CrossOver heute kostenlos

Die CodeWeavers bieten heute CrossOver für Linux und Mac kostenlos an, nur heute.

Der Grund ist eine Aktion, die US-Präsident George W. Bush im Juli 2008 fünf Ziele vorgab. Sollte eines der Ziele erreicht werden, soll die Software für 24 Stunden kostenlos angeboten werden, mit vollem Support und allem Drum und Dran.

CrossOver basiert auf Wine, und emuliert die Windows-API auf Linux- und Mac-Systemen, um typische Windows-Software auf diesen Rechnern lauffähig zu machen. Es gibt in der Tat einige Programme, für die es in der Open-Source-Welt von Linux keinen adäquaten Ersatz gibt. Das betrifft vor allem Spiele, aber auch Anwendungen wie z.B. Flash von Adobe (früher Macromedia).

Auf der Website des Projektes läd man sich die entsprechende Version von CrossOver herunter, und fordert einen Key an. Der wird dann in den nächsten Tagen per E-Mail zugestellt. Normalerweise kostet diese Software etwa 70 Euronen.

Weitere Infos zu der heutigen Aktion gibt’s u.A. bei Golem.de.

Ich höre auch schon wieder die Stimmen, die der Sache Böses abgewinnen wollen. Sprüche wie „So sammelt man Mail-Adressen“ sind bei solchen Aktionen doch Standard. Aber wie heißt es? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Ich habe mir mein Exemplar jedenfalls eben gesichert.

Adobe Air für Linux macht sich

Ich habe bei den Tests der Twitter Clients schon über Adobe AIR gesprochen. Damals hatte ich über einige Unzulänglichkeiten geschrieben, die ich dem Framework zugeschrieben habe.

Ich habe bei den Tests der Twitter Clients schon über Adobe AIR gesprochen. Damals hatte ich über einige Unzulänglichkeiten geschrieben, die ich dem Framework zugeschrieben habe.

Adobe AIR
Das Adobe AIR-Framework für Linux ist jetzt als Beta erhältlich
Zu der Zeit war Adobe AIR für Linux noch im Alpha-Stadium, und da sind Fehler natürlich verzeihlich, und es gab ja auch keine groben Fehlfunktionen. So speicherte z.B. mein bevorzugter Twitter Client Twhirl das Passwort nicht, so dass ich es bei jedem Programmstart neu eingeben musste. Andere Clients hatten Probleme mir den deutschen Umlauten und Sonderzeichen.

Seit etwa 2 Wochen ist das AIR-Framework für Linux als Beta-Version erhältlich, und ich stelle erfreut fest, dass zumindest Twhirl das Passwort speichert und auch um einiges flotter läuft und besonders auch schneller startet. Laut Hersteller Adobe ist der Funktionsumfang beinahe identisch mit dem der Windows- und Mac-Versionen. Einzig die Transparenz benötige einen aktiven 3D-Desktop wie z.B. Compiz. Da ich diesen 3D-Kram nicht nutze, habe ich keine Transparenz. Allerdings konnte ich mich auf einer WinDOSe mal davon überzeugen, dass die inaktive Anwendung, oder der Hintergrund des Frameworks transparent erscheint. So sind die Ecken des Programmfensters und der Hinweise auf der WinDOSe abgerundet.

Allerdings möge man auch bedenken, dass AIR immer noch Beta-Software ist, und deshalb auch die Stabilität des gesamten Systemes beeinträchtigen kann. Wobei es bei mir sehr stabil läuft.