Welche Distribution?

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Ich möchte einfach mal wissen, welche Distribution für Euch die richtige ist, bzw. welche Ihr Umsteigewilligen empfehlen würdet.

Es ist mir klar, dass da jeder seine eigene Philosophie hat, dass es natürlich Geschmacksache ist und dass ich hier wieder einen „Glaubenskrieg“ auslösen könnte.

Ich habe verschiedene Distris durch. Angefangen mit SuSE Linux 7.0, habe ich bis openSuse 10.2 so ziemlich alle Versionen der Nürnberger Distribution mitgemacht. Die Entwicklung unter der Regie von Novell fand ich allerdings nicht so prickelnd, so dass ich nach dem Deal mit M$ zunächst das gerade veröffentlichte Debian 4.0 „Etch“ installierte. Da fehlten mir jedoch einige Funktionen in bekannter Software, da es sich nicht um aktuelle Software handelt. So fehlte mir z.B. in Amarok die Anbindung das ShoutCast-Verzeichnis. Daher habe ich auf Debian Sid, den unstabilen Entwicklerzweig von Debian gewechselt. Allerdings nicht original Sid, sondern Sidux. Das enthält einige Anpassungen, die es erlauben, die Alpha- und Beta-Versionen relativ stabil einzusetzen. So kann ich stets die aktuellste Software im Produktiv-Einsatz nutzen.

Auf dem Notebook habe ich noch einige andere Distris getestet. Außer SAM, dem Linux aus Sachsen, hat mich da aber nichts wirklich überzeugen können. Nur fehlen mir auf dem optisch prima XFCE-Desktop einige Funktionen.

Wie sieht’s denn bei Euch aus?

Welche Distribution bevorzugt Ihr?

  • openSuse (21%, 3 Stimmen)
  • Ubuntu (57%, 8 Stimmen)
  • Debian (7%, 1 Stimmen)
  • Mandriva (0%, 0 Stimmen)
  • Andere (14%, 2 Stimmen)

Wähler gesamt: 14

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Autor: Markus

Ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und Vater von 4 Kindern. Seit Dezember 2006 setzte ich auf Linux. Ich habe schon vorher immer wieder mal mit Linux experimentiert, aber nie wirklich ernsthaft. Auch habe ich verschiedene Distributionen ausprobiert, bis ich jetzt zunächst mal (wieder) bei Kubuntu gelandet bin. Ja, ich bin KDE-Fan… ;-) Neben Linux habe ich natürlich noch weitere Hobbys, so z.B. höre ich gerne American Country Music. Am liebsten live, und da gibt es auch im Ruhrgebiet gute Bands. Dazu gerne einen gepflegten Line Dance.

6 Gedanken zu „Welche Distribution?“

  1. Hallo Franz,

    ja, Ubuntu ist sehr einsteigerfreundlich. Ich persönlich mag es jedoch nicht, da es mir an Sicherheit mangelt. Wenn ich mir mit meinem User-Passwort Adminrechte holen kann, finde ich das nicht OK.

    Dann lieber einen vollständigen Adminuser namens root mit eigenem Passwort, dessen Identität ich für administrative Aufgaben annehem muss.

  2. Hallo allerseits,
    ich bin ein Neuling bei Linux, aber nur fast. Bis vor 2 Monaten hab ich WinXP gefahren, aber eher zwangsweise.Vor vielen Jahren hatte ich mal Suse probiert (Vers.4.X), jedenfalls musste man noch von floppy booten.
    Ich fand es toll, aber nichts, was wichtig war lief…Internet über Modem? Denkste nur.
    Also hab ich es gelassen, aber die Jahre über aus Langweile (meist im Urlaub) immer mal wieder probiert, die neusten Distris natürlich. Aber mal lief diese oder jenes nicht, weil die vorhandene Hardware nicht mitspielte.
    Vor 2 Monaten hab ich aus aus SuSE 11.0 probiert und dann die 11.1 und siehe nach einigen Suchen und RTFM lief das Meiste und das erstaunlich gut.
    Wie es aber Anfängern so geht, durch zuvieles Ausprobieren war ne Neuinstallation fällig und SuSE sollte es diesmal nicht sein. Also Ubuntu 8.10 Gnome. Einfach, vielleicht zu einfach. Aber gelobt sei die gute Begleitung durch das Wiki und die Foren, die ich heute immer noch zu Rate ziehe.

