Ich krieg ‘ne Kriese…

KDE-LogoIch habe noch mal versucht, KDE 4 zu installieren. Es will nicht klappen, scheitert immer an irgendwelchen Abhängigkeiten und Versions-Konflikten :evil:

Trotz mehrer Anleitungen zum Installieren von KDE 4 auf Debian Sid (Sidux ist ja letztendlich ein Sid) wollte es mir nicht gelingen, die aktuelle Version aus den “Experimantal”-Repo auf den Rechner zu bringen. Ich habe mir sogar die Arbeit gemacht und KDE 3.5 komplett entfernt, um dann KDE 4 neu zu installieren. Selbst da scheitert es, warum auch immer

Wenn ich mir aber im Paketmanager die Versionsnummern ansehe, bin ich erst recht durcheinander O.o Da heiß das eine 4.0.77, das nächste 4.0.2 oder 4.0.68 Wer soll denn da durchblicken. 4.0.2 könnte ich noch nachvollziehen, aber die anderen :?: KDE ist aktuell bei 4.0.4 angekommen, nicht bei 4.0.68 oder so O.o

Nun denn, das Neuinstallieren von KDE 3.5.9 hat dann fast länger gedauert, als alle Experimente zuvor. Da werde ich jetzt bei bleiben, und sch… was auf KDE 4. Das ist mir wohl nicht gegönnt. O.o

Welche Distribution?

Ich möchte einfach mal wissen, welche Distribution für Euch die richtige ist, bzw. welche Ihr Umsteigewilligen empfehlen würdet.

Es ist mir klar, dass da jeder seine eigene Philosophie hat, dass es natürlich Geschmacksache ist und dass ich hier wieder einen “Glaubenskrieg” auslösen könnte.

Ich habe verschiedene Distris durch. Angefangen mit SuSE Linux 7.0, habe ich bis openSuse 10.2 so ziemlich alle Versionen der Nürnberger Distribution mitgemacht. Die Entwicklung unter der Regie von Novell fand ich allerdings nicht so prickelnd, so dass ich nach dem Deal mit M$ zunächst das gerade veröffentlichte Debian 4.0 “Etch” installierte. Da fehlten mir jedoch einige Funktionen in bekannter Software, da es sich nicht um aktuelle Software handelt. So fehlte mir z.B. in Amarok die Anbindung das ShoutCast-Verzeichnis. Daher habe ich auf Debian Sid, den unstabilen Entwicklerzweig von Debian gewechselt. Allerdings nicht original Sid, sondern Sidux. Das enthält einige Anpassungen, die es erlauben, die Alpha- und Beta-Versionen relativ stabil einzusetzen. So kann ich stets die aktuellste Software im Produktiv-Einsatz nutzen.

Auf dem Notebook habe ich noch einige andere Distris getestet. Außer SAM, dem Linux aus Sachsen, hat mich da aber nichts wirklich überzeugen können. Nur fehlen mir auf dem optisch prima XFCE-Desktop einige Funktionen.

Wie sieht’s denn bei Euch aus?

Welche Distribution bevorzugt Ihr?

  • openSuse (21%, 3 Stimmen)
  • Ubuntu (57%, 8 Stimmen)
  • Debian (7%, 1 Stimmen)
  • Mandriva (0%, 0 Stimmen)
  • Andere (14%, 2 Stimmen)

Wähler gesamt: 14

Lade... ... Lade... ...

KDE4 auf dem Eee-PC

Alle Welt redet im Moment vom Asus Eee-PC, einem Mini-Notebook mit PC-Qualitäten. Ich kenne auch Leute, die so ein Ding verschenken wollen, zum Geburtstag z.B.

Aber was man da für etwa 300 Euronen bekommt, ist auch nicht schlecht. Ein Sub-Notebook mit weniger als einem Kilo Gewicht, aber eben auch nur einem 7″-Display. Ich habe einen mobilen DVD-Player mit einem solchen Display, das ist die Untergrenze des Erträglichen. Wenn man noch gute Augen hat. Aber die Leistungsfähigkeit des Zwerges soll sehr gut sein. Der Eee kommt mit Linux (Xandros), es gibt aber z.B. auch eine angepasste Debian-Version. Windows XP soll sich darauf aber auch installieren lassen. Das Gerät kommt mit Festplatten zwischen 4 und 16 GB und 512 bis 1024 MB RAM. Die Festplatte ist eine Solid-State-Disk. Ethernet und WLAN sind natürlich auch an Board.

