Welche Software nutzt ihr denn so?

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Mir ist aufgefallen, dass ich hier zwar ne Menge Software installiert habe, aber nur wenige Programme wirklich regelmäßig nutze. Und da will ich mal drüber reden…

Ich nutze in der Hauptsache Programme für den Onlinezugriff, welcher Art auch immer. Programme für den Offlinegebrauch kommen zwar auch zum Einsatz, aber vergleichsweise selten.

Mozilla Thunderbird
Der Donnervogel ist mein Standard für Mail und Newsgroups, und somit das wichtigste Programm auf meinem Rechner. In Kombination mit GnuPG, was jede Linux-Distribution mitliefert, ist auch verschlüsselte Kommunikation kein Problem.
Browser
Mozilla Firefox war immer mein Top-Favorit, tritt zuletzt aber mehr und mehr in den Hintergrund. Ich nutze ihn noch für meine Blogs und für die Geocaching-Seite. Letzteres, weil ich hier einige Greasemonkey-Scripts zur Anpassung der Seite verwende.
Chromium war meine Universalwaffe für die von mir genutzten Google-Dienste, entwickelt sich aber mehr und mehr zu meinem Standardbrowser.
Opera ist hier eigentlich nur zu Testzwecken installiert, um Webdesigns auch in diesem Browser zu testen. Nebenbei nutze ich den Norweger für die Seiten der Piratenpartei und für von den Piraten genutzten Dienste wie z.B. Doodle
rekonq ist der von KDE gelieferte Standard-Browser. Ich nutze ihn nur selten, weil er nun mal da ist. Ich würde ihn aber auch nicht vermissen.
TweetDeck
Diesen mächtigen Twitter-Client nutze ich in einer alten Version, die noch im Adobe Air Framework läuft. Das Problem: Adobe Air für Linux wird nicht mehr weiter entwickelt, und TweetDeck, inzwischen von Twitter aufgekauft, gibt es nur noch als native Version für Windows und Mac. Und diese native Version unterstützt identi.ca nicht mehr, ist somit für mich eh uninteressant. Ich setze hier noch die Version 0.38.2 ein, was die letzte Version für Adobe Air war. Die letzte Version von Air bietet Adobe noch in einem Archiv zum Download an. Dazu hatte ich kürzlich schon mal gebloggt.

Chat und Instant Messaging
Kopete ist die Universalwaffe für Instant Messaging, die gängigen Protokolle wie ICQ, Jabber, AIM, Google Talk, Yahoo oder Windows Live Messenger (ehemals MSN) werden unterstützt, dazu noch einige mit nicht bekannte Dienste. Ich könnte auch meinen Skype-Account einbinden, hier verwende ich jedoch die native Anwendung.
Obwohl auch von Kopete unterstützt, nutze ich für Skype deren Software. Die ist zwar noch lange nicht so weit, wie der Windows-Client, aber die wichtigsten Funktionen werden inklusive Video unterstützt.

Das sind die Anwendungen, die hier bei mir eigentlich immer geöffnet sind. Die Browser natürlich nicht alle auf einmal. Dazu kommen noch Programme, die ich nicht ständig geöffnet habe:

Mumble
Die Sprachkonferenz-Anwendung wird von der Piratenpartei genutzt, um Onlinesitzungen und virtuelle Stammtische abzuhalten. Funktioniert bestens, und lässt sich auch über Mobilfunk nutzen. Für „Unwissende” vergleiche ich Mumble gerne mit dem bekannteren Team Speak.
VideoLAN Client (VLC)
Die Universalwaffe für die Medienwiedergabe, spielt beinahe alle Formate ab. Audio, Video oder Stream, eine problemlosere Anwendung gibt es nicht. Mal schnell in eine MP3-Datei reinhören? Kurz ein Video anschauen? Hier ist der VLC meine Wahl der Waffen.
Amarok
Zur Verwaltung meiner Musik-Sammlung und zum Abspielen derselben kommt dieser Player zum Einsatz. Auch wenn es um das Abspielen von Webradio geht, ist Amarok die Software der Wahl. Die Option, ShoutCast-Sender abzuspielen, muss aus lizenzrechtlichen Gründen erst nachgerüstet werden, aber dann klappt es hervorragend. Beim Abspielen von Musik auf der eigenen Festplatte werden weitere Informationen wie Album-Cover oder Song-Text aus dem Internet geholt, außerdem können Informationen über den Künstler aus der Wikipedia geladen werden. Zudem lassen sich Titel nach Last.fm scrobblen, und auch dieses Internet-Radio kann abgespielt werden. In der Beta von Version 2.7 ist auch die Einbindung von Spotify möglich, wenn mit den richtigen Schaltern kompiliert wird
Kaffeine
Die KDE-Video-Anwendung kommt beim Anschauen von DVDs und für Digital-TV zum Einsatz. Normale Videodateien spiele ich mit VLC ab, Kaffeine ersetzt praktisch den Fernseher und den DVD-Player. Also eigentlich ein reines Offline-Programm.
Spotify
Der Spotify-Client für Linux ist offiziell noch im Beta-Statium, läuft aber sehr stabil und ist optisch eine Kopie des Windows-Clients. Musik aus dem Internet streamen, bewerten, mit Freunden teilen, das ist Spotify. Mittlerweile auch ohne Facebook-Account nutzbar, kommen immer mehr meiner Bekannten zu diesem Dienst.

