Ich wollte es tun…

…nämlich KDE 4 installieren. Aber es scheiterte an nicht aufgelösten Abhängigkeiten. Mein Sidux meldet u.a., dass das Paket kdeadmin (oder kde-admin?) in Version 4.0.3 benötigt wird, aber nur in Version 3.5.9-2 installiert werden soll.

Was sagt mir dieses? Ich lass den Scheiß einfach sein, und arbeite mit meinem KDE 3.5.9 weiter. Das Einzige, was mich an KDE 4 wirklich reizt, ist die Optik. Richtig interessant wird es für mich erst, wenn Amarok 2 veröffentlicht wird.

Amarok Full Screen

Ich habe mir eben Amarok Full Screen (amarokFS) herunter geladen, dazu ein Theme Pack. Bei amarokFS handelt es sich um eine Vollbild-Oberfläche für das Musik-Programm Amarok, die man über Themes an den persönlichen Geschmack anpassen kann.

amarokFS eignet sich z.B, wenn man bei einer Feier die Musik über den PC abspielt, sozusagen als Party-Modus. Die Oberfläche überdeckt den Desktop und die eigentliche Programm-Oberfläche, und bietet neben den Steuerelementen (Play, Pause, Stop, usw) die Anzeige des laufenden Titels samt Cover des Albums und Zeit, dazu einen Fortschritts-Balken (Progress Bar) zur Visualisierung der Spielzeit und die Anzeige des folgenden Titel in der Playlist.

Es soll auch möglich sein, amarokFS als Ersatz für den Bildschirmschoner zu verwenden. Ich habe eben bei Tante Gurgel die Überschrift bei einer Fundstelle gesehen, bin dem aber noch nicht nachgegangen. Das Ganze macht natürlich nur dann Sinn, wenn Amarok läuft und auch was abspielt.

Die allgemeinen Einstellungen von amarokFS erlauben die Einstellung des Themes, und man kann den Bildschirmschoner und das OSD von Amarok abschalten. Nicht viel, aber der Mensch freut sich

Morgen werde ich das noch auf dem Notebook einrichten, weil ich da öfter Musik mit mache. Hier am PC arbeite ich ja auch meist, wenn Amarok gestartet ist. Das Notebook steht im Wohnzimmer an der HiFi-Anlage, um da Webradio zu hören. Da kann man auf dem Full Screen gut sehen und lesen, was aktuell gespielt wird. Auch von der Couch aus

Wo bleiben die Anfragen?

Kopete-LogoDass ich als KDE-Anwender bei Instant Messaging auf Kopete setze, sollte klar sein. Ich habe da noch drei aktive Accounts drin, u.A. ICQ. Und zumindest da liegt das Problem.

Ich bin informiert worden, dass mich jemand im ICQ geaddet hat. Nur ist die Autorisierungs-Anfrage bei nicht angekommen. Auch ein zweiter Versuch schlug fehl.

Derjenige, der mich adden wollte, ist Nutzer einer WinDOSe, hat also mit 99%er Wahrscheinlichkeit die Original-Software von ICQ. Multi-Messenger sind auf der Redmonder Plattform wohl nicht so verbreitet.

Jetzt gehe ich mal davon aus, dass die O-Software da keine Probleme beim Adden macht. Hab ich von früher her auch noch so in Erinnerung. Demzufolge muss das Problem bei meinem Kopete liegen. Ich verwende hier aktuell Version 0.12.7 auf KDE 3.5.9.

ICQ-LogoMit Kopete hatte ich aber leider schon mehrfach Probleme, wenn es um das ICQ-Protokoll ging. Ich erinnere mich, dass da auch mal der Datei-Transfer streikte. Ich weiß nicht, wo ich noch suchen soll, die Kopete-Optionen geben ja nicht allzuviel her. Und in meinem ICQ-Profil habe schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr rumgespielt…

Ob die Probleme auch mit anderen Protokollen als ICQ auftreten, weiß ich nicht. AIM verbindet sich nach der Zwangstrennung meines Providers nachts um 2 nicht wieder neu, und ich vergesse immer, das manuell nachzuholen. Und Jabber / GoogleTalk nutzt kaum einer von meinen Bekannten.

