Linux und die Fritzbox von AVM

TuxEin besonderer Tipp für alle Linux-Begeisterte und Nutzer der Fritzbox von AVM.

Was die wenigsten Nutzer wissen ist, dass das Betriebssystem der Fritzbox auf Linux basiert. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um die Busybox-Distribution, welche für sogenannte Embeddetsysteme konzipiert wurde. Interessant ist es doch nun, wie man einen Zugriff auf das System / bzw. dessen Dateistruktur erhält. Dazu muss man nur den Telnet-Daemon auf der Fritzbox aktivieren. Die einfachste Möglichkeit ist, diesen über ein angeschlossenes DECT-Telefon mit einer Tastenkombination zu starten.

Diese Tastenkombination ist

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und dann die grüne Wahltaste drücken. Danach ist der Telnetdeamon aktiv und kann mittels

telnet fritz.box

angesprochen werden. Für Window$-Nutzer empfehle ich dazu das Programm Putty. Das abgefragte Passwort kennt ihr ja schon aus der Browser-Eingabemaske.

Bei mir sieht das dann so aus

Übrigens kann man den Telnet-Deamon auf der Fritzbox mit der folgenden Tastenkombination auch wieder deaktivieren

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Nebenbei möchte ich noch anmerken, dass auf vielen Geräten des täglichen Gebrauchs (Internet-Router, NAS-Laufwerke, Settop-Boxen, uvm)mittlerweile solche Linux-Distributionen ganz unauffällig vor sich hin werkeln.

Weitere Informationen
http://de.wikipedia.org/wiki/Busybox

Raring to go

Ubuntu-Logo neuHeute wurde die brandaktuelle Version 13.04, „Raring Ringtail”, der beliebten Einsteigerdistribution Ubuntu veröffentlicht. Zum Einsatz kommt der Kernel 3.8.8 und als Oberfläche der Unity-Desktop in Version 7.

Canonical stellt die neue Ubuntu-Version unter das Motto „From the desktop to the cloud, Ubuntu 13.04 is ready to deploy.”, setzt also auf die Verbindung mit dem Internet und dem Online-Speicher Ubuntu One. wubi.exe, der Windows-Installer, ist nicht mehr an Bord. Dafür sollen Stabilitätsprobleme der Grund sein.

Den Link zum Download findet ihr wie immer rechts oben in der Sidebar. Kubuntu und die weiteren Derivate werden in den nächsten Tagen ihre Version von Raring anbieten.

Nachtrag: Chefentwickler Mark Shuttleworth hat nun bekannt gegeben, dass die turnusmäßig im kommenden Oktober erscheinende Version 13.10 auf den Codenamen „Saucy Salamander” hören wird.

Jelly Bean 4.2.2 auf dem HTC Desire

Android LogoIch hatte vor einiger Zeit auf meinem Desire (Bravo) Android 4.0.4 (Ice Cream Sandwich) ausprobiert und war enttäuscht, wie schleppend das lief. Jetzt habe ich Android 4.2.2 (Jelly Bean) installiert, und bin begeistert.

ICS lief auf meinem Desire sehr langsam und nahm sich regelmäßig Auszeiten. Die Bedenkzeit, ob die angetippte Aktion nun ausgeführt wird, brachte mich zur Verzweiflung. Also warum sollte ich dann jetzt eine noch neuere und leistungshungrigere(?) Version ausprobieren? Weil ichs kann…

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Tatsächlich, Android 4.2.2 Jelly Bean läuft auf dem Desire
Gingerbread (Android 2.3.7) ärgerte mich plötzlich sehr heftig, also suchte ich nach Alternativen. Irgendeine App hat mit einem Update das Handy beinahe unbenutzbar gemacht. Ich habe mehrere ROMs durchprobiert, einige brachen die Installation ab, andere starteten nach der Installation nicht und die, die starteten, hab ich nach ein paar Stunden wieder verworfen.

Irgendwann stieß ich dabei auf ein JB-ROM auf Basis des CyanogenMod 10.1 und probierte es einfach mal aus. Auf einen Fehlversuch mehr oder weniger kam es jetzt auch nicht mehr an. Aber erstaunlicherweise läuft das ROM recht smooth auf meinem alten Knochen. Auch meine Apps, die ich zuvor installiert hatte, laufen wieder. Einige Apps zur Vortäuschung einer Holo-Oberfläche habe ich nicht mehr installiert, da ich diese Oberfläche nun ja nicht mehr vortäuschen muss.

