Speichern in GIMP 2.8

Die Tage habe ich mich noch gefreut, dass ich hier unter Kubuntu das GNU Image Manipulation Program, kurz GIMP, in Version 2.8 installiert habe. Doch dann findet man die ersten Schwächen…

GIMP 2.8 Splash ScreenDie Tage habe ich mich noch gefreut, dass ich hier unter Kubuntu das GNU Image Manipulation Program, kurz GIMP, in Version 2.8 installiert habe. Doch dann findet man die ersten Schwächen…

So war ich z.B. überrascht, als ich eine JPG-Datei bearbeitet habe, und die nachher nicht speichern konnte. Es kam die Meldung, dass GIMP nur das eigene XCF-Format speichern kann, JPG, PNG usw. müsse man exportieren. Den Speichern-Dialog musste ich dafür abbrechen, und dann den Exportieren-Dialog neu aufrufen. Was soll das denn jetzt?

Ich habe mich inzwischen ein bisschen schlau gemacht. Es heißt, GIMP öffnet und speichert nur XCF, und kann das andere alles im- und exportieren. Der Grund ist wohl darin zu suchen, dass man professionelle Pixelschieber als Zielgruppe im Visier hat. Die arbeiten bekanntlich gerne mit Ebenen, und möchten diese nicht durch unachtsames Speichern verlieren.

GIMP 2.8 Speichern-Dialog
Der Speichern-Dialog mit der Fehlermeldung in GIMP 2.8

Dazu fällt mir nur ein, dass GIMP bis 2.6 mich einfach darauf hingewiesen hat, wenn das gewünschte Dateiformat keine Ebenen unterstützt und bot mir dann den Export an, falls ein Bild aus mehreren Ebenen besteht. In Version 2.8 muss ich den Speichervorgang abbrechen, und die komplette Prozedur im Exportieren-Dialog noch mal durchgehen. Schlecht gelöst von den Machern, aber ich gehöre ja auch nicht zur Zielgruppe…

Zudem erinnere ich mich an Windows-Zeiten, in denen ich mit Macromedia Fireworks gearbeitet habe. Und das konnte zumindest PNG auch mit Ebenen speichern. Ich habe damals nämlich Buttons erstellt, und ich konnte die PNGs hinterher öffnen und die Texte ändern.

Abhilfe verspricht ein Python-Skript als GIMP-Plugin, das im Datei-Menü für einen neuen Eintrag sorgt, der auch über die Tastenkombination Stgr+S angesteuert werden kann. Damit soll GIMP dann auch wieder PNG, JPG und die anderen unterstützten Formate speichern können, ohne extra den Exportieren-Dialog aufrufen zu müssen.

Links zum Thema:

Yeah, ich hab GIMP 2.8

Vor ein paar Wochen ist die Bildbearbeitungs-Software GIMP in Version 2.8 erschienen, die jetzt endlich auch den Einfenster-Modus unterstützt. In den offiziellen Repos von Canonical ist das aber noch immer nicht enthalten.

GIMP 2.8 Splash ScreenVor ein paar Wochen ist die Bildbearbeitungs-Software GIMP in Version 2.8 erschienen, die jetzt endlich auch den Einfenster-Modus unterstützt. In den offiziellen Repos von Canonical ist das aber noch immer nicht enthalten.

Ich habe gestern Abend trotzdem mit wenig Aufwand die neue Version installieren können. Eine kurze Suche auf Google brachte mir neben jeder Menge englischsprachiger Seiten an Platz 2 auch eine deutsche Seite vom Computerclub Diedorf e.V., wo es eine kurze und einfache Anleitung gibt.

