Picasa unter Linux installieren

PicasalogoIch bin ja bekanntermaßen ein Freund der Google-Dienste, auch wenn man da manchmal plötzlich vor dem Nichts steht, weil Dienste geschlossen werden. So auch Picasa, das Online-Fotoalbum…

Der Dienst Picasa wurde in Google+ integriert, somit muss man auch die Desktopsoftware mindestens in Vesion 3.9 installieren. Erst mit dieser ist die Zusammenarbeit mit Google+ möglich.

Die Linuxversion von Picasa, die ja eigentlich nie wirklich Linux war, sondern eine in Wine laufende Windowsversion, wurde April 2012 eingestellt. Eigentlich war es nur eine vier Jahre Andauernde Beta-Version von Picasa 3.0 gewesen.

Ubuntuusers beschreibt die Version von Picasa 3.8 unter Ubuntu 12.04 („Precise Pangolin“) mittels Wine, weil diese Version noch problemlos funktioniert. Picasa 3.9 braucht zur Kommunikation mit Google+ den Internet Explorer von Microsoft, was die Sache unnötig komplizierter macht. Fehlt der IE, dann bleibt der Anmeldedialog zu Google+ nur ein weißes Fenster.

Aber beginnen wir von vorne: Als Erstes installieren wir Wine, falls es nicht schon auf dem System ist.
Öffne ein Terminal und gebe Folgendes ein:

sudo apt-get install wine

Dabei wird normalerweise auch gleich winetricks mitinstalliert, und das ist richtig und wichtig, denn damit installieren wie gleich den Internet Explorer.

Zunächst aber laden wir Picasa 3.9 herunter. Über die Webseite geht das nicht von einem Linuxrechner aus, da erscheint nur die Meldung, dass Picasa für das benutzte Betriebssystem nicht verfügbar ist. Also gehen wir wieder ins Terminal und laden Picasa direkt herunter. Ich lade dabei direkt in das Verzeichnis „Downloads” in meinem Homeverzeichnis:

cd ~/Downloads
wget http://dl.google.com/picasa/picasa39-setup.exe

Installiert wird Picasa dann mit dieser Zeile:

wine ./picasa39-setup.exe

Jetzt muss der Internet Explorer herunter geladen und installiert werden werden. Dazu nehmen wir eine englischsprachige Version 6.0 von Oldversions.com, die direkt in das von winetricks genutzte Verzeichnis:

cd ~/.cache/winetricks/ie6
wget http://www.oldversion.com/windows/download/internet-explorer-6-0/msie60.exe
winetricks ie6
Picasa 3,9 Google+ Login
Nachdem der IE6 installiert ist, funktioniert auch die Anmeldung an Google+

Wie zu sehen ist, kann man sich jetzt bei Google+ anmelden und somit alle Funktionen von Picasa nutzen. Und wer den IE nicht im System haben mag (was ich sogar verstehen kann), der hat mit der Picasa-Software eine klasse Bilderverwaltung, die auch rudimentäre Bildbearbeitungsmöglichkeiten mitbringt.

Google installiert eigenmächtig Apps

Android LogoLetzte Tage habe ich mich schon darüber geärgert, dass Google mir ungefragt die Apps „TalkBack”, „KickBack” und „SoundBack” auf mein Desire gepackt hat, aber ich konnte das deinstallieren…

KickBack im Market
KickBack, im Market nicht verfügbar…
Heute früh, als ich auf dem Heimweg von der Nachtschicht war, wurden mir diese Apps erneut installiert, diesmal ohne die Option zur Deinstallation. Die Tage kam das als Update, ich habe das Automatische Update dieser Apps untersagt, und das Update deinstalliert. Jetzt zeigt mir der Market, dass diese Artikel nicht verfügbar sein…

Jetzt hab ich dem Müll auf dem Smartphone, und bekomme es erst mal nicht wieder weg. Das kotzt mich an, weil ich diese Dinger nie haben wollte. Mein Handy ist mein Eigentum, und welche Software darauf läuft, will ich gefälligst alleine entscheiden. Auch ein Riese wie Google hat mich da nicht zu bevormunden! In den Bewertungen im Market wird von anderen Betroffenen auch bereits fleißig gemeckert. Und mit was? Mit Recht! :motz:

Anyway, nachdem ich schon bei Google+ gemeckert habe, und dort einige Reaktionen bekam, wurde dort auch ein Link zu einem Google-Blog gepostet, denn ich der Vollständigkeit halber hier nicht unterschlagen will:
http://google-opensource.blogspot.com/2009/10/talkback-open-source-screenreader-for.html

+1 jetzt auch hier

Google +1Ich habe soeben den Google +1 Button hier im Blog integriert. In Zeiten von Google+ findet der immer mehr Bedeutung, zudem fließen die Klickzahlen in die Positionierung der Suchmaschine des Internet-Giganten ein.

Zudem haben die Autoren hier nun die Option, ihre Profile-ID von Google+ hier im Blog im User-Profile anzugeben. Diese wird dann auf der „Wer schreibt”-Seite über ein Icon mit dem Google+-Profil verlinkt.

Also dann, wir lesen uns neben diesem Blog auch bei Google+ Und klickt schön fleißig auf den +1-Button :dup:

Google Earth jetzt auch als .deb und .rpm

Google-EarthWie ich eben im GoogleWatchBlog gelesen habe, gibt es die Linuxversion von Google Earth neben der schon länger erhältlichen .bin-Datei zur Installation nun auch als .deb und .rpm. Beide sollen in einer 32bit- und einer 64bit-Version vorliegen.

Damit sehe ich es nur noch als Frage der Zeit, bis diese nette Software Einzug in irgendeinem Repo auftaucht. Zumindest für Debian/Ubuntu gibt es ja ein Google-Repository, in dem u.A. der Browser Chrome enthalten ist. Das würde sich da ja mal anbieten.

Auf jeden Fall erleichtern die .deb (u.a. Debian, Ubuntu) und .rpm (Fedora, SuSE) die Installation auf einem Linux-System. Mit der .bin-Datei hatte ich nämlich sowohl auf einem 32bit-, als auch auf einen 64bit-System Probleme. Google Earth ließ sich schlicht nicht mehr installieren…

Auf den Download-Seiten von Google sind nun alle Versionen erhältlich.

Nachtrag:
In oben verlinktem Artikel deuten die Kommentare auf Probleme mit dem Download der .deb- und .rpm-Dateien hin. Daher hier mal die direkten Doewnload-Links:

Was geht denn jetzt ab?

Android LogoVorhin schaue ich auf meinen Androiden, und da fehlten plötzlich Icons auf dem Startbildschirm. Sehr eigenartig. Die Iconplätze waren noch belegt, aber mit einer Platzhaltergrafik. Ein Tipp darauf ergab die Fehlermeldung, die Anwendung sei nicht mehr installiert.

Ich habe dann erst mal in die Anwendungs-Verwaltung geschaut, und tatsächlich: Die Apps fehlten! :evil: Ich musste sie über den Android-Market neu installieren. Das Ärgerliche dabei: Es war auch eine bezahlte App dabei, die ich mangels Plastikgeld nicht über den Market installiert habe. Gott sei Dank hatte ich die Apps zuvor bei AndroidPIT meinem Profil hinzugefügt, und konnte die App über eine Synchronisation wieder ohne erneute Bezahlung auf das Smartphone laden.

Inzwischen fiel mir ein, dass vor einem oder zwei Jahren schon mal im ComputerClub 2-Podcast darüber gesprochen wurde: Google hält sich bei Android scheinbar eine Hintertür offen, über welche der Konzern „unliebsame” Apps aus der Ferne deinstallieren kann, ohne dass der User es merkt. :ddown:

Was soll den der Scheiß? Ich denk, das ist OpenSource, hat denn da noch keiner nachgeholfen und die Hintertür geschlossen? :denk:

Ich überlege also mittlerweile ernsthaft den Einsatz eines modifizierten ROM, welches mir dann auch den Einsatz von Android 2.3 „Gingerbread” ermöglichen würde. Allerdings ohne die Oberfläche HTC Sense, die aber scheinbar auch recht speicherlastig ist. Von meinen Bekannten aus der Piratenpartei haben jedenfalls einige Sense bereits vom Desire verbannt.

Andererseits… Es ist immer noch Android. Wer garantiert mir denn, dass die Hintertür dann geschlossen ist? Und wer garantiert mir, dass durch die Modifikationen nicht andere Schweinereien eingebaut wurden? Ich selbst bin nicht in der Lage, den Quellcode zu lesen und vor allem zu verstehen und zu interpretieren. :denk:

Die ersten Tage mit dem HTC Desire

Seit letzten Dienstag habe ich nun ein HTC Desire, wie ich ja hier schon angekündigt habe. Und nach einer Woche Nutzung kommt nun ein erster Erfahrungsbericht, über Frust und Lust mit dem neuen Handy.

HTC Desire
HTC Desire
Der erste Ärger begann direkt, nachdem ich das Gerät zum ersten mal in Betrieb genommen habe. Zum einen habe ich mein Google-Konto auf dem Handy eingerichtet, und zum anderen Kontakte und Termine über die Windows-Software HTC Sync mit Outlook synchronisiert. In Outlook habe ich ein sehr umfangreiches Adressbuch, welches über Jahre gewachsen ist, und Daten enthält, die ich in keinem andern Adressbuch habe. Das Problem: Nebenbei synchronisierte das Handy auch mit dem Google-Konto, wo die Kontakte recht ungepflegt sind. Das hatte zur Folge, dass unzählige Kontakte doppelt auf dem Handy landeten, und dazu viele Google-Kontakte, die eigentlich keine sind. Google speichert in den Kontakten nur jeden, an den ich je ne Mail geschickt habe.

Also machte ich mich zunächst mal an die Bereinigung der Kontakte auf dem Desire. das hatte dann jedoch zur Folge, dass ich bei doppelten Kontakten gleich beide Versionen löschte. Unbewusst, dafür umso ärgerlicher. Zumal nach dem nächsten Sync mit Outlook auch da plötzlich einige Kontakte fehlten. Gut, wenn man ein Backup hat, und das auch noch aktuell ist…

Das nächste Problem war dann, dass die Software dauernd abstürzte. Mein Desire wurde ungebrandet geliefert, also konnte mir da keine vermurkste Provider-Software in die Quere kommen. Zudem ist Android bereits in der aktuellen Version 2.2 (Froyo) installiert. Also woher kamen die Abstürze, die hauptsächlich das Adressbuch betrafen?

Ich weiß es nicht, aber nachdem ich das Handy gefühlte 100 mal in den Auslieferungs-Zustand zurückgesetzt habe, läuft es jetzt auch seit 3 Tagen ohne Absturz durch. Abgestürzt sind nur die ein oder andere App, die möglicherweise unsauber programmiert war.

Der Positive Nebeneffekt ist, dass ich sauber synchronisiertes Adressbuch auf dem Handy habe. Jetzt bin ich dabei, die Google-Kontakte auf Vordermann zu bringen, um die Kontakte dann entsprechend zu verknüpfen.

Ansonsten bin ich mit dem Desire sehr zufrieden. Der Akku, anfangs nach 2, 3 Stunden leer, hält mittlerweile etwa 6 Stunden bei exzessiver Nutzung inkl. GPS. Wenn das Gerät als neues Spielzeug mal nicht mehr so interessant ist, uns die Nutzung somit im Normalbereich liegt, wird auch die Akkuleistung besser werden.

Ich nutze mein Google-Konto auf dem Desire für Mail (Google Mail App), Latitude und Kalender, dazu den Google Reader und Picasa. Mit der HTC-Mail-App nutze ich dazu auch das Mail-Konto bei der Piratenpartei NRW. Die anderen Mailkonten habe ich (noch) nicht auf dem Handy eingerichtet. Dazu kommt Online-Nutzung per Twitter, Skype, Foursquare, MSN und ICQ. Für Twitter habe ich mich auf TweetDeck eingeschossen, was ich ja auch am Desktop benutze. Die übrigen Dienste nutze ich mit den Apps der Anbieter.

Wobei die ICQ-App nicht so klasse ist: Die verliert hier (über WLAN) dauernd die Verbindung. Wenn ich das merke, muss ich mich ab- und wieder anmelden, um die Verbindung wieder herzustellen. Skype und MSN laufen da deutlich stabiler.

Wenn ich mit dem Google-Adressbuch fertig bin, werde ich versuchen, den Androiden mit dem Pinguin kommunizieren zu lassen. Als externe Festplatte läuft die Verbindung bereits von Hause aus.

Neues Handy steht an

Bei mir steht in den nächsten Tagen der Kauf eines neuen Handys an, und es wird wohl ein HTC Desire. Ich habe mich schon im Vorfeld schlau gemacht, wie es mit der Zusammenarbeit mit dem Pinguin ausschaut.

Die einfachste Lösung dafür wird dann die sein, die ich dann auch nutzen werde: Synchronisation über mein Google-Konto.

Da das Desire ja mit Android als Betriebssystem läuft, welches bekanntlich von Google stammt, ist die Verwendung des Google-Kontos hier gleich eingebaut. So werde ich dann das Adressbuch mit Google Contacts und den Kalender mit dem Google Calendar abgleichen können, Mails sind über IMAP eh schon synchron gehalten.

Auf dem PC und dem Netbook, und jeweils in der Windows- und der Linuxinstallation, nutze ich Thunderbird für den Mailverkehr, und mit der Lightning-Erweiterung auch als Terminkalender. Hier habe ich schon lange auch die Extension „Provider for Google Calendar” im Einsatz, um den Onlinekalender aus meinem Google-Konto in Thunderbird einzubinden. Und das geht in beide Richtungen, sowohl lesend, als auch schreibend.

Gestern Abend dann habe ich die Erweiterung „Zindus” installiert, die das Adressbuch mit Google Contact abgleicht. Dadurch habe ich natürlich erst mal ein großes Durcheinander im Adressbuch, da ich Google Contacts kaum gepflegt habe. Somit standen da ne Haufen Mailadressen drin, mit denen ich irgendwann mal Kontakt hatte, und die stehen nun auch im Thunderbird-Adressbuch. Und sind etliche Dopplungen bei, die zuvor schon lokal sauber und Ordentlich mit Namen, Telefon-Nummern und Postadressen ausgefüllt waren.

Der Vorteil: Ich halte auch automatisch die Adressbücher auf allen Rechnern synchron. Dass ich die E-Mails auch hier über IMAP abrufe, brauche ich ja nicht zu erwähnen. Somit sind diese automatisch synchron gehalten.

Jetzt steht die Bereinigung des recht umfangreichen Adressbuches an, damit ich den doppelten Müll nicht auf das neue Handy ziehe. Das werde ich Montag oder Dienstag bekommen, wie es im Moment ausschaut, und dann will ich soweit vorbereitet sein.

Langeweile vertreiben mit dem Google Flugsimulator

Kennst Du schon Google Earth als Flugsimulator und möchtest mit dem Flugzeug über die Landschaften fliegen?

Rufe dazu Google Earth (die neueste Version erforderlich) auf, zoome bis auf die Oberfläche und wechsle in die Horizontanalsicht. Anschließend musst du nur noch gleichzeitig die Tasten “Strg + Alt + A” drücken, um in die HUD-Ansicht zu gelangen.

Infos zu den Tastenkombinationen, die zur weiteren Steuerung verwendet werden, findest du hier.

  • Bedienung des Flugsimulators über die Tastatur

Die aktuelle Version von Google Earth ist hier downloadbar.

Google-Reader-Erweiterung

Bei Caschy bin ich eben auf eine sinnvolle Firefox-Erweiterung gestoßen. Also sinnvoll, wenn man den Google Reader zum Lesen der Feeds benutzt.

Bisher hatte ich immer einen Tab mit dem Google Reader geöffnet, wenn ich den Firefox bzw. Iceweasel offen hatte. Also eigentlich immer

Jetzt habe ich in der Statusleiste ein kleines Icon, welches mit die Anzahl der ungelesenen Feeds zeigt. Ein Klick auf das Icon, und der Google Reader öffnet sich. Die Erweiterung “Google Reader Notifier” ist dabei flexibel konfigurierbar: Der Aktualisierungs-Intervall lässt sich ebenso festlegen, wie Klickaktionen für die linke, mittlere und rechte Maustaste, oder ob der Reader sich im aktuellen oder einem neuen Tab oder gar einem neuen Fenster öffnen soll.

Die Default-Einstellungen sind soweit ganz OK: Alle 300 Sekunden aktualisieren, und in einem neuen Tab öffnen. Einzig die Art habe ich geändert. Per Default soll sich der neue Tab im Hintergrund öffnen, ich wollte ihn aber direkt im Vordergrund haben. Denn wenn ich auf das Icon klicke, will ich die Feeds auch lesen

Google Chrome für Linux

Google bietet die Beta-Version des Browsers “Chrome” bekanntlich nur für die WinDOSe an. Aber vorhin habe ich bei Frank Helmschrott gelesen, dass Codeweavers, bekannt für den auf Wine basierenden Windowsemulator CrossOver,

Google Chrome / CrossOver Chromium
Cowboy´s Linux-Blog in CrossOver Chromium
Chrome nach Linux und Mac OSX portiert haben. Unter dem Namen “CrossOver Chromium” bieten sie das zum Download an.

Ich habe mir das Teil dann mal heruntergeladen, und schreibe diesen Artikel in Chrome. Mein erster Eindruck: Aufgeräumte Oberfläche, aber mit der sauberen Darstellung einiger Schriften hapert es. Das Adminmenü von WordPress, das bei mir mit dem Plugin “Admin Drop Down Menu” von Planet Ozh umgebaut wird, stellt Chrome fehlerhaft dar.

Über Google Chrome
CrossOver Chromium alias Google Chrome gibt sich als Safari zu erkennen
Des Weiteren stelle ich Fest, dass das Eingabefeld für den URL zum Einfügen eines Links (Codeansicht) Probleme hat. Ein per Copy & Paste eingefügter URL wird doppelt eingetragen, warum auch immer.

Erstaunlich ist, dass Chrome sich im Browserstring als Safari unter Mac OSX zu erkennen gibt. Zudem ist in der portierten Version der Update-Server nicht erreichbar, was in der originalen Windows-Version wohl geht, wie ich gehört habe.

Naja, warten wir mal ab, was und da noch so erwartet…