Aber es gibt auch Mängel: Bei Kameranutzung flackert das Display, so dass das aufzunehmende Motiv nicht klar einzustellen ist. Ein Probefoto zeigte allerdings, dass das Ergebnis trotzdem vernünftig ist. Nur der Bildausschnitt ist vielleicht nicht ganz wie geplant…

Das zweite Problem ist die Lautstärkeregelung. Ich setze den Pegel für die Benachrichtigungen gerne etwas runter, aber bei getrennter Einstellung für Klingel- und Benachrichtigungston zeigt letzterer keine Reaktion und plärrt mit voller Lautstärke los, wenn eine Mail kommt oder mich jemand auf Twitter erwähnt. Nur bei gemeinsamer Regelung der beiden Töne wird auch die Benachrichtigung leiser, allerdings überhöre ich auch den ein oder anderen Anruf…

Trotzdem lasse ich Jelly Bean jetzt auf dem Desire, denn mir gefällt die Optik. Und nicht alles, was das Design ausmacht, lässt sich in Android 2.x nachbauen. Zudem läufts bis auf die eben genannten Unzulänglichkeiten recht gut.

DVD und Blu-Ray Disc wiedergeben

Nachdem ich nun endlich das optische Laufwerk an meinem Laptop ersetzt habe, möchte ich das natürlich auch nutzen. Doch vor die Wiedergabe von Videoscheiben hat der Pinguin die Arbeit gesetzt…

Das defekte Laufwerk war ein DVD±RW-Brenner und Blu-Ray-ROM. Ich habe lange nach Ersatz gesucht, denn das Original-Laufwerk von HP habe ich nur bei Ebay.com gefunden, und da wurden mal eben $300 – $350 für aufgerufen. Aber natürlich wollte ich, wenn schon ein neues Laufwerk, auch nicht auf die Funktionalität verzichten.

Durch Zufall bin ich in einem deutschen Onlineshop auf ein solchen Laufwerk gestoßen, welches zwar nicht von HP ist, dafür aber auch nur 59 Euro kostet. Das habe ich bestellt und zwei Tage später bekommen. Ein bisschen Frickelei was der Austausch der Frontblende, aber auch das hat geklappt. Der Rest war kein Problem. So fällt es auch äußerlich nicht auf, dass ein anderes Laufwerk verbaut ist.

Ubuntu hat keine Probleme, auf das Laufwerk zuzugreifen. Sowohl Nautilus als auch der Gnome-Commander öffnen das Laufwerk anstandslos und zeigen mir den Inhalt. Unabhängig von der Art der eingelegten Scheibe. Bei Video-DVD und Blu-Ray erkennt Nautilus auch, dass es sich um eine Videoscheibe handelt. Es wird angezeigt und mit einem Wiedergabe-Button versehen. So weit, so gut.

Für die Wiedergabe von Kauf-DVD benötigt man in aller Regel die libcss2-Bibliothek, die in Deutschland illegal ist, weil die den Kopierschutz umgeht. Daher liefert auch keine in Deutschland erhältliche Distribution diese Bibliothek mit. Trotzdem lässt sie sich über das Internet installieren, damit die Wiedergabe von Kauf-DVD klappt.

Dazu muss die Bibliothek libdvdread4 installiert sein, die zur Wiedergabe von DVD grundsätzlich benötigt wird. Bei mir war diese Bibliothek bereits installiert. Sollte das bei irgendwem nicht der Fall sein, hilft die Konsole schnell weiter:

sudo apt-get install libdvdread4

Wenn wir denn schon mal auf der Konsole sind, bleiben wir direkt da und installieren die libdvdcss2:

sudo /usr/share/doc/libdvdread4/install-css.sh

Nach einem Reboot des Systems sollten sich Kauf-DVDs über den Videoplayer abspielen lassen. Das Ganze ist hier unter Ubuntu 12.04 LTS gemacht, aber auch älteren Versionen und bei 12.10 soll es so funktionieren.

