Unterwegs online [Update 3]

Ich bin bei Jens auf die UMTS/HSDPA-Tagesflatrate von FONIC aufmerksam geworden, und habe mich nun dazu durchgerungen, das mal selber zu testen.

Das Angebot: Du bekommst einen USB-Stick, der als UMTS/HSDPA-Modem dient und zur Datenspeicherung Micro-SD-Karten aufnehmen kann. Zudem verfügt der Stick über einen Anschluss für externe Antennen. Obendrauf gibt es 10,00 € Startguthaben und einen Tag im Netz surfen gratis. Das Ganze hat die Hemmschwelle von 99,95 €, die einmalig zu entrichten sind. Jeder Kalendertag im Internet kostet dann 2,50 € pauschal. Und das ganze ist PrePaid, läuft also mit Guthabenkarte für volle Kostenkontrolle. Zudem liegt der Verpackung ein ca. 80 cm langes USB-Verlängerungskabel bei, um den Stick in ungünstigen Empfangs-Situationen variabler platzieren zu können. “Unterwegs online [Update 3]” weiterlesen

Böse Linux-Befehle

rm -rf / ist ja sicher der Klassiker unter den “bösen” Befehlen. Er löscht alles ab dem Root-Verzeichnis, rekursiv und ohne lästige Rückfragen.

Jetzt hat Jun Auza in seinem TechSource Blog die 7 tödlichsten Befehle für Linux-Systeme aufgelistet, mit einer englischsprachigen Beschreibung, was die so tun. Und in den Kommentaren sind noch einige Befehle dazu gekommen.

Eine deutsche Übersetzung der 7 Befehle bzw. deren Bedeutung hat die LinuxCommunity veröffentlicht, über die ich auch darauf aufmerksam wurde.

Also viel Spaß beim Zerstören Eurer Systeme :mrgreen:

USB 3.0

Die Spezifikationen für USB 3.0 sind nun in der Version 1.0 veröffentlicht, somit können Geräte nach diesem Standard gebaut werden. So steht es bei Golem.de.

Die neuen Verbindungen sehen demnach anders aus, einzig der Stecker Typ A zum Anschluss an den PC bleibt äußerlich unverändert. Denn die Spezifikation sieht 4 zusätzliche Adern in den Kabeln vor, paarweise geschirmt. Ein USB-3.0-Kabel ist also 8-adrig. Dadurch soll die Datenübertragungsrate von 5 Gigabit/Sec erreicht werden ( “SuperSpeed” ), 14 mal so schnell wie USB 2.0. Allerdings sollen auch USB-2.0-Kabel verwendet werden können, dann aber auch nur mit 2.0-Tempo.

Zudem sollen USB-3.0-Geräte stromsparender sein, da sie nicht mehr regelmäßige Steuersignale an den Host senden müssen. Ein Punkt, der USB 2.0 in mobilen Geräten selten macht. Jedoch benötigen die Schnittstellen für USB 3.0 mehr Platz, das könnte den Standard bei Mobilgeräten auch ausbremsen. Und wo wir gerade von Strom reden: USB 3.0 soll zur Geräteversorgung bis zu 900 mA je Anschluss zur Verfügung stellen, fast das Doppelte des USB-2.0-Standards. Somit werden die die Spezifikationen verletzenden Y-Kabel für Festplatten hinfällig.

Das Problem ist nun die Abwärtskompatibilität. Während USB-2.0-Geräte zwingend an USB 3.0 funktionieren müssen, und die neuen Geräte auch an den Anschlüssen der Version 2.0 Anschluss finden sollen, ist die Kompatibilität zu USB 1.1 nicht zwingend vorgeschrieben. Wer also noch so eine alte Kiste in der Ecke als Fileserver o.Ä. betreibt, könnte mit den neuen 3.0-Geräten Probleme bekommen. Ich stelle mir dann auch die Frage, ob 1.1-Geräte an den neuen 3er Anschlüssen funktionieren.

Wann es erste Geräte nach USB-3.0-Standard zu kaufen gibt, und wann die ersten PCs mit den entsprechenden Schnittstellen ausgestattet werden, steht noch in den Sternen. Ebenso wie auch die Unterstützung durch die Betriebssysteme. Gerade bei Linux dauert das ja gerne ein bisschen länger, weil die Community die Treiber meist selbst entwickeln muss. Aber selbst die kommende Version 7 des Redmonder Systems wird USB 3.0 nicht vom Start weg unterstützen, so ist zu lesen. Die für den neuen Standard nötigen Systemtreiber sollen später nachgereicht werden.

