Was geht denn jetzt ab?

Vorhin schaue ich auf meinen Androiden, und da fehlten plötzlich Icons auf dem Startbildschirm. Sehr eigenartig. Die Iconplätze waren noch belegt, aber mit einer Platzhaltergrafik. Ein Tipp darauf ergab die Fehlermeldung, die Anwendung sei nicht mehr installiert.

Android LogoVorhin schaue ich auf meinen Androiden, und da fehlten plötzlich Icons auf dem Startbildschirm. Sehr eigenartig. Die Iconplätze waren noch belegt, aber mit einer Platzhaltergrafik. Ein Tipp darauf ergab die Fehlermeldung, die Anwendung sei nicht mehr installiert.

Ich habe dann erst mal in die Anwendungs-Verwaltung geschaut, und tatsächlich: Die Apps fehlten! :evil: Ich musste sie über den Android-Market neu installieren. Das Ärgerliche dabei: Es war auch eine bezahlte App dabei, die ich mangels Plastikgeld nicht über den Market installiert habe. Gott sei Dank hatte ich die Apps zuvor bei AndroidPIT meinem Profil hinzugefügt, und konnte die App über eine Synchronisation wieder ohne erneute Bezahlung auf das Smartphone laden.

Inzwischen fiel mir ein, dass vor einem oder zwei Jahren schon mal im ComputerClub 2-Podcast darüber gesprochen wurde: Google hält sich bei Android scheinbar eine Hintertür offen, über welche der Konzern „unliebsame” Apps aus der Ferne deinstallieren kann, ohne dass der User es merkt. :ddown:

Was soll den der Scheiß? Ich denk, das ist OpenSource, hat denn da noch keiner nachgeholfen und die Hintertür geschlossen? :denk:

Ich überlege also mittlerweile ernsthaft den Einsatz eines modifizierten ROM, welches mir dann auch den Einsatz von Android 2.3 „Gingerbread” ermöglichen würde. Allerdings ohne die Oberfläche HTC Sense, die aber scheinbar auch recht speicherlastig ist. Von meinen Bekannten aus der Piratenpartei haben jedenfalls einige Sense bereits vom Desire verbannt.

Andererseits… Es ist immer noch Android. Wer garantiert mir denn, dass die Hintertür dann geschlossen ist? Und wer garantiert mir, dass durch die Modifikationen nicht andere Schweinereien eingebaut wurden? Ich selbst bin nicht in der Lage, den Quellcode zu lesen und vor allem zu verstehen und zu interpretieren. :denk:

Debian 6.0 „Squeeze“ kommt

Debian 6.0, Codename „Squeeze”, kommt mit reichlich Verspätung nun Anfang Februar auf die Download-Server. Nach mehreren RC, aktuell RC3, soll laut Release-Manager Neil McGovern am 5. oder 6. Februar in der finlalen Version erscheinen.

Debian-LogoDebian 6.0, Codename „Squeeze”, kommt mit reichlich Verspätung nun Anfang Februar auf die Download-Server. Nach mehreren RC, aktuell RC3, soll laut Release-Manager Neil McGovern am 5. oder 6. Februar in der finlalen Version erscheinen. So sei es mit den Entwicklern abgesprochen, wie bei pro-linux.de zu lesen ist.

Zudem hat das Debian-Projekt schon im Dezember bekannt gegeben, dass Squeeze einen komplett freien Kernel erhält. Es dürften also keine geschützten Firmware-Bestandteile mehr enthalten sein. Es seien aber alle Probleme gelöst, so dass man auf eine gute Hardware-Unterstützung hoffen darf.

HTC Desire synchronisieren

Da ich nun seit gut einem Monat mit dem Desire in der Tasche rumlaufe, möchte ich zunächst mal ein paar Worte über das Adressbuch verlieren.

Da ich nun seit gut einem Monat mit dem Desire in der Tasche rumlaufe, möchte ich zunächst mal ein paar Worte über das Adressbuch verlieren.

