Neue Androiden im Haus

Anfang September war ich auf mein Desire dermaßen wütend, dass meine Frau mich genötigt hat, mir ein neues Handy zu kaufen. Sie konnte meine Wutausbrüche nicht mehr ertragen…

Motorola RAZR i weiß
Das Motorola RAZR i in weiß
Die Wahl viel auf das Motorola RAZR i mit Intel-Atom-Prozessor. Zu den technischen Daten habe ich mich bereits im Wiki ausgelassen.

Gekauft habe ich das Teil im Ruhrpark Bochum und wollte es dort gleich in Betrieb nehmen. Ich saß auf dem Parkplatz im Auto und versuchte, die SIM-Karte ins Gerät zu schieben. Es blieb beim Versuch, denn das RAZR i will ne Mirco-SIM haben. Ein Unart neuerdings bei Smartphones…

Ich hatte jedoch unweit vom Parkplatz einem Mobilcom-Debitel-Laden gesehen, und zufälligerweise habe ich meinen Vertrag bei genau diesem Provider. Also eben hin und das Problem geschildert. Ich bin davon ausgegangen, jetzt eine neue SIM-Karte bestellen zu müssen, was mich dann mal eben 25 Euro gekostet hätte. Doch der gute Mann dort im Shop schnappte sich ein Gerät, was mich auf dem ersten Blick eine einen Tacker zum Zusammenheften von Papieren erinnerte, legte meine SIM-Karte einmal da rein und drückte das Teil einmal kräftig zusammen. Heraus kam… eine Micro-SIM-Karte, die dann auch in das Motorola RAZR i passt.

Das RAZR hatte bei Kauf Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich als Betriebssystem installiert, daheim im WLAN gab es dann jedoch sofort das OTA-Update auf Version 4.1.2 Jelly Bean.

Nach nunmehr knapp zwei Monaten Nutzung bin ich recht zufrieden mit dem Gerät. Es gibt natürlich immer ein paar Unzulänglichkeiten, damit wird man leben müssen. Mir fehlt z. B. ein ganz ordinäres UKW-Radio, um unterwegs auch mal ne Bundesligaübertragung zu hören. Hier muss ich nun mein Datenvolumen mit Internetradio belasten.

Ich bin vom Desire mit CyanogenMod gewohnt, von 23:00 Uhr bis 7:00 Uhr die so genannten „Ruhige Stunden” automatisiert zu aktivieren. Das hat mit im festgelegten Zeitraum den Benachrichtigungston für SMS, Email usw. stumm geschaltet und die Vibration deaktiviert. Der Anruf-Klingelton wurde nicht angerührt, so dass ich auch während dieser Zeit erreichbar war. Zudem waren Medien- und Weckerlautstärke unverändert.

Das RAZR hat so genannte „Smart Actions”, mit denen man Ähnliches erreichen kann. Es gibt sogar eine voreingestellt Smart Action namens „Nachtruhe”, da wird aber auch den Anrufton deaktiviert. Ich kann hier höchstens einige Rufnummern aus dem Telefonbuch angeben, bei deren Erkennen das Handy trotz Nachtruhe klingelt. Ist mir zu aufwändig…

Andere Smart Actions schonen z. B. einen schwachen Akku, indem das Display verdunkelt und die Synchronisation im Hintergrund deaktiviert wird, oder schalten in den KFZ-Modus, wenn die Kopplung mit einem bestimmten Bluetooth-Gerät zustande kommt.

Noch mal zur Nachtruhe: Der Benachrichtigungston bleibt bei der Wiederaktivierung unten hängen und ist kaum hörbar. Den muss ich dann jeden Morgen mauell wieder lauter stellen.

Samsung Galaxy S3 mini

Samsung Galaxy S3 mini weiß
Das Samsung Galaxy S3 mini, auch in Weiß
Auf der Arbeit bekam ich mit, dass ein Kollege sein vier Monate altes Samsung Galaxy S3 mini hat fallen lassen und das Gerät deshalb jetzt ein gesplittertes Frontglas hat. Der Kollege legt das Teil in die Ecke und kauft sich ein neues Handy, das Gleiche nochmal.