Ich überlege schon, ob ich mir ein paar Gnome-Bibliotheken auf den Rechner schaufeln und dann auf Pidgin umsteigen soll.

Wenn einer von Euch die Lösung des Problemes kennt, dann einfach mal raus damit.

Linux und Musikverwaltung

AmarokEin Punkt, den Onkel Bill’s Jünger immer wieder gegen Linux anführen, ist die fehlende Multimedia-Tauglichkeit. Dass dem nicht so ist, erlebe ich jeden Tag aufs Neue. Ich höre hier am PC meine MP3-Sammlung durch, höre Webradio und Podcasts, und ich schaue TV, DVD und (s)VCD. Also was will man da mehr? Einzig im Internet auf einigen Webseiten bleiben die Medien für mich (noch) verschlossen.

Aber wenden wir uns mal der lokalen MP3-Sammlung zu. MP3 an sich widerspricht dem Linux-Konzept von freier Software, da für den Codec Lizenzgebühren an das Frauenhofer Institut fällig werden. Und der freie LAME-Codec ist ja doch recht umstritten. Daher liefern gängige Linux-Distributionen von Hause aus auch keinen MP3-Codec mehr mit, man muss ihn von Hand nachinstallieren. Die meisten Distos haben LAME irgendwo in “non-free”- oder “restricted”-Reops, die in die Paketquellen eingetragen werden müssen. Wie komfortabel das nun ist, unterscheidet sich von Distro zu Distro.

Wenn man den Codec installiert hat, steht dem Genuss der MP3s nichts mehr im Wege. Außer vielleicht… Wo finde ich welchen Titel? Daher hat Sebastian Pfohl für Pro-Linux.de einen Vergleichstest der gängigen Musikverwaltungs-Software gemacht, und den in einen guten Artikel gepackt. Testsieger ist demnach das auch von mir bevorzugte Amarok. Und wenn Version 2 davon endlich veröffentlicht wird, kommen sogar Onkel Bill’s Jünger in den Genuss dieses klasse Programmes. Ihr solltet Euch den Artikel ruhig mal ansehen.

Soll ich umsteigen?

KDE4

Und zwar auf KDE4? Ich meine, wenn ich schon mit Debian Sid als Basis arbeite, warum dann nicht auch mit einer noch nicht fertigen Desktop-Umgebung.

Die KDE4-Pakete habe ich in den Repos dabei, nur müsste ich das meiste der bisherigen KDE-Umgebung (3.5.9) erst mal deinstallieren. Wie viel davon sich nachher wieder einbringen lässt, weiß man noch nicht. Zumindest aber dürften meine Einstellungen erhalten bleiben, da die Konfigurations-Dateien in meinem Home nicht angetastet werden.

Aktuell ist im Moment KDE 4.0.3, was schon einige Sicherheits-Releases bedeutet. Es soll damit sogar halbwegs anwendbar sein.

Oder doch lieber auf KDE 4.1 warten? Nur… Wann soll die fertig sein? Hach ich weiß nicht… Es juckt ja schon in den Fingern, aber andererseits… Never touch a running system.

Was meint Ihr? Sagt mir mal Eure Meinung.

Keep it Country,
Markus

Kooka will nicht…

Ich habe heute einige Fotos (Papier-Abzüge) bekommen, und die wollte ich “mal eben” via Scanner in den PC übertragen. Schließlich habe ich mich bei der Einrichtung genug geärgert, da wollte ich das auch nutzen. Meine Standard-Anwendung zum Scannen heißt Kooka. Die stammt aus aus dem KDE-Fundus und ist ein grafischen Frontend für die Scanner-Schnittstelle “sane“.

Ich hatte auch mit Kooka schon über das MFC gescannt, doch jetzt wollte die Software nicht mehr starten. Kooka stürzte beim Programmstart ab und ich bekam da die gleiche Meldung, mit der mich Kontact letztens schon genervt hat. Nur finde ich auf die Schnelle kein Paket zum Debugging. Also habe ich ein anderes Frontend testen wollen, was auch mal funktioniert hat: XSane. Aber da kam nur die Meldung, dass nach Geräten gesucht werde, und dann verschwand das Programm kommentarlos ins Nirvana.

Jetzt war guter Rat teuer, schien das Problem doch im Backend, in sane nämlich, zu liegen. Und dafür gab es gestern oder vorgestern Updates. Davor hat alles geklappt, danach nicht mehr…

Eine Hoffnung hatte ich noch: Die Bildbearbeitung The Gimp, das Photoshop der Open Source Szene. Da gibt u.A. auch ein XSane-Plugin, welches mir den gleichen Erfolg bescherte, wie der Start von XSane allein. Aber ich hatte noch das “QuiteInsane”-Plugin, und damit konnte ich scannen.

Also haben sowohl Kooka, als auch XSane Probleme, die es zu lösen gilt. Das ärgert mich insbesondere deshalb, weil es bis vor ein paar Tagen noch funktioniert hat. Zudem benötige ich die OCR-Funktion in Kooka recht oft. Bleibt nur, auf ein schnelles Update zu hoffen, oder einen Bugreport zu schreiben.

Welche Distribution?

Ich möchte einfach mal wissen, welche Distribution für Euch die richtige ist, bzw. welche Ihr Umsteigewilligen empfehlen würdet.

Es ist mir klar, dass da jeder seine eigene Philosophie hat, dass es natürlich Geschmacksache ist und dass ich hier wieder einen “Glaubenskrieg” auslösen könnte.

Ich habe verschiedene Distris durch. Angefangen mit SuSE Linux 7.0, habe ich bis openSuse 10.2 so ziemlich alle Versionen der Nürnberger Distribution mitgemacht. Die Entwicklung unter der Regie von Novell fand ich allerdings nicht so prickelnd, so dass ich nach dem Deal mit M$ zunächst das gerade veröffentlichte Debian 4.0 “Etch” installierte. Da fehlten mir jedoch einige Funktionen in bekannter Software, da es sich nicht um aktuelle Software handelt. So fehlte mir z.B. in Amarok die Anbindung das ShoutCast-Verzeichnis. Daher habe ich auf Debian Sid, den unstabilen Entwicklerzweig von Debian gewechselt. Allerdings nicht original Sid, sondern Sidux. Das enthält einige Anpassungen, die es erlauben, die Alpha- und Beta-Versionen relativ stabil einzusetzen. So kann ich stets die aktuellste Software im Produktiv-Einsatz nutzen.

Auf dem Notebook habe ich noch einige andere Distris getestet. Außer SAM, dem Linux aus Sachsen, hat mich da aber nichts wirklich überzeugen können. Nur fehlen mir auf dem optisch prima XFCE-Desktop einige Funktionen.

Wie sieht’s denn bei Euch aus?

Welche Distribution bevorzugt Ihr?

  • openSuse (21%, 3 Stimmen)
  • Ubuntu (57%, 8 Stimmen)
  • Debian (7%, 1 Stimmen)
  • Mandriva (0%, 0 Stimmen)
  • Andere (14%, 2 Stimmen)

Wähler gesamt: 14

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Adressbuch importiert

So, heute habe ich mich an die verbleibende Aufgabe beim MUA-Umstieg gemacht: Ich habe das Icedove-Adressbuch nach Kontact geschafft. Allerdings nicht über die zunächst angedachte .ldif-Datein sondern über eine .csv-Datei. Das erschien mir doch deutlich einfacher und problemloser, da ich die Spaltenzuordnung beeinflussen konnte.

Nur leider fanden sich im Import-Dialog des KDE Adressbuches nicht für alle Icedove-Spalten kompatible Partner. So war es etwa nicht möglich, die zweite Mail-Adresse eines Eintrages zuzuordnen, und die benutzerdefinierten Felder konnte ich auch nicht unterbringen. Das lag daran, dass ich im Ersten Feld den Skype-Namen des Kontaktes, und im zweiten Feld etwa das Geburtsdatum eingetragen habe. Wenn es jedoch keinen Skype-Namen gab, wanderte das Geburtsdatum in das erste Feld. Dann gibt es im Icedove zwei Felder für die Adresse, was ich hauptsächlich bei Geschäftskontakten ausgenutzt habe. Im KDE Adressbuch gibt es da nur ein Feld, in dem ich dafür mit Zeilenumbrüchen arbeiten kann. So fehlt zunächst mal zweite Adresszeile.

