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	<title>Cowboy´s Linux-Blog &#187; Sicherheit</title>
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	<description>Aus dem Leben eines Umsteigers</description>
	<lastBuildDate>Sat, 07 Apr 2012 10:44:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>tinc-VPN als sicheren Exit-Node</title>
		<link>http://www.cowboys-linuxblog.de/2012/04/07/tinc-vpn-als-sicheren-exit-node/</link>
		<comments>http://www.cowboys-linuxblog.de/2012/04/07/tinc-vpn-als-sicheren-exit-node/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 10:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Guten Morgen, nachdem der letzte Eintrag jetzt ja doch wieder ein Weilchen her ist (keine Sorge, ich habe auch die Artikelserie zum Thema Sicherheit nicht vergessen, ich bin nur aktuell 1. beschäftigt und 2. nicht sonderlich motiviert) habe ich hier mal wieder ein Goodie für euch: Ein Script, das dafür sorgt, dass man seinen tinc-VPN-Server als Exitnode für einen Tunnel nehmen kann ohne sich dabei die Finger zu brechen. Warnung: YMMV, ich habe alles auf der Konsole gemacht, ich habe keine Ahnung, ob sich das Script mit GUI-Foo wie z.B. dem network-manager verträgt. Vorbereitung: tinc installieren: # apt-get install tinc tinc.conf erstellen: # echo "# Kurzname des Routers/Computers Name = $NAME_DES_NODES # Mit folgenden Computern versuchen zu verbinden ConnectTo = $DEIN_SERVER # Arbeitsweise des VPN Mode = Router # alternativen Port zu 655 verwenden Port = 8656" &#38;gt; /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/tinc.conf tinc-up erstellen: # echo "#!/bin/sh ip addr add dev $INTERFACE 1.2.3.4/24 broadcast 1.2.255.255 ip link set dev $INTERFACE up" &#38;gt; /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/tinc-up tinc-down erstellen: # echo "#!/bin/sh ip route del default ip route add default via $ORIGINAL_GATEWAY dev $INTERFACE" &#38;gt; /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/tinc-down Dateien ausführbar machen: # chmod +x /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/tinc-* Keys erstellen: # mkdir /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/hosts # tincd -n $DEIN_NETZWERK -K Dieser Befehl erstellt einen private- und einen public-key. Bitte beim private-key einfach mit Enter bestätigen und beim public-key den Speicherort /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/hosts/$NAME_DES_NODES wählen. Jetzt passt Du die host-Datei an # vi /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/hosts/$NAME_DES_NODES Folgende Eintragungen sind vor dem Key zu machen: Address = $IP_DES_NODES Address = $FQDN_DES_NODES_1 Address = $FQDN_DES_NODES_2 Port = 8656 Geh jetzt die gleichen Schritte auf Deinem Server nochmals durch. Du solltest jetzt auf Client und Server jeweils ein Exemplar der host-Datei haben, diese sollten natürlich unterschiedliche IPs haben und unterschiedliche Namen. Mein Laptop z.B. heißt loki, der Server heißt bifroest. Jetzt kopierst Du die host-Datei von Deinem Client auf den Server und umgekehrt: # scp /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/hosts/$NAME_DES_NODES root@server. Wenn beide Dateien ausgetauscht sind sollten die beiden Rechner miteinander reden können: # tincd -d 3 -n $DEIN_NETZWERK startet den tinc-daemon mit log-level 3. # tail -f /var/log/syslog zeigt euch den Output. Wenn keine Fehlermeldungen aufblinken sollte es so weit tun. Bis hierher ist das alles noch nichts besonderes, ihr habt jetzt also den ersten Schritt gemacht und könnt euren Server über ein VPN erreichen. So lange jetzt aber nicht alle Verbindungen über diesen Server geroutet werden, bringt euch das nicht wirklich weit. Um sicherzustellen, dass das ganze Ding jetzt tut, was es soll, müsst ihr<br/><a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2012/04/07/tinc-vpn-als-sicheren-exit-node/">Artikel weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen,</p>
<p>nachdem der letzte Eintrag jetzt ja doch wieder ein Weilchen her ist (keine Sorge, ich habe auch die Artikelserie zum Thema Sicherheit nicht vergessen, ich bin nur aktuell 1. beschäftigt und 2. nicht sonderlich motiviert) habe ich hier mal wieder ein Goodie für euch:</p>
<p>Ein Script, das dafür sorgt, dass man seinen tinc-VPN-Server als Exitnode für einen Tunnel nehmen kann ohne sich dabei die Finger zu brechen.</p>
<p>Warnung: <acronym title="Your mileage may vary" >YMMV</acronym>, ich habe alles auf der Konsole gemacht, ich habe keine Ahnung, ob sich das Script mit <acronym title="Graphical User Interface" >GUI</acronym>-Foo wie z.B. dem network-manager verträgt.</p>
<p><strong>Vorbereitung:</strong></p>
<p>tinc installieren:</p>
<p><code># apt-get install tinc</code></p>
<p>tinc.conf erstellen:</p>
<p><code># echo "# Kurzname des Routers/Computers
Name = $NAME_DES_NODES
# Mit folgenden Computern versuchen zu verbinden
ConnectTo = $DEIN_SERVER
# Arbeitsweise des VPN
Mode = Router
# alternativen Port zu 655 verwenden
Port = 8656" &amp;gt; /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/tinc.conf</code></p>
<p>tinc-up erstellen:</p>
<p><code># echo "#!/bin/sh
ip addr add dev $INTERFACE 1.2.3.4/24 broadcast 1.2.255.255
ip link set dev $INTERFACE up" &amp;gt; /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/tinc-up</code></p>
<p>tinc-down erstellen:</p>
<p><code># echo "#!/bin/sh
ip route del default
ip route add default via $ORIGINAL_GATEWAY dev $INTERFACE" &amp;gt; /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/tinc-down</code></p>
<p>Dateien ausführbar machen:</p>
<p><code># chmod +x /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/tinc-*</code></p>
<p>Keys erstellen:<br/>
<code># mkdir /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/hosts</code><br/>
<code># tincd -n $DEIN_NETZWERK -K</code></p>
<p>Dieser Befehl erstellt einen private- und einen public-key. Bitte beim private-key einfach mit Enter bestätigen und beim public-key<br/>
den Speicherort <code>/etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/hosts/$NAME_DES_NODES</code> wählen.</p>
<p>Jetzt passt Du die host-Datei an<br/>
<code># vi /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/hosts/$NAME_DES_NODES</code></p>
<p>Folgende Eintragungen sind <strong>vor</strong> dem Key zu machen:</p>
<p><code>Address = $IP_DES_NODES
Address = $FQDN_DES_NODES_1
Address = $FQDN_DES_NODES_2
Port = 8656</code></p>
<p>Geh jetzt die gleichen Schritte auf Deinem Server nochmals durch. Du solltest jetzt auf Client und Server jeweils ein Exemplar der host-Datei haben, diese sollten natürlich unterschiedliche IPs haben und unterschiedliche Namen. Mein Laptop z.B. heißt loki, der Server heißt bifroest.</p>
<p>Jetzt kopierst Du die host-Datei von Deinem Client auf den Server und umgekehrt:</p>
<p><code># scp /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/hosts/$NAME_DES_NODES root@server.</code></p>
<p>Wenn beide Dateien ausgetauscht sind sollten die beiden Rechner miteinander reden können:</p>
<p><code># tincd -d 3 -n $DEIN_NETZWERK</code><br/>
startet den tinc-daemon mit log-level 3.</p>
<p><code># tail -f /var/log/syslog</code><br/>
zeigt euch den Output. Wenn keine Fehlermeldungen aufblinken sollte es so weit tun.</p>
<p>Bis hierher ist das alles noch nichts besonderes, ihr habt jetzt also den ersten Schritt gemacht und könnt euren Server über ein VPN erreichen. So lange jetzt aber nicht alle Verbindungen über diesen Server geroutet werden, bringt euch das nicht wirklich weit.</p>
<p>Um sicherzustellen, dass das ganze Ding jetzt tut, was es soll, müsst ihr zunächst dem Server beibringen, das Richtige &#8482; zu tun.</p>
<p><span style="color:#000000" ><strong>Einsatz als Exitnode:</strong></span></p>
<p>Dazu verbindet ihr euch mit dem Server:<br/>
<code>$ ssh root@server.tld</code></p>
<p>und führt dort folgende Befehle durch:</p>
<p><code># iptables -t nat --append POSTROUTING -i $DEIN_NETZWERK -j MASQUERADE
iptables -t nat --append POSTROUTING -j MASQUERADE
iptables -t nat --append PREROUTING -i $DEIN_NETZWERK -j ACCEPT
cat /proc/sys/net/ipv4/ip_forward</code></p>
<p>Das sorgt dafür, dass euer Server Verbindungen einfach durchschleift und sie nicht zwischendrin blockiert.</p>
<p>Wenn der Server so weit vorbereitet ist, könnt ihr das folgende Script auf dem Client ausführen:</p>
<p><code>#!/bin/sh
#I don't think that this is necessary but I'll do it anyway:
#License: CC

