Webseite zum Thema Raspberry-PI

Ich habe in letzter Zeit wenig zum Thema Linux und Open-Source beigetragen. Umso mehr möchte ich heute mal wieder etwas in dieser Richtung unternehmen. Ich hoffe, dieser kleine Beitrag regt ein wenig die Bastler unter den Lesern des Blogs an …

rasperryRaspberry-PI

Für alle, die es noch nicht wissen, möchte ich hier auch meine Webseite zum Thema Raspberry-PI hinweisen. Der Raspberry-PI ist ein Einplatinencomputer in Kreditkartengröße, der aber mit diversen Hardware-Komponenten ausgestattet ist.  Besonders in Bastler- und Experimentierkreisen findet er immer mehr Fans und ist mit knapp 40 Euro recht erschwinglich.

Nachfolgend eine kleine Hardware-Übersicht.

Modell: Raspberry PI, Revision B
Prozessor: Ein-Chip-System Broadcom BCM 2835 (mit einem ARM1176JZF-S mit ARM6 Befehlssatz)
Taktfrequenz: 700 MHz (kann problemlos bis auf 1000 MHz übertaktet werden!)
Speicher: 512 MB SDRAM
Video: Broadcom VideoCore IV erlaubt FullHD-Auflösung (1080p30 H.264 high-profile) über HDMI (FBAS/HDMI)
Anschlüsse:
  • GPIO/CSI-Port für Erweiterungen
  • 2 x USB 2.0
  • Mini-USB für die Stromversorgung
  • 10/100 Mbit über RJ45-Anschluß
  • 3,5 mm Klinkenbuchse für Ausdioausgabe
  • SD-/SDHC-Kartenslot (dienst als Laufwerk für das System und kann SDHC-Karten bis zu einer Größe vonm 64 GB lesen)
Betriebssystem Linux (Raspian), verschiedene andere Distributionen

Die Platine des Raspberry-PI:
raspberry-platine

Anwendungen:
Wenn man mal im Netz ein wenig “googled”, dann findet man eine Vielzahl von Treffern mit möglichen Anwendungsbeispielen. Ich selbst besitze zwei Platinen. Eine benutze ich als Experimentalplattform und die andere ans Mediaserver am TV.

Tipp:
Wer die ersten Schritte mit diesem Kleincomputer unternehmen will, sollte die folgende Webseite nicht außer Acht lassen …

 

Linux und die Fritzbox von AVM

TuxEin besonderer Tipp für alle Linux-Begeisterte und Nutzer der Fritzbox von AVM.

Was die wenigsten Nutzer wissen ist, dass das Betriebssystem der Fritzbox auf Linux basiert. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um die Busybox-Distribution, welche für sogenannte Embeddetsysteme konzipiert wurde. Interessant ist es doch nun, wie man einen Zugriff auf das System / bzw. dessen Dateistruktur erhält. Dazu muss man nur den Telnet-Daemon auf der Fritzbox aktivieren. Die einfachste Möglichkeit ist, diesen über ein angeschlossenes DECT-Telefon mit einer Tastenkombination zu starten.

Diese Tastenkombination ist

#96*7*

und dann die grüne Wahltaste drücken. Danach ist der Telnetdeamon aktiv und kann mittels

telnet fritz.box

angesprochen werden. Für Window$-Nutzer empfehle ich dazu das Programm Putty. Das abgefragte Passwort kennt ihr ja schon aus der Browser-Eingabemaske.

Bei mir sieht das dann so aus

Übrigens kann man den Telnet-Deamon auf der Fritzbox mit der folgenden Tastenkombination auch wieder deaktivieren

#96*8*

Nebenbei möchte ich noch anmerken, dass auf vielen Geräten des täglichen Gebrauchs (Internet-Router, NAS-Laufwerke, Settop-Boxen, uvm)mittlerweile solche Linux-Distributionen ganz unauffällig vor sich hin werkeln.

Weitere Informationen
http://de.wikipedia.org/wiki/Busybox

Neue Ubuntu-Distribution 11.10 (Oneiric Ocelot) verfügbar

TuxSeite heute ist die neue Ubuntu-Distribution 11.10 (Oneiric Ocelot) verfügbar und kann von den bekannten Servern heruntergeladen werden. Die Neuerungen und erste Erfahrungsberichte zur neuen Distribution sollten in den nächsten Tagen folgen ….