    Jetzt bin ich bei sidux gelandet und einige Vorkenntnisse vorausgesetzt, zumindest was das Suchen von Informationen angeht und man dann die Angst vor dem Textmodus überwindet ist es genau so einfach eingerichtet wie SuSe oder Ubuntu.
    Das einzige, was ich manchmal vermisse ist ein Pakemanager wie YaST.
    sidux fühlt sich sehr schnell und stabil an, im Vergleich mit den beiden anderen, aber das ist rein subjektiv.
    Ich denke ich bleibe dabei, auf jeden Fall bleib ich bei Linux. Win läuft nur noch auf meinem alten Schleppi, wo Linux noch nicht mal korrekt bootet, trotz Optionen und auf dem Rechner meiner Tochter, aber das kommt auch noch.

    Noch das wichtigste zu meinem Rechner:
    -Siemens Fujitsu P
    -AMD 64 X2, 2GB RAM
    -GeForce 7600 GT (Gigabyte)
    -Soundblaster 16 komp. CMI8738
    -WinTV-HVR-400 mit T-Home vdsl x301T, da wir für den Decoder sonst keine Verwendung haben
    Fritz!box 7270 mit jfritz
    -Samsung 4521F mit CUPS über Host der Fritz!box als Samsung GDI-foomatic (ohne Scanner und Fax. Der (linux)Treiber von Samsung funktioniert mit einem aktuellen Kernel NULL.).

    Ach ja, ich möchte an Euch (Profis) eine Frage loswerden und bin für einen Tipp dankbar:
    Suche ein Paket mit ner virtuellen (visuellen) Tastatur, die auch Thaifonts darstellen kann, wenn ich in KDE das Tastaturlayout umstelle – so wie „viki“ unter SuSE.

    ZURÜCK zum Thema: Anfänger SuSE, weil die Paketquellen von Packman und VLC sehr gut sind und vieles erleichtern, oder wegen der guten Doku Ubuntu, wenn man Gnome will.
    Sonst Mepis 8, habe ich noch nicht probiert, aber die Kritik ist ziemlich gut.
    Das wichtigste: Bei Debian kann zum Teil die Doku vom Ubuntuusers herangezogen werden, die saugut ist! Dieser Vorteil ist nicht zu unterschätzen bei der Auswahl der Distri.
    Einarbeiten und Einlesen müsst ihr euch mit Sicherheit. Auch wenn es so ähnlich aussieht wie Windows, ist Linux ganz anders, oder besser anders als ihr es kennt. Aber mit der Zeit erscheint alles was verwirrt logisch. Bei mir z.B. war es apt. Warum, por diablo, kann ich keine Programme so installieren wie bei Windows. Aber das findet sich.

  3. @catweasle: Sidux ist schon OK, und vor Allem arbeitet es per Dafault mit KDE (Mit Gnome komme ich nicht zurecht). Die Dokumentation auf sidux.com ist doch auch sehr gut, dazu das Forum und der IRC-Channel.

    Das einzige, was ich manchmal vermisse ist ein Pakemanager wie YaST.

    Yast ist da eher mit der WinDOSen-Systemsteuerung vergleichbar, um den Paketmanager ergänzt. Ist zwar schön komfortabel, aber wenn man mit der Susi beginnt, ist man verwöhnt und findet sich meist auf anderen Distris nicht zurecht. Als Paketmanager nutze ich, wenn ich es denn mal grafisch machen will, Synaptic. Den solltest Du bereits aus Ubuntu kennen.

    –Samsung 4521F mit CUPS über Host der Fritz!box als Samsung GDI-foomatic (ohne Scanner und Fax. Der (linux)Treiber von Samsung funktioniert mit einem aktuellen Kernel NULL.).

    Ich weiß nicht, wie es heute aussieht. Aber vor noch nicht allzu langer Zeit wurde vom Samsung-Treiber abgeraten, da er die Systemsicherheit gefährdet hat. Mag sein, dass es sich inzwischen gebessert hat, ich habe das nicht weiter verfolgt.

    Ach ja, ich möchte an Euch (Profis) eine Frage loswerden und bin für einen Tipp dankbar:
    Suche ein Paket mit ner virtuellen (visuellen) Tastatur, die auch Thaifonts darstellen kann, wenn ich in KDE das Tastaturlayout umstelle – so wie „viki“ unter SuSE.

    Zunächst mal bin ich auch kein Profi, und muss mir auch noch regelmäßig Hilfe abholen

    KDE bringt doch eine Bildschirm-Tastatur mit, oder? Kann die das nicht? Ich hab die Bildschirm-Tastatur noch nicht gebraucht, daher kann ich das mal nicht sagen.

