions”, mit denen man Ähnliches erreichen kann. Es gibt sogar eine voreingestellt Smart Action namens „Nachtruhe”, da wird aber auch den Anrufton deaktiviert. Ich kann hier höchstens einige Rufnummern aus dem Telefonbuch angeben, bei deren Erkennen das Handy trotz Nachtruhe klingelt. Ist mir zu aufwändig…

Andere Smart Actions schonen z. B. einen schwachen Akku, indem das Display verdunkelt und die Synchronisation im Hintergrund deaktiviert wird, oder schalten in den KFZ-Modus, wenn die Kopplung mit einem bestimmten Bluetooth-Gerät zustande kommt.

Noch mal zur Nachtruhe: Der Benachrichtigungston bleibt bei der Wiederaktivierung unten hängen und ist kaum hörbar. Den muss ich dann jeden Morgen mauell wieder lauter stellen.

Samsung Galaxy S3 mini

Samsung Galaxy S3 mini weiß

Das Samsung Galaxy S3 mini, auch in Weiß

Auf der Arbeit bekam ich mit, dass ein Kollege sein vier Monate altes Samsung Galaxy S3 mini hat fallen lassen und das Gerät deshalb jetzt ein gesplittertes Frontglas hat. Der Kollege legt das Teil in die Ecke und kauft sich ein neues Handy, das Gleiche nochmal.

Auf meine eigentlich scherzhaft gemeinte Frage, was er mir zahlt, wenn ich den Elektronikschrott für ihn entsorge, hat er mir das defekte Smartphone für 60 Euro verkauft. Nicht, bevor ich das Teil ausgiebig auf Funktion getestet habe und auch die Aldi-Karte meiner Frau testweise in das Gerät schob. Das hat nämlich ein T-Mobile-Branding, und die Telekomiker sind für Net-Lock-Sperren auch bei Vertragsgeräten bekannt. Aber alles ist gut, alles funktioniert, nur zerschneidet man sich die Finger an diesem kaputten Glas.

Im Internet gibt es Anleitungen zum Wechsel des Glases, ohne das komplette Display zu tauschen. Der Spaß hätte mich nämlich nochmal knapp 80 Euro gekostet. So habe ich einfach eine neue Scheibe und passenden Kleber für zusammen etwa zehn Euro erstanden und die Reparatur selbst durchgeführt. Das schwierigste dabei ist, das alte Glas abzubekommen. Das ist vollflächig mit dem LCD verklebt, um beste Funktion des Touchscreen zu gewährleisten. Das LCD durfte aber in keinem Fall kaputt gehen, sonst hätte ich doch noch die 80 Euro ausgeben müssen.

Bei der Montage des neuen Glases ist mit wohl etwas zu Kleber unter an das Gerät gekommen. Jedenfalls ist beim Andrücken des Glases etwas Kleber unter das selbige gelaufen und ist jetzt im Display sichtbar. Allerdings immer weniger, je heller das Display leuchtet. So kann Töchterchen, für die das Samsung gedacht war, damit leben und freut sich einfach nur über das Teil.

Die alten Handys werden zum Teil weiter genutzt. Mein Desire nutzt jetzt mein Sohn, der dafür sein LG Optimus L3 e400 ausrangierte. Und Töchterchen hat ihr HTC Wildfire S in die Altgeräte-Schublade gepackt.

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Sauce für den Salamander

Kubuntu-Logo neuVor ein paar Tagen, am 17. Oktober, ist (K)Ubuntu 13.10 „Saucy Salamander” in der finalen Version veröffentlicht worden. Nachdem ich nun die Systeme hier im Haushalt aktualisiert habe, verliere ich dazu auch mal ein Worte dazu.

Das Update lief auf allen Rechnern über die integrierte Routine problemlos ab, im Nachhinein zeigen sich jedoch einige Unzulänglichkeiten:

So konnte ich z.B. Google Earth nicht mehr öffnen, es war im Pfad /opt nicht mehr auffindbar. Deinstalliert scheinbar… Der Symlink in /usr/bin ist noch da, mehr aber auch nicht. Nun ja, es ließ sich ohne Probleme neu installieren, und die Einstellungen im Homeverzeichnis waren ja auch noch da.

Networkmanager

Der neue Networkmanager in Kubuntu 13.10

Der Diashow-Bildschirmschoner auf Schatzis Laptop läuft mit Lichtgeschwindigkeit, man sieht eigentlich nur noch einen flackernden und flimmernden Bildschirm.

Auffällig ist der neue Networkmanager im Systemabschnitt der Kontrollleiste, der mächtig an Windows erinnert. Auch der Verbindungs-Editor wurde überarbeitet, aber den braucht man eigentlich nicht allzu häufig.

Beim Erstellen der Screenshort ist mir aufgefallen, dass KSnapshot nicht mehr auf die Taste Druck reagiert. Ich musste es über Alt+F2 manuell starten.

Verbindungs-Editor

Der Verbindungs-Editor zum Bearbeiten der vorhandenen oder Erstellen neuer Netzwerkverbindungen

Ob die Mobilfunk-Verbindung funktioniert habe ich noch nicht getestet. Die Tagesflat kostet immerhin 2,50 € am Tag, das ist mir nur für einen Test zu viel.

Was ich gleich noch mal machen werde ist, die Paketquellen zu durchsuchen. Ich habe den Verdacht, dass KDE nicht komplett installiert ist. Zumindest scheinen einige Pakete für die deutsche Lokalisierung zu fehlen…

Eine Menge weiterer Tipps rund um Ubuntu 13.10, für den Unity-Desktop, gibt Muhamed in seinem Blog „Use Linux”.

Im Übrigen hat Mark Shuttleworth nun auch bekannt gegeben, dass die Version 14.04 (die wieder eine LTS-Version sein wird) auf den Namen „Trusty Tahr“ hören wird. Die Version wird voraussichtlich am 17. April 2014 veröffentlicht.

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