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Irgendwas stimmt hier nicht…

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Ich nutze auf meinem Laptop, einem HP Pavilion dv7, Kubuntu 12.04 („Precise Pangolin”) ein. Es handelt sich um eine LTS-Version mit Support bis ins Jahr 2017. Mit der aktuellen Version 12.10 hatte ich Probleme bei der Unterstützung des Grafik-Chips, zudem stand sie anfangs wegen Amazon-Links in Suchergebnissen in der Kritik.

Nun, ich bin mit Precise soweit zufrieden und werde auch von der Aktualisierung auf höhere Versionen absehen. Softwareaktualisierungen kommen ja auch so, mit steht also trotzdem ein recht aktuelles System zur Verfügung. Allerdings habe ich seit ein paar Tagen Probleme…

Da gab es nämlich wieder mal einen Schwung Updates, u.A. für den X-Server, und dabei ist wohl irgendwas schief gelaufen. Den KDE-Desktop betreibe ich in der Ordneransicht und habe so einige Icons auf dem Desktop abgelegt. Ist noch ein Relikt aus alten Windoof-Tagen…

Desktop Kontextmenu
In den Einstellungen der Ordner-Ansicht kann ich die Icons zurückholen
Seit dem Update nun ist der Desktop nach dem Systemstart oft (nicht immer, das ist ja das Eigenartige) leer, dafür gibts am rechten Bildschirmrand einen vertikalen Scrollbar. Der hat zwar nur wenige Pixel Spielraum, aber er ist halt da. Wenn ich dann mit Rechts auf den Desktop klicke und im Kontext-Menü Enstellungen für „Ordner-Ansicht” auswähle, dann kann ich eine andere Ansicht wählen, anwenden, und dann wieder auf Ordner-Ansicht zurückschalten. Dann sind alle Symbole wieder da, allerdings am linken Bildschirmrand alphabetisch sortiert. Meine Anordnung muss ich dann manuell wieder herstellen.

Das schwierige daran ist ja nun, dass der Fehler eben nicht immer auftritt. Allerdings nach den meisten Systemstarts. Dann mag auch mal gerne zwei-, dreimal in Folge alles in Ordnung zu sein, um beim vierten Start wieder einen leeren Desktop zu präsentieren.

Langsam trage ich mich mit dem Gedanken, KDE den Rücken zu kehren. Ich habe mir bei mehreren Bekannten diese Unity-Oberfläche mal etwas genauer angesehen, und irgendwie gefällt mir das. Auch wenn es sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss ist, aktuell scheint es zumindest besser als KDE zu sein. Ich habe hier einen USB-Stick mit Ubuntu Live-Image liegen und habe das hier auch schon getestet. Aber, und da ist mein Problem, gibt es unter KDE Funktionen z.B. zum Abschießen von hängenden Programmen, die mir unter anderen Desktopumgebungen fehlen. So verwandelt sich z.B. durch die Tastenkombination [Strg+Alt+Esc] der Mauszeiger in einen Totenkopf, der mit einem Klick auf ein nicht reagierendes Fenster die entsprechende Anwendung abschießt. Gerne genutzt von mir, aber Vergleichbares habe ich woanders noch nicht gefunden…

Was meint Ihr? Wie kann ich den Fehler unter KDE abstellen? Oder besser umsteigen? Und auf was?

9 Gedanken zu „Irgendwas stimmt hier nicht…

    1. Na ja, mit dem Live-System hab ich Unity ja bereits getestet, ich bin aber noch unsicher, was die dauerhafte Nutzung angeht.

      Tastenkombinationen zuzuweisen ist da sicherlich das kleinste Problem. Na, ich werd mal sehen. Danke für Deine Meinung

    1. Der Befehl xkill war mir bisher nicht bekannt, da habe ich eben im Kommentar von onli und jetzt in Deinem zum ersten Mal von gehört. Bisher kannte ich nur kill und killall auf der Konsole. Danke auch Dir für den Hinweis

  1. Hallo Markus,

    zu kde4.
    mal ne ganz blöde Frage. Hast du bei dir „Miniprogramme sperren“ gewählt? Hört sich nämlich so an, als ob du deinSystem mit entsperrten Miniprogrammen fährst, das ist mirfrüher auch passiert und ich hatte dann die unmöglichsten Effekte

    Ja also mich verbindet auch eine Hassliebe mit KDE4 seit Erscheinen hab ich damit nur Stress. Darum bin ich seeehr lange am PC zuhause bei KDE3 (kubuntu 8.04) geblieben. Und auf Laptop, Netbook und Testinstallationen gnome und unity verwendet.
    Aber mir geht es wie dir. Ich kann und will mich einfach nicht von KDE verabschieden, dazu gibts dort einfach zu viele Nettigkeiten, auf die ich nicht verzichten will. Mein blog hat dazu einiges an Artikeln.

