Update fehlgeschlagen

Ich bin ja bekanntlich ein Spielkind, und so wollte ich gestern Abend bzw. in der Nacht mein Desire auf Android 2.3 „Gingerbread” aktualisieren. Da es von HTC noch kein offizielles Update gibt, wollte ich es mit einem anderen ROM versuchen.

Android LogoIch bin ja bekanntlich ein Spielkind, und so wollte ich gestern Abend bzw. in der Nacht mein Desire auf Android 2.3 „Gingerbread” aktualisieren. Da es von HTC noch kein offizielles Update gibt, wollte ich es mit einem anderen ROM versuchen.

Nach einiger Recherche im Internet habe ich mich für das Oxygen-ROM entschieden, da dies stabiler und leichtgewichtiger sein soll. Und Anleitungen habe ich auch zuhauf gefunden. Tenor: ZIP-Datei mit dem ROM auf die Speicherkarte laden, Backup machen, Gerät ausschalten und in den Bootloader/Recovery-Mode starten (Leiser + Power gleichzeitig drücken), Handy wipen und schließlich das ZIP von der SD-Karte installieren. :smoke:

Klingt einfach, aber ich hatte schon diverse Probleme, überhaupt in den Recovery-Mode zu kommen. Obwohl ich das beim Rooten des Handys ja schon mal gemacht habe, startete das Gerät jetzt immer wieder bis zur Sense-Oberfläche durch, und musste erneut ausgeschaltet werden… O.o

Nach gefühlten 100 Versuchen war ich dann endlich im Recovery-Mode, und habe die nötigen Schritte ausgeführt. Die Installation des ROM brach aber nach kurzer Zeit mir einer mir nichts sagenden Fehlermeldung ab.

Auch mehrmaliges Wipen und Installieren brachte mich hier nicht weiter, und so befürchtete ich schon, das Handy sei unbrauchbar geworden. Dass dem nicht so war, zeigte mir dann der Reboot. Android fuhr bis zur Sense-Oberfläche hoch, und fragte die SIM-Karten-PIN ab, und ließ sich wie gewohnt verwenden. Ich frage mich, was ich da gewipet habe. O.o

Die Oberfläche sah genau so aus, wie ich sie eingerichtet habe. Eigentlich hätte ich hier ein in den Auslieferungs-Zustand zurück gesetztes Gerät erwartet. Alle SMS, die Kontakte, Anrufliste… Alles noch da. :denk:

Nur die Installierten Apps… Da stimmte was nicht. :denk: Die Icons waren auf dem Startbildschirm vorhanden, allerdings mit Platzhalter-Grafiken. In der Anwendungs-Verwaltung wurden die Apps nicht mehr im Klartext angezeigt, sondern mit kryptischen Bezeichnungen. Also z.B. „carnero.cgeo” statt „c:geo”. Und das war noch die einfachste Version, aus der sich die App letztlich ableiten ließ. Aber gefunden wurde letztlich keine App, ich musste alle neu installieren. :ddown:

Nachdem ich heute früh so gegen 4 die Hälfte der Apps wieder installiert hatte, ging nichts mehr. Es war kein Gerätespeicher mehr frei, nur noch wenige kB… O.o Also müssen die „Geister-Apps” die da waren, aber nicht gestartet werden konnten, noch ihren Speicherplatz belegen, und mit der Neuinstallation nochmal Platz eingenommen haben… :denk:

Letztlich habe ich einen Factory Reset gemacht, um mit einem jungfräulichen Handy von vorne zu beginnen. Das Zurückspielen des Backups ist dann natürlich fehlgeschlagen, und zwar bei den Kontakten. Anrufliste und SMS sind wieder da, und was da an Einstellungen wieder hergestellt wurde, erschließt sich mir nicht.

Die Kontakte sind durch die Verknüpfung mit meinem Google-Konto natürlich verfügbar, aber die lokal gespeicherten Kontakte wurden nur zum Teil wieder hergestellt. Jetzt stehen da etwa 100 Kontakte „Ohne Name”, die auch komplett leer sind. Keine Telefon-Nummern, keine Mail-Adressen, nichts. Die müssen jetzt alle einzeln gelöscht werden. Dazu muss ich die ganzen Apps neu installieren, und die gesamte Geräteeinrichtung neu machen. Wie das mit den gekauften Apps klappt, muss sich noch zeigen. Ein paar wenige habe ich in der Dropbox gesichert, aber der Rest…?

Jedenfalls bin ich gerade mächtig angefressen, und die nächsten Stunden beschäftigt… :motz:

Aus gegebenem Anlass

Zur Zeit werde ich mir Mails überhäuft, deren Absender unbedingt auf dieses Blog verlinken möchten. Natürlich nicht, ohne dass wir im Gegenzug auf mehrere Seiten der Absender verlinken. Selbst ein Ignorieren der Mails bringt nichts, da bei ausbleibender Reaktion gleich Nachfragen kommen, ob die Mail nicht angekommen wäre.

Zur Zeit werde ich mir Mails überhäuft, deren Absender unbedingt auf dieses Blog verlinken möchten. Natürlich nicht, ohne dass wir im Gegenzug auf mehrere Seiten der Absender verlinken. Selbst ein Ignorieren der Mails bringt nichts, da bei ausbleibender Reaktion gleich Nachfragen kommen, ob die Mail nicht angekommen wäre.