Jesper Schütz, Entwickler bei KDE-“Erfinder” Trolltech, hat KDE4 auf dem Eee-PC installiert und zum Beweis ein Video gemacht:

Die Hauppauge-Fernbedienung funzt

Nach langem Hin und Her und mit Unterstützung von der Mailinglist auf debian.org habe ich nun endlich die benötigten Module bauen können.

Ich hatte schon nicht mehr mit Hilfe gerechnet, als mir zuerst hier boesesHirn in seinem Kommentar Hilfe anbot, und ein User der Mailinglist mir per Mail eine .deb-Datei schickte. Nachdem ich dieses Paket installiert hatte, konnte ich mit dem Modul-Assistenten die benötigten Module bauen und einbinden.

Da ich nun die Konfiguration von der noch immer installierten Susi übernommen habe, funktioniert nach einer kleinen System-Anpassung meine Fernbedienung wie gewünscht. Nicht nur für die TV-Karte, sondern für den kompletten PC.

Von dieser Stelle aus noch mal ein ganz dickes DANKE!

Hauppauge und Debian Etch

Hallo Leute,

mein Debian läuft nun stabil genug, um auf die Susi zu verzichten. Natürlich läuft noch nicht alles rund, da mir z.B. im Amarok Funktionen, weil hier eben veraltete Versionen vorliegen. Debian liefert Version 1.4.4 mit, aktuell von den Entwicklern ist 1.4.6. In der Aktuellen Version sollen eine Fehler behoben sein, zudem fehlt in der alten Version das Shoutcast-Verzeichnis, in dem Tausende Internet-Radios gelistet sind.

Das größte Manko jedoch, welches mächtig stört, ist die nicht funktionierende Fernbedienung meiner Hauppauge DVB-T-Karte. Die TV-Karte selbst läuft problemlos, sogar noch besser, als unter Suse. Aber ich bekomme den Lirc-Daemon nicht gestartet, der die IR-Befehle verarbeitet. Wahrscheinlich liegt es am fehlenden Modul “lirc_i2p”, welches für Hauppauge zuständig ist. Aber das gibt es für Debian nicht fertig, und das Kompilieren aus dem Quellcode bricht mit Fehlermeldungen ab.

Also wenn da jemand einen Tipp hat, ruhig hier mal als Kommentar posten

Keep it Country

Firefox & Thunderbird unter Etch

Nun habe ich den ganzen Ice-Quatsch aus Etch entfernt und die offiziellen Versionen von Firefox und Thunderbird heruntergeladen. Die sind glücklicherweise direkt ausführbar und müssen nicht installiert werden. Also habe ich die beiden Archive nach /usr/share entpackt und in /usr/bin Verknüpfungen zu den Startdateien angelegt. So kann ich die Programme auch aus der Kommandozeile einfach mit der Eingabe von “firefox” bzw. “thunderbird” starten.

Thunderbird arbeitet nun wie bei der Susi auch mit allen installierten Erweiterungen zusammen, alle Mails und Einstellungen finde ich wie gewohnt vor. Auch der Empfang und das Versenden von Mails klappt ohne weiteres Zutun, incl. der GnuPG-Einstellungen und S/MIME-Zerzifikate. Ich bin begeistert.

Firefox ziert sich, die installierten Erweiterungen zum Leben zu erwecken. Im Addon-Dialog werden zwar alle Erweiterungen angezeigt, aber nur die wenigsten sind aktiv. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum das nicht läuft. Ich werde wohl alle Erweiterungen noch mal neu installieren, denn ein Update bringts nicht, wenn keine aktuelleren Versionen vorhanden sind.

Jetzt muss ich noch mal weiter sehen, ob ich den Sunbird (Kalender) auch noch lade… Aber erst mal muss das andere laufen.

