The Gimp auf Deutsch

Gimp LogoIch hatte letztens mal erwähnt, dass die Grafik-Bearbeitung „The Gimp” nicht Deutsch mit mir reden wollte. Ich hatte aus älteren Installationen in Erinnerung, dass es eine eigene Lokalisierung für diese Software gab. Jetzt fand ich jedoch nur eine übersetzte Hilfedatei.

Nun, ich machte mich auf die Suche, und wurde in diversen Foren fündig: Installiere einfach das Paket „language-pack-gnome-de”, und alles wird gut.

Es widerstrebt mir zwar, die Übersetzung für den kompletten Gnome-Desktop nachzuladen und zu installieren. Die Alternative ist aber ein nicht lokalisiertes Gimp…

Auf jeden Fall funktioniert es so, The Gimp spricht Deutsch

Desktop auf dem Netbook

Kubuntu-Logo neuWie berichtet, hat sich auf dem Eee-PC unter Kubuntu 10.10 „Maverick Meerkat” automatisch die Netbook-Oberfläche eingerichtet. Ich persönlich mag die nicht wirklich, und habe daher auf den Standard KDE-Desktop umgestellt. Das geht recht einfach:

Öffne die Systemeinstellungen, und klicke dort im Bereich „Erscheinungsbild und Verhalten der Arbeitsfläche” auf das Icon „Arbeitsbereich”. Nun kannst Du im Dropdown-Feld auswählen, welchen Desktop-Typ Du haben möchtest. Vielleicht will ja auch mal jemand auf der Workstation die Netbook-Oberfläche verwenden :doh:

Desktoptyp auswählen
Desktoptyp auswählen

Und UMTS geht doch

Fonic-LogoNachdem ich mich nun lange genug mit dem Fonic Surfstick rumgeärgert habe, kam ich noch auf eine letzte mögliche Lösung: Die Abfrage der SIM-Karten-PIN deaktivieren…

Ich habe zunächst die Windows-Installation hier am Netbook gestartet, und über die beim Surfstick mitgelieferte Software „Mobile Partner” diese PIN-Abfrage deaktiviert. Anschließend habe ich im KDE-Networkmanager die angegebene PIN entfernt, und schon konnte ich die Verbindung aufbauen.

Ich hatte den Surfstick unter Linux zunächst unter Ubuntu in Betrieb, was unter der Gnome-Oberfläche ohne Probleme klappte. Unter KDE habe ich den Stick bisher noch gar nicht zum Laufen bekommen. Und wenn, dann nur unter Verwendung des Gnome-Networkmanagers. Das KDE-Pendant scheint also Probleme mit der PIN-Abfrage zu haben… Ohne diese Abfrage ist der KDE-Networkmanager sehr informationsarm, wie folgender Screenshot zeigt:

KDE Networkmanager
Der KDE Networkmanager mit der FONIC-Verbindung

Installation von deb-Paketen

LinuxBei diversen Linux-Distributionen (z. B. Debian, Ubuntu, Knoppix) wird der deb-Standard (Debian Package Manager) zur Installation von Software verwendet. Deshalb möchte ich hier die wichtigsten Optionen für den täglichen Gebrauch präsentieren.

Installation, Deinstallation, Update:

apt-get install archivname.deb
Installiert eine noch nicht vorhandene Software auf deinem Rechner.

apt-get update archivname.deb
Dieses Kommando verwenden ihr, um eine bereits installierte Software zu aktualisieren (Update).

apt-get remove archivname.deb
Hiermit entfernst du eine installierte Software von deinem Rechner.


Weitere Informationen entnimmst du bitte der deb-Manpage, den deb-HowTo’s oder den Informationen auf der Debian Webseite.

Installation von rpm-Paketen

LinuxBei diversen Linux-Distributionen (z. B. Red Hat, OpenSuSE) wird der rpm-Standard (Red Hat Package Manager) zur Installation von Software verwendet. Deshalb möchte ich hier die wichtigsten Optionen für den täglichen Gebrauch präsentieren.

Installation, Deinstallation, Update:

rpm -ivh archivname.rpm
Installiert eine noch nicht vorhandene Software auf deinem Rechner.

rpm -Uvh archivname.rpm
Dieses Kommando verwenden ihr, um eine bereits installierte Software zu aktualisieren (Update).

rpm -ev archivname.rpm
Hiermit entfernst du eine installierte Software von deinem Rechner. Es muss hierbei die Reihenfolge der Abhängigkeiten beachtet werden!