Quelle: help.ubuntu.com/community/RestrictedFormats/PlayingDVDs

Blu-Ray-Disc

Hier beginnt mein großen Problem. Was ich bisher auch versucht habe, weder MPlayer, noch VLC wollen Blu-Ray-Discs abspielen. Ich habe mehrere Anleitungen gefunden, aber keine führte zum Ziel. Laut Ubuntu-Forum ist der einzig gangbare Weg die Installation von MakeMKV, was ich auch getan habe. Aber bisher konnte ich noch keine einzige Blu-Ray-Disc abspielen.

Bald kein TweetDeck mehr

TweetDeck-Logo altWie heute mehrere Newsportale melden, will Twitter sich bei TweetDeck auf die WebApp und die Chrome-Erweiterung konzentrieren. Die Apps für iOS und Android sollen eingestellt werden, ebenso wie die alte Air-Version.

Die Version für Adobe Air wurde ja bereits mit dem Kauf von TweetDeck durch Twitter eingestellt und statt dessen eine nur halb so gute native Anwendung für Windows und Mac veröffentlicht. Linux wird seit dem nicht mehr unterstützt. Am 1. Mai sollen nun die Versionen für iOS und Android aus App- und Play-Store verschwinden.

Während mir die Mobil-Versionen nicht wirklich fehlen werden, weil ich kein iOS habe und auf Android den TweetCaster oder die native Twitter-App nutze, tut es mir um die unter Ubuntu genutzte Air-Version leid.

Die Funktion dürfte allerdings schon um einiges eher nicht mehr gegeben sein, da Twitter angeblich die von TweetDeck genutzte API noch in diesem Monat abschalten will. Damit darf ich mich wieder auf die Suche nach einem neuen Client machen, der folgende Anforderungen erfüllen sollte:

  1. Mehrere Konten, auch ohne zwischen ihnen hin- und herschalten zu müssen
  2. Unterstützung von Twitter und identi.ca
  3. Mehrspaltenansicht, auch die Timelines mehrerer Konten nebeneinander
  4. Selektives Posten auf einen oder mehrere Accounts

So, jetzt seid Ihr dran. Denn einen Microblogging-Client für Linux, der diese Anforderungen erfüllt, habe ich noch nicht gefunden…

Links zum Thema:

Kein Adobe Air unter Unity?

TweetDeck-Logo altNachdem ich die Tage Ubuntu neu installiert habe, hadere ich schon wieder damit. Ich bekomme meinen Lieblings-Twitter-Client TweetDeck nicht installiert, weil sich dass dafür benötigte Air-Framework von Adobe unter Unity nicht installieren lässt…

Adobe pflegt Air für Linux bekanntlich nicht mehr, ich habe hier die Installationsdatei der letzten Version. Die hat unter KDE noch einwandfrei funktioniert, und somit konnte ich auch TweetDeck installieren. Auch die letzte Version, die im Air-Framework lief, bevor TweetDeck von Twitter gekauft wurde. Die alte Version unterstützt nämlich auch Identi.ca, nie aktuelle nicht. Zudem läuft die aktuelle Version unter Linux nur als Webapp, z.B. als Chrome-Plugin.

Air meckert bei der Installation das Fehlen des Gnome Keyring oder der KDE-Wallet an, beides Passwortmanager für die entsprechenden Desktopumgebungen. Der Gnome Keyring war jedoch installiert, KDE-Wallet habe ich extra nachinstalliert, und trotzdem wird das Fehlen angemeckert und die Installation von Air bricht mit einer entsprechenden Fehlermeldung an.

Die Suche nach einem gescheiten Client für Twitter und Identi.ca bin ich auf Turpial gestoßen. Den Kommentaren im Ubuntu Software-Center nach soll das wohl der beste Twitter-Client für Linux sein. Allerdings ist das nach einem ersten Test nicht multiaccountfähig, so dass ich mich für einen Account entscheiden müsste…

Damit stehe ich wieder einmal vor der Frage, welchen Twitter-Client ich benutzen soll. Anforderungen: Multiaccount, Mehrspaltenansicht, und vor allem alle Accounts gleichzeitig im Blick, ohne Umschalten oder so. So, wie es TweetDeck macht. Das alte TweetDeck natürlich, wegen Identi.ca…

Ich habs getan…

Ich habe meinen Laptop heute neu aufgesetzt und Ubuntu 12.04 installiert. Ich hätte natürlich auch einfach die nötigen Pakete nachinstallieren können, aber so habe ich erst mal wieder ein sauberes System.