Dazu jetzt mal folgende Punkte:

  1. Wir verlinken nur auf Blogs
  2. Die hier verlinkten Blogs sind handverlesen
  3. An Linktauschangeboten jedweder Art haben wir kein Interesse

Wenn wir hier auf andere Blogs verlinken, dann weil wir diese Blogs gut finden und gerne lesen. Dafür erwarten wir keine Backlinks, verbieten diese aber natürlich auch nicht.

Mails, die uns zum Thema Linktausch erreichen, werden ungelesen nach /dev/null verschoben, also ins Daten-Nirvana geschickt, oder ganz einfach gelöscht. Einen entsprechenden Vermerk habe ich nun ins Impressum und an das Kontaktformular geheftet.

Google Earth jetzt auch als .deb und .rpm

Wie ich eben im GoogleWatchBlog gelesen habe, gibt es die Linuxversion von Google Earth neben der schon länger erhältlichen .bin-Datei zur Installation nun auch als .deb und .rpm. Beide sollen in einer 32bit- und einer 64bit-Version vorliegen.

Google-EarthWie ich eben im GoogleWatchBlog gelesen habe, gibt es die Linuxversion von Google Earth neben der schon länger erhältlichen .bin-Datei zur Installation nun auch als .deb und .rpm. Beide sollen in einer 32bit- und einer 64bit-Version vorliegen.

Damit sehe ich es nur noch als Frage der Zeit, bis diese nette Software Einzug in irgendeinem Repo auftaucht. Zumindest für Debian/Ubuntu gibt es ja ein Google-Repository, in dem u.A. der Browser Chrome enthalten ist. Das würde sich da ja mal anbieten.

Auf jeden Fall erleichtern die .deb (u.a. Debian, Ubuntu) und .rpm (Fedora, SuSE) die Installation auf einem Linux-System. Mit der .bin-Datei hatte ich nämlich sowohl auf einem 32bit-, als auch auf einen 64bit-System Probleme. Google Earth ließ sich schlicht nicht mehr installieren…

Auf den Download-Seiten von Google sind nun alle Versionen erhältlich.

Nachtrag:
In oben verlinktem Artikel deuten die Kommentare auf Probleme mit dem Download der .deb- und .rpm-Dateien hin. Daher hier mal die direkten Doewnload-Links:

Debian 6 „Squeeze“ vom USB-Stick installieren

Wer das neue Debian auf älterer Hardware ohne CD-ROM-Laufwerk, oder auf Netbooks installieren möchte, kann die heruntergeladenen ISO-Images auf CD oder DVD brennen, und dann ein USB-Laufwerk verwenden. Ist auch dieses nicht vorhanden, nimmt man einfach einen USB-Stick.

UNetbootin unter Win7
UNetbootin unter Win7
Wer das neue Debian auf älterer Hardware ohne CD-ROM-Laufwerk, oder auf Netbooks installieren möchte, kann die heruntergeladenen ISO-Images auf CD oder DVD brennen, und dann ein USB-Laufwerk verwenden. Ist auch dieses nicht vorhanden, nimmt man einfach einen USB-Stick.

Zunächst gibt es das Tool „UNetbootin”, welches es für Linux und Windows gibt. Dieses Tool lad die gewünschte Distribution aus dem Netz, und kopiert sie bootfähig auf einen USB-Stick. Alternativ lassen sich auch bereits auf der Festplatte vorhandene ISO-Images auf den Stick befördern. Für Mausschubser ist das die ideale Lösung, schnell und komfortabel.

Natürlich gibt es auch die Option, über die Linux-Konsole einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen. Die folgende Lösung fand ich vorhin drüben bei Uwe, der die 32bit-Netinstall-ISO für ein altes Notebook auf den kleinen Speicherfreund packte.

root@host:~# wget -N 
root@host:~# dd if=debian-6.0.0-i386-netinst.iso of=/dev/sdb
387380+0 Datensätze ein
387380+0 Datensätze aus
198338560 Bytes (198 MB) kopiert, 51,5801 s, 3,8 MB/s
root@host:~# sync

In beiden Varianten sind natürlich die Pfade an die lokalen Gegebenheiten anzupassen.

Debian 6.0 „Sqeeze“ ist da

Heute wurde die neueste Version der Linux-Distribution Debian Gnu/Linux final veröffentlicht. Die trägt die Versionsnummer 6.0, und hört auf den Namen „Squeeze”.

Debian-LogoHeute wurde die neueste Version der Linux-Distribution Debian Gnu/Linux final veröffentlicht. Die trägt die Versionsnummer 6.0, und hört auf den Namen „Squeeze”.

Squeeze enthält mehr als 29.000 Softwarepakete, alle quelloffen. Debian Gnu/Linux zeichnet sich durch die Offenheit der Software aus, proprietäre Pakete finden keinen Eingang in die offiziellen Repositories. Natürlich können weitere Repos eingebunden werden, um bei Bedarf proprietäre Software zu installieren

Den Download gibt es natürlich als 32bit- und als 64bit-Version. Es steht ein ISO für eine schlanke Boot-CD mit Installer zur Verfügung, die Pakete werden dann direkt aus dem Internet installiert. Und es gibt ein ISO für eine vollwertige Installations-CD, wohl eher DVD zum Download.