Neue Androiden im Haus

closeDieser Artikel wurde vor 5 Jahren 1 Monat 21 Tagen veröffentlicht. Die Informationen in diesem Artikel sind möglicherweise veraltet. Bitte benutze die Suche oder das Archiv, um nach neueren Informationen zu diesem Thema zu suchen.

Anfang September war ich auf mein Desire dermaßen wütend, dass meine Frau mich genötigt hat, mir ein neues Handy zu kaufen. Sie konnte meine Wutausbrüche nicht mehr ertragen…

Motorola RAZR i weiß
Das Motorola RAZR i in weiß
Die Wahl viel auf das Motorola RAZR i mit Intel-Atom-Prozessor. Zu den technischen Daten habe ich mich bereits im Wiki ausgelassen.

Gekauft habe ich das Teil im Ruhrpark Bochum und wollte es dort gleich in Betrieb nehmen. Ich saß auf dem Parkplatz im Auto und versuchte, die SIM-Karte ins Gerät zu schieben. Es blieb beim Versuch, denn das RAZR i will ne Mirco-SIM haben. Ein Unart neuerdings bei Smartphones…

Ich hatte jedoch unweit vom Parkplatz einem Mobilcom-Debitel-Laden gesehen, und zufälligerweise habe ich meinen Vertrag bei genau diesem Provider. Also eben hin und das Problem geschildert. Ich bin davon ausgegangen, jetzt eine neue SIM-Karte bestellen zu müssen, was mich dann mal eben 25 Euro gekostet hätte. Doch der gute Mann dort im Shop schnappte sich ein Gerät, was mich auf dem ersten Blick eine einen Tacker zum Zusammenheften von Papieren erinnerte, legte meine SIM-Karte einmal da rein und drückte das Teil einmal kräftig zusammen. Heraus kam… eine Micro-SIM-Karte, die dann auch in das Motorola RAZR i passt.

Das RAZR hatte bei Kauf Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich als Betriebssystem installiert, daheim im WLAN gab es dann jedoch sofort das OTA-Update auf Version 4.1.2 Jelly Bean.

Nach nunmehr knapp zwei Monaten Nutzung bin ich recht zufrieden mit dem Gerät. Es gibt natürlich immer ein paar Unzulänglichkeiten, damit wird man leben müssen. Mir fehlt z. B. ein ganz ordinäres UKW-Radio, um unterwegs auch mal ne Bundesligaübertragung zu hören. Hier muss ich nun mein Datenvolumen mit Internetradio belasten.

Ich bin vom Desire mit CyanogenMod gewohnt, von 23:00 Uhr bis 7:00 Uhr die so genannten „Ruhige Stunden” automatisiert zu aktivieren. Das hat mit im festgelegten Zeitraum den Benachrichtigungston für SMS, Email usw. stumm geschaltet und die Vibration deaktiviert. Der Anruf-Klingelton wurde nicht angerührt, so dass ich auch während dieser Zeit erreichbar war. Zudem waren Medien- und Weckerlautstärke unverändert.

Das RAZR hat so genannte „Smart Actions”, mit denen man Ähnliches erreichen kann. Es gibt sogar eine voreingestellt Smart Action namens „Nachtruhe”, da wird aber auch den Anrufton deaktiviert. Ich kann hier höchstens einige Rufnummern aus dem Telefonbuch angeben, bei deren Erkennen das Handy trotz Nachtruhe klingelt. Ist mir zu aufwändig…

Andere Smart Actions schonen z. B. einen schwachen Akku, indem das Display verdunkelt und die Synchronisation im Hintergrund deaktiviert wird, oder schalten in den KFZ-Modus, wenn die Kopplung mit einem bestimmten Bluetooth-Gerät zustande kommt.

Noch mal zur Nachtruhe: Der Benachrichtigungston bleibt bei der Wiederaktivierung unten hängen und ist kaum hörbar. Den muss ich dann jeden Morgen mauell wieder lauter stellen.

Samsung Galaxy S3 mini

Samsung Galaxy S3 mini weiß
Das Samsung Galaxy S3 mini, auch in Weiß
Auf der Arbeit bekam ich mit, dass ein Kollege sein vier Monate altes Samsung Galaxy S3 mini hat fallen lassen und das Gerät deshalb jetzt ein gesplittertes Frontglas hat. Der Kollege legt das Teil in die Ecke und kauft sich ein neues Handy, das Gleiche nochmal.

Auf meine eigentlich scherzhaft gemeinte Frage, was er mir zahlt, wenn ich den Elektronikschrott für ihn entsorge, hat er mir das defekte Smartphone für 60 Euro verkauft. Nicht, bevor ich das Teil ausgiebig auf Funktion getestet habe und auch die Aldi-Karte meiner Frau testweise in das Gerät schob. Das hat nämlich ein T-Mobile-Branding, und die Telekomiker sind für Net-Lock-Sperren auch bei Vertragsgeräten bekannt. Aber alles ist gut, alles funktioniert, nur zerschneidet man sich die Finger an diesem kaputten Glas.

Im Internet gibt es Anleitungen zum Wechsel des Glases, ohne das komplette Display zu tauschen. Der Spaß hätte mich nämlich nochmal knapp 80 Euro gekostet. So habe ich einfach eine neue Scheibe und passenden Kleber für zusammen etwa zehn Euro erstanden und die Reparatur selbst durchgeführt. Das schwierigste dabei ist, das alte Glas abzubekommen. Das ist vollflächig mit dem LCD verklebt, um beste Funktion des Touchscreen zu gewährleisten. Das LCD durfte aber in keinem Fall kaputt gehen, sonst hätte ich doch noch die 80 Euro ausgeben müssen.

Bei der Montage des neuen Glases ist mit wohl etwas zu Kleber unter an das Gerät gekommen. Jedenfalls ist beim Andrücken des Glases etwas Kleber unter das selbige gelaufen und ist jetzt im Display sichtbar. Allerdings immer weniger, je heller das Display leuchtet. So kann Töchterchen, für die das Samsung gedacht war, damit leben und freut sich einfach nur über das Teil.

Die alten Handys werden zum Teil weiter genutzt. Mein Desire nutzt jetzt mein Sohn, der dafür sein LG Optimus L3 e400 ausrangierte. Und Töchterchen hat ihr HTC Wildfire S in die Altgeräte-Schublade gepackt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg