Ihr habt es so gewollt…

Wenn mir gesagt wird, dass mein Linux-Blog fehlt, seit ich es geschlossen habe, müsst ihr damit rechnen, dass ich es wieder aufmache. Ihr habt es so gewollt…

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SwiftKey Tastatur jetzt gratis

Nur mal kurz gemeldet: Die alternative Android-Tastatur SwiftKey ist ab sofort gratis erhältlich. Geld verdienen will der Hersteller künftig mit InApp-Käufen neuer Skins.

SwiftKey LogoNur mal kurz gemeldet: Die alternative Android-Tastatur SwiftKey ist ab sofort gratis erhältlich. Geld verdienen will der Hersteller künftig mit InApp-Käufen neuer Skins.

SwiftKey Stats
Meine Statistik zur Nutzung von SwiftKey

Wer die neben Swype beliebteste Alternativ-Tastatur noch für 3,99 € erworben hat, bekommt ein Paket mit 10 Skins geschenkt. Quasi als Dankeschön für die Treue. Ich durfte jedoch feststellen, dass ich vorhin nach der Installation von SwiftKey auf dem HTC Desire meines Sohnes ebenfalls das Gratispaket angeboten bekam und herunterladen konnte.

Wer also eine klasse Tastatur nutzen möchte, die neben einer lernenden Wortvorhersage (die auf Wunsch auch SMS, E-Mail, Facebook oder Google+ zur Erkennung des Schreibstils analysiert) auch die von Swype bekannte Wischtechnik beherrscht, ist mit SwiftKey hervorragend bedient.

In meiner Nutzungsstatistik (ich nutze SwiftKey seit Jahren) ist zu sehen, dass ich die „Flow” genannte Wischtechnik kaum nutze.

SwiftKey Tastatur
SwiftKey Tastatur
Entwickler: SwiftKey
Preis: Kostenlos

Quelle: Golem.de

Impress-Präsentationen mit Android steuern

Was PowerPoint für Windows, ist unter Linux Impress aus dem Open- oder LibreOffice-Paket. Wer öfter mal Vorträge mit einer Folienpräsentation untermalt, wird das kennen.

LibreOffice 4.0 Impress IconWas PowerPoint für Windows, ist unter Linux Impress aus dem Open- oder LibreOffice-Paket. Wer öfter mal Vorträge mit einer Folienpräsentation untermalt, wird das kennen.

Je nach verwendeter Hardware hat man evtl. Probleme, die Präsentation zu steuern. Schlimmstenfalls kann man das nur am Computer selbst machen, oder man kauft eine teure Präsentationsmaus, die man dann in der Hand hält. Die hat dann oft auch noch einen Laserpointer integriert, mit dem man auf bestimmte Punkte der Präsentation zeigen kann.

Ein anderer Ansatz ist, Impress einfach mit dem Smartphone oder dem Tablet zu steuern. Dazu bin ich die Tage über die kostenlose Android-App „Impress-Remote“ gestolpert, die das sehr fluffig übernimmt. Voraussetzung: Der Computer mit der Präsentation ist bluetoothfähig, oder er befindet sich im gleichen WLAN wie das Smartphone oder Tablet. In Impress muss dann in den Einstellungen nur noch die Fernsteuerung aktiviert werden.

Ich hab es eben mal kurz über Bluetooth getestet, es funktioniert ohne Verzögerung. Die einzelnen Folien werden einfach durch Wischen weitergeschaltet und sogar auf dem Display den Smartphones angezeigt, inkl. vorhandener Notizen. Eine richtig feine Sache, wenn man mal einen Vortrag halten muss, oder eine Versammlung eines Clubs oder einer Partei organisiert und leitet.

LibreOffice Impress Remote
LibreOffice Impress Remote

Eine detailierte Anleitung zur Einrichtung findet ihr im Wiki der Document Foundation.

GnuPG auf dem Androiden

Ich lege bekanntlich Wert auf sichere Kommunikation, wenn es um wichtige Dinge geht. Deshalb verwende ich am PC und Notebook GnuPG zur Verschlüsselung und digitalen Signatur von E-Mails. Was viele nicht wissen: Das geht auch am Smartphone, zumindest wenn es mit Android angetrieben wird.

Ich lege bekanntlich Wert auf sichere Kommunikation, wenn es um wichtige Dinge geht. Deshalb verwende ich am PC und Notebook GnuPG zur Verschlüsselung und digitalen Signatur von E-Mails. Was viele nicht wissen: Das geht auch am Smartphone, zumindest wenn es mit Android angetrieben wird.

