OCM – Es geht wieder weiter!

Nachdem es in den letzten Tagen und Wochen recht ruhig um die freie Geocacheverwaltung OpenCacheManager gewesen ist, stehen jetzt die Zeichen auf Weiterentwicklung. Geplant ist ja, die ganze Sache auf Java zu portieren, um sie so plattformunabhängig und vor allem auch als Android-App zur Verfügung stellen zu können.

OCM-Logo neuNachdem es in den letzten Tagen und Wochen recht ruhig um die freie Geocacheverwaltung OpenCacheManager gewesen ist, stehen jetzt die Zeichen auf Weiterentwicklung. Geplant ist ja, die ganze Sache auf Java zu portieren, um sie so plattformunabhängig und vor allem auch als Android-App zur Verfügung stellen zu können. Die Android-App ist bereits in mehreren Versionen zum Alphatest freigegeben und nach einer etwas längeren Sommerpause wird nun weiter daran gearbeitet.

Weiterlesen beim Schrottie auf Altmetall…

Geocaching-Statistic unter Linux

Jeder Geocacher ist auch irgendwie an Statistik interessiert, und hat softwaretechnisch die Qual der Wahl… Sofern er Windows nutzt…

GCStatistic LogoJeder Geocacher ist auch irgendwie an Statistik interessiert, und hat softwaretechnisch die Qual der Wahl… Sofern er Windows nutzt… O.o

GCStatistic Start
GCStatistik direkt nach dem Start, mit geladener GPX-Datei
Auf der WinDOSe gibt es allen voran Geocaching Swiss Army Knife (GSAK), das mit diversen Plugins ausgestattet werden und neben der Cache-Verwaltung auch Statistiken erstellen kann. Außerdem gibt es GCStatistic und das Perlscript-Gespann Geolog/Ocprop. Letzteres ist natürlich auch auf Linux lauffähig, Perl sollte auf nahezu jeder Linuxinstallation vorhanden sein.

Ich habe unter Windows GCStatistic benutzt, und hab das hier unter Linux in einer Wine-Umgebung nutzen wollen. Das funktioniert, aber mehr schlecht als recht. Also habe ich mal beim Hersteller nachgeschaut und siehe da, es gibt auch eine Linux-Version.

GCStatistic Einstellungen
Die Einstellungen für die zu erstellende Statistik
GCStatisic kann etliche Bereiche darstellen, so auch die beliebte D/T-Matrix oder die Tagesmatrix. FTF, Milestones, Cache-Typen, Entfernungen… Das alles und vieles mehr ist kein Problem. Dazu frei bestückbare Bereiche im Kopf und Fußbereich der generierten Statistik. Welche Statistik-Teile berechnet werden ist einstellbar. Jeder Teil ist einzeln zu- oder abschaltbar, viele Teile können noch über zusätzliche Optionen angepasst werden.

Als Futter bekommt GCStatistic eine GPX-Datei, vorzugsweise natürlich die MyFinds Pocket Query. Demnach wird also ein Premium-Account bei Groundspeak benötigt, um die PQ erstellen zu können. Als Ergebnis kommt eine HTML-Datei raus, die direkt aus der Voransicht in das eigene Profil auf geocaching.com hochgeladen werden kann.

GCStatistic Matrix
Die generierten D/T-Matrix und Caches je Tag Matrix

OCM – Geocache-Verwaltung für Linux

Ich habe vor einiger Zeit schon mal über den Open Cache Manager, kurz OCM, geschrieben. Damals war die Versionsnummer noch 0.nochwas, inzwischen sind wir bei 1.0.11.

OCM LogoIch habe vor einiger Zeit schon mal über den Open Cache Manager, kurz OCM, geschrieben. Damals war die Versionsnummer noch 0.nochwas, inzwischen sind wir bei 1.0.11.

Damals wie heute verfolge ich den Werdegang von OCM beim Schrottie, der immer wieder darüber schreibt. Selbst habe ich allerdings lange nicht mehr mit OCM gearbeitet, bis ich heute die aktuelle Version geladen und installiert habe. Nach der Installation, die einiges an GTK-Bibliotheken voraussetzt, erwartet uns beim ersten Start ein Einrichtungsassistent. Hier werden der gc.com-Account (Premium am besten) und die Home-Koordinaten abgefragt und einige Verzeichnisse festgelegt.

OCM 1.0.11
Der Open Cache Manager listet nach dem Import der GPX-Dateien alle Caches auf und zeigt diese auch auf der Karte.
Bei mir zeigte sich OCM jedoch zu Anfang von den angegebenen Home-Koordinaten unbeeindruckt und gab nur eine Platz mitten im Atlantik auf der Karte aus (N 0° 00.000′ E 0° 00.000′). Die Caches hier vor meiner Haustür waren dann plötzlich weit über 1000 km von den Homekordis entfernt. Erst ein nochmaliges Abspeichern der richtigen Koordinaten in den Einstellungen brachte Besserung, OCM zentriert die Karte nun beim Programmstart auf meine Homebase.

Die Caches, die angezeigt werden, habe ich über GPX-Dateien importiert. Ich habe dazu meine Pocket Queries, die ich Tagesaktuell per Mail bekomme, durch eine aktuelle PQ mit meinen Funden sowie den GPX-Dateien meiner eigenen Caches ergänzt. So hatte ich in nullkommanix eine ansehnliche Datenbank in OCM verfügbar.

Die Möglichkeiten muss ich jetzt mal selbst austesten, von daher kann ich jetzt nicht weiter darauf eingehen. Der erste Eindruck ist aber prima, also will ich mehr wissen. Bis dahin verweise ich gerne nochmal auf Schrottie, der bereits einiges zum OCM geschrieben hat.

Bleibt noch zu erwähnen, dass es OCM auch für Android gibt. Das hat allerdings noch Beta-Status. Auch hier ist Schrottie die Informationsquelle der Wahl…

Geocaching und Linux

Mein Co-Autor Thomas und ich sind beide begeisterte Geocacher, daher muss ich mal einen Artikel über den OpenCacheManager los werden, über den ich letzte Tage drüben beim Schrottie gestolpert bin. Eine Software zur Verwaltung von Geocaches unter Linux.

OpencachingMein Co-Autor Thomas und ich sind beide begeisterte Geocacher, daher muss ich mal einen Artikel über den Open Cache Manager los werden, über den ich letzte Tage drüben beim Schrottie gestolpert bin. Eine Software zur Verwaltung von Geocaches unter Linux.

Windows-User kennen mit GSAK ein mächtiges Tool zur Verwaltung von Caches, welches durch Plugins auch noch erweitert werden und z.B. Statistiken erstellen kann. Linux-Anwendern wird mit dem Open Cache Manager (OCM) ein ähnlich gutes Tool an die Hand gegeben. Ich habe es vorhin installiert, und ein bisschen damit gespielt.

Open Cache Manager
Der Open Cache Manager mit meinen importierten PQs

Zunächst mal habe ich meine tagesaktuellen PQs importiert, inkl. der MyFinds und meinen eigenen Caches. Somit werden jetzt gut 1900 Caches in der Software angezeigt, meine aktuell 631 Funde, die 4 versteckten, und die Caches aus den PQs mit den noch zu suchenden Caches.

Gewöhnungsbedürftig finde ich die Icons der Caches, da man sich an die Bildchen auf geocaching.com gewöhnt hat. Dabei hat opencaching.de auch andere Icons. Aber meine Funde werden als Smilies, die gelegten als Sterne in der Karte angezeigt. So, wie man es von geocaching.com kennt.

Als Karte kommt OSM zum Einsatz, sehr löblich. Das Zentrum der Karte steht beim Programmstart der bei der Einrichtung angegebene Punkt. Das sollten eigentlich die Heimat-Koordinaten sein.

Eine ausführlichere Beschreibung hat Schrottie in oben verlinktem Artikel verfasst, das will ich nicht alles einfach abschreiben.

Den Download gibts auf sourceforge.net als gz-gegackten tar-Ball. Für Ubuntu-User gibts dazu ein Paket für Lucid Lynx, allerdings nur als 32Bit-Version. Genau diese habe ich aber mit dem bei Schrottie gemopsten Befehl

sudo dpkg --force-architecture -i opencachemanager_0.22.7-1_i386.deb

hier auf meiner Maverick-Kiste installiert. Klappte erst im 2. Versuch, da ich zunächst noch einige Bibliotheken installieren musste, um die Abhängigkeiten des OCM zu erfüllen.