HTC Desire
HTC Desire
Nachdem ich ja durch doppelte Synchronisation mit Outlook und Google anfangs nur Probleme hatte, habe ich das Outlook-Adressbuch nun komplett in Google eingepflegt. Das Desire synchronisiere ich nur noch mit dem Google-Konto, und Outlook lasse ich mal außen vor. Mein Standard zum Mailen ist Thunderbird, und da lassen sich die Google-Kontakte über die Erweiterung „Zindus” einbinden. Das funktioniert hervorragend, und ich habe ständig synchronisierte Adressbücher.

Denn egal, wo ich einen Kontakt bearbeite, oder einen neuen Kontakt hinzufüge, wenige Augenblicke später stehen die Änderungen überall zur Verfügung. Egal, ob in Thunderbird, auf dem Handy, oder direkt online in Google Mail, die Adressbücher sind immer auf dem gleichen Stand.

Einzig auf dem Handy habe ich die Kontakte doppelt vorhanden, aber den Telefon-Kontakt mit dem Pendant bei Google verknüpft. So werden die Kontakte nicht doppelt angezeigt, aber ich muss bei den Telefon-Kontakten die Änderungen auch noch mal machen. Das ist der einzige Nachteil, aber so habe ich die Kontakte auch zur Verfügung, wenn ich mal keine Netz habe. Denn dann komme ich nicht an die Google-Kontakte.

Wofür ich ohne Netz die Kontakte brauche? Na es gibt auch noch ein Leben neben dem Internet, und vielleicht möchte ich mal jemanden besuchen, und nochmal nach der genauen Adresse schauen.

Das Nächste, was genau so einfach synchronisiert wird, sind die Termine. Der Kalender am Handy synct mit dem Google Kalender, und unterscheidet dabei auch alle eingerichteten Kalender auf der Online-Plattform. In Thunderbird werkelt die Kalendererweiterung „Lightning”, und die Erweiterung „Provider für Google Kalender”. Letztere holt mir den Google Kalender in die Lightning-Erweiterung, und somit auf dem Rechner. Auch hier gilt wieder: Alle Termine werden automatisch synchron gehalten. Ein Termin, der online eingerichtet wird, erscheint sowohl in Lightning, als auch auf dem Desire.

Der einzige Nachteil liegt im Kalender des Androiden: Die Erinnerungs-Optionen sind dort nicht so detailliert einzustellen, wie es online im Google Kalender geht. Da heißt es ggf. später noch mal nachbearbeiten. :ddown:

Ihr seht also: Android und Thunderbird lassen sich ganz leicht synchron halten, wenn man ein Google-Konto besitzt. Dann benötigt man noch nicht mal eine Kabelverbindung zwischen dem Handy und dem PC. Wer kein Google-Konto hat, oder der bösen Datenkrake seine Kontakte und Termine nicht anvertrauen möchte, kommt um händische Synchronisation nicht herum, oder verwendet nur Outlook auf Windows, und „HTC Sync”. :denk:

Es gibt wohl auch Möglichkeiten, einen Androiden mit Thunderbird abzugleichen. Dazu benötigt man aber noch weitere Thunderbird-Erweiterungen, und ich meine auch was von einer erforderlichen App auf dem Handy gelesen zu haben. Da gehe ich lieber den hier beschriebenen Weg des geringsten Widerstandes.

Neuer Server, neues Design

Nachdem dieses Blog vor 2 Wochen auf einen anderen Server umgezogen ist, kommt nun auch ein neues Design. Ich habe hier auf das „Fusion”-Theme von digitalnature, das über das Backend schon sehr gut anpassbar ist. Leider klappt es aber auch hier nicht, ohne die Theme-Dateien direkt zu bearbeiten, und ein paar Kleinigkeiten fehlen auch noch.

Anyway, ich werde noch mal nen bisschen Basteln, und dann kommen auch wieder neue Beiträge.

Blog umgezogen

Dieses Blog war von gestern Nachmittag bis heute früh nicht zu erreichen, da ich den Provider gewechselt habe. Dies bedingte einen Umzug auf einen anderen Server, der nicht so reibungslos klappte, wie ich mir das vorgestellt habe.

all-inkl.comDieses Blog war von gestern Nachmittag bis heute früh nicht zu erreichen, da ich den Provider gewechselt habe. Dies bedingte einen Umzug auf einen anderen Server, der nicht so reibungslos klappte, wie ich mir das vorgestellt habe.

