Alte Artikel aufbereitet

So Leute, ich habe die älteren Beiträge dieses Blogs ja aus Blogger.com importiert. Das hat den Nachteil, dass die Artikel unsauber formatiert sind. Es gibt z.B. keine Absätze, sondern nur Zeilenumbrüche, und einfache Formatierungen wie Fettschrift werden anstatt in <strong>...</strong> in ein CSS-formatiertes <span style="font-weight:bold;">...</span> gefasst. Dazu wird alles aneinander geklatscht, was es im Editor unübersichtlich macht.

Außerdem findet sich unter jedem Artikel ein Copyright-Hinweis, den Blogger.com automatisch an den Feed anhängt. Denn letztlich wurde ja nur der RSS-Feed aus Blogger.com importiert. Aber der Feed enthält keine Tags, also fehlen die auch.

Ich habe jetzt einige Zeit damit verbracht, so nach und nach die alten Artikel zu editieren, vernünftig zu formatieren und zu taggen. Dazu habe ich den Copyright-Hinweis entfernt. Damit bin ich heute fertig geworden. Alle Artikel sind jetzt WordPress-kompatibel

Amarok Full Screen

Ich habe mir eben Amarok Full Screen (amarokFS) herunter geladen, dazu ein Theme Pack. Bei amarokFS handelt es sich um eine Vollbild-Oberfläche für das Musik-Programm Amarok, die man über Themes an den persönlichen Geschmack anpassen kann.

amarokFS eignet sich z.B, wenn man bei einer Feier die Musik über den PC abspielt, sozusagen als Party-Modus. Die Oberfläche überdeckt den Desktop und die eigentliche Programm-Oberfläche, und bietet neben den Steuerelementen (Play, Pause, Stop, usw) die Anzeige des laufenden Titels samt Cover des Albums und Zeit, dazu einen Fortschritts-Balken (Progress Bar) zur Visualisierung der Spielzeit und die Anzeige des folgenden Titel in der Playlist.

Es soll auch möglich sein, amarokFS als Ersatz für den Bildschirmschoner zu verwenden. Ich habe eben bei Tante Gurgel die Überschrift bei einer Fundstelle gesehen, bin dem aber noch nicht nachgegangen. Das Ganze macht natürlich nur dann Sinn, wenn Amarok läuft und auch was abspielt.

Die allgemeinen Einstellungen von amarokFS erlauben die Einstellung des Themes, und man kann den Bildschirmschoner und das OSD von Amarok abschalten. Nicht viel, aber der Mensch freut sich

Morgen werde ich das noch auf dem Notebook einrichten, weil ich da öfter Musik mit mache. Hier am PC arbeite ich ja auch meist, wenn Amarok gestartet ist. Das Notebook steht im Wohnzimmer an der HiFi-Anlage, um da Webradio zu hören. Da kann man auf dem Full Screen gut sehen und lesen, was aktuell gespielt wird. Auch von der Couch aus

Wo bleiben die Anfragen?

Kopete-LogoDass ich als KDE-Anwender bei Instant Messaging auf Kopete setze, sollte klar sein. Ich habe da noch drei aktive Accounts drin, u.A. ICQ. Und zumindest da liegt das Problem.

Ich bin informiert worden, dass mich jemand im ICQ geaddet hat. Nur ist die Autorisierungs-Anfrage bei nicht angekommen. Auch ein zweiter Versuch schlug fehl.

Derjenige, der mich adden wollte, ist Nutzer einer WinDOSe, hat also mit 99%er Wahrscheinlichkeit die Original-Software von ICQ. Multi-Messenger sind auf der Redmonder Plattform wohl nicht so verbreitet.

Jetzt gehe ich mal davon aus, dass die O-Software da keine Probleme beim Adden macht. Hab ich von früher her auch noch so in Erinnerung. Demzufolge muss das Problem bei meinem Kopete liegen. Ich verwende hier aktuell Version 0.12.7 auf KDE 3.5.9.

ICQ-LogoMit Kopete hatte ich aber leider schon mehrfach Probleme, wenn es um das ICQ-Protokoll ging. Ich erinnere mich, dass da auch mal der Datei-Transfer streikte. Ich weiß nicht, wo ich noch suchen soll, die Kopete-Optionen geben ja nicht allzuviel her. Und in meinem ICQ-Profil habe schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr rumgespielt…

Ob die Probleme auch mit anderen Protokollen als ICQ auftreten, weiß ich nicht. AIM verbindet sich nach der Zwangstrennung meines Providers nachts um 2 nicht wieder neu, und ich vergesse immer, das manuell nachzuholen. Und Jabber / GoogleTalk nutzt kaum einer von meinen Bekannten.

Ich überlege schon, ob ich mir ein paar Gnome-Bibliotheken auf den Rechner schaufeln und dann auf Pidgin umsteigen soll.

Wenn einer von Euch die Lösung des Problemes kennt, dann einfach mal raus damit.