Weitere Informationen unter

 

Textdatei html-komform konvertieren unter Linux

Letztens hatte ich eine Textdatei, die ich schnell in HTML wandeln wollte. Das Grundgerüst und die Bodytags einfügen geht ja schnell. Doch was ist mit den Sonderzeichen und Umlauten, die natürlich auch in normgerechter Schreibweise vorhanden sein sollen. Beispielsweise wird aus einem ü ein ü und Ö ein Ö. Ich habe dann dieses Problem schnell mit dem Streameditor sed gelöst. Erstellt zuerst die folgenden Dateien und füllt sie mit dem Inhalt in den Rahmen.

Es kann vorkommen, dass unter Linux eine Textdatei gewandelt werden muss. Als Beispiel bringe ich hier eine einfache Textdatei, die HTML-Konform konvertiert werden muss. Dazu gehören, dass alle Umlaute gewandelt werden müssen. Also aus einem ü wird ü und Ö ein Ö. Ich löse dieses Problem gerne mit dem Streameditor sed.


Dazu ein kleines Übungsbeispiel:

Inhalt der Datei txt2html.sh

#!/bin/bash
DATEINAME=$1
sed -f txt2html.sed $DATEINAME.txt >> $DATEINAME.html

Inhalt der Datei txt2html.sed

s/ä/\ä\;/g;
s/Ä/\Ä\;/g;
s/ü/\ü\;/g;
s/Ü/\Ü\;/g;
s/ö/\ö\;/g;
s/Ö/\Ö\;/g;
s/ß/\ß\;/g;

Inhalt der Datei beispiel.txt

# Beispieldatei für die Textkonvertierung- und Bearbeitung.
#
# Obst und Gemüse
1	Erdbeere
2	Zitrone
3	Apfel
4	Banane
5	Pfirsich
#6	Kirsche
7	Gurke
#8	Kiwi
9	Möhre
10	Salat
11	Aubergine
12	Mais
#13	Bohnen
14	Ananas
15	Spargel

Nun kann an den gewünschten Effekt sehen, wenn das Script txt2html.sh mit den folgenden Optionen aufgerufen wird:
thomas@linux: ~>./txt2html.sh beispiel

Lange nichts gehört …

Ihr habt hier lange nichts von mir gehört. Das liegt daran, dass ich momentan ziemlich eingespannt bin und mich mit diesem Thema beruflich extrem auseinandersetzen muss. Da fehlte mir in letzter Zeit Lust und mir fiel einfach kein passendes Thema ein. Markus hat ja in der Zwischenzeit schon fleißig Beiträge geschrieben. Aber ich verspreche, dass ich ab dem Herbst oder Winter mich hier wieder aktiv mit Themen beteiligen werde. Bis dahin wollte ich an dieser Stelle nur mal ein Lebenszeichen von mir geben. Damit ihr nicht glaubt, dass ich vom wahren Glauben abgewichen und zur Winzigweich-Fraktion übergelaufen bin

Windows Startroutine entschlüsselt

Einigen Hackern ist es vor kurzer Zeit gelungen, die Window$ Installations- und Startroutine zu entschlüsseln. Hier folgt nun eine kleiner Auszug aus dem Programmlisting.

Hinweis an die Win-Nutzer: Nicht so ganz ernst nehmen und lächeln!

// ########################################################
// Windows Installations- und Startroutine entschlüsselt.
// ########################################################
 
#include "dos.h"
#include "win30.h"
#include "win31.h"
#include "win95.h"
#include "win98.h"
#include "workst~1.h"
#include "evenmore.h"
#include "oldstuff.h"
#include "billrulz.h"
#include "monopoly.h"
 
#define INSTALL = HARD
#define BILLGATES = GOD
 
int totalNewFeatures = 3;
int totalWorkingNewFeatures = 0;
 
float ReleaseBugCounter = 3895456E+08;
boolean readyForRelease = FALSE;
 
char make_prog_look_big[16000000];
 
void main()
  {
    while(!CRASHED)
      {
        display_copyright_message();
        display_bill_rules_message();
 
        do_nothing_loop();
 
        if (first_time_installation && TotalNumberOfBugs < ReleaseBugCounter)
          {
 
           if ((installedRAM <= 2GB) || (CPUSpeed < 4GHz))
             {
              MessageBox("Hardware incompatibily error!");
              getKeyPress();
             }
           else
             {
              MakeSwapFile(1GB);
 
              SearchAndDestroy(FIREFOX|OPENOFFICEORG|LINUX|ANYTHING_GOOGLE);
 
              AddRandomDriver();
 