Auf meine eigentlich scherzhaft gemeinte Frage, was er mir zahlt, wenn ich den Elektronikschrott für ihn entsorge, hat er mir das defekte Smartphone für 60 Euro verkauft. Nicht, bevor ich das Teil ausgiebig auf Funktion getestet habe und auch die Aldi-Karte meiner Frau testweise in das Gerät schob. Das hat nämlich ein T-Mobile-Branding, und die Telekomiker sind für Net-Lock-Sperren auch bei Vertragsgeräten bekannt. Aber alles ist gut, alles funktioniert, nur zerschneidet man sich die Finger an diesem kaputten Glas.

Im Internet gibt es Anleitungen zum Wechsel des Glases, ohne das komplette Display zu tauschen. Der Spaß hätte mich nämlich nochmal knapp 80 Euro gekostet. So habe ich einfach eine neue Scheibe und passenden Kleber für zusammen etwa zehn Euro erstanden und die Reparatur selbst durchgeführt. Das schwierigste dabei ist, das alte Glas abzubekommen. Das ist vollflächig mit dem LCD verklebt, um beste Funktion des Touchscreen zu gewährleisten. Das LCD durfte aber in keinem Fall kaputt gehen, sonst hätte ich doch noch die 80 Euro ausgeben müssen.

Bei der Montage des neuen Glases ist mit wohl etwas zu Kleber unter an das Gerät gekommen. Jedenfalls ist beim Andrücken des Glases etwas Kleber unter das selbige gelaufen und ist jetzt im Display sichtbar. Allerdings immer weniger, je heller das Display leuchtet. So kann Töchterchen, für die das Samsung gedacht war, damit leben und freut sich einfach nur über das Teil.

Die alten Handys werden zum Teil weiter genutzt. Mein Desire nutzt jetzt mein Sohn, der dafür sein LG Optimus L3 e400 ausrangierte. Und Töchterchen hat ihr HTC Wildfire S in die Altgeräte-Schublade gepackt.

Webseite zum Thema Raspberry-PI

Ich habe in letzter Zeit wenig zum Thema Linux und Open-Source beigetragen. Umso mehr möchte ich heute mal wieder etwas in dieser Richtung unternehmen. Ich hoffe, dieser kleine Beitrag regt ein wenig die Bastler unter den Lesern des Blogs an …

rasperryRaspberry-PI

Für alle, die es noch nicht wissen, möchte ich hier auch meine Webseite zum Thema Raspberry-PI hinweisen. Der Raspberry-PI ist ein Einplatinencomputer in Kreditkartengröße, der aber mit diversen Hardware-Komponenten ausgestattet ist.  Besonders in Bastler- und Experimentierkreisen findet er immer mehr Fans und ist mit knapp 40 Euro recht erschwinglich.

Nachfolgend eine kleine Hardware-Übersicht.

Modell: Raspberry PI, Revision B
Prozessor: Ein-Chip-System Broadcom BCM 2835 (mit einem ARM1176JZF-S mit ARM6 Befehlssatz)
Taktfrequenz: 700 MHz (kann problemlos bis auf 1000 MHz übertaktet werden!)
Speicher: 512 MB SDRAM
Video: Broadcom VideoCore IV erlaubt FullHD-Auflösung (1080p30 H.264 high-profile) über HDMI (FBAS/HDMI)
Anschlüsse:
  • GPIO/CSI-Port für Erweiterungen
  • 2 x USB 2.0
  • Mini-USB für die Stromversorgung
  • 10/100 Mbit über RJ45-Anschluß
  • 3,5 mm Klinkenbuchse für Ausdioausgabe
  • SD-/SDHC-Kartenslot (dienst als Laufwerk für das System und kann SDHC-Karten bis zu einer Größe vonm 64 GB lesen)
Betriebssystem Linux (Raspian), verschiedene andere Distributionen

Die Platine des Raspberry-PI:
raspberry-platine

Anwendungen:
Wenn man mal im Netz ein wenig “googled”, dann findet man eine Vielzahl von Treffern mit möglichen Anwendungsbeispielen. Ich selbst besitze zwei Platinen. Eine benutze ich als Experimentalplattform und die andere ans Mediaserver am TV.

Tipp:
Wer die ersten Schritte mit diesem Kleincomputer unternehmen will, sollte die folgende Webseite nicht außer Acht lassen …

 

Neues Laptop für Schatzi

LaptopMein Schatz hat sich ein paar Euronen zusammen gespart, um sich einen neuen Laptop zu kaufen. Sie hat bisher meinen EeePC genutzt, aber der Zehnzöller war ihr mittlerweile zu klein…

Wir haben also bei einem PC-Dealer in Duisburg, bei dem ich letztens eine neue Festplatte für mein Laptop gekauft hab, einen Acer Aspire E1-531 mit 15.6″ HD-LED-Display gefunden, welches mit 299 Euronen recht günstig ist. 8 GB Arbeitsspeicher und eine 500 GB Festplatte, Intel-Chipsatz mit einer 1005M CPU (1.9 GHz, 2 MB L3 cache)… Für Anja’s Anforderungen voll und ganz ausreichende Daten.

Als OS ist bei dem Preis natürlich kein M$ Windoof installiert, sondern Linux. Linpus OS. Ich kenne es bisher nicht, und nach dem ersten Systemstart landete ich nur auf einer Textkonsole mit rudimentärem Befehlssatz. Auch ein Booten von der mitgelieferten CD brachte mich nicht weiter. So habe ich nach nur 15 Minuten Betriebszeit einen USB-Stick eingestöpselt und von diesem Kubuntu 13.04 installiert.

Sämtliche Hardware wird unterstützt, so das erste Fazit. Keine Probleme beim Einrichten des WLAN, die Grafikauflösung passt, Webcam funktioniert und Sound kommt auch. (Was man so Sound nennt, aber was will man in der Preisklasse schon erwarten ) Was will man also mehr?

Firefox und Thunderbird installiert, ein paar Spiele und LibreOffice komplettiert, damit kann Schatzi zunächst mal arbeiten. Bildschirmhintergrund und Bildschirmschoner angepasst, fertig. Was noch nachinstalliert werden muss, werden wir bei Bedarf sehen.

Acer Aspire E1-531
Der Acer Aspire E1-531

Ich finds jedenfalls klasse, dass man man für kleines Geld ein aktuelles Laptop mit vorinstalliertem Linux bekommt. Schön wäre es, wenn die Version dann auch noch brauchbar wäre und mit einer grafischen Oberfläche daher käme. Aber Kubuntu läuft auch auf Anhieb, also bin ich zunächst mal zufrieden. Und Anja genießt es, Facebook auf 15.6″ statt auf 10.1″ zu sehen…

DVD und Blu-Ray Disc wiedergeben

Nachdem ich nun endlich das optische Laufwerk an meinem Laptop ersetzt habe, möchte ich das natürlich auch nutzen. Doch vor die Wiedergabe von Videoscheiben hat der Pinguin die Arbeit gesetzt…

Das defekte Laufwerk war ein DVD±RW-Brenner und Blu-Ray-ROM. Ich habe lange nach Ersatz gesucht, denn das Original-Laufwerk von HP habe ich nur bei Ebay.com gefunden, und da wurden mal eben $300 – $350 für aufgerufen. Aber natürlich wollte ich, wenn schon ein neues Laufwerk, auch nicht auf die Funktionalität verzichten.

Durch Zufall bin ich in einem deutschen Onlineshop auf ein solchen Laufwerk gestoßen, welches zwar nicht von HP ist, dafür aber auch nur 59 Euro kostet. Das habe ich bestellt und zwei Tage später bekommen. Ein bisschen Frickelei was der Austausch der Frontblende, aber auch das hat geklappt. Der Rest war kein Problem. So fällt es auch äußerlich nicht auf, dass ein anderes Laufwerk verbaut ist.

Ubuntu hat keine Probleme, auf das Laufwerk zuzugreifen. Sowohl Nautilus als auch der Gnome-Commander öffnen das Laufwerk anstandslos und zeigen mir den Inhalt. Unabhängig von der Art der eingelegten Scheibe. Bei Video-DVD und Blu-Ray erkennt Nautilus auch, dass es sich um eine Videoscheibe handelt. Es wird angezeigt und mit einem Wiedergabe-Button versehen. So weit, so gut.

Für die Wiedergabe von Kauf-DVD benötigt man in aller Regel die libcss2-Bibliothek, die in Deutschland illegal ist, weil die den Kopierschutz umgeht. Daher liefert auch keine in Deutschland erhältliche Distribution diese Bibliothek mit. Trotzdem lässt sie sich über das Internet installieren, damit die Wiedergabe von Kauf-DVD klappt.

Dazu muss die Bibliothek libdvdread4 installiert sein, die zur Wiedergabe von DVD grundsätzlich benötigt wird. Bei mir war diese Bibliothek bereits installiert. Sollte das bei irgendwem nicht der Fall sein, hilft die Konsole schnell weiter:

sudo apt-get install libdvdread4

Wenn wir denn schon mal auf der Konsole sind, bleiben wir direkt da und installieren die libdvdcss2:

sudo /usr/share/doc/libdvdread4/install-css.sh

Nach einem Reboot des Systems sollten sich Kauf-DVDs über den Videoplayer abspielen lassen. Das Ganze ist hier unter Ubuntu 12.04 LTS gemacht, aber auch älteren Versionen und bei 12.10 soll es so funktionieren.

Quelle: help.ubuntu.com/community/RestrictedFormats/PlayingDVDs

Blu-Ray-Disc

Hier beginnt mein großen Problem. Was ich bisher auch versucht habe, weder MPlayer, noch VLC wollen Blu-Ray-Discs abspielen. Ich habe mehrere Anleitungen gefunden, aber keine führte zum Ziel. Laut Ubuntu-Forum ist der einzig gangbare Weg die Installation von MakeMKV, was ich auch getan habe. Aber bisher konnte ich noch keine einzige Blu-Ray-Disc abspielen.

Festplattendefekt

FestplatteJetzt hatte ich mal ein größeres Problem: Mein Notebook funktionierte nicht mehr, weil die Festplatte defekt war. Grub meldete: „invalid filesystem”

Ich habe eine neue Festplatte für das Notebook gekauft, mit dem positiven Nebeneffekt, jetzt mehr Speicherplatz zur Verfügung zu haben. Ich musste das System natürlich komplett neu aufsetzen, und versuchte mich dann in der Datenrettung von der alten Festplatte. Denn so viel war sicher, das System hat sie ja noch erkannt, sonst wäre Grub nicht gestartet. Und da /home auf einer eigenen Partition liegt, hatte ich die Hoffnung, die Daten noch retten zu können.

Zunächst setzte ich die Platte als zweites Laufwerk ins Notebook ein, was bei den HP 17-Zöllern ja ohne weiteres möglich ist. Aber das bremste mir das System dermaßen aus, weil es immer wieder versuchte, die Lesefehler zu korrigieren, dass ich die Festplatte schnell wieder ausgebaut habe. Statt dessen kaufte ich ein Gehäuse für externe Festplatten, und baute das defekte Laufwerk darin ein.

Ich kann die Platte nun am USB-Anschluss betreiben, und Dolphin zeigte mir auch den Inhalt der Daten-Partition an. Die einstige System-Partition wurde nicht erkannt. Allerdings hatte ich jetzt das Problem, dass ich die Daten zwar sehen, nicht aber auf die neue Festplatte kopieren konnte. Es kam immer wieder zu Lesefehlern.

Nach dem Bemühen von Tante Gurgel ließ mich das Studium diverser Foren dann den Befehl

sudo fsck -v -f -c -y /dev/sdb2

ausführen, mit dem Erfolg, jetzt nur noch einen leeren Datenträger zu sehen.

fsck auf der Konsole
Die Ausgabe von sudo fsck -v -f -c -y /dev/sdb2 auf der Konsole

Ich habe zwar ein Backup der Festplatte, aber da fehlen ein paar der zuletzt erstellten Dateien. Das letzte Backup ist etwa eine Woche vor dem Festplattencrash erstellt, und das am Vorabend des Crashs fällige Backup wurde, vermutlich wegen des Schadens, nicht mehr erfolgreich erstellt.

