Adressbuch importiert

So, heute habe ich mich an die verbleibende Aufgabe beim MUA-Umstieg gemacht: Ich habe das Icedove-Adressbuch nach Kontact geschafft. Allerdings nicht über die zunächst angedachte .ldif-Datein sondern über eine .csv-Datei.

So, heute habe ich mich an die verbleibende Aufgabe beim MUA-Umstieg gemacht: Ich habe das Icedove-Adressbuch nach Kontact geschafft. Allerdings nicht über die zunächst angedachte .ldif-Datein sondern über eine .csv-Datei. Das erschien mir doch deutlich einfacher und problemloser, da ich die Spaltenzuordnung beeinflussen konnte.

Nur leider fanden sich im Import-Dialog des KDE Adressbuches nicht für alle Icedove-Spalten kompatible Partner. So war es etwa nicht möglich, die zweite Mail-Adresse eines Eintrages zuzuordnen, und die benutzerdefinierten Felder konnte ich auch nicht unterbringen. Das lag daran, dass ich im Ersten Feld den Skype-Namen des Kontaktes, und im zweiten Feld etwa das Geburtsdatum eingetragen habe. Wenn es jedoch keinen Skype-Namen gab, wanderte das Geburtsdatum in das erste Feld. Dann gibt es im Icedove zwei Felder für die Adresse, was ich hauptsächlich bei Geschäftskontakten ausgenutzt habe. Im KDE Adressbuch gibt es da nur ein Feld, in dem ich dafür mit Zeilenumbrüchen arbeiten kann. So fehlt zunächst mal zweite Adresszeile.

Nun gut, in der .csv-Datei sind zwar alle in Icedove erfassten Daten vorhanden, da kann ich mit dann die fehlenden Angaben raussuchen und nachtragen. Das ist aber extrem langwierig. Und wer schon mal eine .csv-Datei näher betrachtet hat, wird die Unübersichtlichkeit festgestellt haben. Denn die Zeilen sind lang genug, um nicht auf den Bildschirm zu passen. So erstrecken sich die Einträge über mehrere Zeilen, je dach Menge der erfassten Daten.

Nun denn, ich werd jetzt mal weiter machen… Schöne Strafarbeit hab ich mir da aufgehalst

Kontact, der KDE PIM

Ich bin ja, wie ich schon erwähnt habe, Email-technisch von Thinderbird/Icedove auf KMail umgestiegen. Das hatte zwei Gründe:
Ivedoce nervte in letzter Zeit regelmäßig mit Fehlermeldungen, dass irgend ein Script nicht antwortet.

Ich bin ja, wie ich schon erwähnt habe, Email-technisch von Thinderbird/Icedove auf KMail umgestiegen. Das hatte zwei Gründe:

  1. Ivedoce nervte in letzter Zeit regelmäßig mit Fehlermeldungen, dass irgend ein Script nicht antwortet. Da es keine genaueren Angaben gab, konnte ich dem auch nicht weiter nachgehen. Es wird wohl irgend eine Erweiterung gesponnen haben. Ich habe in der letzten Zeit zwar keine neuen Erweiterungen installiert, aber es gab doch einige Updates…
  2. Ich nutzte bereits einige Komponenten der PIM-Suite Kontact, wie z.B. den Feed-Reader Akregator oder den KOrganizer als Kalender-Applikation. Kontact vereinigt alle wichtigen PIM-Anwendungen unter einer Oberfläche, ähnlich M$ Ausguck.

Also habe ich erst mal angefangen, die Mails aus Icedove nach KMail zu importieren. Dafür gibt es in KMail sogar einen Filter, so dass das seht leicht vonstatten ging. Das nächste Problem kommt noch: Ich muss das Icedove-Adressbuch in das KDE-Adressbuch schaffen. Das ist per direktem Import nicht möglich. Wahrscheinlich muss ich das Adressbuch aus Icedove erst als LDAP-Adressbuch (.ldif-Datei) exportieren, und die dann in KDE importieren und nachbearbeiten…

Das Problem lag aber erst mal da, dass Kontact nicht starten wollte, bzw. den Start abbrach. Ich hatte dann den KDE Crash-Manager auf dem Bildschirm, der mit der nichtssagenden Meldung, Kontact sei abgestürzt und habe Signal 11 gesendet (oder so ähnlich) nervte.