Dazu kommt gelegentlich genutzte Software, die ich jetzt nicht im Einzelnen vorstellen will:

  • Libre Office (Büropaket)
  • Audacity (Audiobearbeitung)
  • FreeMind (Mindmap-Software)
  • FileZilla (FTP-Client)
  • GIMP (Bildbearbeitung)
  • DigiKam (Fotoverwaltung)

Und wie schauts bei euch aus? Welche Software nutzt ihr so?

10 Antworten auf „Welche Software nutzt ihr denn so?“

  1. Meine bevorzugten Anwendungen sind

    Mozilla, Thunderbird, GnuPG, Amarok, Kaffeine, Libre Office, FileZilla und GIMP.
    Für meine Fotos nehme ich Digicam (in Verbindung mit ufraw).
    Für die Bearbeitung von Tracks und zum Upload in das OSM-Projekt nutze ich Mercator.
    CDs und DVDs brenne ich mit dem bekannten Programm Nero (zwar kommerziell, doch ich bin die Oberfläche gewohnt).

  2. Um es mal wie Thomas zu machen:

    Chromium, Evolution, GnuPG, LibreOffice, FileZilla, Gimp. Digikam ist rausgeflogen, weil damit auch immer das ganze KDE-Geraffel auf der Kiste landete, dafür nutze ich Shotwell. Das reicht für meine Bedüfrnisse völlig aus. Bei OSM fummel ich meistens online herum und zum brennen ist Brasero die Software meiner Wahl. Dann sind noch OpenCacheManager und QLandkarteGT sehr häufig benutzte Anwendungen. Und wenn es um Grafikbearbeitung geht erfährt Gimp viel Unterstützung durch Qtpfsgui (LuminancceHDR) und hugin. Für die Musik steht noch Banshee am Start, jedoch wird der derzeit mehr oder weniger von der GMusic-App abgelöst, die mir meine Musik direkt aus der Cloud auf die Heimanlage streamt. Und dann ist da noch eins, was immer offen ist und richtig viel zu tun hat, weil es eben die ganzen kleinen Tools dirigiert die man ständig nutzt: Das Terminal.

    1. Terminal, natürlich. Das ist so selbstverständlich unter Linux, dass ich da ger nicht dran gedacht habe, es aufzuführen. Ich habe Yakuake im Autostart liegen. Bei Bedarf dann einfach F12 drücken, und das Terminal klappt vom oberen Bildschirmrand her aus. Ich liebe es

      OCM un QLandkarteGT habe ich zwar installiert, aber ich nutze es fast gar nicht. Ich muss gestehen, da kommt Google Earth häufiger zum Einsatz…

      1. Nice, Yukuake war ja mal ein netter Tipp. Ich habe mir zwar lieber Guake installiert, ist aber das gleiche in grün, nur eben für GNOME/GNOME-Shell. Endlich kann das ewig offene Terminalfenster verschwinden.

  3. Obwohl auch von Kopete unterstützt, nutze ich für Skype deren Software. Die ist zwar noch lange nicht so weit, wie der Windows-Client, aber die wichtigsten Funktionen werden inklusive Video unterstützt.

  4. mir is zu ohren gegekommen, dass man das navi tool von google mit ein paar modifikationen dazu überreden kann, das kartenmaterial auf sd-karte zu speichern um ein android-handy komplett offline als navi nutzen zu könnenis das korrekt? wenn ja wie gehts?

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