Amarok und SHOUTcast

Amarok Logo 256Mein absolutes Lieblingsprogramm zur Verwaltung und zum Abspielen meiner lokalen MP3-Sammlung ist unter Linux schon immer Amarok gewesen, das zusätzlich auch Internet-Radio und Podcasts wiedergeben kann.

Besonders gerne habe ich für Internetradio auf das SHOUTcast-Verzeichnis zurück gegriffen, welches eine schier unerschöpfliche Anzahl an Sendern aus alles Genres beinhaltet. Dass ich dabei auf die Country Music zugreife, ist keine Frage. :smoke:

Irgendwann im Laufe der Versionen, es müsste bei 2.2 gewesen sein, verschwand das SHOUTcast-Verzeichnis aus Amarok, was mir durch meine temporäre Linux-Abstinenz eigentlich ziemlich egal war. Aber nachdem ich nun mein Debian wieder am Laufen habe, will ich auch beim Arbeiten wieder Music hören, und startete bei Tante Gurgel eine kleine Suchabfrage. Gleich das erste Ergebnis brachte mir SHOUTcast zurück in AmaroK.

Der Artikel bezieht sich scheinbar auf Amarok 2.2, und die Menüstruktur ist in der aktuellen Version 2.5.0 etwas anders:
Unter Einstellungen -> Amarok einrichten ... findet sich links der Menüpunkt Skripte. Hier klickt man unten rechts auf Skripte verwalten, und dann wie im verlinkten Artikel angegeben auf Bewertung. Sucht in der Liste den Eintrag SHOUTcast Service (war bei mir der dritte), und klickt auf Installieren. Nach einem Neustart von Amarok steht SHOUTcast links unter Internet-Dienste zur Verfügung, und unter Einstellungen findet sich ein entsprechender Menüpunkt zur Konfiguration. :dup:

Amarok Skript installieren
Der Auswahl-Dialog zum Installieren neuer Skripte

Wat is DBUS?

Ich trete mit der Fernbedienung auf der Stelle. Die Zusammenarbeit mit dem DBUS-Interface uns somit auch mit Kaffeine und Amarok will einfach nicht funktionieren. Die Funktion, die ich in Amarok beobachten konnte, hatte scheinbar nichts damit zu tun.

Ich finde auch keine vernünftige und verständliche Dokumentation der DBUS-Schnittstellen in Amarok und Kaffeine…

Probleme mit der IR-Fernbedienung

Die Fernbedienung meiner Hauppauge TV-Karte mag nicht mehr funktionieren. Inzwischen bin ich dahinter gekommen, dass ich das in meiner .lircrc verwendete DCOP-Interface vergessen kann. Dieses wurde durch DBUS ersetzt. Ich habe auch ne Hand voll Steuerbefehle für den Musikplayer Amarok gefunden, nicht aber für Kaffeine. Das wäre aber wichtiger, da ich beim TV schauen meist nicht direkt am PC sitze.

Eigenartigerweise zeigt die Fernbedienung bei Ausführung von irw keine Tastencodes an, sondern tatsächlich nur die Ziffern 1-0. Die Pfeiltasten zeigen wirre Steuercodes an, und OK bringt mir nen Zeilenumbruch auf die Konsole.

Letztlich funktionieren nur die Tasten „Skip” und „Replay”, die Amarok wirklich zum nächsten bzw. vorherigen Titel springen lassen, und die Lautstärkeregelung samt „Mute”-Taste, die wirken sich jedoch auf die Systemlautstärke aus.

Ich weiß nicht mehr weiter, und werde auch im Internet nicht weiter fündig…

Alles läuft ruhig…

Also im Moment läuft mein System sowas von rund…

Seit ich die neue Grafikkarte eingebaut habe und dadurch meinen Bildschirm auch am DVI-Port mit der nativen Auflösung betreiben kann, hatte ich keinen Grund und keine Lust mehr zum Basteln.