Nun gut, in der .csv-Datei sind zwar alle in Icedove erfassten Daten vorhanden, da kann ich mit dann die fehlenden Angaben raussuchen und nachtragen. Das ist aber extrem langwierig. Und wer schon mal eine .csv-Datei näher betrachtet hat, wird die Unübersichtlichkeit festgestellt haben. Denn die Zeilen sind lang genug, um nicht auf den Bildschirm zu passen. So erstrecken sich die Einträge über mehrere Zeilen, je dach Menge der erfassten Daten.

Nun denn, ich werd jetzt mal weiter machen… Schöne Strafarbeit hab ich mir da aufgehalst

Kontact, der KDE PIM

Ich bin ja, wie ich schon erwähnt habe, Email-technisch von Thinderbird/Icedove auf KMail umgestiegen. Das hatte zwei Gründe:

  1. Ivedoce nervte in letzter Zeit regelmäßig mit Fehlermeldungen, dass irgend ein Script nicht antwortet. Da es keine genaueren Angaben gab, konnte ich dem auch nicht weiter nachgehen. Es wird wohl irgend eine Erweiterung gesponnen haben. Ich habe in der letzten Zeit zwar keine neuen Erweiterungen installiert, aber es gab doch einige Updates…
  2. Ich nutzte bereits einige Komponenten der PIM-Suite Kontact, wie z.B. den Feed-Reader Akregator oder den KOrganizer als Kalender-Applikation. Kontact vereinigt alle wichtigen PIM-Anwendungen unter einer Oberfläche, ähnlich M$ Ausguck.

Also habe ich erst mal angefangen, die Mails aus Icedove nach KMail zu importieren. Dafür gibt es in KMail sogar einen Filter, so dass das seht leicht vonstatten ging. Das nächste Problem kommt noch: Ich muss das Icedove-Adressbuch in das KDE-Adressbuch schaffen. Das ist per direktem Import nicht möglich. Wahrscheinlich muss ich das Adressbuch aus Icedove erst als LDAP-Adressbuch (.ldif-Datei) exportieren, und die dann in KDE importieren und nachbearbeiten…

Das Problem lag aber erst mal da, dass Kontact nicht starten wollte, bzw. den Start abbrach. Ich hatte dann den KDE Crash-Manager auf dem Bildschirm, der mit der nichtssagenden Meldung, Kontact sei abgestürzt und habe Signal 11 gesendet (oder so ähnlich) nervte.

Das ist es ja, was ich an Linux so liebe: Wenn ein Programm abstürzt (was selten vorkommt), gibt es immer diese Meldung, mit der man erst mal nichts anfangen kann. Also machen wir uns an die Suche und Lösung.

  1. In der Meldung gibt’s einen zweiten Register, in dem man die Debug-Informationen findet, vielmehr finden sollte. Ich habe erst mal die Debug-Pakete für Kontact nachinstalliert, den Absturz zum wiederholten Male reproduziert, und dann die Debug-Infos auslesen lassen.
  2. Den so erstellten Bericht habe ich an die Entwicker von Kontact gesendet. So sollten die alle Informationen haben, die die brauchen.
  3. Es hat einige Tage gedauert, aber dann kam die Antwort: Ich sollte das Programm Basket deinstallieren oder neu kompilieren. Das ist eine Notiz-Anwendung, die es erlaubt: Notizen in “Körben” zu sortieren.

    a multi-purpose note-taking application for KDE
    This application provides as many baskets (drawers) as you wish; Several
    kinds of objects (texts, URLs, images,…) can be drag-n-drop’d into it.

    Objects can be edited, copied, dragged… So, they can be arranged
    according to users’ taste. Moreover, Basket allows you to keep all objects
    you want in one place, keep data on hand, take notes…

    Homepage: http://basket.kde.org/

  4. Also habe ich Basket deinstalliert und einen erneuten Startversuch mit Kontact gestartet.

So habe ich das Problem mit Hilfe der Entwickler lösen können. Seit 2 Tagen läuft Kontact zur vollsten Zufriedenheit. Ich weiß gar nicht, warum ich das nicht schon viel früher eingesetzt habe. Wahrscheinlich, weil ich den Thunderbird schon von der WinDOSe her gewohnt war, und den auf meinem Linux-Weg durch die Distributionen mitgeschleppt habe…