Archiv für Mai, 2008

Firefox 3 Download Day

Download Day - GermanDie Veröffentlichung des Firefox 3 steht kurz bevor, die Macher wollen einen Weltrekord aufstellen. Die meisten Downloads einer Software innerhalb 24 Stunden.

Ich bin zwischenzeitlich von Iceweasel 2.0.0.14 auf den RC1 von Firefox 3 umgestiegen, und ich bin begeistert. Auf der Webseite www.spreadfirefox.com/de/worldrecord/ kann man sich mit seiner Mail-Adresse registrieren, um rechtzeitig über die Veröffentlichung der finalen Version des Firefox 3 informiert zu werden.

Wäre klasse, wenn Ihr mithelfen beim Weltrekordversuch könntet. Ich denke, der Lieblings-Browser der meisten Linux-User hat es verdient. Und bis die neue Version in den Repos der Distributionen verfügbar sein wird, werden auch noch ein paar Tage vergehen.

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Kontact – oder lieber nicht

Nadem ich vor einigen Wochen auf Kontact umgestiegen bin, sehe ich da auch schon wieder von ab. Ich nutze KMail als StandAlone-Programm, KOrganizer und KAddressbook öffne ich nach Bedarf, und den Feedreader Akregator nutze ich gar nicht mehr. Grund: Wenn Akregator die Feeds aktualisiert hat, war mein PC kaum noch benutzbar. Der Feedreader hat die Systemauslastung auf 100% hochgefahren, und selbst der Mauszeiger bewegte sich nur noch ruckartig. :mad:

Ich lese meine Feeds nun online im Google Reader. Das hat den Vorteil, dass ich von jedem internerfähigen PC aus auf meine Feeds zugreifen kann. :-)
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Trackback-Spam

Also in den letzten Tagen häufen sich hier Trackbacks, deren Ursprünge nichts mit den angepingten Artikeln zu tun haben. Da geht es offenbar nur darum, an Backlinks zu kommen.

Die Verursacher sind meist Blogs, die sich zwar entfernt mit Linux befassen, in den Artikeln aber wahllos Wörter auf fremde Blog-Artikel verlinken und so den Ping auslösen. Da sind dann 10 oder 20 Wörter in dem Artikel entsprechend verlinkt, um die passende Anzahl an Blogs zu erreichen. Und wenn man dann mal via Kommentar freundlich um Unterlassung ersuchen will, muss man sich dafür erst registrieren.

Hier im Blog werkeln aber einige Spamfilter im Hintergrund, die derartige Trackbacks abfangen und mir erst zur Kontrolle vorlegen. Und was mache ich? Ich lösche den Müll. Also Leute, lasst es einfach, bringt Euch eh nix. Im Gegenteil, Euch könnte eine Rechnung ins Haus flattern, um meinen Aufwand zu bezahlen :mrgreen:

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Linuxtauglicher Twitter-Client

TwitterJa, genau sowas suche ich. Ich hatte den Twitter in der Sidebar des Firefox, aber dieses Addon ist mit FX3 nicht kompatibel. Da habe ich dann TwitterFox eingesetzt. Machte mich aber auch nicht wirklich glücklich. :roll:

Ich habe dann mal Tante Gurgel bemüht, und habe da die ein oder andere Desktop-Software gefunden, die auch zum Teil schon in den Debian- und Sidux-Repos vorhanden waren. Davon konnte mich aber auch nichts wirklich überzeugen, das meiste lief sogar gar nicht erst. :evil:

Ich stieß dann noch auf Spaz, ein Multi-Plattform-Client für Twitter. Das Problem: Spaz benötigt das noch recht neue AIR-Framework von Adobe®, und das gibt es für den Mac und die WinDOSe, aber eben nicht für Linux. Dies zumindest suggeriert die Zielseite des AIR-Links auf der Spaz-Downloadseite 8o

Mal davon abgesehen, dass mir Adobe®-Software nicht wirklich in den Kram passt (Closed Source), man weiß doch gar nicht so recht, was AIR überhaupt macht und kann. Zumindest ich habe mich damit bisher noch nicht beschäftigt. Aber ich habe mich wieder in die unendlichen Weiten des Internets begeben und bin bei Adobe® Labs auf eine Linux-Version von AIR gestoßen. Das ist allerdings noch eine Alpha-Version, die dazu noch nicht alle AIR-Funktionen unterstützt. O.o

Nun denn, ich habe das mal geladen, kommt als .bin-Datei, die dann ausführbar gemacht werden muss:

chmod +x adobeair_linux_a1_033108.bin

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Filesharing in Wuppertal sicherer?

Dieser Eindruck drängt sich zumindet auf, wenn man den Artikel bei Heise online liest. O.o

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal verweigert seit einiger Zeit Ermittlungen gegen Tauschbörsen-User, da sie sich als Handlanger der Musikindustrie sieht. Diese würde Strafanzeige gegen die User von Tauschbörsen stellen, damit die Staatsanwaltschaft Namen und Adressen ermittelt. Dann würden die Anzeigen zurück gezogen und die User mit teuren Abmahnungen behelligt.

Im Prinzip haben die Wuppertaler ja Recht, da es der Musikindustrie offensichtlich nur um die Erlangung der Adressen geht. Dazu habe ich schon mal geloggt, auch wenn es hier um Pornovideos ging.

Nun gut, jetzt ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft aus Düsseldorf wegen Strafvereitelung und Rechtsbeugung gegen die Staatsanwaltschaft Wuppertal. Die Musikindustrie will die Weigerung nicht hinnehmen und hat sich an die übergeordnete Behörde gewandt. Somit soll es den kleinen Lichtern wieder mit teuren Abmahnungen an den Kragen gehen.

Ich sag nur, wer sich im Zeitalter von totaler Überwachung und Vorratsdatenspeicherung noch auf Filesharing einlässt, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

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