Linux und Musikverwaltung

AmarokEin Punkt, den Onkel Bill’s Jünger immer wieder gegen Linux anführen, ist die fehlende Multimedia-Tauglichkeit. Dass dem nicht so ist, erlebe ich jeden Tag aufs Neue. Ich höre hier am PC meine MP3-Sammlung durch, höre Webradio und Podcasts, und ich schaue TV, DVD und (s)VCD. Also was will man da mehr? Einzig im Internet auf einigen Webseiten bleiben die Medien für mich (noch) verschlossen.

Aber wenden wir uns mal der lokalen MP3-Sammlung zu. MP3 an sich widerspricht dem Linux-Konzept von freier Software, da für den Codec Lizenzgebühren an das Frauenhofer Institut fällig werden. Und der freie LAME-Codec ist ja doch recht umstritten. Daher liefern gängige Linux-Distributionen von Hause aus auch keinen MP3-Codec mehr mit, man muss ihn von Hand nachinstallieren. Die meisten Distos haben LAME irgendwo in “non-free”- oder “restricted”-Reops, die in die Paketquellen eingetragen werden müssen. Wie komfortabel das nun ist, unterscheidet sich von Distro zu Distro.

Wenn man den Codec installiert hat, steht dem Genuss der MP3s nichts mehr im Wege. Außer vielleicht… Wo finde ich welchen Titel? Daher hat Sebastian Pfohl für Pro-Linux.de einen Vergleichstest der gängigen Musikverwaltungs-Software gemacht, und den in einen guten Artikel gepackt. Testsieger ist demnach das auch von mir bevorzugte Amarok. Und wenn Version 2 davon endlich veröffentlicht wird, kommen sogar Onkel Bill’s Jünger in den Genuss dieses klasse Programmes. Ihr solltet Euch den Artikel ruhig mal ansehen.

Soll ich umsteigen?

KDE4

Und zwar auf KDE4? Ich meine, wenn ich schon mit Debian Sid als Basis arbeite, warum dann nicht auch mit einer noch nicht fertigen Desktop-Umgebung.

Die KDE4-Pakete habe ich in den Repos dabei, nur müsste ich das meiste der bisherigen KDE-Umgebung (3.5.9) erst mal deinstallieren. Wie viel davon sich nachher wieder einbringen lässt, weiß man noch nicht. Zumindest aber dürften meine Einstellungen erhalten bleiben, da die Konfigurations-Dateien in meinem Home nicht angetastet werden.

Aktuell ist im Moment KDE 4.0.3, was schon einige Sicherheits-Releases bedeutet. Es soll damit sogar halbwegs anwendbar sein.

Oder doch lieber auf KDE 4.1 warten? Nur… Wann soll die fertig sein? Hach ich weiß nicht… Es juckt ja schon in den Fingern, aber andererseits… Never touch a running system.

Was meint Ihr? Sagt mir mal Eure Meinung.

Keep it Country,
Markus

Sicherheits-Update

Ich habe soeben das noch nicht mal einen Monat alte WordPress 2.5 auf die Version 2.5.1 aktualisiert. Auf das Update wurde u.A, bei WordPress Deutschland hingewiesen. Dort ist auch zu lesen, dass es ein dringendst zu empfehlendes Sicherheitsupdate handelt, dass neben einer schweren Lücke noch 70 weitere Fehler beheben soll.

So soll es auch Verbesserungen in der Performance geben, insbesondere im ACP, und der Upload in der Mediathek soll jetzt funktionieren. Das werde ich noch mal antesten.

Ich habe das unter obigem Link zu findende Update-Pack geladen und installiert. Aber auf jeden Fall sollte man vor dem Update eine Komplettsicherung des Blogs, also Dateien und Datenbank machen!

Kooka will nicht…

Ich habe heute einige Fotos (Papier-Abzüge) bekommen, und die wollte ich “mal eben” via Scanner in den PC übertragen. Schließlich habe ich mich bei der Einrichtung genug geärgert, da wollte ich das auch nutzen. Meine Standard-Anwendung zum Scannen heißt Kooka. Die stammt aus aus dem KDE-Fundus und ist ein grafischen Frontend für die Scanner-Schnittstelle “sane“.

Ich hatte auch mit Kooka schon über das MFC gescannt, doch jetzt wollte die Software nicht mehr starten. Kooka stürzte beim Programmstart ab und ich bekam da die gleiche Meldung, mit der mich Kontact letztens schon genervt hat. Nur finde ich auf die Schnelle kein Paket zum Debugging. Also habe ich ein anderes Frontend testen wollen, was auch mal funktioniert hat: XSane. Aber da kam nur die Meldung, dass nach Geräten gesucht werde, und dann verschwand das Programm kommentarlos ins Nirvana.