26,90 € wofür bitte?

Dafür:

brokencableusbstick

Ein abgerissenes USB-Kabel? Nein, ein USB-Speicherstick mit 2GB Kapazität

Das ist nicht etwa das, wonach es aussieht, nämlich ein abgerissenes USB-Kabel, sondern ein Speicherstick mit einer Kapazität von 2 Gigabyte. Wobei man bei diesem Preis sicher das Design und vor allem die Idee bezahlt, denn “normale” Sicks in der Größe bekommt man ja deutlich preiswerter. Aber die Idee ist gut.

Zu kaufen gibt´s das Teil bei getDigital.de

[via Tobias]

Schaufenster

So komme ich mir jetzt vor, wenn ich auf mein neues Spielzeug schaue: Wie vor einem Schaufenster

Samsung SyncMaster2433BW
Der Samsung SyncMaster 2433BW in Klavierlack-Schwarz auf meinem Schreibtisch
Ich habe mit einen neuen Monitor geleistet, den ich wegen den Hardwareschadens an der Linuxkiste erst mal an einer WinDOSe angeschlossen habe: Einen SyncMaster 2433BW von Samsung, für 279 Euronen im Angebot bei Dittsches Lieblings-Laden

So ein 24Zöller ist schon was Feines, zum TV und Video schauen auf jeden Fall. Nur die native Auflösung des Monitors (1920×1200 Pixel) macht mir Probleme: Ich schließe das Teil natürlich mit dem (mitgelieferten) DVI-Kabel an meine Grafik-Karte (nVidia GeForce FX5200) an, und das Bild in der nativen Auflösung ist breiter als der Bildschirm Ich staunte zunächst über die fehlenden Symbole und Uhr in der Leiste unten, aber als ich mit dem Mauszeiger an den rechten Bildrand kam, rutschte der gesamte Desktop etwa 250 – 300 Pixel weit nach links. Die Uhr und die Symbole hatten sich also außerhalb des Bildschirm versteckt O.o

Ich habe alles versucht, aber die Einstell-Optionen am Monitor sind bei DVI-Anschluss nicht aktiviert, und der nVidia-Treiber wollte mir das Bild nicht korrekt skalieren. Ich konnte nur mit einer Auflösung von 1600×1200 Pixel arbeiten, um alles auf dem Schirm zu haben, aber dann waren die Symbole auf dem Desktop verzerrt.

Auf den Rat eines Arbeitskollegen habe ich das Teil dann mal per VGA-Kabel angeschlossen, 1920×1200 eingestellt und die Auto-Adjust-Funktion des Samsung betätigt. Ergebnis: Perfekte Einstellung, nur mit den Farb- und Helligkeitseinstellungen muss ich noch ein bisschen spielen.

Damit bin ich natürlich nicht zufrieden, denn ich möchte den Bildschirm auch zur Wiedergabe von HD-Medien nutzen. Der dafür erforderliche HDMI-Anschluss wird durch den DVI-Eingang unterstützt, also muss ich den Monitor auch entsprechend anschließen. Ich werde also mal weiter spielen und hoffe, dass es ohne neue Grafik-Karte geht. Denn wenn alles so klappt, wie ich es mir vorstelle, kommt meine Sidux-Installation auf diese WinDOSe hier Das braucht aber noch einige Tage, wenn nicht Wochen

Jetzt ist es mir fast schon peinlich zu fragen, ob jemand eine Ahnung hat, wie ich das Dingen an der WinDOSe mit DVI vernünftig zum Laufen bekomme :blush: Ich tue es aber trotzdem. Wer also einen Tipp hat, die Kommentare sind offen.

Trackbacks abgeschaltet

Also Leute, ich habe keine Lust mehr, hier täglich mehrere 100 Spamkommentare zu löschen. Die kommen alle als Trackback, und werden von Akismet abgefangen, belegen aber unnötig Platz in der Datenbank. Im Endeffekt wird das System dadurch nur ausgebremst.

Deshalb habe ich micht schweren Herzens entschlossen, in diesem Blog die Trackback-Funktion zu deaktivieren. Es ist also leider nicht mehr möglich, Cowboy´s Linux-Blog anzupingen.

Es tut mir leid, zu diesem Mittel greifen zu müssen. Aber wie gesagt: Ich habe keine Lust mehr auf mehrere 100 Spamkommentare am Tag.