Ich habs getan…

Ich habe meinen Laptop heute neu aufgesetzt und Ubuntu 12.04 installiert. Ich hätte natürlich auch einfach die nötigen Pakete nachinstallieren können, aber so habe ich erst mal wieder ein sauberes System.

Gestern hab ich ja mein KDE-Problem beschrieben und die Nutzung von Unity in Erwägung gezogen. Nachdem mir dann in den Kommentaren der Befehl xkill vorgestellt wurde, den ich bis dato tatsächlich noch nicht kannte, und heute nach dem Systemstart wieder einen leeren Desktop hatte, hatte ich die Schnauze voll. USB-Stick rein und Neustart, mit [F9] die Bootreihenfolge geändert, und Ubuntu mit Unity-Oberfläche installiert.

Da meine Daten auf einer separaten Partition liegen, hatte ich da keinen Verlust zu erwarten. Einzig die ganzen versteckten Verzeichnisse mit den Konfigurationen der Anwendungen habe ich weitgehend manuell gelöscht.

Jetzt gehts an die Einrichtung des Systems und das Nachinstallieren diverser Software aus externen Quellen, z.B. Skype oder den Browser Opera. Und dann mal schauen, ob mir Unity wirklich so gut gefällt, wie es nach den ersten Gehversuchen den Anschein hat. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Irgendwas stimmt hier nicht…

Ich nutze auf meinem Laptop, einem HP Pavilion dv7, Kubuntu 12.04 („Precise Pangolin”) ein. Es handelt sich um eine LTS-Version mit Support bis ins Jahr 2017. Mit der aktuellen Version 12.10 hatte ich Probleme bei der Unterstützung des Grafik-Chips, zudem stand sie anfangs wegen Amazon-Links in Suchergebnissen in der Kritik.

Nun, ich bin mit Precise soweit zufrieden und werde auch von der Aktualisierung auf höhere Versionen absehen. Softwareaktualisierungen kommen ja auch so, mit steht also trotzdem ein recht aktuelles System zur Verfügung. Allerdings habe ich seit ein paar Tagen Probleme…

Da gab es nämlich wieder mal einen Schwung Updates, u.A. für den X-Server, und dabei ist wohl irgendwas schief gelaufen. Den KDE-Desktop betreibe ich in der Ordneransicht und habe so einige Icons auf dem Desktop abgelegt. Ist noch ein Relikt aus alten Windoof-Tagen…

Desktop Kontextmenu
In den Einstellungen der Ordner-Ansicht kann ich die Icons zurückholen
Seit dem Update nun ist der Desktop nach dem Systemstart oft (nicht immer, das ist ja das Eigenartige) leer, dafür gibts am rechten Bildschirmrand einen vertikalen Scrollbar. Der hat zwar nur wenige Pixel Spielraum, aber er ist halt da. Wenn ich dann mit Rechts auf den Desktop klicke und im Kontext-Menü Enstellungen für „Ordner-Ansicht” auswähle, dann kann ich eine andere Ansicht wählen, anwenden, und dann wieder auf Ordner-Ansicht zurückschalten. Dann sind alle Symbole wieder da, allerdings am linken Bildschirmrand alphabetisch sortiert. Meine Anordnung muss ich dann manuell wieder herstellen.

Das schwierige daran ist ja nun, dass der Fehler eben nicht immer auftritt. Allerdings nach den meisten Systemstarts. Dann mag auch mal gerne zwei-, dreimal in Folge alles in Ordnung zu sein, um beim vierten Start wieder einen leeren Desktop zu präsentieren.

Langsam trage ich mich mit dem Gedanken, KDE den Rücken zu kehren. Ich habe mir bei mehreren Bekannten diese Unity-Oberfläche mal etwas genauer angesehen, und irgendwie gefällt mir das. Auch wenn es sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss ist, aktuell scheint es zumindest besser als KDE zu sein. Ich habe hier einen USB-Stick mit Ubuntu Live-Image liegen und habe das hier auch schon getestet. Aber, und da ist mein Problem, gibt es unter KDE Funktionen z.B. zum Abschießen von hängenden Programmen, die mir unter anderen Desktopumgebungen fehlen. So verwandelt sich z.B. durch die Tastenkombination [Strg+Alt+Esc] der Mauszeiger in einen Totenkopf, der mit einem Klick auf ein nicht reagierendes Fenster die entsprechende Anwendung abschießt. Gerne genutzt von mir, aber Vergleichbares habe ich woanders noch nicht gefunden…

Was meint Ihr? Wie kann ich den Fehler unter KDE abstellen? Oder besser umsteigen? Und auf was?

(K)Ubuntu 12.10: Bananensoftware

Kubuntu-Logo neuRichtig gelesen: Bananensoftware. Die reift beim Anwender. So zumindest kommt es mir vor, nachdem ich gestern Abend auf diese noch warme Version aktualisiert habe. Ich werde 12.04 neu installieren.

Bis gestern Abend verrichtete auf meinem HP Pavilion dv7 Kubuntu 10.04 „Precise Pangolin” klaglos seinen Dienst, und dann bot das System die Aktualisierung auf die soeben veröffentlichte Version 12.10 „Quantal Quetzal” an. :clap:

Ich habe gedacht, mach mal, läuft doch gut. Aber das war scheinbar falsch gedacht. Als ich heute früh nachsah, hatte ich zunächst mal einen anderen Display-Manager zur Anmeldung. Der gefiel mir schon mal überhaupt nicht. Und nach der Anmeldung empfing mich mein gewohnter Desktop. Aber was ist denn hier los? Die Icons sind breit gezogen, die Icons rechts am Rand sind gar nicht zu sehen, statt dessen nen vertikalen Scrollbar. Einfach die falsche Auflösung. O.o

Na, der Fehler sollte sich doch schnell beheben lassen, dachte ich zumindest. War aber nicht so, ist noch immer nicht so. Ich bekomme 3 Auflösungen angeboten, aber die 1440×900 für mein 17-Zoll-Notebook fehlen im Angebot. Grund: Der proprietäre Treiber für den ATI Grafikchip läuft nicht.

Was war da los? Normalerweise bietet (K)Ubuntu doch den Download und die Installation des Treibers von sich aus an, aber jetzt musste ich den Dialog selbst aufrufen. Aber da gab es einen ATI- oder AMD-Treiber, nur den Treiber für die DVB-Karte.

Also ab ins Netz und den Treiber für den mobile Radeon HD 3400 direkt vom Hersteller geladen, abmelden und [Alt]+[N] gedrückt und ab auf die… Hä? Wo ist die Konsole? O.o

Ach ja, da war doch ein anderer Display-Manager. Irgendwas mit „lite” am Ende. Erst mal in den Paketmanager geschaut und erschocken festgestellt, dass ⅔ der KDE-Installation nicht mehr installiert sind. Auch nicht KDM, der gewohnte Display-Manager. Das musste ich erst mal korrigieren, also Pakete herunterladen und installieren. Dabei wurde ich nach meinem bevorzugten Display-Manager gefragt, und wählte da natürlich KDM aus. :smoke:

Bildschirmauflösung 12.10
Die unter Kubuntu 12.10 angebotenen Bildschirmauflösungen passen alle nicht, 1400×900 wäre die richtige Wahl
Nach einem Neustart sah ich meinen gewohnten Anmeldebildschirm, drückte [Alt]+[N] und konnte mich mit gestopptem X-Server an der Konsole anmelden. Ich hab aus alten Sidux-Zeiten und dem am PC benötigten Nvidia-Treiber in Erinnerung, dass dies die beste Möglichkeit ist, den Grafiktreiber zu installieren. Also ab ins Download-Verzeichnis, den Treiber mit unzip entpackt, und die so erhaltene Datei per sh als Root ausgeführt. Installation: Start — Installation: Stop

Ach so, der Treiber ist noch installiert? Hä? Also noch mal die Installation gestartet, diesmal mit dem Schalter --force. Das soll den bestehenden Treiber dann einfach überschreiben. Klappte auch, aber bei 89% stockte die Installation mit einer Fehlermeldung. :help:

Aus der Logdatei, in welcher der Fehler näher beschrieben sein sollte, wurde ich trotz der Kürze nicht schlau. Eine Anfrage bei Tante Gurgel ergab die Auskunft, dass der AMD-Treiber mit dem neuen Kernel nur nach manuellen Handanlegen zusammen arbeiten würde. Nur was zu tun ist, das konnte mir bis jetzt niemand sagen. :denk:

Ich probierte noch die Beta-Version des 12.9er Catalyst-Treibers aus, doch der brach die Installation auch gleich wieder mit der Meldung ab, dass er nicht mir dem im Notebook verbauten Grafik-Chip kompatibel ist. :evil:

Und jetzt? Jetzt kommen noch Absturzmeldungen von Chromium und diversen KDE-Komponenten dazu. Zumindest Chromium läuft aber trotzdem weiter…

Ich sachet getz mal mitten Herbert Knebel: Boh glaubse, ich sach sie, ich habben Hals bis zum Anschlach! :motz: Und um die Halsschlagader vom Durchmesser und der Größe einer Bockwurst wieder auf Normalmaß zu bringen, werde ich jetzt damit beginnen, Kubuntu 12.04 neu zu installieren. :surrender: Ein Downgrade scheint leider nicht möglich zu sein…

OCM – Es geht wieder weiter!

OCM-Logo neuNachdem es in den letzten Tagen und Wochen recht ruhig um die freie Geocacheverwaltung OpenCacheManager gewesen ist, stehen jetzt die Zeichen auf Weiterentwicklung. Geplant ist ja, die ganze Sache auf Java zu portieren, um sie so plattformunabhängig und vor allem auch als Android-App zur Verfügung stellen zu können. Die Android-App ist bereits in mehreren Versionen zum Alphatest freigegeben und nach einer etwas längeren Sommerpause wird nun weiter daran gearbeitet.

Weiterlesen beim Schrottie auf Altmetall…

Welche Software nutzt ihr denn so?

Mir ist aufgefallen, dass ich hier zwar ne Menge Software installiert habe, aber nur wenige Programme wirklich regelmäßig nutze. Und da will ich mal drüber reden…

Ich nutze in der Hauptsache Programme für den Onlinezugriff, welcher Art auch immer. Programme für den Offlinegebrauch kommen zwar auch zum Einsatz, aber vergleichsweise selten.

Mozilla Thunderbird
Der Donnervogel ist mein Standard für Mail und Newsgroups, und somit das wichtigste Programm auf meinem Rechner. In Kombination mit GnuPG, was jede Linux-Distribution mitliefert, ist auch verschlüsselte Kommunikation kein Problem.
Browser
Mozilla Firefox war immer mein Top-Favorit, tritt zuletzt aber mehr und mehr in den Hintergrund. Ich nutze ihn noch für meine Blogs und für die Geocaching-Seite. Letzteres, weil ich hier einige Greasemonkey-Scripts zur Anpassung der Seite verwende.
Chromium war meine Universalwaffe für die von mir genutzten Google-Dienste, entwickelt sich aber mehr und mehr zu meinem Standardbrowser.
Opera ist hier eigentlich nur zu Testzwecken installiert, um Webdesigns auch in diesem Browser zu testen. Nebenbei nutze ich den Norweger für die Seiten der Piratenpartei und für von den Piraten genutzten Dienste wie z.B. Doodle
rekonq ist der von KDE gelieferte Standard-Browser. Ich nutze ihn nur selten, weil er nun mal da ist. Ich würde ihn aber auch nicht vermissen.
TweetDeck
Diesen mächtigen Twitter-Client nutze ich in einer alten Version, die noch im Adobe Air Framework läuft. Das Problem: Adobe Air für Linux wird nicht mehr weiter entwickelt, und TweetDeck, inzwischen von Twitter aufgekauft, gibt es nur noch als native Version für Windows und Mac. Und diese native Version unterstützt identi.ca nicht mehr, ist somit für mich eh uninteressant. Ich setze hier noch die Version 0.38.2 ein, was die letzte Version für Adobe Air war. Die letzte Version von Air bietet Adobe noch in einem Archiv zum Download an. Dazu hatte ich kürzlich schon mal gebloggt.

Chat und Instant Messaging
Kopete ist die Universalwaffe für Instant Messaging, die gängigen Protokolle wie ICQ, Jabber, AIM, Google Talk, Yahoo oder Windows Live Messenger (ehemals MSN) werden unterstützt, dazu noch einige mit nicht bekannte Dienste. Ich könnte auch meinen Skype-Account einbinden, hier verwende ich jedoch die native Anwendung.
Obwohl auch von Kopete unterstützt, nutze ich für Skype deren Software. Die ist zwar noch lange nicht so weit, wie der Windows-Client, aber die wichtigsten Funktionen werden inklusive Video unterstützt.

