Lange nichts mehr geschrieben…

Irgendwie krieg ich im Moment nicht die Kurve, über Linux- oder Android-Themen zu bloggen. Auch bei meinen Mitautoren scheint aktuell Ideen- und/oder Zeitmangel zu herrschen.

Cowboys Linux-BlogIrgendwie krieg ich im Moment nicht die Kurve, über Linux- oder Android-Themen zu bloggen. Auch bei meinen Mitautoren scheint aktuell Ideen- und/oder Zeitmangel zu herrschen.

OK, ich hab dem Blog mal ein neues Kleid verpasst, und da gibt es noch einige Übersetzungen zu machen. Auch die Autorenübersicht funktioniert hier, warum auch immer, nicht wie sie soll. Dafür werden die Autoreninfos aber auch unterhalb der Artikel angezeigt.

Nebenbei bin ich mit der Übersetzung eines älteren Artikels mit Tipps zur sinnvollen Nutzung noch älterer Computer beschäftigt. Mir fehlt aber zur Motivation noch die Freigabe des Original-Autors, der den Artikel für lifehacker.com geschrieben hat. Angefragt hab ich, nur noch keine Antwort bekommen…

Anyway, es geht weiter hier, und das schon bald. Aber einen Tipp könnte ich gebrauchen: Ich plane die Anschaffung eines Farblaserdruckers. Welches Modell könnt Ihr empfehlen? Wichtiger als ein niedriger Anschaffungspreis ist natürlich bestmögliche Kompatibilität mit dem Pinguin, aber auch niedrige Druck- und Unterhaltskosten. Wenn so was natürlich auch noch preiswert zu haben ist, um so besser

Drucker geht auch wieder

Ich habe vor einiger Zeit mal beschrieben, wie ich meinen Brother MFC-235C zum Laufen bekam, nur ist diese Anleitung heute leider nicht mehr aktuell. Ich musste etwas suchen und experimentieren, bis alles funktionierte. Zunächst stellte sich das Problem, dass auf der Downloadseite der Brother-Treiber für den Drucker und das PC-Fax nur 32bit-Pakete zur Verfügung stehen.

Ich habe vor einiger Zeit mal beschrieben, wie ich meinen Brother MFC-235C zum Laufen bekam, nur ist diese Anleitung heute leider nicht mehr aktuell. Ich musste etwas suchen und experimentieren, bis alles funktionierte.

Zunächst stellte sich das Problem, dass auf der Downloadseite der Brother-Treiber für den Drucker und das PC-Fax nur 32bit-Pakete zur Verfügung stehen. 64bit-Pakete gibt es nur für den Scanner.

Nun, das Problem ließ sich relativ leicht umschiffen: Seit (K)Ubuntu Hardy Heron (8.04) sind die gängigsten Treiber im Multiverse-Repository enthalten. Welches Treiberpaket man da installieren muss, steht im Ubuntu-Wiki. Für meinen MFC-235C war das Paket „brother-cups-wrapper-extra” zu laden:

sudo apt-get install brother-cups-wrapper-extra
mcf-235c

Brother MFC-235C
Bild: Brother, © by Brother International GmbH

Jetzt lässt sich der Drucker über die Systemeinstellungen → Hardware → Drucker einrichten konfigurieren. Ein Testdruck brachte aber ein ernüchterndes Bild zum Vorschein: Der Ausdruck setzte etwa Daumenbreite zu hoch an, war also oben abgeschnitten, und unten war noch Platz auf dem Blatt. Und das, obwohl A4 eingestellt war. Folgenden Tipp fand ich im Internet:

Man begebe sich mit root-Rechten in das Verzeichnis /usr/local/Brother/Printer/mfc-235c/inf, und editiere da die Datei mfc-235crc. Füge dort einfach den Text PaperType=A4 ein, und speichere die Datei. Bei mit war die Datei nicht vorhanden, ich habe sie neu erstellt und diesen Einzeiler eingefügt. Anschließend wird der Cups-Server neu gestartet:

sudo /etc/init.d/cups restart

Steht auch alles auf oben verlinkter Wiki-Seite. Der Drucker funktioniert jetzt jedenfalls tadellos.

Scanner

Die Treiber für den Scanner sind nicht im Repository enthalten, die müssen von der Brother-Website geladen werden. Hier stehen auch 64bit-Pakete zur Verfügung. Für den MCF-235C sind die brscan2-Pakete die richtige Wahl. Das scan-key-tool ist optional und wir nur benötigt, falls man über die „Scanner”-Taste am Gerät selber scannen möchte.

Nach der Installation der Pakete müssen noch die udev-Regeln angepasst werden, sonst kann man den Scanner nur als root verwenden. Und auch hier ist meine damalige Anleitung nicht mehr aktuell. Die passenden Regeln finden sich nicht mehr in /etc/udev/rules.d, sondern in /lib/udev/rules.d. Die nötigen Anpassungen stehen ebenfalls im Ubuntu-Wiki. In der Datei 40-libsane.rules ist folgender Code einzufügen:

# Brother scanners
ATTRS{idVendor}=="04f9", ENV{libsane_matched}="yes"

Gegebenenfalls muss noch die Datei 55-libsane.rules editiert, bzw. in den meisten Fällen erstellt und mit folgendem Inhalt gefüttert werden:

# USB devices (usbfs replacement)
SUBSYSTEM=="usb", ENV{DEVTYPE}=="usb_device", MODE="0666"
SUBSYSTEM=="usb_device", MODE="0666"

Auf jeden Fall muss jetzt noch das udev-System neu gestartet werden:

sudo service udev restart

Bei mir musste allerdings gleich ein PC-Neustart her, denn ein Zugriff auf den Scanner war zuvor nicht möglich und wurde mit einer Fehlermeldung quittiert.

TurboPrint 2 veröffentlicht

Der kommerzielle Druckertreiber „TurboPrint“ für Linux wurde nun in Version 2 vorgestellt. Neben der umfangreichen Druckerdatenbank, darin u.A. viele Canon-Modelle, gibt es eine wichtige Neuerung: Der Treiber kann jetzt mit Standard-ICC-Farbprofilen umgehen, wodurch farbgetreuer Druck im Grafik- und DTP-Bereich möglich wird.

Der Preis für den Treiber bleibt bei knapp 30 Euronen für Privatanwender. Wer einen gültigen Lizenzschlüssel für die Vorversion hat, bekommt den 2er für 18 €. Neu ist, dass TurboPrint für einen Zeitraum von 30 Tagen gratis getestet werden kann. Erst nach dieser Zeit wird das schon bekannte Logo mitgedruckt, wenn man keine Lizenz kauft.

via heise online

Multifunktions-Center Brother MFC-235C

Vor ein paar Wochen habe ich mir das Brother MFC-235C Multifunktions-Center gegönnt. Das ist ein preiswertes Gerät, das ein Arbeitskollege mir empfohlen hat. Es beherbergt Drucker, Scanner, Kopierer und Fax in einem Gerät, Kopie und Fax auch ohne PC.

Vor ein paar Wochen habe ich mir das Brother MFC-235C Multifunktions-Center gegönnt. Das ist ein preiswertes Gerät, das ein Arbeitskollege mir empfohlen hat. Es beherbergt Drucker, Scanner, Kopierer und Fax in einem Gerät, Kopie und Fax auch ohne PC. Und wie versprochen, berichte ich hier, wie ich das Schmuckstück zum Laufen bekam.

mcf-235c

Brother MFC-235C
Bild: Brother, © by Brother International GmbH

Ich habe mich erst mal im Netz schlau gemacht, was den Betrieb unter Linux angeht. Demnach sollte wohl der Scanner nicht mit dem Pinguin zusammen arbeiten, der Drucker würde nicht in allen Funktionen unterstützt. O.o

Ich habe mir gedacht, für knapp 90 Euronen versuch es mal. Wenns nicht klappt, geht das Teil bei eBay rein. Dann habe ich in diversen Foren nach Tipps und Tricks gesucht, und bin dann auf die amerikanische Brother-Seite gestoßen. Da gibt es… Linux-Treiber für das MFC

Ich habe da insgesamt 7 Dateien geladen, allesamt als Debian-Pakete (.deb-Dateien). Zwei davon hätte ich nicht gebraucht, wie sich nachher gezeigt hat. Nach der Anleitung auf der Brother-Seite habe ich die installiert, und schon standen mit in CUPS zwei neue Drucker zur Verfügung. Zum einen gab es den „MFC-235C“, der jetzt mein Standard-Drucker ist, zum anderen einen „BRFAX“, der mir die Fax-Funktion an den Rechner bringen soll. Das jedoch hat bisher noch nicht geklappt, brauche ich aber auch nicht.

Ich muss dabei noch erwähnen, das ich das MFC an den USB-Port meiner FRITZ!Box 7170 angeschlossen habe, wie den alten Drucker zuvor auch schon. Der Drucker wird dann über die Adresse socket://fritz.box:9100 angesprochen. „Multifunktions-Center Brother MFC-235C“ weiterlesen