(K)Ubuntu 12.10: Bananensoftware

Richtig gelesen: Bananensoftware. Die reift mein Anwender. So zumindest kommt es mir vor, nachdem ich gestern Abend auf diese noch warme Version aktualisiert habe. Ich werde 12.04 neu installieren.

Kubuntu-Logo neuRichtig gelesen: Bananensoftware. Die reift beim Anwender. So zumindest kommt es mir vor, nachdem ich gestern Abend auf diese noch warme Version aktualisiert habe. Ich werde 12.04 neu installieren.

Bis gestern Abend verrichtete auf meinem HP Pavilion dv7 Kubuntu 10.04 „Precise Pangolin” klaglos seinen Dienst, und dann bot das System die Aktualisierung auf die soeben veröffentlichte Version 12.10 „Quantal Quetzal” an. :clap:

Ich habe gedacht, mach mal, läuft doch gut. Aber das war scheinbar falsch gedacht. Als ich heute früh nachsah, hatte ich zunächst mal einen anderen Display-Manager zur Anmeldung. Der gefiel mir schon mal überhaupt nicht. Und nach der Anmeldung empfing mich mein gewohnter Desktop. Aber was ist denn hier los? Die Icons sind breit gezogen, die Icons rechts am Rand sind gar nicht zu sehen, statt dessen nen vertikalen Scrollbar. Einfach die falsche Auflösung. O.o

Na, der Fehler sollte sich doch schnell beheben lassen, dachte ich zumindest. War aber nicht so, ist noch immer nicht so. Ich bekomme 3 Auflösungen angeboten, aber die 1440×900 für mein 17-Zoll-Notebook fehlen im Angebot. Grund: Der proprietäre Treiber für den ATI Grafikchip läuft nicht.

Was war da los? Normalerweise bietet (K)Ubuntu doch den Download und die Installation des Treibers von sich aus an, aber jetzt musste ich den Dialog selbst aufrufen. Aber da gab es einen ATI- oder AMD-Treiber, nur den Treiber für die DVB-Karte.

Also ab ins Netz und den Treiber für den mobile Radeon HD 3400 direkt vom Hersteller geladen, abmelden und [Alt]+[N] gedrückt und ab auf die… Hä? Wo ist die Konsole? O.o

Ach ja, da war doch ein anderer Display-Manager. Irgendwas mit „lite” am Ende. Erst mal in den Paketmanager geschaut und erschocken festgestellt, dass ⅔ der KDE-Installation nicht mehr installiert sind. Auch nicht KDM, der gewohnte Display-Manager. Das musste ich erst mal korrigieren, also Pakete herunterladen und installieren. Dabei wurde ich nach meinem bevorzugten Display-Manager gefragt, und wählte da natürlich KDM aus. :smoke:

Bildschirmauflösung 12.10
Die unter Kubuntu 12.10 angebotenen Bildschirmauflösungen passen alle nicht, 1400×900 wäre die richtige Wahl
Nach einem Neustart sah ich meinen gewohnten Anmeldebildschirm, drückte [Alt]+[N] und konnte mich mit gestopptem X-Server an der Konsole anmelden. Ich hab aus alten Sidux-Zeiten und dem am PC benötigten Nvidia-Treiber in Erinnerung, dass dies die beste Möglichkeit ist, den Grafiktreiber zu installieren. Also ab ins Download-Verzeichnis, den Treiber mit unzip entpackt, und die so erhaltene Datei per sh als Root ausgeführt. Installation: Start — Installation: Stop

Ach so, der Treiber ist noch installiert? Hä? Also noch mal die Installation gestartet, diesmal mit dem Schalter --force. Das soll den bestehenden Treiber dann einfach überschreiben. Klappte auch, aber bei 89% stockte die Installation mit einer Fehlermeldung. :help:

Aus der Logdatei, in welcher der Fehler näher beschrieben sein sollte, wurde ich trotz der Kürze nicht schlau. Eine Anfrage bei Tante Gurgel ergab die Auskunft, dass der AMD-Treiber mit dem neuen Kernel nur nach manuellen Handanlegen zusammen arbeiten würde. Nur was zu tun ist, das konnte mir bis jetzt niemand sagen. :denk:

Ich probierte noch die Beta-Version des 12.9er Catalyst-Treibers aus, doch der brach die Installation auch gleich wieder mit der Meldung ab, dass er nicht mir dem im Notebook verbauten Grafik-Chip kompatibel ist. :evil:

Und jetzt? Jetzt kommen noch Absturzmeldungen von Chromium und diversen KDE-Komponenten dazu. Zumindest Chromium läuft aber trotzdem weiter…