    Ansonsten ist es auch möglich, aus einem RPM-Paket ein Debian-Paket zu machen. Dazu benötigst Du das Paket „alien“, welches in den Paketquellen gibt.

    apt-get update
    apt-get install alien

    Als root, ist klar

    Anfänger SuSE, weil die Paketquellen von Packman und VLC sehr gut sind und vieles erleichtern, oder wegen der guten Doku Ubuntu, wenn man Gnome will.

    Ich habe gerade mir den Packman-Paketen schlechte Erfahrungen gemacht, weil die Original-Pakete nicht unbedingt kompatibel waren. So hatte ich z.B. regelmäßig Probleme mit Amarok.

    Die Desktops bei der Susi habe nichts mehr mit den Originalen von KDE oder Gnome zu tun, so hat Novell daran rumgebastelt. Muss ich nicht wirklich haben…

    Einarbeiten muss man sich auf jeden Fall, das ist aber beim Systemwechsel innerhalb des Redmonder Bugs auch so. Egal, ob von Win2000 nach XP, oder von XP nach Hasta la Vista.

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir weiterhin viel Spaß und Erfolg mit dem Pinguin, lass Dir die Laune nicht von Billys Jüngern vermiesen.

  4. @ markus

    Synaptic sollte man in sidux nur zum anschauen benutzen, nicht zur Paketinstallation.

    „alien“ ist mir bekannt, aber nicht immer einsetzbar.

    Packman war für mich als reiner Anfänger die einzige Möglichkeit Susi multimediafähig zu machen. Habe nie Probleme gehabt.

    >Desktops bei der Susi habe nichts mehr mit den Originalen von KDE oder Gnome zu tun<
    Deshalb der Umstieg.

    Dokumentation bei sidux ist gut, aber für einen echten Anfänger ist sie umfangreicher, denn es werden auch die Dinge erklärt, die als selbstverständlich vorausgesetzt werden:
    Zeig mir mal bei der sidux Doku, wie ich als Anfänger v4l einbaue, nur als Beispiel.
    Das bekommt ein Anfänger ohne genaue Beschreibung nicht hin.

    Sicher bleibe ich bei Linux
    – es macht mehr Spass.
    – man lernt ständig dazu
    – es ist sicher
    – muss keine Software teuer erwerben, alles ist dabei
    – wenn ich win neu installieren muss, brauche ich 2 Tage bis alles halbwegs läuft, bei Linux 3-4 Stunden und dann hab ich genau das was ich will. Dafür verzichte ich auch auf meinen Scanner und andere nicht unbedingt benötigte Hardware.
    Und einen Gag kann man sich auch noch machen:
    Wenn der Kumpel mal ne Win CD haben will: „Sorry, hab ich schon lange nicht mehr, aber Linux kannste haben, da ist alles dabei.“

  5. Über Synaptic kann man sich streiten. Die einen schwören drauf, andere verabscheuen das. Ich selbst arbeite am liebsten auf der Konsole mit apt-get, zum Update mit smxi im Runlevel 3. Am Besten soll laut Heike Jurzik aptitude. So zumindest schreibt sie in ihrem Buch zu Debian GNU/Linux, denn ers merkt sich die Pakete, die nur zum Erfüllen von Abhängigkeiten installiert wurden. Die sollen dann beim Entfernen der eigentlichen Stoftware wieder mitdeinstalliert.

    Packman ist bei der Susi leider die einzige Möglichkeit, z.B. einen MP3-Codec zu bekommen. Bei Sidux habe ich einfach das Debian Multimedia-Repo eingebunden

    Was ich in der Dokumentation von Sidux nicht finde, bzw. nicht verstehe, frage ich im angegliederten Forum nach. Etwas heiklere Angelegenheiten, wie etwa DVD-Abspielen, wollen die aber im Forum nicht haben. Rechtlich ist die libdvdcss umstritten, und die wollen natürlich keinen Ärger haben. Aber für solche Fälle gibt’s den IRC-Channel, und darauf weisen sie Kollegen im Forum in solchen Fällen auch hin

    Das Problem mit dem Scanner in meinem Brother-Multi hatte ich an der FRITZ!Box auch, und die Antwort auf meine Anfrage bei AVM war eine Frechheit. Das Teil läuft jetzt direkt an meinem Rechner und ist über CUPS exportiert, daher ist der Drucker auch im Netzwerk verfügbar.

    Und was sage ich den Redmond-Jüngern?
    „Ich liebe Windows. Es hat so viele GATES zum Reinkommen“ :mrgreen:

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