Allgemeine Statusinformationen:

Diese Optionen überprüfen, ob bereits eine ältere Version des Programmes installiert ist und zeigen diverse Infotexte an.

rpm -q archivname.rpm
Diese Option zeigt, ob ein Programm installiert ist und welche Versionsnummer es trägt.

rpm -qi archivname.rpm
Gibt den Infotext des rpm-Archives aus, falls vorhanden.


Weitere Informationen entnimmst du bitte der rpm-Manpage, den rpm-HowTo’s oder den Informationen auf der RPM-Webseite.

Quelle für OpenSource-Lizenzen

Hier findet ihr eine kleine Auflistung der wichtigsten Lizenzen, die ihr für eure tägliche Arbeit mit Open Source Software beachten solltet


(die englische Originalversion!)


(Rechtsgültig ist IMMER die englische Originalversion!)

E-Mails von entferntem Konto abholen

TuxEs ist soweit! Man hat endlich auf seinem neuen Linux-Rechner sein E-Mail-Konto eingerichtet und möchte auch dieses nur mit seinem Mailprogramm (zum Beispiel Mozilla Thunderbird) abrufen. Bei Freemailern (z. B. web.de, gmx.de, usw.) existiert aber auch noch ein Mailkonto, welches man ebenfalls abfragen möchte.

Dazu sollte man einen Sammeldienst einrichten, der die Mails von entfernten Konten holt und in das eigene Mail-Postfach auf dem lokalen Rechner einordnet.

Das Programm, welches wir hierzu benötigen, heißt fetchmail und wird üblicherweise über die Kommandozeile aufgerufen. Die Konfiguration geschieht über die versteckte (dotted) Textdatei “.fetchmailrc“, die sich im Verzeichnis des Benutzers befinden sollte.

Als Beispiel nehmen wird einen fiktiven User an, der ein Konto bei web.de abfragen möchte. So müsste dann der Inhalt der .fetchmailrc aussehen:

#########################################################################
# Datei   : .fetcmailrc
# Funktion: Die automatische Abholung von Mails auf entfernten
#           Servern.
#########################################################################
 
#############################
# Server und Protokoll #
#############################
 
# Domainname des Mailservers
server pop3.web.de
 
# das verwendete E-Mail Protokoll (POP, POP2, POP3, IMAP4,
# NTLM (MS Exchange Server), Kerberos).
proto pop3
 
#############################
# Benutzername und Password #
#############################
 
# Benutzername
user "ich_der_user"
 
# Password
pass "mein_geheimes_passwort"
 
#############################
# Zielpostfach / Optionen #
#############################
 
# Zielpostfach / Benutzername
to "lokaler_benutzername_auf_dem_linux_pc"
 
# Diese Option bewirkt, dass Mails auf dem Server belassen werden.
# Existiert diese Option nicht, werden alle Mails auf dem
# Quellserver gelöscht.
#keep
 
# Auch bereits im Zielpostfach gelesene Mails abholen.
fetchall
 
# Die Mails verschlüsselt vom Zielserver holen (Wenn vom Zielserver
# unterstützt, dann Port 995).
# Dieses sollte man beim Provider erfragen oder natürlich die FAQ
# lesen!
#ssl
 
#########################################################################
#
#########################################################################

Nun sollte man sich als der User einloggen, in dessen Verzeichnis die Konfigurationsdatei fetchmailrc liegt. Anschließend muss man noch durch den Aufruf von ./fetchmail den Abrufvorgang starten.

Funktioniert nun alles so wie gewünscht, kann der Parameter keep auskommentiert werden. Jetzt ist es sinnvoll, diesen Abrufvorgang automatisch zu starten. Dazu muss fetchmail als Daemon gestartet werden.

fetchmail -–deamon xxx
Der Wert xxx legt die Zeitspanne in Sekunden fest.

fetchmail -–deamon xxx --syslog -f configfile
Alternative: Der Wert xxx legt die Zeitspanne in Sekunden fest. syslog sorgt dafür, das Meldungen in das Systemlog geschrieben werden. Der Parameter “f” ermöglicht es, eine andere Konfigurationsdatei statt fetchmailrc anzugeben.

fetchmail ––quit
Dieser Aufruf beendet den Daemonmodus. Auch ein Aufruf über einen Cronjob oder der Einsatz eines Initscriptes wäre denkbar.