Auf der ToDo-Liste steht noch die Verfeinerung der .lircrc, um insbesondere die Bedienung von Amarok zu verbessern, aber auch die Steuerung von DVD-Menüs in Kaffeine macht noch Probleme. Da ich aber nur selten DVDs schaue…

Auch das Notebook macht abgesehen von der schwachen Hardware keine Zicken, und der Fonic-Stick verrichtet auch tadellos seinen Dienst.

Kurz, das Jahr fängt prima an. Was will ich mehr

Amarok Full Screen

Ich habe mir eben Amarok Full Screen (amarokFS) herunter geladen, dazu ein Theme Pack. Bei amarokFS handelt es sich um eine Vollbild-Oberfläche für das Musik-Programm Amarok, die man über Themes an den persönlichen Geschmack anpassen kann.

amarokFS eignet sich z.B, wenn man bei einer Feier die Musik über den PC abspielt, sozusagen als Party-Modus. Die Oberfläche überdeckt den Desktop und die eigentliche Programm-Oberfläche, und bietet neben den Steuerelementen (Play, Pause, Stop, usw) die Anzeige des laufenden Titels samt Cover des Albums und Zeit, dazu einen Fortschritts-Balken (Progress Bar) zur Visualisierung der Spielzeit und die Anzeige des folgenden Titel in der Playlist.

Es soll auch möglich sein, amarokFS als Ersatz für den Bildschirmschoner zu verwenden. Ich habe eben bei Tante Gurgel die Überschrift bei einer Fundstelle gesehen, bin dem aber noch nicht nachgegangen. Das Ganze macht natürlich nur dann Sinn, wenn Amarok läuft und auch was abspielt.

Die allgemeinen Einstellungen von amarokFS erlauben die Einstellung des Themes, und man kann den Bildschirmschoner und das OSD von Amarok abschalten. Nicht viel, aber der Mensch freut sich

Morgen werde ich das noch auf dem Notebook einrichten, weil ich da öfter Musik mit mache. Hier am PC arbeite ich ja auch meist, wenn Amarok gestartet ist. Das Notebook steht im Wohnzimmer an der HiFi-Anlage, um da Webradio zu hören. Da kann man auf dem Full Screen gut sehen und lesen, was aktuell gespielt wird. Auch von der Couch aus

Linux und Musikverwaltung

AmarokEin Punkt, den Onkel Bill’s Jünger immer wieder gegen Linux anführen, ist die fehlende Multimedia-Tauglichkeit. Dass dem nicht so ist, erlebe ich jeden Tag aufs Neue. Ich höre hier am PC meine MP3-Sammlung durch, höre Webradio und Podcasts, und ich schaue TV, DVD und (s)VCD. Also was will man da mehr? Einzig im Internet auf einigen Webseiten bleiben die Medien für mich (noch) verschlossen.

Aber wenden wir uns mal der lokalen MP3-Sammlung zu. MP3 an sich widerspricht dem Linux-Konzept von freier Software, da für den Codec Lizenzgebühren an das Frauenhofer Institut fällig werden. Und der freie LAME-Codec ist ja doch recht umstritten. Daher liefern gängige Linux-Distributionen von Hause aus auch keinen MP3-Codec mehr mit, man muss ihn von Hand nachinstallieren. Die meisten Distos haben LAME irgendwo in “non-free”- oder “restricted”-Reops, die in die Paketquellen eingetragen werden müssen. Wie komfortabel das nun ist, unterscheidet sich von Distro zu Distro.

Wenn man den Codec installiert hat, steht dem Genuss der MP3s nichts mehr im Wege. Außer vielleicht… Wo finde ich welchen Titel? Daher hat Sebastian Pfohl für Pro-Linux.de einen Vergleichstest der gängigen Musikverwaltungs-Software gemacht, und den in einen guten Artikel gepackt. Testsieger ist demnach das auch von mir bevorzugte Amarok. Und wenn Version 2 davon endlich veröffentlicht wird, kommen sogar Onkel Bill’s Jünger in den Genuss dieses klasse Programmes. Ihr solltet Euch den Artikel ruhig mal ansehen.

Hauppauge und Debian Etch

Hallo Leute,

mein Debian läuft nun stabil genug, um auf die Susi zu verzichten. Natürlich läuft noch nicht alles rund, da mir z.B. im Amarok Funktionen, weil hier eben veraltete Versionen vorliegen. Debian liefert Version 1.4.4 mit, aktuell von den Entwicklern ist 1.4.6. In der Aktuellen Version sollen eine Fehler behoben sein, zudem fehlt in der alten Version das Shoutcast-Verzeichnis, in dem Tausende Internet-Radios gelistet sind.

Das größte Manko jedoch, welches mächtig stört, ist die nicht funktionierende Fernbedienung meiner Hauppauge DVB-T-Karte. Die TV-Karte selbst läuft problemlos, sogar noch besser, als unter Suse. Aber ich bekomme den Lirc-Daemon nicht gestartet, der die IR-Befehle verarbeitet. Wahrscheinlich liegt es am fehlenden Modul “lirc_i2p”, welches für Hauppauge zuständig ist. Aber das gibt es für Debian nicht fertig, und das Kompilieren aus dem Quellcode bricht mit Fehlermeldungen ab.

Also wenn da jemand einen Tipp hat, ruhig hier mal als Kommentar posten

Keep it Country

Etch läuft

Na ja, so halbwegs Ich habe den Nvidia-Treiber für meine Grafikkarte erst im sechsten Anlauf installiert bekommen, da immer noch irgend etwas fehlte. Amarok und Last.fm laufen nicht, da die Einstellungen in meinem Profil von neueren Versionen stammen. Aber meine TV-Karte läuft ebenso wie meine Webcam “Out of the Box”. Nur die Fernbedienung klappt noch nicht, der lirc-Dämon will nicht starten. Der ist für die Verarbeitung der IR-Signale zuständig, meckert aber über eine fehlende Konfiguration. Die habe ich aber aus der Susi rüberkopiert…

Insgesamt ist die Software unter Debian veraltet: KDE 3.5.5, aktuell ist 3.5.7, oder Amarok 1.4.4 (aktuell 1.4.6). Wenn ich die aktuellen Versionen haben möchte, müsste ich alles von Hand machen. Aus den Quellen selber kompilieren und installieren, da ist der Paketmanager außen vor, was sich an anderer Stelle wieder als Nachteil erweisen wird. Der Paketmanager kümmert sich immerhin um Abhängigkeiten zwischen den Paketen, löst diese auf und warnt bei Inkompatiblitäten.

Einzig Firefox ist liegt in der aktuellen Version 2.0.0.6 vor, nur heißt das Teil hier Iceweasel, warum auch immer. Die Erweiterungen sind alle erkannt, aber nur drei oder vier sind aktiv. Außerdem fehlt die deutsche Lokalisierung der Oberfläche. Thunderbird hingegen, heißt hier IceDove, ist in der veralteten Version 1.5.0.12 installiert, dafür aber mit einer deutschen Oberfläche. Nach einer manuellen Anpassung des Profil-Pfades sind aber alle Mails und Einstellungen vorhanden, auch die meisten AddOns sind aktiv. Unter anderem Enigmail läuft nicht, da die installierte Version der Erweiterung für Thunderbird 2.* geschrieben wurde. Ich müsste eine ältere Version von Enigmail installieren, die dann in Thunderbird 2.0.0.6 unter Suse nicht läuft. Gut dass ich selbst vor einigen Tagen auf S/MIME umgestiegen bin. Aber viele Bekannte schicken mir noch mit GnuPG verschlüsselte Mails, und dafür benötige ich Enigmail.

Insgesamt gestaltet sich die Konfiguration von Debian schwieriger, als die von Suse. Da hat man mit Yast eine grafische Toolsammlung zur Systemkonfiguration, und so etwas gibt es unter Debian nicht. Zwar findet man für einige Aufgaben grafische Tools, das meiste werde ich aber wohl im Texteditor bearbeiten müssen.

Immerhin ist die Konfiguration des KDE-Desktops trotz des Versions-Unterschiede ebenso, wie ich es unter Suse eingerichtet habe. Nur das Hintergrundbild wurde nicht angezeigt, weil es unter Debian nicht existiert.