              MessageBox("Driver incompatibily error!");
              getKeyPress();
             }
 
            do_nothing_loop();
 
            hang_system();
          }
 
        write_something(anything);
        display_copyright_message();
 
        do_nothing_loop();
 
        do_some_stuff();
 
        if (still_not_crashed)
          {
            CheckUserLicense();
            DoubleCheckUserLicense();
            TrippleCheckUserLicense();
            RelayUserDetailsToRedmond();
 
            display_copyright_message();
 
            do_nothing_loop();
 
            basically_run_windows_3.1();
 
            do_nothing_loop();
            do_nothing_loop();
          }
      }
 
    if (detect_cache())
      disable_cache();
 
    if (fast_cpu())
      {
        set_wait_states(lots);
        set_mouse(speed, very_slow);
        set_mouse(action, jumpy);
        set_mouse(reaction, sometimes);
      }
 
    // The Welcome Screen
    /* printf("Welcome to Windows 3.1");    */
    /* printf("Welcome to Windows 3.11");   */
    /* printf("Welcome to Windows 95");     */
    /* printf("Welcome to Windows NT 3.0"); */
    /* printf("Welcome to Windows 98");     */
    /* printf("Welcome to Windows NT 4.0"); */
    /* printf("Welcome to Windows 2000"); */
    /* printf("Welcome to Windows XP"); */
    /* printf("Welcome to Windows Vista"); */
    printf("Welcome to Windows 7");
 
    if (system_ok())
      crash(to_dos_prompt)
    else
      system_memory = open("a:\swp0001.swp", O_CREATE);
 
    while(something)
      {
        sleep(50);
        get_user_input();
 
        sleep(50);
        act_on_user_input();
 
        sleep(50);
      }
 
    create_general_protection_fault();
  }
 
// ########################################################
// ########################################################

Groß- / Kleinbuchstaben wandeln

Vielleicht geht es euch ja auch so und ihr wollt auf der Kommandoebene, der Shell, Zeichen im Dateinamen wandeln. So sollen zum Beispiel Groß- und Kleinbuchstaben oder umgekehrt gewandelt werden, damit es einheitlich ist. Außerdem unterscheidet Linux ja zwischen den verschiedene Schreibweisen. Wenn möglich, dann bitte mehrere Dateien gleich auf einen Rutsch. Eine mögliche Lösung bietet der Befehl tr an (die genaue Beschreibung des Befehls findet ihr hier).

Vor einiger Zeit wurde ein Script geschrieben, welches genau diese Anforderungen erfüllt. Das fertige Shellscript sieht dann so aus und konvertiert Großbuchstaben in Kleinbuchstaben. Dieses Script könnte man unter dem Namen lowercase speichern.

#!/bin/bash
# get filename
echo -n "Enter File Name : "
read fileName
 
# make sure file exits for reading
if [ ! -f $fileName ]; then
echo "Filename $fileName does not exists"
exit 1
fi
 
# convert uppercase to lowercase using tr command
tr '[A-Z]' '[a-z]' < $fileName

Sollte es erforderlich sein, alles in Großbuchstaben zu wandeln, muss nur die letzte Zeile im Script verändert werden. Die Sektion ‘[A-Z]’ ‘[a-z]’ muss dazu nur vertauscht werden und durch ‘[a-z]’ ‘[A-Z]’ ersetzt werden. Das fertige Script kann man dann unter dem Namen uppercase abspeichern.

Ein Beitrag eines Autors …

Ihr werdet schon bemerkt haben, dass ich in den letzten Wochen nichts konstruktives mehr gepostet habe. Ich muss mich entschuldigen, da ich privat momentan ziemlich eingespannt bin und in den nächsten Monaten beruflich auch ziemlich gestresst sein werde.

Trotzdem will / werde ich daran denken, mal den einen oder andern Beitrag zum Thema Linux und Co zu veröffentlichen. Also seit ein bisschen nachsichtig mit mir …

Neue Ubuntu-Linux-Distribution 10.10 mit Namen “Maverick Meerkat” erschienen

Heute, am 10. Oktober ist es endlich soweit und die aktuelle Ubuntu-Distribution 10.10 mit Namen “Maverick Meerkat” (eigenwilliges Erdmännchen) ist für die Linux-Gemeinde freigegeben worden.

Welche, der hier angekündigten Neuerungen es wirklich in die aktuelle Distribution geschafft haben, muss ich mal in den nächsten Tagen sehen.

