Kontact – oder lieber nicht

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Nadem ich vor einigen Wochen auf Kontact umgestiegen bin, sehe ich da auch schon wieder von ab. Ich nutze KMail als StandAlone-Programm, KOrganizer und KAddressbook öffne ich nach Bedarf, und den Feedreader Akregator nutze ich gar nicht mehr. Grund: Wenn Akregator die Feeds aktualisiert hat, war mein PC kaum noch benutzbar. Der Feedreader hat die Systemauslastung auf 100% hochgefahren, und selbst der Mauszeiger bewegte sich nur noch ruckartig.

Ich lese meine Feeds nun online im Google Reader. Das hat den Vorteil, dass ich von jedem internerfähigen PC aus auf meine Feeds zugreifen kann.

Da ich aber auch andere Services von Google nutze, sind auch die übrigen PIM-Anwendungen nicht unbedingt erforderlich. Google Kalender z.B. nutze ich schon recht lange, schon zu Zeiten der WinDOSe. Und den habe ich einfach als externe Ressource in KOrganizer eingebunden. Das mache ich dann doch auch lieber online, denn Termine anlegen oder ändern war in dieser Kombination nicht möglich. Ich muss dann zwar auf die Desktop-Benachrichtigungen bei Terminen verzichten, aber da Google die Terminerinnerungen auch via SMS versendet, ist das auch schon wieder kompensiert.

Einzig KAddressbook muss ich hier manuell pflegen, damit die in KMail verfügbaren Adressen aktuell sind. Das Adressbuch aus Google Mail lässt sich da leider nicht einfügen. Ich überlege aber, hier einen LDAP-Server einzurichten und mit KAddressbook darauf zuzugreifen. So habe ich zumindest hier im lokalen Netzwerk immer den gleichen Datenbestand zur Verfügung.

Jetzt noch das zusammenspiel von KAddressbook und KOrganizer: Ist im Kalender die entsprechende Ressource eingebunden, werden im Adressbuch gespeicherte Geburts- und Jahrestage im Kalender angezeigt. Die lassen leider nicht nach Google exportieren.

So hat eben alles seine Vor- und auch Nachteile. Ich bin der Meinung, die für mich beste Variante gefunden zu haben. Aber wer was Besseres weiß, möge es mir mitteilen.

2 Antworten auf „Kontact – oder lieber nicht“

  1. Ich habe mir Kontact mal auf deinen Post hier angesehen und kann das mit der Geschwindigkeit mal überhaupt nicht nachvollziehen. Das Einzige was hier bisschen heftig wird ist die I/O Last durch das herunterladen der Feeds.

    Als kleiner Tipp: Schau dir im Kernel mal die I/O Scheduler an…

    1. Ich denke mal, dass es an meiner nicht mehr so aktuellen Hardware liegt. Ich verwende hier einen Athlon XP 2200+ (1800MHz) und 768MB RAM. Aber die Sheduler könnte man vermutlich noch optimieren.

      Nur: Ich nutze zwar jetzt seit etwa 1,5 Jahren nur noch Linux, aber mit dem Kernel und seinen Eigenheiten habe ich mich noch nicht näher befasst. Zumal Sidux alle paar Tage ein Update für den Kernel liefert. Aktuell läuft hier ein 2.6.25-9.slh.1-sidux-686, der aber auch schon ‘ne Woche alt ist.

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