    KDE4.9.5 ist inzwischen recht erwachsen (hat ja auch lange genug gedauert) und derzeit läuft bei mir KDE4.10.00 per PPA auf Kubuntu 12.04 Und ich muss sagen. Es ist das erste KDE4 mit dem ich RICHTIG zufrieden bin, funktionell wie optisch.
    Als ich das vor Wochen eingespielt habe, stürzte beim Neustart am nächsten tag zwar immer wieder der Plasma-Desktop ab und da kostete mich fast 2 Tage, den Fehler zu finden (dank Backup konnte ich ja immer wieder den alten zustand herstellen) Aber seit dem Suuuper.

    zu kill/xkill
    Programme mit Strg-Alt-Esc (wusste ich garnicht) oder xkill halte ich für nicht so konsequent wie killall. Hab bei den grafischen Tools immer das Gefühl, dass da nur die GUI des Programms abgeschossen wird, aber Prozesse z.T. weiter laufen.
    Hab xkill früher auch nur unter gnome genutzt, eben mal in kde versucht (per Alt+F2 aufgerufen), bringt zumindest den gleichen Totenkopf, wie genannter Shortcut. Frage mich, ob es auch das gleiche Tool aufruft.
    Ein Unterschied ist zu sehn, während per Shortcut aufgerufen einfach ein weiterer Druck auf ESC den Totenkopf entfernt, ist das per Kstarter nicht mgl (rechtsklick tut es dann aber auch)

    Gruß DxU

    1. Hallo DxU,

      da ich keine Miniprogramme auf dem Desktop hatte, hab ich auch keine gesperrt. Aber auch die Symbole waren nicht gesperrt, da war nur der Haken bei „Am Raster ausrichten” gesetzt. Den musste ich, nachdem ich beim Start den leeren Desktop hatte auch immer wieder neu setzen. Das Problem trat trat aber erst seit dem X-Server-Update vor etwa anderthalb Wochen auf, vorher hatte ich da keine Probleme mit.

      Diese Hassliebe zu KDE kenne ich zu Genüge, habe nach dem Update auf KDE 4 damals unter Sidux sogar auf Gnome umgestellt. Wirklich wohl habe ich mich da allerdings nie gefühlt. Ich weiß gerade gar nicht mehr, welche KDE-Version ich zum Schluss hatte, aber heute habe ich Kubuntu durch Ubuntu ersetzt und versuche gerade mal die Unity-Oberfläche.

      Was xkill angeht, so habe ich das mal über den Prozess-Manager [Strg+Esc] verfolgt. Wenn ich mit dem Totenkopf ein Programmfenster abgeschossen habe, ist auch der zugehörige Prozess beendet worden. Da blieb kein Zombi übrig. Ich habe nun in Unity xkill auch die Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[Esc] zugewiesen und mit da auch aufgefallen, dass ich des X, welches statt dem Totenkopf erscheint, nicht über [Esc] abbrechen kann. Die rechte Maustaste tuts hier aber auch.

      Was mich noch interessieren würde: Was war der Fehler bei Dir, der zum Plasma-Crash geführt hat?

      1. Hach, ichhab deine nachfrage wohl irgendwie in meiner benachrichtigung übersehn. Und ich kann mich ja kaum noch an den post erinnern.
        Nur mal gnaz schnell zu nächtlicher Stunde, wenn du irgendwas an KDE geändert hast, klicke immer auf Miniprogramme sperren. Das sperrt irgendwie dein ganzes KDE gedöns und schützt es vor Veränderungen. Wenn sich dann mal gewollt was NICHT ändern lässt,musst du es eben für die eine Aktion entsperren. Das merkste dann schon. Ohne Sperre, macht mein KDE auch was es will.

  2. Wer also von den Samsung Eigenheiten geplagt ist sollte sich also mal einen USB Stick oder eine CD schnappen und die aktuellen Version von Precise Pangolin testen.

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