Gestern hab ich ja mein KDE-Problem beschrieben und die Nutzung von Unity in Erwägung gezogen. Nachdem mir dann in den Kommentaren der Befehl xkill vorgestellt wurde, den ich bis dato tatsächlich noch nicht kannte, und heute nach dem Systemstart wieder einen leeren Desktop hatte, hatte ich die Schnauze voll. USB-Stick rein und Neustart, mit [F9] die Bootreihenfolge geändert, und Ubuntu mit Unity-Oberfläche installiert.

Da meine Daten auf einer separaten Partition liegen, hatte ich da keinen Verlust zu erwarten. Einzig die ganzen versteckten Verzeichnisse mit den Konfigurationen der Anwendungen habe ich weitgehend manuell gelöscht.

Jetzt gehts an die Einrichtung des Systems und das Nachinstallieren diverser Software aus externen Quellen, z.B. Skype oder den Browser Opera. Und dann mal schauen, ob mir Unity wirklich so gut gefällt, wie es nach den ersten Gehversuchen den Anschein hat. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Irgendwas stimmt hier nicht…

Ich nutze auf meinem Laptop, einem HP Pavilion dv7, Kubuntu 12.04 („Precise Pangolin”) ein. Es handelt sich um eine LTS-Version mit Support bis ins Jahr 2017. Mit der aktuellen Version 12.10 hatte ich Probleme bei der Unterstützung des Grafik-Chips, zudem stand sie anfangs wegen Amazon-Links in Suchergebnissen in der Kritik.

Nun, ich bin mit Precise soweit zufrieden und werde auch von der Aktualisierung auf höhere Versionen absehen. Softwareaktualisierungen kommen ja auch so, mit steht also trotzdem ein recht aktuelles System zur Verfügung. Allerdings habe ich seit ein paar Tagen Probleme…

Da gab es nämlich wieder mal einen Schwung Updates, u.A. für den X-Server, und dabei ist wohl irgendwas schief gelaufen. Den KDE-Desktop betreibe ich in der Ordneransicht und habe so einige Icons auf dem Desktop abgelegt. Ist noch ein Relikt aus alten Windoof-Tagen…

Desktop Kontextmenu
In den Einstellungen der Ordner-Ansicht kann ich die Icons zurückholen
Seit dem Update nun ist der Desktop nach dem Systemstart oft (nicht immer, das ist ja das Eigenartige) leer, dafür gibts am rechten Bildschirmrand einen vertikalen Scrollbar. Der hat zwar nur wenige Pixel Spielraum, aber er ist halt da. Wenn ich dann mit Rechts auf den Desktop klicke und im Kontext-Menü Enstellungen für „Ordner-Ansicht” auswähle, dann kann ich eine andere Ansicht wählen, anwenden, und dann wieder auf Ordner-Ansicht zurückschalten. Dann sind alle Symbole wieder da, allerdings am linken Bildschirmrand alphabetisch sortiert. Meine Anordnung muss ich dann manuell wieder herstellen.

Das schwierige daran ist ja nun, dass der Fehler eben nicht immer auftritt. Allerdings nach den meisten Systemstarts. Dann mag auch mal gerne zwei-, dreimal in Folge alles in Ordnung zu sein, um beim vierten Start wieder einen leeren Desktop zu präsentieren.

Langsam trage ich mich mit dem Gedanken, KDE den Rücken zu kehren. Ich habe mir bei mehreren Bekannten diese Unity-Oberfläche mal etwas genauer angesehen, und irgendwie gefällt mir das. Auch wenn es sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss ist, aktuell scheint es zumindest besser als KDE zu sein. Ich habe hier einen USB-Stick mit Ubuntu Live-Image liegen und habe das hier auch schon getestet. Aber, und da ist mein Problem, gibt es unter KDE Funktionen z.B. zum Abschießen von hängenden Programmen, die mir unter anderen Desktopumgebungen fehlen. So verwandelt sich z.B. durch die Tastenkombination [Strg+Alt+Esc] der Mauszeiger in einen Totenkopf, der mit einem Klick auf ein nicht reagierendes Fenster die entsprechende Anwendung abschießt. Gerne genutzt von mir, aber Vergleichbares habe ich woanders noch nicht gefunden…

Was meint Ihr? Wie kann ich den Fehler unter KDE abstellen? Oder besser umsteigen? Und auf was?

Plugin erweitert

Ich setze hier für Emoticons (Smilies) das Plugin Font Emoticons ein, welches diese schlichten Grinsezeichen in ebenso schlichte, grafische Grinser übersetzt. Und die haben den Vorteil, dass sie das Zeilenbild nicht zerstören, da sie sich auf Zeilenhöhe beschränken.

Die einzige Unzulänglichkeit des Plugins, die mir aufgefallen ist: Es werden nur Emoticons in den Artikeln und in Seiten ersetzt, nicht aber in den Kommentaren. Nachdem ich mir die Datei font-emoticons.php genauer angesehen habe, war die Lösung recht einfach:

In dieser Datei findet sich ab Zeile 71 das Array mit den zu ersetzenden Zeichenfolgen, hier kann man möglicherweise auch noch andere Kürzel einsetzen. Direkt darunter, in Zeile 96 findet sich der Filter, der die Ersetzung in Posts und Pages erledigt:

96
add_filter('the_content', array($this, 'replace_emots'), 500);

Ich habe diese Zeile kopiert und unmittelbar darunter nochmal eingesetzt, dabei habe ich dann den angesprochenen Hook ersetzt, weil ich die Smilies ja in die Kommentare bringen will:

97
add_filter('comment_text', array($this, 'replace_emots'), 500);

Fertig. Mehr ist das nicht. Die geänderte Datei noch ins Plugin-Verzeichnis hochladen, dabei die Original-Datei überschreiben, und schon stehen die grafischen Smilies auch über dieses Plugin den Kommentaren zur Verfügung.

Netter Versuch…

Gestern erhielt ich gegen Mittag eine Mail, dass ich hier einen Kommentar moderieren soll. Schon, endlich mal wieder ein Ansporn zum Weiterbloggen, dachte ich so…

Da ich zu der Zeit aber gerade unterwegs war und keine Lust hatte, die Moderation übers Smartphone vorzunehmen, habe ich erst am späten Abend ins Backend geschaut und wurde an den Kommentar erinnert. Aber was steht da? 2 Kommentare warten auf Moderation? Hmm, hab doch nur eine Mail bekommen…

Comment-Spam
Interessant, die beiden Kommentare

Schaut selbst: zuerst kam ein Kommentar, dessen Autor gleich Reklame für einen Online-Swingerclub machen wollte. Darüber bekam ich aber keine Mail, die ist wegen des angegeben URL vielleicht auch im Spamfilter gelandet und da von mir übersehen worden. Der zweite Kommentator, eine Minute später, gab keine Webseite an. Anderer Name, andere Mailadresse, unterschiedliche weil einmal eben keine Angabe zum URL. Also zwei verschiedene Kommentatoren, und der eine hat vom anderen abgeschrieben? :-?

Kann eigentlich nicht sein, denn beide Kommentare waren in der Moderation, und der Autor des zweiten Kommentars konnte den ersten ja gar nicht sehen, zumal beide Kommentare auch noch unter andere Artikel sollten. Aber dann fiel mir auf, dass beide Kommentare von ein und derselben IP-Adresse stammen.

Das war dann wohl der endgültige Beweis, dass beide Kommentare vom gleichen Autor stammen. Das veranlasste mich dann, beide Kommentare als Spam zu markieren. Wäre es nur der zweite Kommentar gewesen, hätte ich ihn sogar freigeschaltet, obwohl er unter den Weihnachtsgrüßen nicht wirklich gepasst hätte.

Eigentlich bin ich erstaunt, dass der erste Kommentar nicht schon wegen des URL im Spamfilter gelandet ist. Dann hätte ich es vermutlich auch nicht gemerkt, und den zweiten freigeschaltet…