X-Server läuft wieder

Nach meinem Versuch, den Nvidia-Treiber für meine Grafikkarte zu installieren, habe ich ja irgendwie die X-Server-Konfiguration zerschossen. Nach ein paar Tagen Frustpause habe ich es heute erneut versucht, und eine einfache Neuinstallation des Nvidia-Treibers hat gereicht, um den X-Server wieder zum Leben zu erwecken.

Jetzt werde ich mich mal an das Update begeben, und auf Kubuntu 10.10 Maverick Meerkat aktualisieren. Hier wird das sicher über die Update-Funktion gehen, und ne 32Bit-Version fürs Netbook liegt schon auf DVD neben mir

Alles läuft ruhig…

Also im Moment läuft mein System sowas von rund…

Seit ich die neue Grafikkarte eingebaut habe und dadurch meinen Bildschirm auch am DVI-Port mit der nativen Auflösung betreiben kann, hatte ich keinen Grund und keine Lust mehr zum Basteln.

Auf der ToDo-Liste steht noch die Verfeinerung der .lircrc, um insbesondere die Bedienung von Amarok zu verbessern, aber auch die Steuerung von DVD-Menüs in Kaffeine macht noch Probleme. Da ich aber nur selten DVDs schaue…

Auch das Notebook macht abgesehen von der schwachen Hardware keine Zicken, und der Fonic-Stick verrichtet auch tadellos seinen Dienst.

Kurz, das Jahr fängt prima an. Was will ich mehr

Und es geht doch (2)

Da hatte ich mir doch letzten Monat den 24″-Bildschirm geleistet, und hatte da Probleme mit dem Anschluss am DVI-Port.

Die Supportanfrage an Samsung wurde dann auch endlich mal beantwortet:

GutenTag Herr Markus Bloch,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte testen Sie den Monitor noch an einem anderen PC. Tritt das Problem dort auch auf? Ist die native Aufloesung 1920 x 1200 Pixel eingestellt? Wird der Monitor mit 60 Hz angesteuert?

Bitte druecken Sie kurz die Menue-Taste und halten Sie dann die Source/Eingabetaste des Monitors fuer ca. 10-15 Sekunden fest. Dann sollte der Monitor kurz aufblitzen und wird auf die Werkseinstellungen zurueckgesetzt.

Eventuell ist Ihre Grafikkarte nicht voll kompatibel zu dem DDC Protokoll. Dieses Protokoll ist dafuer zustaendig, die Steuerung des Monitors ueber die Grafikkarte zu regeln, wenn der Monitor digital angeschlossen wird, also ueber DVI. Abhilfe kann manchmal ein Wechsel des Grafikkartentreibers bringen. Sollte das auch nicht funktionieren, muss eventuell eine aktuellere Grafikkartein den Rechner eingebaut werden, damit die Erkennung reibungslos funktioniert.

Ihre Kundennummer lautet: XXXXXXXXX

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Gerne können Sie uns bei Rückfragen erneut ansprechen.

Herzliche Grüße
Rainer XXXX

[…]

Und nun? Ein anderer PC mit DVI-Ausgang steht mir nicht zu Verfügung, und die Einstellungen stimmen. Das Zurücksetzen des Monitors brachte auch keinen Erfolg, und der Treiber für meine GeForce FX5200 mit 128 MB Speicher war schon der aktuellste, den nVidia veröffentlicht hat. Blieb also nur noch die letztgenannte Möglichkeit aus der Antwort: Eine neue GraKa musste her.

Ich habe das einige Zeit vor mir hergeschoben, weil ich befürchtete, Geld auszugeben, ohne einen Erfolg verbuchen zu können. Dann habe ich mich aber doch überwunden, und eine neue GraKa geordert. Es ist verdammt nicht einfach, heute noch gute und günstige AGP-Karten zu bekommen. Aber einen PCIe-Slot gibt es in meinem PC nicht.

Meine Wahl viel wieder auf nVidia, da hier die Linuxunterstützung am Besten ist. Es ist eine GeForce 7950GT mit 512 MB Speicher für knapp 130 Euronen. Ubuntu bot mir direkt nach dem ersten Start ein Update des nVidia-Treibers an, funktionierte aber schon mit der nativen Auflösung des Monitors (1920×1200 Pixel) am DVI-Port. Allerdings nur mit 50 statt 60 Hz, was aber zu verschmerzen ist. Daran änderte sich auch nach dem Treiber-Update mit anschließendem Neustart (ist ja wie ne WinDOSe ) nichts mehr.