Auch jetzt stelle ich noch Unzulänglichkeiten fest, aber im Großen und Ganzen läuft das Blog wieder. Wenn Euch noch Fehler auffallen, gebt mir bitte Bescheid.

HTC Desire rooten

Nun habe ich seit ein paar Wochen das HTC-Desire, und da haben sich doch so einige Apps angesammelt. Die Meldung, dass zu wenig Speicher zur Verfügung steht, war zuletzt Dauerzustand. Dadurch schlagen aber auch Updates fehl, weil die zumindest während der Installation Platz brauchen.

Nun habe ich seit ein paar Wochen das HTC-Desire, und da haben sich doch so einige Apps angesammelt. Die Meldung, dass zu wenig Speicher zur Verfügung steht, war zuletzt Dauerzustand. Dadurch schlagen aber auch Updates fehl, weil die zumindest während der Installation Platz brauchen.

Gestern telefonierte ich mit einem Freund, der zwar kein Desire, aber doch ein Android-Handy hat. Und der erklärte mir dann die Vorzüge eines gerooteten Smartphones. Denn standardmäßig hat man bei den Android-Geräten keinen Root-Zugriff, und normalerweise ist der auch nicht notwendig. Aber die ein oder andere Sache benötigt Root-Zugriff.

So habe ich letzte Nacht damit verbracht, mein Desire nach der Anleitung aus der Brutzelstube 1 zu rooten. Eine ähnliche Anleitung mit dem gleichen Tool, nur für Windows, hat kurz vor Ende des Vorgangs abgebrochen.

In der Verlinkten Anleitung ist die Rede von einer Live-Linux-CD. Mit einem installierten Linux braucht man die natürlich nicht. Ich habe den gezippten Tar-Ball direkt auf dem System entpackt, und wie in der Anleitung beschrieben mit

sudo ./reflash

in der Konsole gestartet. Das Desire per USB am Rechner angeschlossen, „nur laden” ausgewählt, und und nach einem Klick auf OK gings los. Nur den letzten Reboot des Desire musste ich entgegen der Aussage in der Anleitung manuell anstoßen.

Desire Screenshot
Der Desire-Screenshot mit der Ausgabe der Android-System-Info (App)
Zunächst mal fällt nun gar kein Unterschied auf. Heute Abend dann habe ich mich mal damit befasst, und gezielt zwei Apps installiert, die Root-Zugriff benötigen. Zum einen den „Move2SD Enabler” 2, und zum anderen „ShootMe” 3. Beide Anwendungen sind gratis.

Die Erstgenannte ist die für mich wichtige. Diese App sorgt dafür, dass ich beinahe alle Apps auf die SD-Karte verschieben kann. Denn viele Apps unterstützen das nicht. Ausgenommen von der Verschiebe-Aktion sind geschützte und System-Tools, und laut Kommentaren im Market auch Apps, die Widgets mitbringen. Jedenfalls habe ich den verfügbaren Speicher im Gerät damit mehr als verdoppelt.

Die zweite App erschießt mich nicht, sondern erstellt Screenshots auf dem Desire, und legt diese auf der Speicherkarte ab. Wahlweise als BMP, JPG, oder PNG. Zum erstellen eines Screenshots braucht man das Handy nur kräftig zu schütteln.

Den hier eingestellten Screenshot habe ich auf diese Art erstellt, und der spiegelt gleich den Speicherzustand nach dem Verschieben der Apps auf SD-Karte wieder.

Die Anwendungen fragen beim Start nach Root-Rechten, die man dann explizit gewähren muss. Es gibt aber die Option, den Root-Zugang für eine App dauerhaft zu gewähren.

Eine Warnung noch: Bei einem gerooteten Androiden dürft Ihr kein OTA-Update mehr machen! Das Gerät wird sonst nicht mehr starten!