Maverick Meerkat, Eindrücke

Kubuntu-Icon neuJetzt habe ich seit ein paar Tagen Kubuntu 10.10 „Maverick Meerkat” sowohl auf dem PC, als auch auf dem Netbook laufen. Die ersten Eindrücke sind doch recht unterschiedlich.

Auf dem PC

Ich finde im Moment nicht die nötige Motivation, das System neu einzurichten. Dies wäre aber erforderlich, da ich hier eine Neuinstallation durchgeführt habe. Ein Update ließ sich nicht einspielen. Keine Ahnung, was da schief gelaufen ist…

Auf dem Netbook

Hier war ja zuvor keine Linux-Installation vorhanden, also musste hier eh ne Neuinstallation her. Genau wie auf dem PC habe ich Maverick parallel zum vorhandenen Windows 7 installiert. Nur hier werkelt im Gegensatz zum 64Bit-PC die 32bit-Netbook-Version, welche im DVD-Image enthalten ist. Und hier habe ich auch einiges an Einrichtung vorgenommen und Software nachinstalliert.

Das einzige, was mich wundert: Auf beiden Systemen finde ich in den Repos keine deutsche Lokalisierung für „The Gimp”. Eine deutsche Hilfe, die gibt es, das Programm selbst spricht aber nur englisch mit mir O.o

Ansonsten läuft hier mein Firefox, Thunderbird muss ich noch einrichten. TweetDeck funktioniert problemlos, nur Kopete und Skype verlangen noch Konfiguration bzw. Installation. Und ich brauche noch weitere Repos, die z.B. Opera oder die Google-Software (Picasa, Chrome, Earth) enthalten. Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir ein, was noch fehlt… :denk:

Nur den UMTS-Stick habe ich hier noch nicht zum Laufen bekommen.

Insgesamt bin ich auf dem Netbook mit der Meerkat zufrieden. Wer tritt mich noch mal in den Hintern, dass ich das Zeug mal auf dem PC einrichte? :mrgreen:

Probleme mit dem X-Server bestehen weiter

X.org-LogoDie Probleme mit dem X-Server glaubte ich behoben zu haben, doch scheinbar ist dem nicht so. :denk:

Nachdem ich gestern über die Konsole den Nvidia-Treiber neu installiert habe, kam ich mit einem einfachen startx auf den KDE-Desktop. Nur heute nach dem PC-Start tauschte der gleiche Fehler wieder auf, und startx brachte mich diesmal auch nicht weiter…

Da ich nicht jedesmal Lust habe, den Nvidia-Treiber neu zu installieren, werde ich die bestehende Kubuntu-Installation (10.04) wohl löschen, und mit der aktuellen Version überschreiben. Denn die bot mir das Update noch nicht an O.o

Anyway, über das parallel installierte Windows 7 habe ich neben der fürs Netbook gelandenen 32Bit-Version nun auch noch die 64Bit-Version aus dem Netz geholt und auf DVD gebrannt. Und momentan arbeite ich mit dem Live-System von genau dieser DVD. Gleich nach dem ich diesen Artikel hier fertig habe, werde ich „Maverick Meerkat” hier installieren. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt… O.o

UMTS mag nicht

Fonic-LogoDie Einrichtung des Fonic Surfstick mit Tagesflat habe ich ja bereits hier gezeigt, allerdings unter Ubuntu. Ich glaube, es war 8.04 oder 8.10.

Unter Kubuntu habe ich es zuletzt unter Version 9.10 versucht, da musste ich allerdings den Networkmanager von Gnome verwenden. Das KDE-eigene Pendant bot eine bestimmte Einstellung nicht…

Nun habe ich im KDE-Manager die nötigen Daten eingetragen, und die Verbindung wird auch zur Auswahl angeboten. Also WLAN deaktiviert, und UMTS-Verbindung aufbauen. Es könnte so einfach sein…

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt… Beim Aufbau der Verbindung verschwindet diese kurz aus der Auswahl, und der Verbindungsaufbau bricht ab. Ich bin am Verzweifeln… :help:

Maverick Meerkat auf dem Eee-PC

Kubuntu-IconSooo, ich habe auf meinem Asus Eee-PC 1005 HA-M jetzt mal Kubuntu 10.10 „Maverick Meerkat” installiert. Dazu musste ich doch tatsächlich nen 32Bit DVD-Image laden, da das CD-Image bei 99% mit einem 404-Fehler den Download abgebrochen hat, und den auch nicht wieder aufnehmen wollte.

Nun, zunächst mal habe ich über USB-DVD-Laufwerk die Live-Version gebootet, und dann nach ein bisschen Spielerei die Installation gestartet. Ich habe Kubuntu neben der bestehenden Windows 7 Installation eingerichtet. “Maverick Meerkat auf dem Eee-PC” weiterlesen

X-Server läuft wieder

Nach meinem Versuch, den Nvidia-Treiber für meine Grafikkarte zu installieren, habe ich ja irgendwie die X-Server-Konfiguration zerschossen. Nach ein paar Tagen Frustpause habe ich es heute erneut versucht, und eine einfache Neuinstallation des Nvidia-Treibers hat gereicht, um den X-Server wieder zum Leben zu erwecken.