Der Dave hat ja vor einiger Zeit hier schon mal beschrieben, wie man GnuPG am PC einrichtet. Deshalb gehe ich da auch nicht weiter drauf ein. Ich beschränke mich hier auf die Einrichtung von K-9 Mail und AGP auf dem Androiden.

APG
APG
Entwickler: Thialfihar
Preis: Kostenlos

Als erstes wird sie App „APG” eingerichtet: APG sorgt für die Kommunikation mit den Keyservern und den Abgleich der Signaturen. Nachdem die App aus dem Play Store installiert ist, kopiert ihr das Verzeichnis .gnupg aus eurem Home-Verzeichnis am PC auf die Speicherkarte des Smartphone, und nehmt per Umbenennen den Punkt am Anfang weg. Jetzt habt ihr alle Schlüssel, eure privaten ebenso wie die ganzen gesammelten öffentlichen, ab Handy verfügbar.

Startet nun APG auf dem Androiden, drückt die Menütaste und wählt dann „Private Schlüssel verwalten”. Wenn ihr jetzt noch mal auf Menü drückt, könnt ihr entweder einen neuen Schlüssel erstellen, wenn ihr am Phone einen eigenen verwenden wollt, oder ihr importiert euren vorhandenen (oder auch mehrere) Schlüssel. Ich bevorzuge den letzten Weg, da meine Kommunikationspartner nur einen Schlüssel von mir benötigen. Im folgenden Dialog wählt das Verzeichnis aus, welches ihr eben vom PC aufs Handy kopiert habt. APG durchsucht das Verzeichnis, und importiert alle gefundenen privaten Schlüssel.

Damit ihr zum Abgleich von Signaturen und zum Versenden von verschlüsselten Mails die öffentlichen Keys eurer Kommunikationspartner zur Verfügung habt, müssen die natürlich auch importiert werden. Kehrt dazu wieder zum Startbildschirm von APG zurück und drückt auf die Menütaste. Jetzt ist die Wahl „Öffentliche Schlüssel verwalten”, die weiteren Schritte sind mit dem Import der privaten Schlüssel identisch.

Damit ist APG soweit abgeschlossen, dass wir es im Normalfall nicht mehr direkt anrühren. Jetzt geht es jetzt an die Integration ins Mailprogramm.

K-9 Mail
K-9 Mail
Entwickler: K-9 Dog Walkers
Preis: Kostenlos

Sowohl Google Mail, als auch Android-Mail unterstützen keine Drittprogramme oder Plugins, so dass wir auf K-9 Mail umsteigen. Hier lassen sich beliebig viele Mailkonten einrichten und via IMAP oder POP3 abrufen. K-9 unterstützt MS Exchange und WebDAV, beherrscht IMAP Push Mail und eben auch Verschlüsselung und Signatur über Drittanwendungen. Wie z.B. APG.

Ihr findet dazu in den Kontoeinstellungen den Menüpunkt „Kryptographie”. Hier wählt ihr als OpenPGP Provider APG aus und entscheidet, ob ihr Mails standardmäßig signieren und/oder verschlüsseln wollt. Ich signiere automatisch, verschlüssele aber nur manuell bei Bedarf.

K-9 Mail verfassen
K-9 Mail beim Verfassen einer neuen Mail. Bei mir ist sie Signatur ausgewählt, Verschlüsselung nicht.
Beim Verfassen einer neuen Mail findet ihr nun zwei Optionen: Signieren und Verschlüsseln. Wenn sich die Mailadresse des Absenders im Schlüssel wiederfindet, wird zum Signieren automatisch der richtige Schlüssel angeboten. Da ich automatisch signiere, ist hier der Haken bereits gesetzt.

Möchte ich eine Mail verschlüsseln, setze ich den entsprechenden Haken. Wenn anhand der Empfängeradresse ein Key zum Verschlüsseln identifiziert werden kann, wird dieser automatisch eingesetzt. Ansonsten zeigt K-9 einen Dialog, in dem der korrekte Schlüssel ausgewählt werden kann.

Beim Senden der Mail werdet ihr nach der Passphrase für euren privaten Schlüssel gefragt.

Wenn eine signierte Mail kommt, zeigt K-9 in der Mail-Ansicht einen „Verifizieren”-Button, über den APG aufgerufen wird. Ist der Schlüssel des Absenders bereits im eigenen Schlüsselbund vorhanden, wird direkt verglichen und das Ergebnis angezeigt. Also korrekte Signatur oder inkorrekte Signatur.

Ist der Schlüssel noch nicht im eigenen Schlüsselbund, bietet APG an, die Schlüsselserver zu durchsuchen. Wird dort der passende Schlüssel gefunden, wird der Import angeboten, wie man es auch vom PC her kennt. Nach erfolgreichem Import wird sie Signatur wie gewohnt verifiziert und das Ergebnis wie oben beschrieben angezeigt.

Erreicht euch eine verschlüsselte Mail, seht ihr in der Mailansicht von K-9 einen Haufen Buchstabensalat. Normalerweise werdet ihr automatisch nach der Passphrase für euren privaten Key gefragt, um die Mail zu entschlüsseln. Wenn nicht, tappt auf den „Entschlüsseln”-Button. APG sollte nun die Mail entschlüsseln, und K-9 zeigt euch den Klartext an.

Wie ihr seht, ist die vertrauliche Mail-Kommunikation auch am Android-Smartphone recht einfach zu bewerkstelligen, wenn man sich einmal zum Umstieg auf eine andere Mail-App und zur Einrichtung von APG durchgerungen hat. Danach läufts eigentlich von ganz alleine.

Android: Recovery mit Touchscreen

Ich spiele ja gerne mal mit meinem Desire herum, auch um neue ROMs auszuprobieren. Dafür muss ich dann auch mal ins Recovery, und das ist sehr unschön zu handlen. Eigentlich, denn es gibt 4EXT…

4EXT LogoIch spiele ja gerne mal mit meinem Desire herum, auch um neue ROMs auszuprobieren. Dafür muss ich dann auch mal ins Recovery, und das ist sehr unschön zu handlen. Eigentlich, denn es gibt 4EXT…

4EXT hat den Vorteil, dass man es komfortabel über das Display bedient. Aktuelle Versionen bekommt man zudem über eine (leider kostenpflichtige) App. Ich denke mal, wer viel mit dem Recovery arbeitet, für den dürfte 4EXT aber jeden Cent wert sein. Unter 4ext.net gibt es aber auch einen kostenlosen Updater.

Neben der komfortableren Bedienung bietet 4EXT auch die Möglichkeit, Screenshots zu fertigen. Diese landen dann auf der SD-Karte im Verzeichnis /mnt/sdcard/4ext/screenshots. Außerdem kann man, so man denn will, das Recovery auch mit eigenen Themes verschönern.

Wichtig ist allerdings, dass das Handy dabei gerootet ist. Bei HTC sollte auch S-OFF sein, um das Recoverey-Image über die App installieren zu können. Ansonsten müsste das über H-Boot passieren.

[app]ext.recovery.control[/app]

4EXT Recovery Control 1
Die Startseite der App
4EXT Recovery Control 2
Bevor die App nach Updates sucht, geht sie sicher, das richtige Telefon erkannt zu haben
4EXT Recovery Control 3
Farbcodes für die Versionen. Ich habe heute die aktuellste Version installiert
4EXT Recovery 1
Die Startseite des Recovery
4EXT Recovery 2
Das Menu für Formatieren und Wipe
4EXT Recovery 3
Ein neues ROM liegt auf der Speicherkarte? Hier der Weg zur Installation
4EXT Recovery 4
Systeminformationen im Recovery
4EXT Recovery 5
4EXT fragt immer um Bestätigung, sogar für einen Neustart des Handy

OCM – Es geht wieder weiter!

Nachdem es in den letzten Tagen und Wochen recht ruhig um die freie Geocacheverwaltung OpenCacheManager gewesen ist, stehen jetzt die Zeichen auf Weiterentwicklung. Geplant ist ja, die ganze Sache auf Java zu portieren, um sie so plattformunabhängig und vor allem auch als Android-App zur Verfügung stellen zu können.

OCM-Logo neuNachdem es in den letzten Tagen und Wochen recht ruhig um die freie Geocacheverwaltung OpenCacheManager gewesen ist, stehen jetzt die Zeichen auf Weiterentwicklung. Geplant ist ja, die ganze Sache auf Java zu portieren, um sie so plattformunabhängig und vor allem auch als Android-App zur Verfügung stellen zu können. Die Android-App ist bereits in mehreren Versionen zum Alphatest freigegeben und nach einer etwas längeren Sommerpause wird nun weiter daran gearbeitet.

Weiterlesen beim Schrottie auf Altmetall…

Ice Cream Sandwich auf dem HTC Desire?

Ich habe es versucht: Ich habe auf meinem Desire ein ICS-ROM geflasht. CyanogenMod 9 mit Android 4.0.4. Aber nach 24 Stunden habe ich das wieder rückgängig gemacht.

ICS-LogoIch habe es versucht: Ich habe auf meinem Desire ein ICS-ROM geflasht. CyanogenMod 9 mit Android 4.0.4. Aber nach 24 Stunden habe ich das wieder rückgängig gemacht.

Ich setzte bisher auf GingerVillain, das auf CM7 aufsetzt. Und weil ich damit zufrieden war, habe ich mich für CM9 entschieden. Das sollte, so habe ich an mehreren Stellen gelesen, meist recht flott laufen.

Ich hatte aber zunächst schon mal ein Problem, das Desire mit CM9 und ICS überhaupt ins WLAN zu bekommen. Das Netz wurde einfach nicht gefunden. Ich hatte hier 3, 4 andere Netze, aber meines war nicht dabei. Auch eine manuelle Einrichtung blieb ohne Erfolg.

In der Brutzelstube bekam ich dann den Tipp, dass ich mal den verwendeten Kanal prüfen solle. Auf den hohen Kanälen 12 und 13 käme es nämlich gerne mal zu Problem. Hmm, und Gingerbread hat das doch einwandfrei funktioniert, und jetzt plötzlich nicht mehr? O.o

Screenshot_2012-10-11-00-59-10
Der Screenshot zeigt: Android 4.0.4 ist Installiert
OK, meine FRITZ!Box war manuell auf Kanal 12 eingestellt, also mal die Automatik aktiviert. Die setzte mein WLAN auf Kanal 1, wo aber schon 2 andere WLANs funken. Daher habe ich manuell auf Kanal 9 eingestellt, da der am wenigsten von Störeinflüssen anderer Netzwerke betroffen ist. Und siehe da, das Desire mit ICS konnte sich in meinem WLAN einloggen.

Also machte ich mich an die Einrichtung. Als Erstes installierte ich aus dem Play Store Titanium Backup, und stellte damit die mir wichtigen Apps samt Einstellungen wieder her.

Da ich den Cache und einiges mehr auf die Speicherkarte verschieben konnte, hatte ich massig internen Speicher frei. Aber einige größere Apps verweigerten mit Hinweis auf nicht genügend Speicherplatz die Inatallation. Also stimmte wohl auch die Anzeige des freien Speichers nicht, zumal der zeitweise mehr angezeigt hat, als physikalisch vorhanden ist… O.o

Bei den Spielereien mit dem Teil merkte ich allerdings, dass das Handy nur noch sehr träge reagierte. Einige Apps stürzten regelmäßig und reproduzierbar ab, so dass ich nach knapp 24 Stunden des Experimentierens die Schnauze voll hatte, und das vor dem Flashen des ICS-ROM erstellte Nandroid-Backup wieder herstellte. :surrender:

Schade eigentlich, denn einige Dinge gefielen mir in ICS deutlich besser. Vor Allem das Adressbuch und die Bildergalerie sind da deutlich übersichtlicher und besser zu handlen.

Ich werde also erstmal bei Gingerbread (Android 2.3.7) bleiben, und mir bei Zeiten mal ein neues Handy besorgen. Ich liebäugle da noch mit einem Samsung Galaxy S2. Das S3 ist mir zu groß.

OCM – Geocache-Verwaltung für Linux

Ich habe vor einiger Zeit schon mal über den Open Cache Manager, kurz OCM, geschrieben. Damals war die Versionsnummer noch 0.nochwas, inzwischen sind wir bei 1.0.11.

OCM LogoIch habe vor einiger Zeit schon mal über den Open Cache Manager, kurz OCM, geschrieben. Damals war die Versionsnummer noch 0.nochwas, inzwischen sind wir bei 1.0.11.

Damals wie heute verfolge ich den Werdegang von OCM beim Schrottie, der immer wieder darüber schreibt. Selbst habe ich allerdings lange nicht mehr mit OCM gearbeitet, bis ich heute die aktuelle Version geladen und installiert habe. Nach der Installation, die einiges an GTK-Bibliotheken voraussetzt, erwartet uns beim ersten Start ein Einrichtungsassistent. Hier werden der gc.com-Account (Premium am besten) und die Home-Koordinaten abgefragt und einige Verzeichnisse festgelegt.

OCM 1.0.11
Der Open Cache Manager listet nach dem Import der GPX-Dateien alle Caches auf und zeigt diese auch auf der Karte.
Bei mir zeigte sich OCM jedoch zu Anfang von den angegebenen Home-Koordinaten unbeeindruckt und gab nur eine Platz mitten im Atlantik auf der Karte aus (N 0° 00.000′ E 0° 00.000′). Die Caches hier vor meiner Haustür waren dann plötzlich weit über 1000 km von den Homekordis entfernt. Erst ein nochmaliges Abspeichern der richtigen Koordinaten in den Einstellungen brachte Besserung, OCM zentriert die Karte nun beim Programmstart auf meine Homebase.

Die Caches, die angezeigt werden, habe ich über GPX-Dateien importiert. Ich habe dazu meine Pocket Queries, die ich Tagesaktuell per Mail bekomme, durch eine aktuelle PQ mit meinen Funden sowie den GPX-Dateien meiner eigenen Caches ergänzt. So hatte ich in nullkommanix eine ansehnliche Datenbank in OCM verfügbar.

Die Möglichkeiten muss ich jetzt mal selbst austesten, von daher kann ich jetzt nicht weiter darauf eingehen. Der erste Eindruck ist aber prima, also will ich mehr wissen. Bis dahin verweise ich gerne nochmal auf Schrottie, der bereits einiges zum OCM geschrieben hat.

Bleibt noch zu erwähnen, dass es OCM auch für Android gibt. Das hat allerdings noch Beta-Status. Auch hier ist Schrottie die Informationsquelle der Wahl…

Google installiert eigenmächtig Apps

Letzte Tage habe ich mich schon darüber geärgert, dass Google mir ungefragt die Apps „TalkBack”, „KickBack” und „SoundBack” auf mein Desire gepackt hat, aber ich konnte das deinstallieren…

Android LogoLetzte Tage habe ich mich schon darüber geärgert, dass Google mir ungefragt die Apps „TalkBack”, „KickBack” und „SoundBack” auf mein Desire gepackt hat, aber ich konnte das deinstallieren…

KickBack im Market
KickBack, im Market nicht verfügbar…
Heute früh, als ich auf dem Heimweg von der Nachtschicht war, wurden mir diese Apps erneut installiert, diesmal ohne die Option zur Deinstallation. Die Tage kam das als Update, ich habe das Automatische Update dieser Apps untersagt, und das Update deinstalliert. Jetzt zeigt mir der Market, dass diese Artikel nicht verfügbar sein…

Jetzt hab ich dem Müll auf dem Smartphone, und bekomme es erst mal nicht wieder weg. Das kotzt mich an, weil ich diese Dinger nie haben wollte. Mein Handy ist mein Eigentum, und welche Software darauf läuft, will ich gefälligst alleine entscheiden. Auch ein Riese wie Google hat mich da nicht zu bevormunden! In den Bewertungen im Market wird von anderen Betroffenen auch bereits fleißig gemeckert. Und mit was? Mit Recht! :motz:

Anyway, nachdem ich schon bei Google+ gemeckert habe, und dort einige Reaktionen bekam, wurde dort auch ein Link zu einem Google-Blog gepostet, denn ich der Vollständigkeit halber hier nicht unterschlagen will:
http://google-opensource.blogspot.com/2009/10/talkback-open-source-screenreader-for.html

Sicherheitslücke in Android

Heute wurde bekannt, dass es in Android eine Sicherheitslücke gibt, die das Auslesen und Manipulieren von Daten auf dem Smartphone ermöglicht.

Android LogoHeute wurde bekannt, dass es in Android eine Sicherheitslücke gibt, die das Auslesen und Manipulieren von Daten auf dem Smartphone ermöglicht.

Dieses Loch lässt sich recht einfach ausnutzen, wenn man sich in einem WLAN befindet. Dann nämlich können Hacker (ich mag den Begriff in diesem Zusammenhang nicht) Adressbuch und Kalenderdaten auslesen, Bilder herunterladen, und die Daten auch manipulieren.

Natürlich trifft es einen am ehesten in ungeschützten WLANs, wie sie oft in Cafés oder an Bahnhöfen angeboten werden. Aber auch in verschlüsselten WLANs ist man nicht sicher, wenn der Angreifer sich im gleichen Netzwerk befindet.

Wenn man unterwegs auf ein Netzwerk trifft, welches einen bekannten Namen hat, loggt sich Android je nach Einstellung automatisch dort ein, ohne dass der Hansybesitzer das mitbekommt. Das ist wohl die größte Gefahr dabei.

Google hat die Lücke mit Android Version 2.3.4 bereits geschlossen. Wie lange es nun dauert, bis die Hersteller der Handys das Update an die Kunden weiterreichen, steht in den Sternen. Für einige ältere Smartphones wird es wohl überhaupt kein Update mehr geben. Bisher gibt es das Update nur für das Google Nexus S, und einige Geräte mit Custom ROM.

Bis man das Update bekommt, gibt es einfache Abhilfe: Wenn man das eigene, sichere WLAN verlässt, die WLAN-Funktion am Handy abschalten. Positiver Nebeneffekt: Der Akku hält länger.

Weitere Infos zum Thema: