Debian 6 “Squeeze” vom USB-Stick installieren

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UNetbootin unter Win7

UNetbootin unter Win7

Wer das neue Debian auf älterer Hardware ohne CD-ROM-Laufwerk, oder auf Netbooks installieren möchte, kann die heruntergeladenen ISO-Images auf CD oder DVD brennen, und dann ein USB-Laufwerk verwenden. Ist auch dieses nicht vorhanden, nimmt man einfach einen USB-Stick.

Zunächst gibt es das Tool „UNetbootin”, welches es für Linux und Windows gibt. Dieses Tool lad die gewünschte Distribution aus dem Netz, und kopiert sie bootfähig auf einen USB-Stick. Alternativ lassen sich auch bereits auf der Festplatte vorhandene ISO-Images auf den Stick befördern. Für Mausschubser ist das die ideale Lösung, schnell und komfortabel.

Natürlich gibt es auch die Option, über die Linux-Konsole einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen. Die folgende Lösung fand ich vorhin drüben bei Uwe, der die 32bit-Netinstall-ISO für ein altes Notebook auf den kleinen Speicherfreund packte.

root@host:~# wget -N 
root@host:~# dd if=debian-6.0.0-i386-netinst.iso of=/dev/sdb
387380+0 Datensätze ein
387380+0 Datensätze aus
198338560 Bytes (198 MB) kopiert, 51,5801 s, 3,8 MB/s
root@host:~# sync

In beiden Varianten sind natürlich die Pfade an die lokalen Gegebenheiten anzupassen.

Über Markus

Ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und Vater von 4 Kindern. Seit Dezember 2006 setzte ich auf Linux. Ich habe schon vorher immer wieder mal mit Linux experimentiert, aber nie wirklich ernsthaft. Auch habe ich verschiedene Distributionen ausprobiert, bis ich jetzt zunächst mal (wieder) bei Kubuntu gelandet bin. Ja, ich bin KDE-Fan… ;-) Neben Linux habe ich natürlich noch weitere Hobbys, so z.B. höre ich gerne American Country Music. Am liebsten live, und da gibt es auch im Ruhrgebiet gute Bands. Dazu gerne einen gepflegten Line Dance.
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16 Responses to Debian 6 “Squeeze” vom USB-Stick installieren

  1. Markus sagt:

    Danke fürfür die tolle InfoInfo. Kann man auch das Netinstall auf den Stick packen?

    • Markus sagt:

      Hi Markus,
      die Netinstall ist nur zum Booten, und dann die Vollversion über das Internet zu installieren.

      Wenn Du ein komplettes System auf Stick haben willst, nimm ne Live-Version, wie z.B. Ubuntu oder Knoppix.

      • Markus sagt:

        Ne, das will ich ja nicht. Habe mir überlegt einen neuen Rechner mit Debian (nur Console) aufzusetzen. Habe nur kein optisches Laufwerk auf dem Rechner. Wollte von USB das Netinstall booten und den Rest dann übers Net. Nur der Start muss ja nun mal von einem Medium kommen. Hier würde sich ein Stick anbieten.

        • Markus sagt:

          In diesem Fall erwischt Du genau den Zweck des Sticks. System vom Stick booten, Squeeze auf Festplatte installieren, und dann von Platte starten. Den Stick brauchst Du nur zum Anstoßen der Installation.

  2. Markus sagt:

    Bin gerade testweise dabei. Funktioniert bisher ganz gut. Nur die 80GB Platte ist für meinen Zweck doch etwas unterdimensioniert.

    • Markus sagt:

      80GB zu klein? Watt hasse denn vor damit?

      Wenn ich ne Linux-Konsole aufsetze, dann als Home-Server. Und wenn Du den als File- oder Media-Server nutzen willst, und daher mehr Platz brauchst, kannst Du jederzeit noch Platten nachrüsten, oder das System einfach auf ne größere Platte kopieren.

      • Markus sagt:

        Ich weiß, aber da soll sabnzbd laufen.
        Wollte die 80GB als System und die 2TB dann später einhängen und via samba freigeben. was meinste?

        • Markus sagt:

          Klar. Dann geeste als root ins System, schiebst den Inhalt von /home auf die 2TB, und bearbeitest die die /etc/fstab dahin gehend, dass Du die 2TB-Platte in /home mountest.

          Wenn die große Platte bei der Installation schon vorhanden ist, vereinfacht das die Sache natürlich.

        • Markus sagt:

          Könnte man machen. Aber Du hast Recht, kann man auch direkt während der Installation machen (lassen). Denke mir aber, vielleicht erst die erste Platte komplett mit Home. Nachträglich die große direkt im root als /data oder so. Oder ins Home und dort ein Ordner mit data/ und ein Systemlink ins root. Finde ich dort übersichtlicher. Aber im Home habe ich direkt ja euch verrechtet. ach, man het bei linux zu viel Auswahl. ;)))

          • Markus sagt:

            Der User, in dessen Namen die Server laufen, braucht natürlich vollen Zugriff auf das Verzeichnis. Und das geht am einfachsten über dessen Homeverzeichnis.

            Natürlich kannst Du dem User auch die Rechte für jedes beliebige Verzeichnis einräumen, den Befehl chmod hat Thomas hier im Blog beschrieben:
            http://www.cowboys-linuxblog.d.....en-aendern

        • Markus sagt:

          Oder ich mache den User zum Eigentümer, oder?
          An sich soll der Rechner nur für den usenet-client sein. Dort sammeln sich dann die Files. Zugreifen von Dreambox und Windows-PC’s via Samba.

          • Markus sagt:

            Klar, aber ich persönlich bin kein Freund von wechselnden Eigentumsverhältnissen. Aber grundsätzlich wäre das auch ein Weg.

        • Markus sagt:

          Wer ist das schon. ;))
          Bin echt begeistert von dem Python Script. Gibt sogar eine Chrome Extension dafür. Dann geht fast alles von alleine. Hammer!
          Werde jetzt mal Debian neu installieren und schon mal die erste (IDE) Platte komplett für das System draufgehen lassen. Später hänge ich dann einfach die zweite (SATA) in nem neuen Ordner im / ein.
          Ist bei zwei TB und groooßen Dateien ext3 ausreichend?
          Dann installiere ich das Python und werde danach die eingehängte Platte via Samba freigeben.
          Alles roger?

        • Markus sagt:

          Das sabnzbd.
          ext3: 16 GiB–2 TiB??? und darunter?
          Habe öfters mal Dateien zwischen 10-50GB

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