Ich sachet getz mal mitten Herbert Knebel: Boh glaubse, ich sach sie, ich habben Hals bis zum Anschlach! :motz: Und um die Halsschlagader vom Durchmesser und der Größe einer Bockwurst wieder auf Normalmaß zu bringen, werde ich jetzt damit beginnen, Kubuntu 12.04 neu zu installieren. :surrender: Ein Downgrade scheint leider nicht möglich zu sein…

Android: Recovery mit Touchscreen

Ich spiele ja gerne mal mit meinem Desire herum, auch um neue ROMs auszuprobieren. Dafür muss ich dann auch mal ins Recovery, und das ist sehr unschön zu handlen. Eigentlich, denn es gibt 4EXT…

4EXT LogoIch spiele ja gerne mal mit meinem Desire herum, auch um neue ROMs auszuprobieren. Dafür muss ich dann auch mal ins Recovery, und das ist sehr unschön zu handlen. Eigentlich, denn es gibt 4EXT…

4EXT hat den Vorteil, dass man es komfortabel über das Display bedient. Aktuelle Versionen bekommt man zudem über eine (leider kostenpflichtige) App. Ich denke mal, wer viel mit dem Recovery arbeitet, für den dürfte 4EXT aber jeden Cent wert sein. Unter 4ext.net gibt es aber auch einen kostenlosen Updater.

Neben der komfortableren Bedienung bietet 4EXT auch die Möglichkeit, Screenshots zu fertigen. Diese landen dann auf der SD-Karte im Verzeichnis /mnt/sdcard/4ext/screenshots. Außerdem kann man, so man denn will, das Recovery auch mit eigenen Themes verschönern.

Wichtig ist allerdings, dass das Handy dabei gerootet ist. Bei HTC sollte auch S-OFF sein, um das Recoverey-Image über die App installieren zu können. Ansonsten müsste das über H-Boot passieren.

[app]ext.recovery.control[/app]

4EXT Recovery Control 1
Die Startseite der App
4EXT Recovery Control 2
Bevor die App nach Updates sucht, geht sie sicher, das richtige Telefon erkannt zu haben
4EXT Recovery Control 3
Farbcodes für die Versionen. Ich habe heute die aktuellste Version installiert
4EXT Recovery 1
Die Startseite des Recovery
4EXT Recovery 2
Das Menu für Formatieren und Wipe
4EXT Recovery 3
Ein neues ROM liegt auf der Speicherkarte? Hier der Weg zur Installation
4EXT Recovery 4
Systeminformationen im Recovery
4EXT Recovery 5
4EXT fragt immer um Bestätigung, sogar für einen Neustart des Handy

OCM – Es geht wieder weiter!

Nachdem es in den letzten Tagen und Wochen recht ruhig um die freie Geocacheverwaltung OpenCacheManager gewesen ist, stehen jetzt die Zeichen auf Weiterentwicklung. Geplant ist ja, die ganze Sache auf Java zu portieren, um sie so plattformunabhängig und vor allem auch als Android-App zur Verfügung stellen zu können.

OCM-Logo neuNachdem es in den letzten Tagen und Wochen recht ruhig um die freie Geocacheverwaltung OpenCacheManager gewesen ist, stehen jetzt die Zeichen auf Weiterentwicklung. Geplant ist ja, die ganze Sache auf Java zu portieren, um sie so plattformunabhängig und vor allem auch als Android-App zur Verfügung stellen zu können. Die Android-App ist bereits in mehreren Versionen zum Alphatest freigegeben und nach einer etwas längeren Sommerpause wird nun weiter daran gearbeitet.

Weiterlesen beim Schrottie auf Altmetall…

Ice Cream Sandwich auf dem HTC Desire?

Ich habe es versucht: Ich habe auf meinem Desire ein ICS-ROM geflasht. CyanogenMod 9 mit Android 4.0.4. Aber nach 24 Stunden habe ich das wieder rückgängig gemacht.

ICS-LogoIch habe es versucht: Ich habe auf meinem Desire ein ICS-ROM geflasht. CyanogenMod 9 mit Android 4.0.4. Aber nach 24 Stunden habe ich das wieder rückgängig gemacht.

Ich setzte bisher auf GingerVillain, das auf CM7 aufsetzt. Und weil ich damit zufrieden war, habe ich mich für CM9 entschieden. Das sollte, so habe ich an mehreren Stellen gelesen, meist recht flott laufen.

Ich hatte aber zunächst schon mal ein Problem, das Desire mit CM9 und ICS überhaupt ins WLAN zu bekommen. Das Netz wurde einfach nicht gefunden. Ich hatte hier 3, 4 andere Netze, aber meines war nicht dabei. Auch eine manuelle Einrichtung blieb ohne Erfolg.

