Debian 6 “Squeeze” vom USB-Stick installieren

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UNetbootin unter Win7
UNetbootin unter Win7
Wer das neue Debian auf älterer Hardware ohne CD-ROM-Laufwerk, oder auf Netbooks installieren möchte, kann die heruntergeladenen ISO-Images auf CD oder DVD brennen, und dann ein USB-Laufwerk verwenden. Ist auch dieses nicht vorhanden, nimmt man einfach einen USB-Stick.

Zunächst gibt es das Tool „UNetbootin”, welches es für Linux und Windows gibt. Dieses Tool lad die gewünschte Distribution aus dem Netz, und kopiert sie bootfähig auf einen USB-Stick. Alternativ lassen sich auch bereits auf der Festplatte vorhandene ISO-Images auf den Stick befördern. Für Mausschubser ist das die ideale Lösung, schnell und komfortabel.

Natürlich gibt es auch die Option, über die Linux-Konsole einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen. Die folgende Lösung fand ich vorhin drüben bei Uwe, der die 32bit-Netinstall-ISO für ein altes Notebook auf den kleinen Speicherfreund packte.

root@host:~# wget -N 
root@host:~# dd if=debian-6.0.0-i386-netinst.iso of=/dev/sdb
387380+0 Datensätze ein
387380+0 Datensätze aus
198338560 Bytes (198 MB) kopiert, 51,5801 s, 3,8 MB/s
root@host:~# sync

In beiden Varianten sind natürlich die Pfade an die lokalen Gegebenheiten anzupassen.

16 Antworten auf „Debian 6 “Squeeze” vom USB-Stick installieren“

    1. Hi Markus,
      die Netinstall ist nur zum Booten, und dann die Vollversion über das Internet zu installieren.

      Wenn Du ein komplettes System auf Stick haben willst, nimm ne Live-Version, wie z.B. Ubuntu oder Knoppix.

      1. Ne, das will ich ja nicht. Habe mir überlegt einen neuen Rechner mit Debian (nur Console) aufzusetzen. Habe nur kein optisches Laufwerk auf dem Rechner. Wollte von USB das Netinstall booten und den Rest dann übers Net. Nur der Start muss ja nun mal von einem Medium kommen. Hier würde sich ein Stick anbieten.

        1. In diesem Fall erwischt Du genau den Zweck des Sticks. System vom Stick booten, Squeeze auf Festplatte installieren, und dann von Platte starten. Den Stick brauchst Du nur zum Anstoßen der Installation.

    1. 80GB zu klein? Watt hasse denn vor damit?

      Wenn ich ne Linux-Konsole aufsetze, dann als Home-Server. Und wenn Du den als File- oder Media-Server nutzen willst, und daher mehr Platz brauchst, kannst Du jederzeit noch Platten nachrüsten, oder das System einfach auf ne größere Platte kopieren.

        1. Klar. Dann geeste als root ins System, schiebst den Inhalt von /home auf die 2TB, und bearbeitest die die /etc/fstab dahin gehend, dass Du die 2TB-Platte in /home mountest.

          Wenn die große Platte bei der Installation schon vorhanden ist, vereinfacht das die Sache natürlich.

        2. Könnte man machen. Aber Du hast Recht, kann man auch direkt während der Installation machen (lassen). Denke mir aber, vielleicht erst die erste Platte komplett mit Home. Nachträglich die große direkt im root als /data oder so. Oder ins Home und dort ein Ordner mit data/ und ein Systemlink ins root. Finde ich dort übersichtlicher. Aber im Home habe ich direkt ja euch verrechtet. ach, man het bei linux zu viel Auswahl. ;)))

        3. Oder ich mache den User zum Eigentümer, oder?
          An sich soll der Rechner nur für den usenet-client sein. Dort sammeln sich dann die Files. Zugreifen von Dreambox und Windows-PC’s via Samba.

        4. Wer ist das schon. ;))
          Bin echt begeistert von dem Python Script. Gibt sogar eine Chrome Extension dafür. Dann geht fast alles von alleine. Hammer!
          Werde jetzt mal Debian neu installieren und schon mal die erste (IDE) Platte komplett für das System draufgehen lassen. Später hänge ich dann einfach die zweite (SATA) in nem neuen Ordner im / ein.
          Ist bei zwei TB und groooßen Dateien ext3 ausreichend?
          Dann installiere ich das Python und werde danach die eingehängte Platte via Samba freigeben.
          Alles roger?

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