Das sind die Anwendungen, die hier bei mir eigentlich immer geöffnet sind. Die Browser natürlich nicht alle auf einmal. Dazu kommen noch Programme, die ich nicht ständig geöffnet habe:

Mumble
Die Sprachkonferenz-Anwendung wird von der Piratenpartei genutzt, um Onlinesitzungen und virtuelle Stammtische abzuhalten. Funktioniert bestens, und lässt sich auch über Mobilfunk nutzen. Für „Unwissende” vergleiche ich Mumble gerne mit dem bekannteren Team Speak.
VideoLAN Client (VLC)
Die Universalwaffe für die Medienwiedergabe, spielt beinahe alle Formate ab. Audio, Video oder Stream, eine problemlosere Anwendung gibt es nicht. Mal schnell in eine MP3-Datei reinhören? Kurz ein Video anschauen? Hier ist der VLC meine Wahl der Waffen.
Amarok
Zur Verwaltung meiner Musik-Sammlung und zum Abspielen derselben kommt dieser Player zum Einsatz. Auch wenn es um das Abspielen von Webradio geht, ist Amarok die Software der Wahl. Die Option, ShoutCast-Sender abzuspielen, muss aus lizenzrechtlichen Gründen erst nachgerüstet werden, aber dann klappt es hervorragend. Beim Abspielen von Musik auf der eigenen Festplatte werden weitere Informationen wie Album-Cover oder Song-Text aus dem Internet geholt, außerdem können Informationen über den Künstler aus der Wikipedia geladen werden. Zudem lassen sich Titel nach Last.fm scrobblen, und auch dieses Internet-Radio kann abgespielt werden. In der Beta von Version 2.7 ist auch die Einbindung von Spotify möglich, wenn mit den richtigen Schaltern kompiliert wird
Kaffeine
Die KDE-Video-Anwendung kommt beim Anschauen von DVDs und für Digital-TV zum Einsatz. Normale Videodateien spiele ich mit VLC ab, Kaffeine ersetzt praktisch den Fernseher und den DVD-Player. Also eigentlich ein reines Offline-Programm.
Spotify
Der Spotify-Client für Linux ist offiziell noch im Beta-Statium, läuft aber sehr stabil und ist optisch eine Kopie des Windows-Clients. Musik aus dem Internet streamen, bewerten, mit Freunden teilen, das ist Spotify. Mittlerweile auch ohne Facebook-Account nutzbar, kommen immer mehr meiner Bekannten zu diesem Dienst.

Dazu kommt gelegentlich genutzte Software, die ich jetzt nicht im Einzelnen vorstellen will:

  • Libre Office (Büropaket)
  • Audacity (Audiobearbeitung)
  • FreeMind (Mindmap-Software)
  • FileZilla (FTP-Client)
  • GIMP (Bildbearbeitung)
  • DigiKam (Fotoverwaltung)

Und wie schauts bei euch aus? Welche Software nutzt ihr so?

Geocaching-Statistic unter Linux

GCStatistic LogoJeder Geocacher ist auch irgendwie an Statistik interessiert, und hat softwaretechnisch die Qual der Wahl… Sofern er Windows nutzt… O.o

GCStatistic Start
GCStatistik direkt nach dem Start, mit geladener GPX-Datei
Auf der WinDOSe gibt es allen voran Geocaching Swiss Army Knife (GSAK), das mit diversen Plugins ausgestattet werden und neben der Cache-Verwaltung auch Statistiken erstellen kann. Außerdem gibt es GCStatistic und das Perlscript-Gespann Geolog/Ocprop. Letzteres ist natürlich auch auf Linux lauffähig, Perl sollte auf nahezu jeder Linuxinstallation vorhanden sein.

Ich habe unter Windows GCStatistic benutzt, und hab das hier unter Linux in einer Wine-Umgebung nutzen wollen. Das funktioniert, aber mehr schlecht als recht. Also habe ich mal beim Hersteller nachgeschaut und siehe da, es gibt auch eine Linux-Version.

GCStatistic Einstellungen
Die Einstellungen für die zu erstellende Statistik
GCStatisic kann etliche Bereiche darstellen, so auch die beliebte D/T-Matrix oder die Tagesmatrix. FTF, Milestones, Cache-Typen, Entfernungen… Das alles und vieles mehr ist kein Problem. Dazu frei bestückbare Bereiche im Kopf und Fußbereich der generierten Statistik. Welche Statistik-Teile berechnet werden ist einstellbar. Jeder Teil ist einzeln zu- oder abschaltbar, viele Teile können noch über zusätzliche Optionen angepasst werden.