#define variables

GW="$(ip r get 8.8.8.8 | gawk '{print $3}')"
TUN="$IP_DES_SERVERS_IM_VPN"
INTERFACE="$(ip r get 8.8.8.8 | gawk '{print $5}')"
EXIT="$IP_DEINES_SERVERS/32"

# change routes
ip route del default
ip route add $EXIT via ${GW%0x*} dev ${INTERFACE%0x*}
ip route add $TUN dev $DEIN_NETZWERK
ip route add default via $TUN dev $DEIN_NETZWERK
echo 'nameserver 8.8.8.8' &amp;gt; /etc/resolv.conf
echo "routes established"
ip r show</code><br/>
Ja, das sind mindestens 2 dirty hacks: awk den Hex-Wert abgewöhnen und die resolv.conf überschreiben aber es funktioniert. Ich habe<br/>
das Script unter <code>/etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/tinc-route</code> gespeichert. Außerdem habe ich ein weiteres Script angelegt:</p>
<p><code># echo "#!/bin/sh
tincd -n $DEIN_NETZWERK" &amp;gt; /etc/tinc/$DEIN_NETZWERK/tinc-auto</code></p>
<p>Dieses dient dazu, beim Start der Netzwerkverbindung den tinc-daemon automatisch anlaufen zu lassen.</p>
<p>Meine <code>/etc/network/interfaces</code> habe ich angepasst wie folgt:</p>
<p><code># dhcp-basiertes Kabelnetz
iface auto inet dhcp
pre-up "/etc/tinc/bifroest/tinc-auto"
post-up "/etc/tinc/bifroest/tinc-route"</code></p>
<p>Damit startet zunächst der tinc-daemon, dann bezieht das interface eine <acronym title="Internet Protocol" >IP</acronym> und dann werden die Routen angepasst.</p>
<p>Wenn ihr jetzt <code># mtr</code> eingebt, sollte eure Route über euren Server verlaufen.</p>
<p>Fragen oder Anmerkungen wie immer jederzeit gern in den Kommentaren.</p> <p><a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=1587&amp;md5=dd9be20e2fb1e2a3efdade0b35c1ec23"  title="Flattr"  target="_blank" ><img src="http://www.cowboys-linuxblog.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png"  alt="flattr this!" /></a></p><hr style="display:block" />
<img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" style="float:left;margin-right:3px;border:none;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/88x31.png" /><small><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">CC-BY-SA</a> 2012 |
<a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2012/04/07/tinc-vpn-als-sicheren-exit-node/">tinc-VPN als sicheren Exit-Node</a> ist ein Beitrag von David Mändlen für <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de">Cowboy´s Linux-Blog</a> |
<a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2012/04/07/tinc-vpn-als-sicheren-exit-node/#comments">Kommentare (0)</a> 
<br/>
Kategorie(n): <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/category/software/freie-software/" title="Alle Artikel in freie Software ansehen" rel="category tag">freie Software</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/category/hilfe/" title="Alle Artikel in Hilfe ansehen" rel="category tag">Hilfe</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/category/sicherheit/" title="Alle Artikel in Sicherheit ansehen" rel="category tag">Sicherheit</a> |
Tags: <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/debian/" rel="tag">debian</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/konsole/" rel="tag">konsole</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/linux/" rel="tag">linux</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/netzwerk/" rel="tag">netzwerk</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/sicherheit/" rel="tag">Sicherheit</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/tipps/" rel="tag">tipps</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/tunnel/" rel="tag">tunnel</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/vpn/" rel="tag">vpn</a><br/>
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		<title>Kommunikationsverschlüsselung: GPG</title>
		<link>http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/09/11/kommunikationsverschluesselung-gpg/</link>
		<comments>http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/09/11/kommunikationsverschluesselung-gpg/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 15:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[freie Software]]></category>
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		<category><![CDATA[verschlüsselung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cowboys-linuxblog.de/?p=1457</guid>
		<description><![CDATA[Heute schreibe ich über E-Mails, deren latente Unsicherheit und wie man daraus noch etwas ordentliches macht. Zunächst einmal sollte man wohl beim Thema E-Mails ansetzen. Eine E-Mail ist, wie der Name schon sagt, eine elektronisch versendete Nachricht. Die Einzelheiten dazu findet ihr hier und hier. Die Besonderheit dabei ist, dass E-Mails mitnichten mit Briefen gleichzusetzen sind, wie allenthalben angenommen wird. Vielmehr sind E-Mails das digitale Äquivalent zur Postkarte: Billig, schnell und lesbar von jedem, der sie auf dem Weg vom Sender zum Empfänger in die Hände bekommt. Mit ein wenig Geschick sind sie sogar manipulierbar und bergen damit ein großes Potenzial für Misslichkeiten aller Arten. Dagegen hilft nicht viel, die einzige Möglichkeit um aus einer Postkarte eine sichere (siehe dazu auch einen älteren Eintrag) Möglichkeit zur Kommunikation zu machen ist, sie in einen Umschlag zu stecken und den Umschlag zu versiegeln. Wird das Siegel gebrochen weiß der Empfänger, dass die Nachricht nicht mehr in dem Zustand ist, in dem sie den Sender verlassen hat. Das gleiche kann man problemlos auch bei E-Mails tun: Umschläge und Siegel benutzen. Dazu installiert man sich das FOSS-Programm GPG, mit dessen Hilfe man sich die Umschläge und das Siegel selbst bauen kann. In den meisten Linux-Distributionen zählt GPG als Bordmittel und ist dementsprechend vorinstalliert. Der Grund dafür ist, dass GPG weit mehr kann, als nur E-Mails verschlüsseln. Was das ist kann man bei Interesse auf der Projektwebsite nachlesen. Im Interesse der Benutzerfreundlichkeit empfehle ich außerdem, das Programm &#8220;Mozilla Thunderbird&#8221; sowie dessen Extension &#8220;Enigmail&#8221; zu installieren. Beides ist in den Debian-Repositories hinterlegt. Wenn alles installiert ist könnt ihr loslegen. Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung, die selbst der letzte n00b verstehen sollte findet ihr hier. Ich möchte gar nicht viel zum eigentlichen Einrichten sagen, da ich finde, dass das die Jungs vom CryptoCD-Team verdammt gut gelöst haben. Zur Benutzung möchte ich euch allerdings einige Hinweise an die Hand geben. Stellt euch die Technik vor, als würdet ihr jedem, der euch eine Nachricht schicken möchte, einen Stapel Stahlkisten zuschicken. Jede dieser Stahlkisten hat ein Schloss, das nur mit einem bestimmten Schlüssel zu öffnen ist. Diesen Schlüssel habt ihr allein. Wenn ein Freund euch jetzt eine Nachricht schicken will, nimmt er eine dieser Stahlkisten von seinem Stapel und steckt die Nachricht hinein. Dann schlägt er die Tür zu. Ab jetzt kann die Kiste nur noch mit dem richtigen Schlüssel geöffnet werden. Jetzt setzt sich der Bote ans Steuer seines LKW und<br/><a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/09/11/kommunikationsverschluesselung-gpg/">Artikel weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute schreibe ich über E-Mails, deren latente Unsicherheit und wie man daraus noch etwas ordentliches macht.</p>
<p>Zunächst einmal sollte man wohl beim Thema E-Mails ansetzen. Eine E-Mail ist, wie der Name schon sagt, eine elektronisch versendete Nachricht. Die Einzelheiten dazu findet ihr <a title="RFC 5321"  href="https://tools.ietf.org/html/rfc5321"  target="_blank" >hier</a> und <a title="RFC 5322"  href="https://tools.ietf.org/html/rfc5322"  target="_blank" >hier</a>.</p>
<p>Die Besonderheit dabei ist, dass E-Mails mitnichten mit Briefen gleichzusetzen sind, wie allenthalben angenommen wird. Vielmehr sind E-Mails das digitale Äquivalent zur Postkarte: Billig, schnell und lesbar von jedem, der sie auf dem Weg vom Sender zum Empfänger in die Hände bekommt. Mit ein wenig Geschick sind sie sogar manipulierbar und bergen damit ein großes Potenzial für Misslichkeiten aller Arten.</p>
<p>Dagegen hilft nicht viel, die einzige Möglichkeit um aus einer Postkarte eine sichere (siehe dazu auch <a title="Sicherheit im IT-Bereich"  href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/05/22/sicherheit-im-it-bereich/"  target="_blank" >einen älteren Eintrag</a>) Möglichkeit zur Kommunikation zu machen ist, sie in einen Umschlag zu stecken und den Umschlag zu versiegeln. Wird das Siegel gebrochen weiß der Empfänger, dass die Nachricht nicht mehr in dem Zustand ist, in dem sie den Sender verlassen hat.</p>
<p>Das gleiche kann man problemlos auch bei E-Mails tun: Umschläge und Siegel benutzen.</p>
<p>Dazu installiert man sich das <a title="Wikipedia - FOSS"  href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/FOSS"  target="_blank" >FOSS-Programm</a> <a title="GPG-Project"  href="http://gnupg.org/"  target="_blank" >GPG</a>, mit dessen Hilfe man sich die Umschläge und das Siegel selbst bauen kann. In den meisten Linux-Distributionen zählt GPG als Bordmittel und ist dementsprechend vorinstalliert. Der Grund dafür ist, dass GPG weit mehr kann, als nur E-Mails verschlüsseln. Was das ist kann man bei Interesse auf der Projektwebsite nachlesen.</p>
<p>Im Interesse der Benutzerfreundlichkeit empfehle ich außerdem, das Programm &#8220;<a title="Mozilla Thunderbird"  href="https://www.mozilla.org/en-US/thunderbird/"  target="_blank" >Mozilla Thunderbird</a>&#8221; sowie dessen Extension &#8220;<a title="Enigmail"  href="https://addons.mozilla.org/en-US/thunderbird/addon/enigmail/"  target="_blank" >Enigmail</a>&#8221; zu installieren. Beides ist in den Debian-Repositories hinterlegt.</p>
<p>Wenn alles installiert ist könnt ihr loslegen. Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung, die selbst der letzte n00b verstehen sollte findet ihr <a title="CryptoCD"  href="http://www.cryptocd.org/CryptoCDBetriebssystem"  target="_blank" >hier</a>.</p>
<p>Ich möchte gar nicht viel zum eigentlichen Einrichten sagen, da ich finde, dass das die Jungs vom CryptoCD-Team verdammt gut gelöst haben.</p>
<p>Zur Benutzung möchte ich euch allerdings einige Hinweise an die Hand geben.</p>
<p>Stellt euch die Technik vor, als würdet ihr jedem, der euch eine Nachricht schicken möchte, einen Stapel Stahlkisten zuschicken. Jede dieser Stahlkisten hat ein Schloss, das nur mit einem bestimmten Schlüssel zu öffnen ist. Diesen Schlüssel habt ihr allein. Wenn ein Freund euch jetzt eine Nachricht schicken will, nimmt er eine dieser Stahlkisten von seinem Stapel und steckt die Nachricht hinein. Dann schlägt er die Tür zu. Ab jetzt kann die Kiste nur noch mit dem richtigen Schlüssel geöffnet werden. Jetzt setzt sich der Bote ans Steuer seines LKW und fährt die Kiste zu euch. Ihr macht die Kiste auf und  siehe da &#8211; die Nachricht hat euch erreicht, ohne, dass jemand anderes sie lesen oder verändern konnte. Und damit ihr sicher sein könnt, dass die Nachricht auch von eurem Freund kommt, hat der sie unterschrieben und sein Siegel auf der Nachricht hinterlassen. Für die Antwort nehmt ihr eine Stahlkiste vom Stapel, den er euch geschickt hat und los gehts.</p>
<p>Prinzip klar? Wunderbar.</p>
<p>Dann noch einige Sicherheitshinweise:</p>
<p>1. Erstellt ein Backup eures geheimen Schlüssels an einem sicheren Ort. Wenn der Schlüssel verloren geht könnt ihr alle damit verschlüsselten E-Mails abschreiben.</p>
<p>2. Gebt den Schlüssel nicht aus der Hand. Jeder, der Zugriff auf den Schlüssel hat, kann in eurem Namen E-Mails verschicken. Und eure E-Mails lesen.</p>
<p>3. Unterstützt das <a title="Wikipedia - Web of Trust"  href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Web_of_trust"  target="_blank" >Web of Trust</a> der GPG-Nutzer und geht zu <a title="Wikipedia - Keysigning party"  href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Key_signing_party"  target="_blank" >Keysigning-Partys</a> oder <a title="Key signing party - HowTo"  href="http://alfie.ist.org/projects/gpg-party/gpg-party.de.html"  target="_blank" >veranstaltet selbst welche</a>. Wenn ihr Hilfe braucht meldet euch bei mir.</p>
<p>4. Verschlüsselt so viele Nachrichten wie möglich und helft so, den Umschlag als Standard zu etablieren und die Postkarte zur Ausnahme zu machen.</p>
<p>Falls noch Fragen offen sind meldet euch in den Kommentaren.</p>
<p>Anmerkung: Das Bild zeigt eine graphische Darstellung meines GPG-Web-of-Trust. Erstellt wurde die Darstellung mit <a title="Sig2dot"  href="http://www.chaosreigns.com/code/sig2dot/"  target="_blank" >sig2dot</a> und <a title="springgraph"  href="http://www.chaosreigns.com/code/springgraph/"  target="_blank" >springgraph</a>, vielen Dank an Darxus für diese epischen Tools!</p> <p><a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=1457&amp;md5=4c2d81c0066ddf2056bc6fba9f99adb5"  title="Flattr"  target="_blank" ><img src="http://www.cowboys-linuxblog.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png"  alt="flattr this!" /></a></p><hr style="display:block" />
<img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" style="float:left;margin-right:3px;border:none;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/88x31.png" /><small><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">CC-BY-SA</a> 2011 |
<a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/09/11/kommunikationsverschluesselung-gpg/">Kommunikationsverschlüsselung: GPG</a> ist ein Beitrag von David Mändlen für <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de">Cowboy´s Linux-Blog</a> |
<a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/09/11/kommunikationsverschluesselung-gpg/#comments">Kommentare (3)</a> 
<br/>
Kategorie(n): <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/category/allgemein/" title="Alle Artikel in Allgemein ansehen" rel="category tag">Allgemein</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/category/software/freie-software/" title="Alle Artikel in freie Software ansehen" rel="category tag">freie Software</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/category/sicherheit/" title="Alle Artikel in Sicherheit ansehen" rel="category tag">Sicherheit</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/category/software/" title="Alle Artikel in Software ansehen" rel="category tag">Software</a> |
Tags: <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/debian/" rel="tag">debian</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/e-mail/" rel="tag">e-mail</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/installation/" rel="tag">installation</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/privacy/" rel="tag">privacy</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/sicherheit/" rel="tag">Sicherheit</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/verschluesselung/" rel="tag">verschlüsselung</a><br/>
Digital Fingerprint: b796cb81dd4c791f8ba13642f82d3e23<br/>
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		<title>Verschlüsselte Container</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 17:33:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da ich ein wunderbares HowTo gefunden habe muss ich zum Vorgehen keine weiteren Ausführungen machen, denke ich. Falls jemand Fragen hat sollten sie hier in den Kommentaren gepostet werden. Mit dem Einverständnis von Aaron Spettl kopiere ich das HowTo nach hier. Redundanz schadet nie. Die einzige Anpassung, die ich vornehme, ist das Dateisystem von ext2 auf ext4 zu aktualisieren. Ziel: Ein verschlüsselter Container, den man bei Bedarf in das Dateisystem einbindet. Dies soll ohne Neukompilieren des Kernels funktionieren und keine besonderen Pakete benötigen &#8211; sowie in meinem Fall auch unter Debian Testing lauffähig sein. Pakete: Wir installieren cryptsetup und loop-aes-utils. 1. Erstellen der Containerdatei An einem beliebigen Ort legen wir die Datei an, die unsere Daten speichern soll &#8211; hier 10 GB groß (mit Zufallsdaten gefüllt): dd if=/dev/urandom of=/home/user/daten.safe bs=1M count=10240 2. Loop-Device Als root legen wir ein Device an, das einfach auf diese Datei verweist: losetup /dev/loop0 /home/user/daten.safe 3. Verschlüsselung einrichten Wir richten nun die Verschlüsselung (Standard: AES mit 256 Bit) auf diesem Device ein &#8211; dabei muss das Kennwort angegeben werden: cryptsetup -y create datensafe /dev/loop0 4. Formatierung Der Container ist nun im System unverschlüsselt unter /dev/mapper/datensafe vorhanden. Nun richten wir das Dateisystem ein (hier ext4): mkfs.ext4 /dev/mapper/datensafe 5. Mount Nach der Formatierung können wir das Device unter einem beliebigen Verzeichnis einhängen (das existieren muss): mount -t ext4 /dev/mapper/datensafe /mnt/datensafe Nun kann man auf /mnt/datensafe ganz normal arbeiten, also speziell auch Zugriffsberechtigungen (restriktiv) setzen. 6. Aushängen umount funktioniert ganz normal, danach noch den Container schließen und das Loopdevice freigeben: umount /mnt/datensafe/ cryptsetup remove datensafe losetup -d /dev/loop0 Tipp: Automatisierung mit sudo Der mount/umount-Prozess inklusive Öffnen/Schließen des Loopdevices und des Containers kann man in ein Skript packen (und auf einem Ubuntu-System dem User mit sudo die Rechte dafür geben). 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 #!/bin/sh # datensafe_mount.sh &#160; LOOPDEV=/dev/loop0 SAFE=/home/user/datensafe CRYPTNAME=datensafe MNT=/mnt/datensafe FS=ext4 &#160; /sbin/losetup $LOOPDEV $SAFE /sbin/cryptsetup create $CRYPTNAME $LOOPDEV /bin/mount -t $FS /dev/mapper/$CRYPTNAME $MNT und 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 #!/bin/sh # datensafe_umount.sh &#160; LOOPDEV=/dev/loop0 SAFE=/home/user/datensafe CRYPTNAME=datensafe MNT=/mnt/datensafe &#160; /bin/umount $MNT /sbin/cryptsetup remove $CRYPTNAME /sbin/losetup -d $LOOPDEV CC-BY-SA 2011 &#124; Verschlüsselte Container ist ein Beitrag von David Mändlen für Cowboy´s Linux-Blog &#124; Kommentare (1) Kategorie(n): freie Software, Sicherheit, Software &#124; Tags: debian, kernelmodule, linux, ubuntu Digital Fingerprint: b796cb81dd4c791f8ba13642f82d3e23]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich ein <a href="http://www.aaron-spettl.de/ubuntu/container_dm-crypt.php"  target="_blank" >wunderbares HowTo</a> gefunden habe muss ich zum Vorgehen keine weiteren Ausführungen machen, denke ich. Falls jemand Fragen hat sollten sie hier in den Kommentaren gepostet werden.</p>
<p>Mit dem Einverständnis von Aaron Spettl kopiere ich das HowTo nach hier. Redundanz schadet nie.</p>
<p>Die einzige Anpassung, die ich vornehme, ist das Dateisystem von ext2 auf ext4 zu aktualisieren.</p>
<h3>Ziel:</h3>
<p>Ein verschlüsselter Container, den man bei Bedarf in das Dateisystem einbindet. Dies soll ohne Neukompilieren des Kernels funktionieren und keine besonderen Pakete benötigen &#8211; sowie in meinem Fall auch unter Debian Testing lauffähig sein.</p>
<h3>Pakete:</h3>
<p>Wir installieren cryptsetup und loop-aes-utils.</p>
<h3>1. Erstellen der Containerdatei</h3>
<p>An einem beliebigen Ort legen wir die Datei an, die unsere Daten speichern soll &#8211; hier 10 <acronym title="Gigabyte" >GB</acronym> groß (mit Zufallsdaten gefüllt):</p>

<div class="wp_syntax" ><div class="code" ><pre class="bash"  style="font-family:monospace;" ><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;" >dd</span> <span style="color: #007800;" >if</span>=<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>dev<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>urandom <span style="color: #007800;" >of</span>=<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>home<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>user<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>daten.safe <span style="color: #007800;" >bs</span>=1M <span style="color: #007800;" >count</span>=<span style="color: #000000;" >10240</span></pre></div></div>

<h3>2. Loop-Device</h3>
<p>Als root legen wir ein Device an, das einfach auf diese Datei verweist:</p>

<div class="wp_syntax" ><div class="code" ><pre class="bash"  style="font-family:monospace;" >losetup <span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>dev<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>loop0 <span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>home<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>user<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>daten.safe</pre></div></div>

<h3>3. Verschlüsselung einrichten</h3>
<p>Wir richten nun die Verschlüsselung (Standard: AES mit 256 Bit) auf diesem Device ein &#8211; dabei muss das Kennwort angegeben werden:</p>

<div class="wp_syntax" ><div class="code" ><pre class="bash"  style="font-family:monospace;" >cryptsetup <span style="color: #660033;" >-y</span> create datensafe <span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>dev<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>loop0</pre></div></div>

<h3>4. Formatierung</h3>
<p>Der Container ist nun im System unverschlüsselt unter /dev/mapper/datensafe vorhanden. Nun richten wir das Dateisystem ein (hier ext4):</p>

<div class="wp_syntax" ><div class="code" ><pre class="bash"  style="font-family:monospace;" >mkfs.ext4 <span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>dev<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>mapper<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>datensafe</pre></div></div>

<h3>5. Mount</h3>
<p>Nach der Formatierung können wir das Device unter einem beliebigen Verzeichnis einhängen (das existieren muss):</p>

<div class="wp_syntax" ><div class="code" ><pre class="bash"  style="font-family:monospace;" ><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;" >mount</span> <span style="color: #660033;" >-t</span> ext4 <span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>dev<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>mapper<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>datensafe <span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>mnt<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>datensafe</pre></div></div>

<p>Nun kann man auf /mnt/datensafe ganz normal arbeiten, also speziell auch Zugriffsberechtigungen (restriktiv) setzen.</p>
<h3>6. Aushängen</h3>
<p>umount funktioniert ganz normal, danach noch den Container schließen und das Loopdevice freigeben:</p>

<div class="wp_syntax" ><div class="code" ><pre class="bash"  style="font-family:monospace;" ><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;" >umount</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>mnt<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>datensafe<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>
cryptsetup remove datensafe
losetup <span style="color: #660033;" >-d</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>dev<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>loop0</pre></div></div>

<h3>Tipp: Automatisierung mit sudo</h3>
<p>Der mount/umount-Prozess inklusive Öffnen/Schließen des Loopdevices und des Containers kann man in ein Skript packen (und auf einem Ubuntu-System dem User mit sudo die Rechte dafür geben).</p>

<div class="wp_syntax" ><table><tr><td class="line_numbers" ><pre>1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
</pre></td><td class="code" ><pre class="bash"  style="font-family:monospace;" ><span style="color: #666666; font-style: italic;" >#!/bin/sh</span>
<span style="color: #666666; font-style: italic;" ># datensafe_mount.sh</span>
&nbsp;
<span style="color: #007800;" >LOOPDEV</span>=<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>dev<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>loop0
<span style="color: #007800;" >SAFE</span>=<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>home<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>user<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>datensafe
<span style="color: #007800;" >CRYPTNAME</span>=datensafe
<span style="color: #007800;" >MNT</span>=<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>mnt<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>datensafe
<span style="color: #007800;" >FS</span>=ext4
&nbsp;
<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>sbin<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>losetup <span style="color: #007800;" >$LOOPDEV</span> <span style="color: #007800;" >$SAFE</span>
<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>sbin<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>cryptsetup create <span style="color: #007800;" >$CRYPTNAME</span> <span style="color: #007800;" >$LOOPDEV</span>
<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>bin<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;" >mount</span> <span style="color: #660033;" >-t</span> <span style="color: #007800;" >$FS</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>dev<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>mapper<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span><span style="color: #007800;" >$CRYPTNAME</span> <span style="color: #007800;" >$MNT</span></pre></td></tr></table></div>

<p>und</p>

<div class="wp_syntax" ><table><tr><td class="line_numbers" ><pre>1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
</pre></td><td class="code" ><pre class="bash"  style="font-family:monospace;" ><span style="color: #666666; font-style: italic;" >#!/bin/sh</span>
<span style="color: #666666; font-style: italic;" ># datensafe_umount.sh</span>
&nbsp;
<span style="color: #007800;" >LOOPDEV</span>=<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>dev<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>loop0
<span style="color: #007800;" >SAFE</span>=<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>home<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>user<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>datensafe
<span style="color: #007800;" >CRYPTNAME</span>=datensafe
<span style="color: #007800;" >MNT</span>=<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>mnt<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>datensafe
&nbsp;
<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>bin<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;" >umount</span> <span style="color: #007800;" >$MNT</span>
<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>sbin<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>cryptsetup remove <span style="color: #007800;" >$CRYPTNAME</span>
<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>sbin<span style="color: #000000; font-weight: bold;" >/</span>losetup <span style="color: #660033;" >-d</span> <span style="color: #007800;" >$LOOPDEV</span></pre></td></tr></table></div>
 <p><a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=1353&amp;md5=29372361b2c52037354c33999c132963"  title="Flattr"  target="_blank" ><img src="http://www.cowboys-linuxblog.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png"  alt="flattr this!" /></a></p><hr style="display:block" />
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<a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/06/20/verschluesselte-container/">Verschlüsselte Container</a> ist ein Beitrag von David Mändlen für <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de">Cowboy´s Linux-Blog</a> |
<a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/06/20/verschluesselte-container/#comments">Kommentare (1)</a> 
<br/>
Kategorie(n): <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/category/software/freie-software/" title="Alle Artikel in freie Software ansehen" rel="category tag">freie Software</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/category/sicherheit/" title="Alle Artikel in Sicherheit ansehen" rel="category tag">Sicherheit</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/category/software/" title="Alle Artikel in Software ansehen" rel="category tag">Software</a> |
Tags: <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/debian/" rel="tag">debian</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/kernelmodule/" rel="tag">kernelmodule</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/linux/" rel="tag">linux</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/ubuntu/" rel="tag">ubuntu</a><br/>
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		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Full-Disk-Encryption</title>
		<link>http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/06/20/full-disk-encryption/</link>
		<comments>http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/06/20/full-disk-encryption/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 17:32:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[debian]]></category>
		<category><![CDATA[kernelmodule]]></category>
		<category><![CDATA[linux]]></category>
		<category><![CDATA[ubuntu]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cowboys-linuxblog.de/?p=1351</guid>
		<description><![CDATA[Zu einer FDE kommt man heute mit jedem handelsüblichen Debian oder *buntu-System auf denkbar einfache Weise. Ich gehe davon aus, dass das auch bei den meisten anderen Standard-Distros so ist, kann das aber weder verifizieren noch falsifizieren. Man startet die Installation, hangelt sich durch bis zum Partitionsmenü und stellt dann auf &#8220;Geführt, verwende vollständige Festplatte mit verschlüsseltem LVM&#8221; um. Danach folgt man den Anweisungen weiter, installiert das Grundsystem und fertig ist der Lack. Zu einfach? Richtig. Für den Standardfall &#8220;eine Festplatte im Rechner verbaut und der Rechner ist ein Linux-Only-Gerät&#8221; reicht diese Vorgehensweise aus, man muss sich also dank der grandiosen Vorarbeit der Debian-Developers nicht mal mehr groß Gedanken darum machen. Wenn man jetzt allerdings mehr als eine Platte hat und diese auch alle nutzen möchte, sieht das Ganze schon etwas schwieriger aus. Dazu folgt man ebenfalls dem Standard-Installations-Menü bis zur Partitionierung und wählt dann &#8220;Manuell&#8221; aus. Je nach Einsatzzweck ist zunächst das Software-RAID zu konfigurieren. Wenn man die Festplatten nicht redundant genutzt werden sollen sondern sämtlicher Speicherplatz ausgenutzt wird kann man sich das RAID sparen. Dann konfiguriert man den LVM. Dabei steht LVM für Logical Volume Manager, der Link geht dabei zum sehr gut recherchierten und aufbereiteten Wikieintrag bei den Ubuntuusers. Das dort hinterlegte Wissen ist von hier ab als gegeben angenommen. Ich empfehle, alle nicht benutzten Partitionen zu einer LVG (Logical Volume Group), im Folgenden als lvg bezeichnet, zusammenzufassen und dort dann die Volumes anzulegen. Die wichtigen Volumes sind: - lvg-boot, ca. 200MB bis 1GB, abhängig davon, wie viel Platz man zur Verfügung hat. Ich lasse bei meinen Systemen immer gern Luft nach oben, um für eventuelle Erweiterungen des Codes gerüstet zu sein. - lvg-swap, sollte ca. doppelt so groß sein wie der Arbeitsspeicher. - lvg-main, kann der verbleibende Rest des Speicherplatzes sein, falls keine separate /home-Partition angelegt werden soll. Hier finden wir später die /-Partition wieder. - ggf. lvg-home, falls eine eigene /home-Partition angelegt wird. Wenn die Volumes angelegt sind wird im Partitionsmenü der Punkt &#8220;Verschlüsselte Datenträger konfigurieren&#8221; aufgerufen. Hierbei werden alle Volumes außer lvg-boot ausgewählt. Die boot-Partition darf natürlich nicht verschlüsselt werden, sonst bekommt man eine hässliche Fehlermeldung und kann von vorn anfangen. Die Installationsroutine geht jetzt ein Volume nach dem anderen durch und lässt die Einstellungen abnicken, mit denen die Verschlüsselung eingeleitet wird. Achtung: Ubuntu setzt hier mehr auf Geschwindigkeit als auf Sicherheit und schlägt vor, die Daten auf den Platten nicht zu löschen. DAVON<br/><a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/06/20/full-disk-encryption/">Artikel weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu einer FDE kommt man heute mit jedem handelsüblichen Debian oder *buntu-System auf denkbar einfache Weise. Ich gehe davon aus, dass das auch bei den meisten anderen Standard-Distros so ist, kann das aber weder verifizieren noch falsifizieren.</p>
<p>Man startet die Installation, hangelt sich durch bis zum Partitionsmenü und stellt dann auf &#8220;Geführt, verwende vollständige Festplatte mit verschlüsseltem LVM&#8221; um. Danach folgt man den Anweisungen weiter, installiert das Grundsystem und fertig ist der Lack.</p>
<p>Zu einfach?</p>
<p>Richtig.</p>
<p>Für den Standardfall &#8220;eine Festplatte im Rechner verbaut und der Rechner ist ein Linux-Only-Gerät&#8221; reicht diese Vorgehensweise aus, man muss sich also dank der grandiosen Vorarbeit der Debian-Developers nicht mal mehr groß Gedanken darum machen.</p>
<p>Wenn man jetzt allerdings mehr als eine Platte hat und diese auch alle nutzen möchte, sieht das Ganze schon etwas schwieriger aus.</p>
<p>Dazu folgt man ebenfalls dem Standard-Installations-Menü bis zur Partitionierung und wählt dann &#8220;Manuell&#8221; aus.</p>
<p>Je nach Einsatzzweck ist zunächst das Software-<acronym title="Redundant Array of Inexpensive Disks" >RAID</acronym> zu konfigurieren. Wenn man die Festplatten nicht redundant genutzt werden sollen sondern sämtlicher Speicherplatz ausgenutzt wird kann man sich das <acronym title="Redundant Array of Inexpensive Disks" >RAID</acronym> sparen.</p>
<p>Dann konfiguriert man den LVM. Dabei steht LVM für <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Logical_Volume_Manager?redirect=no" >Logical Volume Manager</a>, der Link geht dabei zum sehr gut recherchierten und aufbereiteten Wikieintrag bei den <a href="http://ubuntuusers.de" >Ubuntuusers</a>. Das dort hinterlegte Wissen ist von hier ab als gegeben angenommen. Ich empfehle, alle nicht benutzten Partitionen zu einer LVG (Logical Volume Group), im Folgenden als lvg bezeichnet, zusammenzufassen und dort dann die Volumes anzulegen. Die wichtigen Volumes sind:</p>
<p>- lvg-boot, ca. 200MB bis 1GB, abhängig davon, wie viel Platz man zur Verfügung hat. Ich lasse bei meinen Systemen immer gern Luft nach oben, um für eventuelle Erweiterungen des Codes gerüstet zu sein.<br/>
- lvg-swap, sollte ca. doppelt so groß sein wie der Arbeitsspeicher.<br/>
- lvg-main, kann der verbleibende Rest des Speicherplatzes sein, falls keine separate /home-Partition angelegt werden soll. Hier finden wir später die /-Partition wieder.<br/>
- ggf. lvg-home, falls eine eigene /home-Partition angelegt wird.</p>
<p>Wenn die Volumes angelegt sind wird im Partitionsmenü der Punkt &#8220;Verschlüsselte Datenträger konfigurieren&#8221; aufgerufen. Hierbei werden alle Volumes außer lvg-boot ausgewählt. Die boot-Partition darf natürlich nicht verschlüsselt werden, sonst bekommt man eine hässliche Fehlermeldung und kann von vorn anfangen.</p>
<p>Die Installationsroutine geht jetzt ein Volume nach dem anderen durch und lässt die Einstellungen abnicken, mit denen die Verschlüsselung eingeleitet wird.</p>
<p>Achtung: Ubuntu setzt hier mehr auf Geschwindigkeit als auf Sicherheit und schlägt vor, die Daten auf den Platten nicht zu löschen. <strong>DAVON RATE ICH STRIKT AB!</strong> Wenn man größtmögliche Sicherheit haben will, lässt man die Daten überschreiben. Mehrfach. Dazu muss allerdings bei Ubuntu in besagtem Einstellungsmenü ausgewählt werden, dass man die Daten löschen möchte. Das passiert dann automatisch, kann allerdings abhängig von der Partitionsgröße und der Rechenpower eine Weile dauern.</p>
<p>Wenn man die Verschlüsselungs-Einstellungen hinter sich hat landet man wieder im Partitionsmenü. Hier werden jetzt die angelegten Volumes ausgewählt und mit Dateisystemen und Mountpoints versehen. lvg-boot bekommt ein ext3-Dateisystem und wird auf /boot eingehängt, lvg-swap_crypt wird als Auslagerungsspeicher verwendet, dadurch fällt der Mountpoint weg und lvg-main_crypt bekommt ein ext4-Dateisystem und wird auf / eingehängt.</p>
<p>Jetzt werden die Änderungen gespeichert und die Installation fortgesetzt. Ab hier läuft wieder alles nach Standard-Vorgehensweise und die Installationsroutine tut ihre Arbeit.</p>
<p>Wem das jetzt immer noch zu einfach war, dem lege ich <a href="http://forums.linuxmint.com/viewtopic.php?f=42&amp;t=63376" >diese Anleitung zur Installation eines verschlüsselten Linux Mint Debian Edition (LMDE)</a> ans Herz.</p>
<p>Auch die exzellenten Artikel des <a href="http://linux-magazin.de" >Linux-Magazins</a> bzw. des <a href="http://linux-user.de" >Linux-Users</a> kann ich dazu sehr empfehlen, die Heftnummern reiche ich auf Wunsch gern nach.</p> <p><a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=1351&amp;md5=82f5976e709d2758c495aeabe982e5e0"  title="Flattr"  target="_blank" ><img src="http://www.cowboys-linuxblog.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png"  alt="flattr this!" /></a></p><hr style="display:block" />
<img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" style="float:left;margin-right:3px;border:none;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/88x31.png" /><small><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">CC-BY-SA</a> 2011 |
<a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/06/20/full-disk-encryption/">Full-Disk-Encryption</a> ist ein Beitrag von David Mändlen für <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de">Cowboy´s Linux-Blog</a> |
<a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/06/20/full-disk-encryption/#comments">Kommentare (4)</a> 
<br/>
Kategorie(n): <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/category/software/freie-software/" title="Alle Artikel in freie Software ansehen" rel="category tag">freie Software</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/category/sicherheit/" title="Alle Artikel in Sicherheit ansehen" rel="category tag">Sicherheit</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/category/software/" title="Alle Artikel in Software ansehen" rel="category tag">Software</a> |
Tags: <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/debian/" rel="tag">debian</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/kernelmodule/" rel="tag">kernelmodule</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/linux/" rel="tag">linux</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/ubuntu/" rel="tag">ubuntu</a><br/>
Digital Fingerprint: b796cb81dd4c791f8ba13642f82d3e23<br/>
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		</item>
		<item>
		<title>Festplattenverschlüsselung &#8211; Wie?</title>
		<link>http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/06/20/festplattenverschluesselung-wie/</link>
		<comments>http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/06/20/festplattenverschluesselung-wie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 17:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[freie Software]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich schon im letzten Artikel erklärt habe, warum die Verschlüsselung einer Festplatte so wichtig ist, komme ich heute endlich dazu, aufzuschreiben, wie man sein System nun absichert. Die Verzögerung begründet sich in einer längeren Geschichte, in der unter anderem ein widerspenstiger Eee-PC, ein Campingurlaub und ein kaputter USB-Stick eine Rolle spielen. Dazu vielleicht in einem anderen Blogeintrag mehr. Zunächst ist es wichtig, zwischen der Vollverschlüsselung (Full Disk Encryption, FDE) und einem so genannten Container zu unterscheiden. Bei der Vollverschlüsselung wird, wie schon der Name sagt, die komplette Festplatte (bis auf die boot-Partition) verschlüsselt. Bei einem Container wird ein einzelner Ordner (oder auch eine ganze Partition, z.B. /home) verschlüsselt. Die Container-Lösung ist immer dann sinnvoll, wenn man Daten möglichst sicher über ein unsicheres Medium transferieren will. Man erstellt einen Container, legt seine Daten dort ab und kopiert den Container in seinen Webspace, von wo aus zwar jeder die Daten herunterladen kann, aber nur diejenigen auch etwas damit anfangen können, die das Passwort dazu haben. Wichtig dabei ist: Wenn man Dateien in einen Container legt, kann es immer noch sein, dass Teile davon im Swap-Bereich verbleiben, wo sie dann von einem Angreifer gefunden werden könnten. Das heißt, dass Container per se weniger sicher sind als die FDE. Dennoch haben sie, wie oben bereits angeführt, ihre Berechtigung. Auf der sicheren Seite, wenn es darum geht, seine eigenen Daten vor Unbefugten zu schützen ist man, wenn man sein System vollverschlüsselt. ACHTUNG: Auch hier gilt, wie bei allen anderen Sicherheitssystemen auch: Sobald ein physischer Zugriff auf das System möglich ist, kann die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden. Wie man an diesem Beispiel sieht, muss man davon ausgehen, dass jeder Fremdzugriff das System kompromittiert. Mit einer FDE wäre der Geschäftsmann vermutlich besser gefahren, hätte sich aber im Zweifel nicht schützen können. Dennoch, so lange man es nicht mit Sicherheitsbehörden zu tun hat, die überdurchschnittlich viel Zeit und Geld haben, ist eine Vollverschlüsselung sinnvoll. Der guten Ordnung halber trenne ich den Artikel hier in die Anleitung für FDE und die Anleitung für Container. CC-BY-SA 2011 &#124; Festplattenverschlüsselung &#8211; Wie? ist ein Beitrag von David Mändlen für Cowboy´s Linux-Blog &#124; Kommentare (1) Kategorie(n): freie Software, Sicherheit, Software &#124; Tags: debian, linux, ubuntu Digital Fingerprint: b796cb81dd4c791f8ba13642f82d3e23]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich schon im letzten Artikel erklärt habe, warum die Verschlüsselung einer Festplatte so wichtig ist, komme ich heute endlich dazu, aufzuschreiben, wie man sein System nun absichert.</p>
<p>Die Verzögerung begründet sich in einer längeren Geschichte, in der unter anderem ein widerspenstiger Eee-<acronym title="Personal Computer" >PC</acronym>, ein Campingurlaub und ein kaputter <acronym title="Universal Serial Bus" >USB</acronym>-Stick eine Rolle spielen. Dazu vielleicht in einem anderen Blogeintrag mehr.</p>
<p>Zunächst ist es wichtig, zwischen der Vollverschlüsselung (Full Disk Encryption, FDE) und einem so genannten Container zu unterscheiden.</p>
<p>Bei der Vollverschlüsselung wird, wie schon der Name sagt, die komplette Festplatte (bis auf die boot-Partition) verschlüsselt. Bei einem Container wird ein einzelner Ordner (oder auch eine ganze Partition, z.B. /home) verschlüsselt.</p>
<p>Die Container-Lösung ist immer dann sinnvoll, wenn man Daten möglichst sicher über ein unsicheres Medium transferieren will. Man erstellt einen Container, legt seine Daten dort ab und kopiert den Container in seinen Webspace, von wo aus zwar jeder die Daten herunterladen kann, aber nur diejenigen auch etwas damit anfangen können, die das Passwort dazu haben. Wichtig dabei ist: Wenn man Dateien in einen Container legt, kann es immer noch sein, dass Teile davon im Swap-Bereich verbleiben, wo sie dann von einem Angreifer gefunden werden könnten. Das heißt, dass Container per se weniger sicher sind als die FDE. Dennoch haben sie, wie oben bereits angeführt, ihre Berechtigung.</p>
<p>Auf der sicheren Seite, wenn es darum geht, seine eigenen Daten vor Unbefugten zu schützen ist man, wenn man sein System vollverschlüsselt.</p>
<p><strong>ACHTUNG:</strong> Auch hier gilt, wie bei allen anderen Sicherheitssystemen auch: Sobald ein physischer Zugriff auf das System möglich ist, kann die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden. Wie man an diesem <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/02/28/zoll-jubelt-ahnungslosem-spionagesoftware-unter/" >Beispiel</a> sieht, muss man davon ausgehen, dass jeder Fremdzugriff das System kompromittiert. Mit einer FDE wäre der Geschäftsmann vermutlich besser gefahren, hätte sich aber im Zweifel nicht schützen können. Dennoch, so lange man es nicht mit Sicherheitsbehörden zu tun hat, die überdurchschnittlich viel Zeit und Geld haben, ist eine Vollverschlüsselung sinnvoll.</p>
<p>Der guten Ordnung halber trenne ich den Artikel hier in die <a title="Full Disk Encryption"  rel="nofollow"  href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/06/20/full-disk-encryption/" ><a title="Full-Disk-Encryption"  href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/06/20/full-disk-encryption/" >Anleitung für FDE</a> </a>und die<a title="Verschlüsselte Container"  href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/06/20/verschluesselte-container/" > Anleitung für Container.</a></p> <p><a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=1350&amp;md5=c4a4ebadb0278468f7397db14426fb4b"  title="Flattr"  target="_blank" ><img src="http://www.cowboys-linuxblog.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png"  alt="flattr this!" /></a></p><hr style="display:block" />
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<a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/2011/06/20/festplattenverschluesselung-wie/">Festplattenverschlüsselung &#8211; Wie?</a> ist ein Beitrag von David Mändlen für <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de">Cowboy´s Linux-Blog</a> |
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Tags: <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/debian/" rel="tag">debian</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/linux/" rel="tag">linux</a>, <a href="http://www.cowboys-linuxblog.de/tag/ubuntu/" rel="tag">ubuntu</a><br/>
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