Filesharing in Wuppertal sicherer?

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Dieser Eindruck drängt sich zumindet auf, wenn man den Artikel bei Heise online liest. O.o

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal verweigert seit einiger Zeit Ermittlungen gegen Tauschbörsen-User, da sie sich als Handlanger der Musikindustrie sieht. Diese würde Strafanzeige gegen die User von Tauschbörsen stellen, damit die Staatsanwaltschaft Namen und Adressen ermittelt. Dann würden die Anzeigen zurück gezogen und die User mit teuren Abmahnungen behelligt.

Im Prinzip haben die Wuppertaler ja Recht, da es der Musikindustrie offensichtlich nur um die Erlangung der Adressen geht. Dazu habe ich schon mal geloggt, auch wenn es hier um Pornovideos ging.

Nun gut, jetzt ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft aus Düsseldorf wegen Strafvereitelung und Rechtsbeugung gegen die Staatsanwaltschaft Wuppertal. Die Musikindustrie will die Weigerung nicht hinnehmen und hat sich an die übergeordnete Behörde gewandt. Somit soll es den kleinen Lichtern wieder mit teuren Abmahnungen an den Kragen gehen.

Ich sag nur, wer sich im Zeitalter von totaler Überwachung und Vorratsdatenspeicherung noch auf Filesharing einlässt, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

Über Markus

Ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und Vater von 4 Kindern. Seit Dezember 2006 setzte ich auf Linux. Ich habe schon vorher immer wieder mal mit Linux experimentiert, aber nie wirklich ernsthaft. Auch habe ich verschiedene Distributionen ausprobiert, bis ich jetzt zunächst mal (wieder) bei Kubuntu gelandet bin. Ja, ich bin KDE-Fan… ;-) Neben Linux habe ich natürlich noch weitere Hobbys, so z.B. höre ich gerne American Country Music. Am liebsten live, und da gibt es auch im Ruhrgebiet gute Bands. Dazu gerne einen gepflegten Line Dance.
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