Neues Verzeichnis im root

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TuxSeit Jahren dient das Verzeichnis /var/run dazu, Laufzeit-Dateien diverser Programme zu beherbergen. Das Problem stellt sich, wenn /var beim Booten nicht sofort zur Verfügung steht, weil es auf einer eigenen Partition gemountet wird.

Bisher wurde dem immer mit den verschiedensten Workarounds begegnet, so dass man beim Support von Distribution zu Distribution umdenken musste. Fedora geht jetzt einen neuen Weg, in dem es im root, also im Stammverzeichnis, das Verzeichnis /run anlegt, und die Laufzeitdaten dorthin verfrachtet. /var/run bleibt aus Kompatibilitätsgründen zunächst als Bind Mount, ab Fedora 16 als Symlink im System.

Die Änderung soll mit der im Mai erscheinenden Version 15 von Fedora eingeführt werden, und die anderen großen Distributoren openSuse, Ubuntu und Debian haben bereits angekündigt, diese Änderung auch in ihre Pakete zu übernehmen. Damit wäre wieder eine Einheitlichkeit bei der Verzeichnisstruktur eines Linux-Systems hergestellt, was natürlich sehr zu begrüßen ist.

/run soll als RAM-Disk implementiert werden, damit die mit /var bekannten Probleme gar nicht erst auftreten. Das ebenfalls problematische /var/lock soll nach /run/lock verschoben werden.

[via Pro-Linux]

Über Markus

Ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und Vater von 4 Kindern. Seit Dezember 2006 setzte ich auf Linux. Ich habe schon vorher immer wieder mal mit Linux experimentiert, aber nie wirklich ernsthaft. Auch habe ich verschiedene Distributionen ausprobiert, bis ich jetzt zunächst mal (wieder) bei Kubuntu gelandet bin. Ja, ich bin KDE-Fan… ;-) Neben Linux habe ich natürlich noch weitere Hobbys, so z.B. höre ich gerne American Country Music. Am liebsten live, und da gibt es auch im Ruhrgebiet gute Bands. Dazu gerne einen gepflegten Line Dance.
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1 Antwort zu Neues Verzeichnis im root

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