Und es geht doch…

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Nachdem ich gestern erst mal aufgegeben habe, läuft das dLAN nun doch noch

Gestern Abend habe ich ja die aktuelle Sidux-DVD herunter geladen und gebrannt. Aber ich war irgendwie zu blöd, die DVD als Update-Quelle einzubinden. O.o

Na gut, dann installierste eben neu, die Kröte hat ja eh noch keine Daten gespeichert. Also habe ich von der DVD gebootet, und als das Livesystem gestartet war, auf Sidux-Install geklickt. Dann musste ich als erstes einige Daten wie root-Passwort, Username und Passwort für den nomalen Benutzer, und die zu verwendende Festplatten-Partition. Dann ging’s los: Die gewählte Partition wurde formatiert, und dann… passierte nichts mehr.

Mehrere Versuche brachten immer das gleiche Ergebnis. Und da die Festplatte mit 30GB nicht gerade üppig ausfällt, gab es neben der Swap-Partition auch nur eine weitere. Folglich gab es nun kein funktionierendes System mehr auf dem Rechner. :twisted_wp:

Ich habe dann eine openSUSE-DVD (Version 10.3) genommen, die ich hier noch in einer Zeitschrift fand. Das ließ sich dann installieren, so dass der PC wenigstens wieder nutzbar wurde.

Dann ging es um die Installation der dLAN-Software, und es sah besser aus, als gestern. Jedoch brach auch hier ./configure wieder ab. Allerdings konnte ich nun den Grund nachvollziehen: Es wurde die fehlende pcap-Bibliothek angemeckert, ein Netzwerk-Sniffer. YaST zeigt allerdings die Bibliothek als installiert an. O.o

Nun gut, SuSE kocht gerne mal ein eigenes Süppchen. Vielleicht liegt diese Bibliothek nicht an der erwarteten Stelle. Aber der dLAN-Software lag ebenfalls eine Version von pcap bei, wenn auch im Quelltext und in einer älteren Version. Die ließ sich aber über den üblichen Dreisatz ./configure && make && sudo make install installieren, danach klappte es auch mit dem Rest.

Na ja, fast jedenfalls. ./configure lief jetzt ohne Meckern durch, aber das anschließende make erzeugte Fehler. Da stand was von nicht gefundenen Dateien, aber die waren nur für den USB-Treiber. Da ich den dLAN-Adapter aber nicht per USB, sondern via Ethernet angeschlossen habe, versuchte ich einfach mal ein sudo make install. Klappte natürlich nicht.

Jetzt kam mir aber die zündende Idee. :idea: Im Verzeichnis der Software-Quellen fanden sich die Unterverzeichnisse “driver” und “tool”. Gut, driver brauch ich nicht, aber in tool gab es eine ausführbare Binärdatei namens “dlanconfig”. Das habe ich einfach mal auf der Konsole aufgerufen, und bekam die Meldung, dass ich ein Interface übergeben muss. Der Befehl lautet also dlanconfig eth0.

Ich bekam daraufhin ein Menü angeboten, über Ziffern auszuwählen. Der erste Punkt fragte die Security-ID des lokalen dLAN-Adapters ab. Die hatte ich mir zuvor notiert, da sie auf der Rückseite des Adapters steht. Klappte auch wunderbar.

Mit der zweiten Option konnte ich nun das (nicht vergebene) Netzwerk-Kennwort eingeben, und dann die Security-ID des entfernten Adapters. Da auch die auf meinem Zettel stand, war das auch schnell erledigt. Als Quittung wurde mir die (auch notierte) MAC-Adresse des entfernten Adapters angezeigt.

Im Anschluss habe ich Firefox gestartet, und sah die Seite opensuse.org. Ich hatte also Internet-Zugriff. Die Updates muss ich jetzt noch ins System einspielen, dann läuft das mal alles soweit.

Nun, es ist nicht der von mir gewünschte Zustand, aber immerhin funktioniert es. :rolleyes_wp:

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