In der Brutzelstube bekam ich dann den Tipp, dass ich mal den verwendeten Kanal prüfen solle. Auf den hohen Kanälen 12 und 13 käme es nämlich gerne mal zu Problem. Hmm, und Gingerbread hat das doch einwandfrei funktioniert, und jetzt plötzlich nicht mehr? O.o

Screenshot_2012-10-11-00-59-10
Der Screenshot zeigt: Android 4.0.4 ist Installiert
OK, meine FRITZ!Box war manuell auf Kanal 12 eingestellt, also mal die Automatik aktiviert. Die setzte mein WLAN auf Kanal 1, wo aber schon 2 andere WLANs funken. Daher habe ich manuell auf Kanal 9 eingestellt, da der am wenigsten von Störeinflüssen anderer Netzwerke betroffen ist. Und siehe da, das Desire mit ICS konnte sich in meinem WLAN einloggen.

Also machte ich mich an die Einrichtung. Als Erstes installierte ich aus dem Play Store Titanium Backup, und stellte damit die mir wichtigen Apps samt Einstellungen wieder her.

Da ich den Cache und einiges mehr auf die Speicherkarte verschieben konnte, hatte ich massig internen Speicher frei. Aber einige größere Apps verweigerten mit Hinweis auf nicht genügend Speicherplatz die Inatallation. Also stimmte wohl auch die Anzeige des freien Speichers nicht, zumal der zeitweise mehr angezeigt hat, als physikalisch vorhanden ist… O.o

Bei den Spielereien mit dem Teil merkte ich allerdings, dass das Handy nur noch sehr träge reagierte. Einige Apps stürzten regelmäßig und reproduzierbar ab, so dass ich nach knapp 24 Stunden des Experimentierens die Schnauze voll hatte, und das vor dem Flashen des ICS-ROM erstellte Nandroid-Backup wieder herstellte. :surrender:

Schade eigentlich, denn einige Dinge gefielen mir in ICS deutlich besser. Vor Allem das Adressbuch und die Bildergalerie sind da deutlich übersichtlicher und besser zu handlen.

Ich werde also erstmal bei Gingerbread (Android 2.3.7) bleiben, und mir bei Zeiten mal ein neues Handy besorgen. Ich liebäugle da noch mit einem Samsung Galaxy S2. Das S3 ist mir zu groß.

Festplattendefekt

Jetzt hatte ich mal ein größeres Problem: Mein Laptop funktionierte nicht mehr, weil die Festplatte defekt war. Grub meldete: „invalid filesystem”

FestplatteJetzt hatte ich mal ein größeres Problem: Mein Notebook funktionierte nicht mehr, weil die Festplatte defekt war. Grub meldete: „invalid filesystem”

Ich habe eine neue Festplatte für das Notebook gekauft, mit dem positiven Nebeneffekt, jetzt mehr Speicherplatz zur Verfügung zu haben. Ich musste das System natürlich komplett neu aufsetzen, und versuchte mich dann in der Datenrettung von der alten Festplatte. Denn so viel war sicher, das System hat sie ja noch erkannt, sonst wäre Grub nicht gestartet. Und da /home auf einer eigenen Partition liegt, hatte ich die Hoffnung, die Daten noch retten zu können.

Zunächst setzte ich die Platte als zweites Laufwerk ins Notebook ein, was bei den HP 17-Zöllern ja ohne weiteres möglich ist. Aber das bremste mir das System dermaßen aus, weil es immer wieder versuchte, die Lesefehler zu korrigieren, dass ich die Festplatte schnell wieder ausgebaut habe. Statt dessen kaufte ich ein Gehäuse für externe Festplatten, und baute das defekte Laufwerk darin ein.

Ich kann die Platte nun am USB-Anschluss betreiben, und Dolphin zeigte mir auch den Inhalt der Daten-Partition an. Die einstige System-Partition wurde nicht erkannt. Allerdings hatte ich jetzt das Problem, dass ich die Daten zwar sehen, nicht aber auf die neue Festplatte kopieren konnte. Es kam immer wieder zu Lesefehlern.

Nach dem Bemühen von Tante Gurgel ließ mich das Studium diverser Foren dann den Befehl

sudo fsck -v -f -c -y /dev/sdb2

ausführen, mit dem Erfolg, jetzt nur noch einen leeren Datenträger zu sehen.

fsck auf der Konsole
Die Ausgabe von sudo fsck -v -f -c -y /dev/sdb2 auf der Konsole

Ich habe zwar ein Backup der Festplatte, aber da fehlen ein paar der zuletzt erstellten Dateien. Das letzte Backup ist etwa eine Woche vor dem Festplattencrash erstellt, und das am Vorabend des Crashs fällige Backup wurde, vermutlich wegen des Schadens, nicht mehr erfolgreich erstellt.

Hat jemand einen Tipp, wie ich wieder an die Daten komme?