Eigentlich muss man nur ein neues Repository hinzufügen, und schon lässt sich GIMP ganz einfach auf Version 2.8 aktualisieren. Am einfachsten geht das über die Konsole:

sudo add-apt-repository ppa:otto-kesselgulasch/gimp

Das fügt das neue Repo hinzu, danach führt man einfach über apt-get das Update durch:

sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade

Damit wird GIMP, sofern installiert, auf 2.8 aktualisiert, und evtl. weitere verfügbare Updates werden auch gleich mit eingespielt. Ist GIMP noch nicht installiert, schaufelt man es mit folgendem Befehl auf die Platte:

sudo apt-get update && sudo apt-get install gimp

Abhängigkeiten werden dabei aufgelöst, und ggf. erforderliche Pakete gleich mitinstalliert.

Um den Einfenster-Modus in GIMP zu aktivieren, muss man im Hauptfenster der Bildbearbeitung im Menu Fenster den Haken bei Einzelfenster-Modus setzen. Wenn der Menüpunkt Fenster nicht zu sehen ist, einfach das GIMP-Hauptfenster breiter ziehen. :clap:

GIMP 2.8
GIMP 2.8 im Einfenster-Modus

Serverumzug

Heute früh bekam ich eine Mail von all-inkl mit der Ankündigung, dass u.A. mein Account aus Performancegründen auf einen anderen Server umgezogen wird.

all-inkl.comHeute früh bekam ich eine Mail von all-inkl mit der Ankündigung, dass u.A. mein Account aus Performancegründen auf einen anderen Server umgezogen wird.

Das heißt also, dass meine Seiten in der kommenden Nacht zeitweise nicht erreichbar sein werden, und dass es danach möglicherweise zu Einschränkungen kommen könnte.

Hallo Herr Bloch,

der Server auf dem Ihr Account liegt hatte in letzter Zeit gehäuft Überlastungen. Aus diesem Grund werden wir einige Kunden in der kommenden Nacht auf stärkere Server umziehen, um dadurch die Überlastung auszugleichen. Unter anderem führen wir auch bei Ihrem Account einen Serverumzug durch.

Alle Daten (FTP, MySQL, KAS-Einstellungen etc.) bleiben dabei erhalten. Der Serverumzug findet nachts zwischen 1-7 Uhr statt und Ihre Webseite(n) sind ca. 2 Stunden nicht erreichbar.

Bitte beachten Sie generell, dass ein Umzug auf einen anderen Server in einigen Fällen auch eine Anpassung Ihrer Seiten erfordert. Prüfen Sie daher im Anschluss bitte selbst die Funktionalität.

Also doch Air und TweetDeck

Nachdem ich letztens nach Tipps für einen Twitter-Client gefragt habe, wurde ich mir den angebotenen Programmen nicht glücklich. Das eine stürzt beim Einrichten eines Accounts ab, das andere sogar schon direkt beim Starten… :denk:

TweetDeck-Logo altNachdem ich letztens nach Tipps für einen Twitter-Client gefragt habe, wurde ich mir den angebotenen Programmen nicht glücklich. Das eine stürzt beim Einrichten eines Accounts ab, das andere sogar schon direkt beim Starten… :denk:

Letztlich bin ich doch wieder bei Adobe Air gelandet. Die Linux-Version wird zwar nicht mehr gepflegt und gibt es offiziell nicht mehr zum Download, aber Adobe hat die letzte Linux-Version noch irgendwo in einem Archiv (auch in meiner Dropbox). Und ich war erstaunt, dass Air als 32-Bit-Software sich problemlos auf meinem 64-Bit-Kubuntu installieren ließ.

TweetDeck v0.38.2 (Air-Version)
TweetDeck v0.38.2 (die letzte Air-Version)
Von TweetDeck habe ich die letzte Air-Version noch in der Dropbox, es war also kein Problem, diese zu installieren. Der Rest war dann Formsache: TweetDeck-Account-Daten angeben, und meine Twitter- und identi.ca Accounts waren vorhanden, ebenso meine eingestellten Spalten.

So erfreue ich mich seit ein paar Tagen wieder meinem favorisierten Twitter-Client, der mit die Timeline in Echtzeit durchknallt und mich auf dem Laufenden hält.