Jetzt werde ich mich mal an das Update begeben, und auf Kubuntu 10.10 Maverick Meerkat aktualisieren. Hier wird das sicher über die Update-Funktion gehen, und ne 32Bit-Version fürs Netbook liegt schon auf DVD neben mir

Neue Ubuntu-Linux-Distribution 10.10 mit Namen “Maverick Meerkat” erschienen

Heute, am 10. Oktober ist es endlich soweit und die aktuelle Ubuntu-Distribution 10.10 mit Namen “Maverick Meerkat” (eigenwilliges Erdmännchen) ist für die Linux-Gemeinde freigegeben worden.

Welche, der hier angekündigten Neuerungen es wirklich in die aktuelle Distribution geschafft haben, muss ich mal in den nächsten Tagen sehen.

Zur Übersicht noch einmal die vorläufige Liste der Neuerungen:

  • Ubuntu 10.10 soll auch als komplett überarbeitete Netbook-Edition herauskommen.
  • Der Bootvorgang soll weiter als bisher beschleunigt werden.
  • Der Networkmanager soll schneller Verbindungen zum Netzwerk herstellen können.
  • Während der Installation soll schon eine Verbindung zu kabellosen Netzwerken (WLAN) möglich sein. Ob dazu auch die Mobilfunkstandards UMTS/HSDPA gehören werden, war bisher nicht bekannt.
  • Der momentan schnellste Browser soll in die Distribution enthalten sein (welcher kann das sein?)
  • Ubuntu soll sich einfacher in einer Cloud integrieren lassen.
  • Soziale Netzwerke und Dienste sollen weiter in den Desktop integriert werden.
  • ein spezielles Ubuntu-Font ist standardmäßig dabei.
  • in der KDE-Variante (Kubuntu) wird zusätzlich der Browser “rekong” dabei sein.
  • Noch ein paar Daten: – Kernel 2.6.35 – Gnome-Desktop 2.31 (Ubuntu) – KDE-Desktop 4.5 (Kubuntu)

Adressen:

Downloads


Kennst du Linux?

Im Jahr 1991 begann Linus Benedict Torvalds, ein finnischer Informatikstudent an der Universität Helsinki, unter Minix einen Terminalemulator zu schreiben. Ein wenig später entstand der Plan, daraus ein richtiges Betriebssystem zu entwickeln. Im September 1991 wurde dann endlich der Kernel mit der Versionsnummer 0.01 zu öffentlichen Download auf einem FTP-Server angeboten.

Seitdem ist Linux (wird auch oft als GNU/Linux bezeichnet) ein Unix ähnliches freies Mehrbenutzer-Betriebssystem, welches Plattform übergreifend konzipiert wurde. Die Liste der unterstützten Zielplattformen ist mittlerweile sehr lang.

Seit 1996 ist der Pinguin Tux das offizielle Linux-Maskottchen (siehe Grafik, rechts oben). Diese Grafik wurde von Larry Ewing (lewing@isc.tamu.edu) erstellt. Der Name Tux bedeutet übrigens Torvalds UniX und wurde von James Hughes als Unix-Ableitung vorgeschlagen (es soll auch andere Varianten geben!).

Wie sieht die momentane Situation von Linux und dessen Einsatzgebiete aus?

KDE-Desktop (Mini)
KDE-Desktop (Mini)
Dieses System wird heute weltweit von unzähligen Entwicklern weiterentwickelt. Dabei beschränkt sich die Entwicklungsarbeit nicht nur auf den Kernel.

In den letzten Jahren wurden auch ansprechende Benutzeroberflächen entwickelt (zum Beispiel GNOME oder KDE), die auch besonders für den Linux-Einsteiger leicht zu bedienen sind und leider auch an ein “gewisses anderes System” erinnern.

Die Einsatzgebiete von Linux können heute sehr vielfältig sein. Die meisten Leute denken sicherlich, dass die Anwendung auf den Desktop-Rechner beschränkt ist. Aber Linux ist auch als so genanntes Embeded-System meist unerkannt im täglichen Einsatz anzutreffen (Set Top Boxen, Router, Mobiltelefone, PDA’s, uvm.).

Hier nur einige wenige Beispiele dafür, wo Linux unerkannt seinen Dienst verrichtet:

  • Dreambox, ein DVB-s Receiver
  • AVM Fritz!Box.

Aber das Haupteinsatzgebiet von Linux ist aber der Serverbereich. Eine Vielzahl von Web- und Mailservern im Internet wird mit Linux als Betriebssystem betrieben.

Warum solltest DU Linux nutzen?

Gnome-Desktop Ubuntu (Mini)
Gnome-Desktop Ubuntu (Mini)
Das Wissen im Bereich der IT-Zukunftstechnologien darf NICHT allein in den Händen einiger Personen oder Organisationen liegen. Auch die permanente Bevormundung von gewissen Monopolisten ist nicht nur störend, sondern birgt auf Dauer auch große Gefahren. So sollte die gesamte Informationstechnologie frei von Barrieren und jeder Person zugänglich sein und nicht eine Sache des Einkommens sein!