Linux: Hilfe & Support

Habe ich dein Interesse zum Thema Linux geweckt oder tauchen diverse Fragen auf, die auf dieser Homepage oder in diesem Blog nicht beantwortet wurden? Auch kein Problem! Im Web existieren diverse Foren und Portale, wo du weitere Informationen und Hilfestellungen bekommen kannst. Eine kleine (nicht vollständige) Auswahl an Foren und Portalen möchte ich hier noch vorstellen.


Forum und Wiki speziell für Ubuntu


Linux-Foren


Linux-Portale

Systeminformationen unter Linux anzeigen

LinuxUnter Linux gibt es eine einfache Möglichkeit zu überprüfen, welche Systemkomponenten im eigenen PC vorhanden sind. Es wird dich überraschen, das im Gegensatz zu andern Betriebssystemen hierfür kein spezielles Programm erforderlich ist. Man muss sich dafür nur auf die Konsolenebene begeben, um an die gewünschten Informationen zu gelangen.

Diese Informationen legt der Kernel im Verzeichnis /proc unter dem Dateinamen cpuinfo ab. Die Datei cpuinfo ist übrigens eine Textdatei, die mit jedem beliebigen Texteditor betrachtet werden kann.

Beispiel für den Inhalt von cpuinfo:

processor : 0
vendor_id : GenuineIntel
cpu family : 15
model : 4
model name : Intel(R) Pentium(R) 4 CPU 3.00GHz
stepping : 1
cpu MHz : 3007.127
cache size : 1024 KB
physical id : 0
siblings : 2
core id : 0
cpu cores : 1
fdiv_bug : no
hlt_bug : no
f00f_bug : no
coma_bug : no
fpu : yes
fpu_exception : yes
cpuid level : 5
wp : yes
flags : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36 clflush dts acpi mmx fxsr sse sse2 ss ht tm pbe constant_tsc pni monitor ds_cpl cid xtpr
bogomips : 6018.15

Der einfachste Weg, um an die Informationen zu gelangen, ist in der Konsole das Kommando „cat /proc/cpuinfo“ einzugeben. Dann erhältst du eine Ausgabe wie in dem Beispiel oben.

Dateiattribute/Zugriffsrechte für Dateien ändern

Infothema: Dateiattribute und Zugriffsrechte für Dateien und Verzeichnisse.

An dieser Stelle möchte ich wieder allen Linux-Interessenten einen Überblick über die möglichen Attribute und Zugriffsrechte geben, die es auf Datei- und Verzeichnisebene gibt.


Parameter:

c => Changes (wechseln/verändern).

Gruppen:

u => User (root / Systemadministrator).
g => Group (Benutzergruppen mit gültigem Passwort).
o => Others (alle Benutzer, die sich mit "gast" eingeloggt haben).

Attribute (Permissions):

r => Read (Lesezugriff).
w => Write (Schreibzugriff).
x => eXecute/access (Ausführbar/Zugriff auf Verzeichnisse).

Aufruf:

chmod -c u=+r+w+x,g=+r+w-x,o=-r-w-x
oder alternativ
chmod -c 760

Datei(en) rekursiv verändern

Der folgende Aufruf von “chmod” ändert die Permissions aller Dateien, die sich im aktuellen Verzeichnis und darunter befinden.

Parameter:

-c => Changes (wechseln/verändern).
-R => Recursive (Rekursiv auf alle Unterverzeichnisse anwenden).

Aufruf:

chmod -c -R u=+r+w+x,g=+r+w-x,o=-r-w-x *
oder alternativ
chmod -c -R 760 *

Symbolische Links zu Dateien und Verzeichnissen erstellen

Hierzu benötigt man das Programm “ln“.

Parameter:

-s => Symbolic (erstellt einen symbolischen Link).

Aufruf:

ln -s

Hinweis:

  • Verzeichnisse mit einem symbolischen Link sind durch ein vorangestelltes Tildesymbol (~) gekennzeichnet.
  • Dateien mit einem symbolischen Link sind durch ein vorangestelltes “at” (@) gekennzeichnet.

Weitere Informationen