Etch läuft

Na ja, so halbwegs Ich habe den Nvidia-Treiber für meine Grafikkarte erst im sechsten Anlauf installiert bekommen, da immer noch irgend etwas fehlte. Amarok und Last.fm laufen nicht, da die Einstellungen in meinem Profil von neueren Versionen stammen. Aber meine TV-Karte läuft ebenso wie meine Webcam “Out of the Box”. Nur die Fernbedienung klappt noch nicht, der lirc-Dämon will nicht starten. Der ist für die Verarbeitung der IR-Signale zuständig, meckert aber über eine fehlende Konfiguration. Die habe ich aber aus der Susi rüberkopiert…

Insgesamt ist die Software unter Debian veraltet: KDE 3.5.5, aktuell ist 3.5.7, oder Amarok 1.4.4 (aktuell 1.4.6). Wenn ich die aktuellen Versionen haben möchte, müsste ich alles von Hand machen. Aus den Quellen selber kompilieren und installieren, da ist der Paketmanager außen vor, was sich an anderer Stelle wieder als Nachteil erweisen wird. Der Paketmanager kümmert sich immerhin um Abhängigkeiten zwischen den Paketen, löst diese auf und warnt bei Inkompatiblitäten.

Einzig Firefox ist liegt in der aktuellen Version 2.0.0.6 vor, nur heißt das Teil hier Iceweasel, warum auch immer. Die Erweiterungen sind alle erkannt, aber nur drei oder vier sind aktiv. Außerdem fehlt die deutsche Lokalisierung der Oberfläche. Thunderbird hingegen, heißt hier IceDove, ist in der veralteten Version 1.5.0.12 installiert, dafür aber mit einer deutschen Oberfläche. Nach einer manuellen Anpassung des Profil-Pfades sind aber alle Mails und Einstellungen vorhanden, auch die meisten AddOns sind aktiv. Unter anderem Enigmail läuft nicht, da die installierte Version der Erweiterung für Thunderbird 2.* geschrieben wurde. Ich müsste eine ältere Version von Enigmail installieren, die dann in Thunderbird 2.0.0.6 unter Suse nicht läuft. Gut dass ich selbst vor einigen Tagen auf S/MIME umgestiegen bin. Aber viele Bekannte schicken mir noch mit GnuPG verschlüsselte Mails, und dafür benötige ich Enigmail.

Insgesamt gestaltet sich die Konfiguration von Debian schwieriger, als die von Suse. Da hat man mit Yast eine grafische Toolsammlung zur Systemkonfiguration, und so etwas gibt es unter Debian nicht. Zwar findet man für einige Aufgaben grafische Tools, das meiste werde ich aber wohl im Texteditor bearbeiten müssen.

Immerhin ist die Konfiguration des KDE-Desktops trotz des Versions-Unterschiede ebenso, wie ich es unter Suse eingerichtet habe. Nur das Hintergrundbild wurde nicht angezeigt, weil es unter Debian nicht existiert.

Das war knapp…

Kinders ich sach euch, ich bin noch richtig ausse Puste… Ich habe mich heute, ähm gestern nachmittag an der Susi als root angemeldet, um die letzte NTFS-Partition mit ext3 zu formatieren und dann mein Home-Verzeichnis darauf zu kopiern. Für den Kopiervorgang darf ja nicht auf die Dateien zugegriffen werden, daher habe ich das als root gemacht. Die bisherige Home-Partition war ja verschlüsselt, das habe ich jetzt gelassen und kann sowohl von der Susi aus, als auch von Debian an meine Daten.

Die verschlüsselte Partition habe ich ebenfalls mit ext3 neu formatiert, um sie für eine frische Debian-Installation zu nutzen. Da habe ich nun gut 40 GB zur Verfügung, auf der alten Debian-Partition waren es nur 7 GB. Diese 7 GB habe ich an die /home-Partition angehängt. Da ich nun zwei Root-Systeme und Swap auf der zweiten Platte hatte, und die Daten auf der ersten, habe ich die Festplatten noch umgejumpert. Jetzt sind die Systeme auf Master, die Daten auf Slave.

Natürlich habe ich in der Susi die /etc/fstab angepasst, aber die /etc/cryptotab nicht gelöscht bzw. umbenannt. Dass ich mit dem Bootloader erst mal nicht weiterkomme, war klar. Deshalb habe ich eine Net-Install von Debian eingelegt, davon gebootet und Etch installiert. Die Routine wird die Susi schon finden und in Grub einbinden, war die Tage ja auch so. Pustekuchen, da fand sich nur Debian GNU/Linux im Bootlader, keine Susi.

Daher habe ich von der Suse-DVD gebootet, um von da aus das installierte System zu starten. Doch da hagelte es Fehlermeldungen ohne Ende und zum Schluss startete noch nicht mal der X-Server. Das Kernel-Modul für den nVidia-Treiber wurde nicht gefunden.

Nun fing ich an, Blut und Wasser zu schwitzen… Debian noch nicht eingerichtet, und die Susi zerschossen. Klasse, da kam eine Nacht auf mich zu. Ich habe erneut von der Suse-DVD gebootet, und dann das System repariert. Nur ließ sich Grub von der Suse aus nicht in den MBR schreiben, why ever. Nach der Reparatur hatte ich wieder nur Debian im Angebot.

Also habe ich Etch gestartet und die Einträge für die Susi von Hand gemacht. Dann konnte ich Suse wieder booten, aber durch den Eintrag in der cryptotab kam die Passwortabfrage. Nur wurde das Passwort nicht gefunden, und meine neue Home-Partition hat zufällig die gleiche Bezeichnung, wie die alte vor dem Umbau, nämlich hdb5, und natürlich den gleichen Mountpunkt. Daher kam ich nicht an meine Daten, musste erst als root die cryptotab in /etc umtaufen und neu booten. Dann ging es wieder, ich schreibe jetzt hier von Suse aus. Das System läuft wieder. Wo der Fehler war, weiß ich nicht. Aber ich habe mir fast die ganze Nacht um die Ohren gehauen, um das fertig zu kriegen und das noch eben schriftlich zu fixieren. Zwanzig nach vier ist es jetzt, Gute Nacht!

Umstieg auf Debian Etch

So Leute,

alles, was ich hier bisher geschrieben habe, bezog sich auf openSUSE 10.2. Da mit aber der Novell-Deal mit Winzigweich vom letzten November noch immer gegen den Strich geht, steige ich gerade von Suse auf Debian Etch um. Ich möchte keinen Windoof-PC mehr haben, auch sonst nix mehr mit Winzigweich zu tun haben. Und erst recht will ich kein Linux, welches durch Winzigweich-Lizenzen korrumpiert wird!

Bei Debian ist wirklich vom ersten bis zum letzen Bit alles OpenSource. Und das wird auch so bleiben. Dazu ist Debian deutlich stabiler im Betrieb, als die Susi es je sein wird. Das liegt an den langen Versions-Zyklen von ca. 18 Monaten. Die nächste Version wird lange getestet, bevor sie als “stable” zu den Usern kommt. Als Nachteil könnte man dabei sehen, dass die eingesetzte Software veraltet ist. Denn außer Security-Patches gibt es keine Updates. Wer also immer die aktuellste KDE- oder Gnome-Version braucht, für den ist Debian definitiv nichts.

Ich habe bei Debian ganz andere Probleme: Zum Ersten muss ich bei der Konfiguration viel mehr auf die Kommandozeile ausweichen oder direkt in die Konfigurations-Dateien schreiben. Suse hat einen da zu sehr mit grafischen Dialogen verwöhnt, die man nun in Etch vermisst.
Zum Zweiten habe ich das Problem, mein Home-Verzeichnis bei der Susi verschlüsselt zu haben. Es liegt auf einer eigenen, verschlüsselten und nach /home/markus gemounteten Partition. Nur arbeitet Suse hier mit dem “Cryptoloop”-Verfahren, während Debian wie viele andere Distributionen auch auf “Cryptsetup” setzt. Beide Verfahren sind nicht kompatibel, und ich bekomme mein Home-Verzeichnis in Etch nicht eingebunden, habe also von Debian aus keinen Zugriff auf meine Daten.

Nun denn, ich denke mal, dass ich die letzte NTFS-Partition jetzt formatieren kann. Die soll dann am besten mit LUKS verschlüsselt werden, das können beide Distris. Dann kann ich von der Susi aus meine Daten alle dahin kopieren oder verschieben, und das Cryptoloop-Device einfach mit ext3 formatieren. Da werde ich Etch dann wohl noch mal neu installieren, denn momentan habe ich eine etwa 7,5 GB kleine Partition für das ganze Debian-System. Nur /home liegt auf einer eigenen Partition, und /home/markus geht im Moment wie gesagt nicht.