Als Futter bekommt GCStatistic eine GPX-Datei, vorzugsweise natürlich die MyFinds Pocket Query. Demnach wird also ein Premium-Account bei Groundspeak benötigt, um die PQ erstellen zu können. Als Ergebnis kommt eine HTML-Datei raus, die direkt aus der Voransicht in das eigene Profil auf geocaching.com hochgeladen werden kann.

GCStatistic Matrix
Die generierten D/T-Matrix und Caches je Tag Matrix

Speichern in GIMP 2.8

GIMP 2.8 Splash ScreenDie Tage habe ich mich noch gefreut, dass ich hier unter Kubuntu das GNU Image Manipulation Program, kurz GIMP, in Version 2.8 installiert habe. Doch dann findet man die ersten Schwächen…

So war ich z.B. überrascht, als ich eine JPG-Datei bearbeitet habe, und die nachher nicht speichern konnte. Es kam die Meldung, dass GIMP nur das eigene XCF-Format speichern kann, JPG, PNG usw. müsse man exportieren. Den Speichern-Dialog musste ich dafür abbrechen, und dann den Exportieren-Dialog neu aufrufen. Was soll das denn jetzt?

Ich habe mich inzwischen ein bisschen schlau gemacht. Es heißt, GIMP öffnet und speichert nur XCF, und kann das andere alles im- und exportieren. Der Grund ist wohl darin zu suchen, dass man professionelle Pixelschieber als Zielgruppe im Visier hat. Die arbeiten bekanntlich gerne mit Ebenen, und möchten diese nicht durch unachtsames Speichern verlieren.

GIMP 2.8 Speichern-Dialog
Der Speichern-Dialog mit der Fehlermeldung in GIMP 2.8

Dazu fällt mir nur ein, dass GIMP bis 2.6 mich einfach darauf hingewiesen hat, wenn das gewünschte Dateiformat keine Ebenen unterstützt und bot mir dann den Export an, falls ein Bild aus mehreren Ebenen besteht. In Version 2.8 muss ich den Speichervorgang abbrechen, und die komplette Prozedur im Exportieren-Dialog noch mal durchgehen. Schlecht gelöst von den Machern, aber ich gehöre ja auch nicht zur Zielgruppe…

Zudem erinnere ich mich an Windows-Zeiten, in denen ich mit Macromedia Fireworks gearbeitet habe. Und das konnte zumindest PNG auch mit Ebenen speichern. Ich habe damals nämlich Buttons erstellt, und ich konnte die PNGs hinterher öffnen und die Texte ändern.

Abhilfe verspricht ein Python-Skript als GIMP-Plugin, das im Datei-Menü für einen neuen Eintrag sorgt, der auch über die Tastenkombination Stgr+S angesteuert werden kann. Damit soll GIMP dann auch wieder PNG, JPG und die anderen unterstützten Formate speichern können, ohne extra den Exportieren-Dialog aufrufen zu müssen.

Links zum Thema:

Yeah, ich hab GIMP 2.8

GIMP 2.8 Splash ScreenVor ein paar Wochen ist die Bildbearbeitungs-Software GIMP in Version 2.8 erschienen, die jetzt endlich auch den Einfenster-Modus unterstützt. In den offiziellen Repos von Canonical ist das aber noch immer nicht enthalten.

Ich habe gestern Abend trotzdem mit wenig Aufwand die neue Version installieren können. Eine kurze Suche auf Google brachte mir neben jeder Menge englischsprachiger Seiten an Platz 2 auch eine deutsche Seite vom Computerclub Diedorf e.V., wo es eine kurze und einfache Anleitung gibt.

Eigentlich muss man nur ein neues Repository hinzufügen, und schon lässt sich GIMP ganz einfach auf Version 2.8 aktualisieren. Am einfachsten geht das über die Konsole:

sudo add-apt-repository ppa:otto-kesselgulasch/gimp

Das fügt das neue Repo hinzu, danach führt man einfach über apt-get das Update durch:

sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade

Damit wird GIMP, sofern installiert, auf 2.8 aktualisiert, und evtl. weitere verfügbare Updates werden auch gleich mit eingespielt. Ist GIMP noch nicht installiert, schaufelt man es mit folgendem Befehl auf die Platte:

sudo apt-get update && sudo apt-get install gimp

Abhängigkeiten werden dabei aufgelöst, und ggf. erforderliche Pakete gleich mitinstalliert.