Hat jemand einen Tipp, wie ich wieder an die Daten komme?

Neues Handy steht an

Bei mir steht in den nächsten Tagen der Kauf eines neuen Handys an, und es wird wohl ein HTC Desire. Ich habe mich schon im Vorfeld schlau gemacht, wie es mit der Zusammenarbeit mit dem Pinguin ausschaut.

Die einfachste Lösung dafür wird dann die sein, die ich dann auch nutzen werde: Synchronisation über mein Google-Konto.

Da das Desire ja mit Android als Betriebssystem läuft, welches bekanntlich von Google stammt, ist die Verwendung des Google-Kontos hier gleich eingebaut. So werde ich dann das Adressbuch mit Google Contacts und den Kalender mit dem Google Calendar abgleichen können, Mails sind über IMAP eh schon synchron gehalten.

Auf dem PC und dem Netbook, und jeweils in der Windows- und der Linuxinstallation, nutze ich Thunderbird für den Mailverkehr, und mit der Lightning-Erweiterung auch als Terminkalender. Hier habe ich schon lange auch die Extension „Provider for Google Calendar” im Einsatz, um den Onlinekalender aus meinem Google-Konto in Thunderbird einzubinden. Und das geht in beide Richtungen, sowohl lesend, als auch schreibend.

Gestern Abend dann habe ich die Erweiterung „Zindus” installiert, die das Adressbuch mit Google Contact abgleicht. Dadurch habe ich natürlich erst mal ein großes Durcheinander im Adressbuch, da ich Google Contacts kaum gepflegt habe. Somit standen da ne Haufen Mailadressen drin, mit denen ich irgendwann mal Kontakt hatte, und die stehen nun auch im Thunderbird-Adressbuch. Und sind etliche Dopplungen bei, die zuvor schon lokal sauber und Ordentlich mit Namen, Telefon-Nummern und Postadressen ausgefüllt waren.

Der Vorteil: Ich halte auch automatisch die Adressbücher auf allen Rechnern synchron. Dass ich die E-Mails auch hier über IMAP abrufe, brauche ich ja nicht zu erwähnen. Somit sind diese automatisch synchron gehalten.

Jetzt steht die Bereinigung des recht umfangreichen Adressbuches an, damit ich den doppelten Müll nicht auf das neue Handy ziehe. Das werde ich Montag oder Dienstag bekommen, wie es im Moment ausschaut, und dann will ich soweit vorbereitet sein.

Media-Streaming zur Playstation 3

PS3 LogoSeit ein paar Tagen gibt es bei uns im Haushalt denn auch mal eine Spielkonsole: Eine Playstation 3 von Sony.

Nachdem ich mich ein bisschen mit den Möglichkeiten der PS3 beschäftigt habe, wollte ich die Option nutzen, auf meinem PC vorhandene Medien-Inhalte (Bilder, Musik, Videos) über die Konsole wiederzugeben. :denk:

Dazu musste natürlich als erstes mal eine Netzwerk-Verbindung her, und dafür bietet die Box auf der Rückseite einen LAN-Anschluss. Ich habe aber die Möglichkeit gewählt, die PS3 per WLAN ins Netz zu bringen. Die Verbindung zur FRITZ!Box war denn auch flux eingerichtet und aktiv. Schon gab es ein Software-Update über das Internet, und ich konnte die FRITZ!Box als Media-Server erkennen. “Media-Streaming zur Playstation 3” weiterlesen

Drucker geht auch wieder

Ich habe vor einiger Zeit mal beschrieben, wie ich meinen Brother MFC-235C zum Laufen bekam, nur ist diese Anleitung heute leider nicht mehr aktuell. Ich musste etwas suchen und experimentieren, bis alles funktionierte.

Zunächst stellte sich das Problem, dass auf der Downloadseite der Brother-Treiber für den Drucker und das PC-Fax nur 32bit-Pakete zur Verfügung stehen. 64bit-Pakete gibt es nur für den Scanner.

Nun, das Problem ließ sich relativ leicht umschiffen: Seit (K)Ubuntu Hardy Heron (8.04) sind die gängigsten Treiber im Multiverse-Repository enthalten. Welches Treiberpaket man da installieren muss, steht im Ubuntu-Wiki. Für meinen MFC-235C war das Paket „brother-cups-wrapper-extra” zu laden:

sudo apt-get install brother-cups-wrapper-extra
mcf-235c

Brother MFC-235C
Bild: Brother, © by Brother International GmbH

Jetzt lässt sich der Drucker über die Systemeinstellungen → Hardware → Drucker einrichten konfigurieren. Ein Testdruck brachte aber ein ernüchterndes Bild zum Vorschein: Der Ausdruck setzte etwa Daumenbreite zu hoch an, war also oben abgeschnitten, und unten war noch Platz auf dem Blatt. Und das, obwohl A4 eingestellt war. Folgenden Tipp fand ich im Internet:

Man begebe sich mit root-Rechten in das Verzeichnis /usr/local/Brother/Printer/mfc-235c/inf, und editiere da die Datei mfc-235crc. Füge dort einfach den Text PaperType=A4 ein, und speichere die Datei. Bei mit war die Datei nicht vorhanden, ich habe sie neu erstellt und diesen Einzeiler eingefügt. Anschließend wird der Cups-Server neu gestartet:

sudo /etc/init.d/cups restart

Steht auch alles auf oben verlinkter Wiki-Seite. Der Drucker funktioniert jetzt jedenfalls tadellos.

Scanner

Die Treiber für den Scanner sind nicht im Repository enthalten, die müssen von der Brother-Website geladen werden. Hier stehen auch 64bit-Pakete zur Verfügung. Für den MCF-235C sind die brscan2-Pakete die richtige Wahl. Das scan-key-tool ist optional und wir nur benötigt, falls man über die „Scanner”-Taste am Gerät selber scannen möchte.

Nach der Installation der Pakete müssen noch die udev-Regeln angepasst werden, sonst kann man den Scanner nur als root verwenden. Und auch hier ist meine damalige Anleitung nicht mehr aktuell. Die passenden Regeln finden sich nicht mehr in /etc/udev/rules.d, sondern in /lib/udev/rules.d. Die nötigen Anpassungen stehen ebenfalls im Ubuntu-Wiki. In der Datei 40-libsane.rules ist folgender Code einzufügen:

# Brother scanners
ATTRS{idVendor}=="04f9", ENV{libsane_matched}="yes"

Gegebenenfalls muss noch die Datei 55-libsane.rules editiert, bzw. in den meisten Fällen erstellt und mit folgendem Inhalt gefüttert werden:

# USB devices (usbfs replacement)
SUBSYSTEM=="usb", ENV{DEVTYPE}=="usb_device", MODE="0666"
SUBSYSTEM=="usb_device", MODE="0666"

Auf jeden Fall muss jetzt noch das udev-System neu gestartet werden:

sudo service udev restart

Bei mir musste allerdings gleich ein PC-Neustart her, denn ein Zugriff auf den Scanner war zuvor nicht möglich und wurde mit einer Fehlermeldung quittiert.

Und UMTS geht doch

Fonic-LogoNachdem ich mich nun lange genug mit dem Fonic Surfstick rumgeärgert habe, kam ich noch auf eine letzte mögliche Lösung: Die Abfrage der SIM-Karten-PIN deaktivieren…

Ich habe zunächst die Windows-Installation hier am Netbook gestartet, und über die beim Surfstick mitgelieferte Software „Mobile Partner” diese PIN-Abfrage deaktiviert. Anschließend habe ich im KDE-Networkmanager die angegebene PIN entfernt, und schon konnte ich die Verbindung aufbauen.

Ich hatte den Surfstick unter Linux zunächst unter Ubuntu in Betrieb, was unter der Gnome-Oberfläche ohne Probleme klappte. Unter KDE habe ich den Stick bisher noch gar nicht zum Laufen bekommen. Und wenn, dann nur unter Verwendung des Gnome-Networkmanagers. Das KDE-Pendant scheint also Probleme mit der PIN-Abfrage zu haben… Ohne diese Abfrage ist der KDE-Networkmanager sehr informationsarm, wie folgender Screenshot zeigt:

KDE Networkmanager
Der KDE Networkmanager mit der FONIC-Verbindung