Jetzt war guter Rat teuer, schien das Problem doch im Backend, in sane nämlich, zu liegen. Und dafür gab es gestern oder vorgestern Updates. Davor hat alles geklappt, danach nicht mehr…

Eine Hoffnung hatte ich noch: Die Bildbearbeitung The Gimp, das Photoshop der Open Source Szene. Da gibt u.A. auch ein XSane-Plugin, welches mir den gleichen Erfolg bescherte, wie der Start von XSane allein. Aber ich hatte noch das “QuiteInsane”-Plugin, und damit konnte ich scannen.

Also haben sowohl Kooka, als auch XSane Probleme, die es zu lösen gilt. Das ärgert mich insbesondere deshalb, weil es bis vor ein paar Tagen noch funktioniert hat. Zudem benötige ich die OCR-Funktion in Kooka recht oft. Bleibt nur, auf ein schnelles Update zu hoffen, oder einen Bugreport zu schreiben.

Linux auf einem Blatt

Eine unverzichtbare Hilfe auf der Suche nach den richtigen Konsolen-Befehlen ist für mich “Linux auf einem Blatt”. Es handelt sich hierbei um ein CheatSheet vom Christian Helmbold, einem zweiseitigen DIN A4 Blatt, auf dem die wichtigsten Befehle gelistet und kurz erklärt sind. Die Befehle sind in Kategorien unterteilt, wie z.B. “Dateien”, “Verzeichnisse” oder “Benutzer und Gruppen”.

Für mich wie gesagt unverzichtbar. Ich habe das ausgedruckt, laminiert und immer in Reichweite liegen.

Ihr könnt Euch die allerdings nicht mehr taufrische Version (29.03.2006) als PDF von www.helmbold.de/linux herunterladen.

http://helmbold.de/linux/Linux-auf-einem-Blatt.pdf

sudo rm -rf /

Das ist ein Befehl, den man an einem Linux- und Mac-System in die Konsole eingeben kann, ABER NICHT EINGEBEN SOLLTE! Mit “sudo” hole ich mir die Admin-Rechte. “rm” ist der Remove-Befehl, mit dem ich Verzeichnisse und Dateien löschen kann. Der Parameter “-r” sorgt dafür, das alle Unterverzeichnisse, auch nicht leere, in den Löschbefehl einbezogen werden. “-f” heißt dazu noch: Mach einfach und frag nicht nach. Und mit “/” Gebe ich das Wurzelverzeichnis als Start an. Der Befehl “sudo rm -rf /” löscht also, nach Eingabe des root-Passworts, ein Linux- oder Mac-System während des Betriebes komplett von der Platte, inkl. der Heimatverzeichnisse der User und somit den persönlichen Dateien. Futsch ist die MP3-Sammlung, und auch die Fotos von der DigiCam sind weg!

Also diesen Befehl niemals an einem Linux-Rechner oder Mac ausführen! Wer es dennoch versuchen will, ist hoffentlich gegen groben Unfug versichert. Ich übernehme keine Verantwortung für zerschossene Systeme!

Multifunktions-Center Brother MFC-235C

Vor ein paar Wochen habe ich mir das Brother MFC-235C Multifunktions-Center gegönnt. Das ist ein preiswertes Gerät, das ein Arbeitskollege mir empfohlen hat. Es beherbergt Drucker, Scanner, Kopierer und Fax in einem Gerät, Kopie und Fax auch ohne PC. Und wie versprochen, berichte ich hier, wie ich das Schmuckstück zum Laufen bekam.

mcf-235c

Brother MFC-235C
Bild: Brother, © by Brother International GmbH

Ich habe mich erst mal im Netz schlau gemacht, was den Betrieb unter Linux angeht. Demnach sollte wohl der Scanner nicht mit dem Pinguin zusammen arbeiten, der Drucker würde nicht in allen Funktionen unterstützt. O.o

Ich habe mir gedacht, für knapp 90 Euronen versuch es mal. Wenns nicht klappt, geht das Teil bei eBay rein. Dann habe ich in diversen Foren nach Tipps und Tricks gesucht, und bin dann auf die amerikanische Brother-Seite gestoßen. Da gibt es… Linux-Treiber für das MFC

Ich habe da insgesamt 7 Dateien geladen, allesamt als Debian-Pakete (.deb-Dateien). Zwei davon hätte ich nicht gebraucht, wie sich nachher gezeigt hat. Nach der Anleitung auf der Brother-Seite habe ich die installiert, und schon standen mit in CUPS zwei neue Drucker zur Verfügung. Zum einen gab es den “MFC-235C”, der jetzt mein Standard-Drucker ist, zum anderen einen “BRFAX”, der mir die Fax-Funktion an den Rechner bringen soll. Das jedoch hat bisher noch nicht geklappt, brauche ich aber auch nicht.

Ich muss dabei noch erwähnen, das ich das MFC an den USB-Port meiner FRITZ!Box 7170 angeschlossen habe, wie den alten Drucker zuvor auch schon. Der Drucker wird dann über die Adresse socket://fritz.box:9100 angesprochen. “Multifunktions-Center Brother MFC-235C” weiterlesen