Um den Einfenster-Modus in GIMP zu aktivieren, muss man im Hauptfenster der Bildbearbeitung im Menu Fenster den Haken bei Einzelfenster-Modus setzen. Wenn der Menüpunkt Fenster nicht zu sehen ist, einfach das GIMP-Hauptfenster breiter ziehen. :clap:

GIMP 2.8
GIMP 2.8 im Einfenster-Modus

Also doch Air und TweetDeck

TweetDeck-Logo altNachdem ich letztens nach Tipps für einen Twitter-Client gefragt habe, wurde ich mir den angebotenen Programmen nicht glücklich. Das eine stürzt beim Einrichten eines Accounts ab, das andere sogar schon direkt beim Starten… :denk:

Letztlich bin ich doch wieder bei Adobe Air gelandet. Die Linux-Version wird zwar nicht mehr gepflegt und gibt es offiziell nicht mehr zum Download, aber Adobe hat die letzte Linux-Version noch irgendwo in einem Archiv (auch in meiner Dropbox). Und ich war erstaunt, dass Air als 32-Bit-Software sich problemlos auf meinem 64-Bit-Kubuntu installieren ließ.

TweetDeck v0.38.2 (Air-Version)
TweetDeck v0.38.2 (die letzte Air-Version)
Von TweetDeck habe ich die letzte Air-Version noch in der Dropbox, es war also kein Problem, diese zu installieren. Der Rest war dann Formsache: TweetDeck-Account-Daten angeben, und meine Twitter- und identi.ca Accounts waren vorhanden, ebenso meine eingestellten Spalten.

So erfreue ich mich seit ein paar Tagen wieder meinem favorisierten Twitter-Client, der mit die Timeline in Echtzeit durchknallt und mich auf dem Laufenden hält.

OCM – Geocache-Verwaltung für Linux

OCM LogoIch habe vor einiger Zeit schon mal über den Open Cache Manager, kurz OCM, geschrieben. Damals war die Versionsnummer noch 0.nochwas, inzwischen sind wir bei 1.0.11.

Damals wie heute verfolge ich den Werdegang von OCM beim Schrottie, der immer wieder darüber schreibt. Selbst habe ich allerdings lange nicht mehr mit OCM gearbeitet, bis ich heute die aktuelle Version geladen und installiert habe. Nach der Installation, die einiges an GTK-Bibliotheken voraussetzt, erwartet uns beim ersten Start ein Einrichtungsassistent. Hier werden der gc.com-Account (Premium am besten) und die Home-Koordinaten abgefragt und einige Verzeichnisse festgelegt.

OCM 1.0.11
Der Open Cache Manager listet nach dem Import der GPX-Dateien alle Caches auf und zeigt diese auch auf der Karte.
Bei mir zeigte sich OCM jedoch zu Anfang von den angegebenen Home-Koordinaten unbeeindruckt und gab nur eine Platz mitten im Atlantik auf der Karte aus (N 0° 00.000′ E 0° 00.000′). Die Caches hier vor meiner Haustür waren dann plötzlich weit über 1000 km von den Homekordis entfernt. Erst ein nochmaliges Abspeichern der richtigen Koordinaten in den Einstellungen brachte Besserung, OCM zentriert die Karte nun beim Programmstart auf meine Homebase.

Die Caches, die angezeigt werden, habe ich über GPX-Dateien importiert. Ich habe dazu meine Pocket Queries, die ich Tagesaktuell per Mail bekomme, durch eine aktuelle PQ mit meinen Funden sowie den GPX-Dateien meiner eigenen Caches ergänzt. So hatte ich in nullkommanix eine ansehnliche Datenbank in OCM verfügbar.

Die Möglichkeiten muss ich jetzt mal selbst austesten, von daher kann ich jetzt nicht weiter darauf eingehen. Der erste Eindruck ist aber prima, also will ich mehr wissen. Bis dahin verweise ich gerne nochmal auf Schrottie, der bereits einiges zum OCM geschrieben hat.

Bleibt noch zu erwähnen, dass es OCM auch für Android gibt. Das hat allerdings noch Beta-Status. Auch hier ist Schrottie die Informationsquelle der Wahl…