Archiv für 19. April 2008

Multifunktions-Center Brother MFC-235C

Vor ein paar Wochen habe ich mir das Brother MFC-235C Multifunktions-Center gegönnt. Das ist ein preiswertes Gerät, das ein Arbeitskollege mir empfohlen hat. Es beherbergt Drucker, Scanner, Kopierer und Fax in einem Gerät, Kopie und Fax auch ohne PC. Und wie versprochen, berichte ich hier, wie ich das Schmuckstück zum Laufen bekam.

mcf-235c

Brother MFC-235C
Bild: Brother, © by Brother International GmbH

Ich habe mich erst mal im Netz schlau gemacht, was den Betrieb unter Linux angeht. Demnach sollte wohl der Scanner nicht mit dem Pinguin zusammen arbeiten, der Drucker würde nicht in allen Funktionen unterstützt. O.o

Ich habe mir gedacht, für knapp 90 Euronen versuch es mal. Wenns nicht klappt, geht das Teil bei eBay rein. Dann habe ich in diversen Foren nach Tipps und Tricks gesucht, und bin dann auf die amerikanische Brother-Seite gestoßen. Da gibt es… Linux-Treiber für das MFC :-)

Ich habe da insgesamt 7 Dateien geladen, allesamt als Debian-Pakete (.deb-Dateien). Zwei davon hätte ich nicht gebraucht, wie sich nachher gezeigt hat. Nach der Anleitung auf der Brother-Seite habe ich die installiert, und schon standen mit in CUPS zwei neue Drucker zur Verfügung. Zum einen gab es den “MFC-235C”, der jetzt mein Standard-Drucker ist, zum anderen einen “BRFAX”, der mir die Fax-Funktion an den Rechner bringen soll. Das jedoch hat bisher noch nicht geklappt, brauche ich aber auch nicht. ;-)

Ich muss dabei noch erwähnen, das ich das MFC an den USB-Port meiner FRITZ!Box 7170 angeschlossen habe, wie den alten Drucker zuvor auch schon. Der Drucker wird dann über die Adresse socket://fritz.box:9100 angesprochen. Zum Rest des Beitrags »

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Welche Distribution?

Ich möchte einfach mal wissen, welche Distribution für Euch die richtige ist, bzw. welche Ihr Umsteigewilligen empfehlen würdet.

Es ist mir klar, dass da jeder seine eigene Philosophie hat, dass es natürlich Geschmacksache ist und dass ich hier wieder einen “Glaubenskrieg” auslösen könnte. ;-)

Ich habe verschiedene Distris durch. Angefangen mit SuSE Linux 7.0, habe ich bis openSuse 10.2 so ziemlich alle Versionen der Nürnberger Distribution mitgemacht. Die Entwicklung unter der Regie von Novell fand ich allerdings nicht so prickelnd, so dass ich nach dem Deal mit M$ zunächst das gerade veröffentlichte Debian 4.0 “Etch” installierte. Da fehlten mir jedoch einige Funktionen in bekannter Software, da es sich nicht um aktuelle Software handelt. So fehlte mir z.B. in Amarok die Anbindung das ShoutCast-Verzeichnis. Daher habe ich auf Debian Sid, den unstabilen Entwicklerzweig von Debian gewechselt. Allerdings nicht original Sid, sondern Sidux. Das enthält einige Anpassungen, die es erlauben, die Alpha- und Beta-Versionen relativ stabil einzusetzen. So kann ich stets die aktuellste Software im Produktiv-Einsatz nutzen.

Auf dem Notebook habe ich noch einige andere Distris getestet. Außer SAM, dem Linux aus Sachsen, hat mich da aber nichts wirklich überzeugen können. Nur fehlen mir auf dem optisch prima XFCE-Desktop einige Funktionen.

Wie sieht’s denn bei Euch aus?

Welche Distribution bevorzugt Ihr?

  • openSuse (21%, 3 Votes)
  • Ubuntu (57%, 8 Votes)
  • Debian (7%, 1 Votes)
  • Mandriva (0%, 0 Votes)
  • Andere (15%, 2 Votes)

Total Voters: 14

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KDE4 auf dem Eee-PC

Alle Welt redet im Moment vom Asus Eee-PC, einem Mini-Notebook mit PC-Qualitäten. Ich kenne auch Leute, die so ein Ding verschenken wollen, zum Geburtstag z.B.

Aber was man da für etwa 300 (?) Euronen bekommt, ist auch nicht schlecht. Ein Sub-Notebook mit weniger als einem Kilo Gewicht, aber eben auch nur einem 7″-Display. Ich habe einen mobilen DVD-Player mit einem solchen Display, das ist die Untergrenze des Erträglichen. Wenn man noch gute Augen hat. Aber die Leistungsfähigkeit des Zwerges soll sehr gut sein. Der Eee kommt mit Linux (Xandros), es gibt aber z.B. auch eine angepasste Debian-Version. Windows XP soll sich darauf aber auch installieren lassen. Das Gerät kommt mit Festplatten zwischen 4 und 16 GB und 512 bis 1024 MB RAM. Die Festplatte ist eine Solid-State-Disk. Ethernet und WLAN sind natürlich auch an Board.

Jesper Schütz, Entwickler bei KDE-”Erfinder” Trolltech, hat KDE4 auf dem Eee-PC installiert und zum Beweis ein Video gemacht:

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