Linuxtauglicher Twitter-Client

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TwitterJa, genau sowas suche ich. Ich hatte den Twitter in der Sidebar des Firefox, aber dieses Addon ist mit FX3 nicht kompatibel. Da habe ich dann TwitterFox eingesetzt. Machte mich aber auch nicht wirklich glücklich. :roll:

Ich habe dann mal Tante Gurgel bemüht, und habe da die ein oder andere Desktop-Software gefunden, die auch zum Teil schon in den Debian- und Sidux-Repos vorhanden waren. Davon konnte mich aber auch nichts wirklich überzeugen, das meiste lief sogar gar nicht erst. :evil:

Ich stieß dann noch auf Spaz, ein Multi-Plattform-Client für Twitter. Das Problem: Spaz benötigt das noch recht neue AIR-Framework von Adobe®, und das gibt es für den Mac und die WinDOSe, aber eben nicht für Linux. Dies zumindest suggeriert die Zielseite des AIR-Links auf der Spaz-Downloadseite

Mal davon abgesehen, dass mir Adobe®-Software nicht wirklich in den Kram passt (Closed Source), man weiß doch gar nicht so recht, was AIR überhaupt macht und kann. Zumindest ich habe mich damit bisher noch nicht beschäftigt. Aber ich habe mich wieder in die unendlichen Weiten des Internets begeben und bin bei Adobe® Labs auf eine Linux-Version von AIR gestoßen. Das ist allerdings noch eine Alpha-Version, die dazu noch nicht alle AIR-Funktionen unterstützt. O.o

Nun denn, ich habe das mal geladen, kommt als .bin-Datei, die dann ausführbar gemacht werden muss:

chmod +x adobeair_linux_a1_033108.bin

Dann lässt sich die Installation per Mausklick starten. Nach Eingabe des root-Passwortes geht das sogar recht flott. Im Anschluss konnte ich dann Spaz ebenso per Mausklick installieren, während sich die Datei SpazAIR.air vor der Installation von AIR nur im Archiv-Manager öffnete, als sei sie ein ZIP-Archiv.

Das Ganze ist nun gut 2 Stunden her, und ich recht angetan von Spaz. In edlem Schwarz gehalten, beinhaltet es alles Nötige. So kann man direkt zwischen der privaten und der öffentlichen Timeline hin und her schalten, Antworten und private Nachrichten gehören wohl zum Standart. Dazu erscheint bei Updates oben rechts auf dem Bildschirm ein kleines PopUp mit der nötigen Information, der auch nach ein paar Sekunden wieder verschwindet.

Schade nur, dass Spaz nicht im Systemabschnitt der Kontrollleiste verschwindet, sondern immer einen Platz in der Fensterleiste belegt. Ansonsten habe ich nach der noch recht kurzen Zeit noch nicht viel zu sagen, kenne jedoch Twitterer, die Spaz in den höchsten Tönen loben. Schau mer mal, wie der Kaiser zu sagen pflegt

Nachtrag: Zumindest unter Linux kann Spatz keine Umlaute. Anzeigen ja, aber nicht senden. Im Eingabefeld sind die Umlauttasten tot.

2 Antworten auf „Linuxtauglicher Twitter-Client“

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