Linux und speziell Open Source ist auch eine große Chance für solche Länder, die wir Schwellenländer oder besonders abwertend Entwicklungsländer nennen.

Deshalb gehöre ich auch zu den Leuten, die sich für die Verbreitung von freier Software einsetzen. Ich hoffe, du gehörst auch bereits dazu oder kannst dich zumindest dafür begeistern.

Noch was …

Hier habe noch ein paar Adressen für dich, die zum Textinhalt passen:

Sidux ist tot

Aptosid-LogoUnd das schon einen Monat…

Aufgrund der Probleme mit Kubuntu überlegte ich mir, doch mal eine aktuelle Sidux-Version zu laden. Doch ich fand dort den Beitrag „Important News: sidux ist tot – lang lebe aptosid”. Hier wird der Tod von Sidux mit Problemen des Sidux e.V. begründet, und gleichzeitig die Geburt von „aptosid” bekannt gegeben.

Aptosid ist eigentlich Sidux, nur mit einem neuen Namen. Die gleiche Software, die gleichen Entwickler, eine gleich aussehende Website, nur ohne einen gleichnamigen e.V. dahinter.

Und den X-Server zerschossen…

Nvidia LogoAlso einen Weg auf die Konsole ohne laufenden X-Server habe ich gefunden: Einfach aus KDE abmelden, und am Login-Bildschirm im Menü „Textkonsolen-Modus” auswählen. Schon befindet man sich auf eben dieser Konsole, und kann sich hier einloggen.

Mein Bestreben war ja, den Nvidia Grafik-Treiber neu zu installieren. Nur hatte ich da Probleme mit dem Runlevel

Nun konnte ich den bereits herunter geladenen Treiber installieren:

markus@cowboy:~$ sudo sh ./NVIDIA-Linux-x86_64-256.53.run

Wie man sieht, habe ich passend zum System die 64Bit-Version geladen. Die Installation ging dann auch ohne Probleme vonstatten und wurde erfolgreich beendet. Nach einem Reboot kam ich jedoch nicht mehr auf die grafische Oberfläche. Der X-Server meldete, dass Ubuntu nun mir geringer Auslösung laufe, und bot mir mehrere Optionen an:

  • Ubuntu mit niedriger Auflösung betreiben
  • Konfiguration reparieren
  • Konfiguration ansehen
  • An Textkonsole anmelden
  • X-Server neu starten

Der einzig funktionierende Punkt ist die Anmeldung auf der Konsole. Von hier aus löschte ich die Datei /etc/X11/xorg.conf und benannte das während der Nvidia-Installation erstellte Backup um. Danach ein Neustart des Rechners, und ich hatte wieder das gleiche Problem. Da der X-Server noch immer nicht läuft, schreibe ich hier gerade auf der WinDOSe

Aber jetzt gehts weiter mit der Fehlersuche…

Runlevel in (K)Ubuntu

Nvidia LogoDa mir hier regelmäßig beim Start des KDM eine Fehlermeldung bezüglich des Nvidia Grafiktreibers angezeigt wird, wollte ich den Treiber von Hand noch mal neu installieren. Bisher ist der hier automatisch installiert, und ich befürchte, dass das Kernel-Modul bei Kernel-Updates nicht aktualisiert wird.

Nun spricht meine Erfahrung: Lade den Treiber von nvidia.de, mache das geladene Shell-Script ausführbar, gehe auf Runlevel 3, und führe das Shell-Script mir root-Rechten aus.

Nun, (K)Ubuntu arbeitet, wie ich inzwischen weiß, per default in RL2. Alternativ steht noch RL1 als Einzeluser-System zur Verfügung, und natürlich die RL0 (System halt) und 6 (reboot). Die Runlevel 3 bis 5 sind zwar auch vorhanden, aber sie sind mit RL2 identisch.

Bei der Gelegenheit fiel mir wieder ein, dass ich seinerzeit unter Debian 4 (Etch) ein ähnliches Problem hatte. Etch startete zwar standardmäßig in RL5, aber die Runlevel 2 bis 5 waren allesamt identisch konfiguriert. Da musste ich nur den X-Server aus RL3 entfernen, und gut war.

Jetzt habe ich ein Problem: Wo stelle ich ein, dass ich per default in RL5 booten möchte? Früher ging das in der Datei /boot/grub/menu.list, doch die scheint es in Ubuntu 10.04 nicht mehr zu geben. So voll habe ich das Verzeichnis /boot/grub auch noch nirgendwo anders gesehen. In einem Forum las ich davon, dass ich die Datei /etc/inittab editieren müsste, aber die ist auf meinem System auch nicht vorhanden. Eine Suche danach blieb jedenfalls ohne Ergebnis.

Den RL3 werde ich dann schon anpassen, damit ich den Nvidia-Treiber installiert bekomme. Denn die dessen Installations-Routine meckert aktuell den laufenden X-Server an.

Andererseits… In 3 Tagen kommt (K)Ubuntu 10.10. Wer weiß, was sich da wieder alles ändert. O.o