Zur Übersicht noch einmal die vorläufige Liste der Neuerungen:

  • Ubuntu 10.10 soll auch als komplett überarbeitete Netbook-Edition herauskommen.
  • Der Bootvorgang soll weiter als bisher beschleunigt werden.
  • Der Networkmanager soll schneller Verbindungen zum Netzwerk herstellen können.
  • Während der Installation soll schon eine Verbindung zu kabellosen Netzwerken (WLAN) möglich sein. Ob dazu auch die Mobilfunkstandards UMTS/HSDPA gehören werden, war bisher nicht bekannt.
  • Der momentan schnellste Browser soll in die Distribution enthalten sein (welcher kann das sein?)
  • Ubuntu soll sich einfacher in einer Cloud integrieren lassen.
  • Soziale Netzwerke und Dienste sollen weiter in den Desktop integriert werden.
  • ein spezielles Ubuntu-Font ist standardmäßig dabei.
  • in der KDE-Variante (Kubuntu) wird zusätzlich der Browser “rekong” dabei sein.
  • Noch ein paar Daten: – Kernel 2.6.35 – Gnome-Desktop 2.31 (Ubuntu) – KDE-Desktop 4.5 (Kubuntu)

Adressen:

Downloads


Kennst du Linux?

Im Jahr 1991 begann Linus Benedict Torvalds, ein finnischer Informatikstudent an der Universität Helsinki, unter Minix einen Terminalemulator zu schreiben. Ein wenig später entstand der Plan, daraus ein richtiges Betriebssystem zu entwickeln. Im September 1991 wurde dann endlich der Kernel mit der Versionsnummer 0.01 zu öffentlichen Download auf einem FTP-Server angeboten.

Seitdem ist Linux (wird auch oft als GNU/Linux bezeichnet) ein Unix ähnliches freies Mehrbenutzer-Betriebssystem, welches Plattform übergreifend konzipiert wurde. Die Liste der unterstützten Zielplattformen ist mittlerweile sehr lang.

Seit 1996 ist der Pinguin Tux das offizielle Linux-Maskottchen (siehe Grafik, rechts oben). Diese Grafik wurde von Larry Ewing (lewing@isc.tamu.edu) erstellt. Der Name Tux bedeutet übrigens Torvalds UniX und wurde von James Hughes als Unix-Ableitung vorgeschlagen (es soll auch andere Varianten geben!).

Wie sieht die momentane Situation von Linux und dessen Einsatzgebiete aus?

KDE-Desktop (Mini)
KDE-Desktop (Mini)
Dieses System wird heute weltweit von unzähligen Entwicklern weiterentwickelt. Dabei beschränkt sich die Entwicklungsarbeit nicht nur auf den Kernel.

In den letzten Jahren wurden auch ansprechende Benutzeroberflächen entwickelt (zum Beispiel GNOME oder KDE), die auch besonders für den Linux-Einsteiger leicht zu bedienen sind und leider auch an ein “gewisses anderes System” erinnern.

Die Einsatzgebiete von Linux können heute sehr vielfältig sein. Die meisten Leute denken sicherlich, dass die Anwendung auf den Desktop-Rechner beschränkt ist. Aber Linux ist auch als so genanntes Embeded-System meist unerkannt im täglichen Einsatz anzutreffen (Set Top Boxen, Router, Mobiltelefone, PDA’s, uvm.).

Hier nur einige wenige Beispiele dafür, wo Linux unerkannt seinen Dienst verrichtet:

  • Dreambox, ein DVB-s Receiver
  • AVM Fritz!Box.

Aber das Haupteinsatzgebiet von Linux ist aber der Serverbereich. Eine Vielzahl von Web- und Mailservern im Internet wird mit Linux als Betriebssystem betrieben.

Warum solltest DU Linux nutzen?

Gnome-Desktop Ubuntu (Mini)
Gnome-Desktop Ubuntu (Mini)
Das Wissen im Bereich der IT-Zukunftstechnologien darf NICHT allein in den Händen einiger Personen oder Organisationen liegen. Auch die permanente Bevormundung von gewissen Monopolisten ist nicht nur störend, sondern birgt auf Dauer auch große Gefahren. So sollte die gesamte Informationstechnologie frei von Barrieren und jeder Person zugänglich sein und nicht eine Sache des Einkommens sein!

Linux und speziell Open Source ist auch eine große Chance für solche Länder, die wir Schwellenländer oder besonders abwertend Entwicklungsländer nennen.

Deshalb gehöre ich auch zu den Leuten, die sich für die Verbreitung von freier Software einsetzen. Ich hoffe, du gehörst auch bereits dazu oder kannst dich zumindest dafür begeistern.

Noch was …

Hier habe noch ein paar Adressen für dich, die zum Textinhalt passen: