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Welche Distribution?
Ich möchte einfach mal wissen, welche Distribution für Euch die richtige ist, bzw. welche Ihr Umsteigewilligen empfehlen würdet.
Es ist mir klar, dass da jeder seine eigene Philosophie hat, dass es natürlich Geschmacksache ist und dass ich hier wieder einen “Glaubenskrieg” auslösen könnte.
Ich habe verschiedene Distris durch. Angefangen mit SuSE Linux 7.0, habe ich bis openSuse 10.2 so ziemlich alle Versionen der Nürnberger Distribution mitgemacht. Die Entwicklung unter der Regie von Novell fand ich allerdings nicht so prickelnd, so dass ich nach dem Deal mit M$ zunächst das gerade veröffentlichte Debian 4.0 “Etch” installierte. Da fehlten mir jedoch einige Funktionen in bekannter Software, da es sich nicht um aktuelle Software handelt. So fehlte mir z.B. in Amarok die Anbindung das ShoutCast-Verzeichnis. Daher habe ich auf Debian Sid, den unstabilen Entwicklerzweig von Debian gewechselt. Allerdings nicht original Sid, sondern Sidux. Das enthält einige Anpassungen, die es erlauben, die Alpha- und Beta-Versionen relativ stabil einzusetzen. So kann ich stets die aktuellste Software im Produktiv-Einsatz nutzen.
Auf dem Notebook habe ich noch einige andere Distris getestet. Außer SAM, dem Linux aus Sachsen, hat mich da aber nichts wirklich überzeugen können. Nur fehlen mir auf dem optisch prima XFCE-Desktop einige Funktionen.
Wie sieht’s denn bei Euch aus?
Welche Distribution bevorzugt Ihr?
- openSuse (21%, 3 Votes)
- Ubuntu (57%, 8 Votes)
- Debian (7%, 1 Votes)
- Mandriva (0%, 0 Votes)
- Andere (15%, 2 Votes)
Total Voters: 14
Adressbuch importiert
So, heute habe ich mich an die verbleibende Aufgabe beim MUA-Umstieg gemacht: Ich habe das Icedove-Adressbuch nach Kontact geschafft. Allerdings nicht über die zunächst angedachte .ldif-Datein sondern über eine .csv-Datei. Das erschien mir doch deutlich einfacher und problemloser, da ich die Spaltenzuordnung beeinflussen konnte.
Nur leider fanden sich im Import-Dialog des KDE Adressbuches nicht für alle Icedove-Spalten kompatible Partner. So war es etwa nicht möglich, die zweite Mail-Adresse eines Eintrages zuzuordnen, und die benutzerdefinierten Felder konnte ich auch nicht unterbringen. Das lag daran, dass ich im Ersten Feld den Skype-Namen des Kontaktes, und im zweiten Feld etwa das Geburtsdatum eingetragen habe. Wenn es jedoch keinen Skype-Namen gab, wanderte das Geburtsdatum in das erste Feld. Dann gibt es im Icedove zwei Felder für die Adresse, was ich hauptsächlich bei Geschäftskontakten ausgenutzt habe. Im KDE Adressbuch gibt es da nur ein Feld, in dem ich dafür mit Zeilenumbrüchen arbeiten kann. So fehlt zunächst mal zweite Adresszeile.
Nun gut, in der .csv-Datei sind zwar alle in Icedove erfassten Daten vorhanden, da kann ich mit dann die fehlenden Angaben raussuchen und nachtragen. Das ist aber extrem langwierig. Und wer schon mal eine .csv-Datei näher betrachtet hat, wird die Unübersichtlichkeit festgestellt haben. Denn die Zeilen sind lang genug, um nicht auf den Bildschirm zu passen. So erstrecken sich die Einträge über mehrere Zeilen, je dach Menge der erfassten Daten.
Nun denn, ich werd jetzt mal weiter machen… Schöne Strafarbeit hab ich mir da aufgehalst :cry:
Kontact, der KDE PIM
Ich bin ja, wie ich schon erwähnt habe, Email-technisch von Thinderbird/Icedove auf KMail umgestiegen. Das hatte zwei Gründe:
- Ivedoce nervte in letzter Zeit regelmäßig mit Fehlermeldungen, dass irgend ein Script nicht antwortet. Da es keine genaueren Angaben gab, konnte ich dem auch nicht weiter nachgehen. Es wird wohl irgend eine Erweiterung gesponnen haben. Ich habe in der letzten Zeit zwar keine neuen Erweiterungen installiert, aber es gab doch einige Updates…
- Ich nutzte bereits einige Komponenten der PIM-Suite Kontact, wie z.B. den Feed-Reader Akregator oder den KOrganizer als Kalender-Applikation. Kontact vereinigt alle wichtigen PIM-Anwendungen unter einer Oberfläche, ähnlich M$ Ausguck.
Also habe ich erst mal angefangen, die Mails aus Icedove nach KMail zu importieren. Dafür gibt es in KMail sogar einen Filter, so dass das seht leicht vonstatten ging. Das nächste Problem kommt noch: Ich muss das Icedove-Adressbuch in das KDE-Adressbuch schaffen. Das ist per direktem Import nicht möglich. Wahrscheinlich muss ich das Adressbuch aus Icedove erst als LDAP-Adressbuch (.ldif-Datei) exportieren, und die dann in KDE importieren und nachbearbeiten…
Das Problem lag aber erst mal da, dass Kontact nicht starten wollte, bzw. den Start abbrach. Ich hatte dann den KDE Crash-Manager auf dem Bildschirm, der mit der nichtssagenden Meldung, Kontact sei abgestürzt und habe Signal 11 gesendet (oder so ähnlich) nervte.
Das ist es ja, was ich an Linux so liebe: Wenn ein Programm abstürzt (was selten vorkommt), gibt es immer diese Meldung, mit der man erst mal nichts anfangen kann. Also machen wir uns an die Suche und Lösung.
- In der Meldung gibt’s einen zweiten Register, in dem man die Debug-Informationen findet, vielmehr finden sollte. Ich habe erst mal die Debug-Pakete für Kontact nachinstalliert, den Absturz zum wiederholten Male reproduziert, und dann die Debug-Infos auslesen lassen.
- Den so erstellten Bericht habe ich an die Entwicker von Kontact gesendet. So sollten die alle Informationen haben, die die brauchen.
- Es hat einige Tage gedauert, aber dann kam die Antwort: Ich sollte das Programm Basket deinstallieren oder neu kompilieren. Das ist eine Notiz-Anwendung, die es erlaubt: Notizen in “Körben” zu sortieren.
a multi-purpose note-taking application for KDE
This application provides as many baskets (drawers) as you wish; Several
kinds of objects (texts, URLs, images,…) can be drag-n-drop’d into it.Objects can be edited, copied, dragged… So, they can be arranged
according to users’ taste. Moreover, Basket allows you to keep all objects
you want in one place, keep data on hand, take notes…Homepage: http://basket.kde.org/
- Also habe ich Basket deinstalliert und einen erneuten Startversuch mit Kontact gestartet.
So habe ich das Problem mit Hilfe der Entwickler lösen können. Seit 2 Tagen läuft Kontact zur vollsten Zufriedenheit. Ich weiß gar nicht, warum ich das nicht schon viel früher eingesetzt habe. Wahrscheinlich, weil ich den Thunderbird schon von der WinDOSe her gewohnt war, und den auf meinem Linux-Weg durch die Distributionen mitgeschleppt habe…