Das ist es ja, was ich an Linux so liebe: Wenn ein Programm abstürzt (was selten vorkommt), gibt es immer diese Meldung, mit der man erst mal nichts anfangen kann. Also machen wir uns an die Suche und Lösung.

  1. In der Meldung gibt’s einen zweiten Register, in dem man die Debug-Informationen findet, vielmehr finden sollte. Ich habe erst mal die Debug-Pakete für Kontact nachinstalliert, den Absturz zum wiederholten Male reproduziert, und dann die Debug-Infos auslesen lassen.
  2. Den so erstellten Bericht habe ich an die Entwicker von Kontact gesendet. So sollten die alle Informationen haben, die die brauchen.
  3. Es hat einige Tage gedauert, aber dann kam die Antwort: Ich sollte das Programm Basket deinstallieren oder neu kompilieren. Das ist eine Notiz-Anwendung, die es erlaubt: Notizen in „Körben“ zu sortieren.

    a multi-purpose note-taking application for KDE
    This application provides as many baskets (drawers) as you wish; Several
    kinds of objects (texts, URLs, images,…) can be drag-n-drop’d into it.

    Objects can be edited, copied, dragged… So, they can be arranged
    according to users‘ taste. Moreover, Basket allows you to keep all objects
    you want in one place, keep data on hand, take notes…

    Homepage: http://basket.kde.org/

  4. Also habe ich Basket deinstalliert und einen erneuten Startversuch mit Kontact gestartet.

So habe ich das Problem mit Hilfe der Entwickler lösen können. Seit 2 Tagen läuft Kontact zur vollsten Zufriedenheit. Ich weiß gar nicht, warum ich das nicht schon viel früher eingesetzt habe. Wahrscheinlich, weil ich den Thunderbird schon von der WinDOSe her gewohnt war, und den auf meinem Linux-Weg durch die Distributionen mitgeschleppt habe…

Firefox & Thunderbird unter Etch

Nun habe ich den ganzen Ice-Quatsch aus Etch entfernt und die offiziellen Versionen von Firefox und Thunderbird heruntergeladen. Die sind glücklicherweise direkt ausführbar und müssen nicht installiert werden. Also habe ich die beiden Archive nach /usr/share entpackt und in /usr/bin Verknüpfungen zu den Startdateien angelegt. So kann ich die Programme auch aus der Kommandozeile einfach mit der Eingabe von „firefox“ bzw. „thunderbird“ starten.

Thunderbird arbeitet nun wie bei der Susi auch mit allen installierten Erweiterungen zusammen, alle Mails und Einstellungen finde ich wie gewohnt vor. Auch der Empfang und das Versenden von Mails klappt ohne weiteres Zutun, incl. der GnuPG-Einstellungen und S/MIME-Zerzifikate. Ich bin begeistert.

Firefox ziert sich, die installierten Erweiterungen zum Leben zu erwecken. Im Addon-Dialog werden zwar alle Erweiterungen angezeigt, aber nur die wenigsten sind aktiv. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum das nicht läuft. Ich werde wohl alle Erweiterungen noch mal neu installieren, denn ein Update bringts nicht, wenn keine aktuelleren Versionen vorhanden sind.

Jetzt muss ich noch mal weiter sehen, ob ich den Sunbird (Kalender) auch noch lade… Aber erst mal muss das andere laufen.

Etch läuft

Na ja, so halbwegs Ich habe den Nvidia-Treiber für meine Grafikkarte erst im sechsten Anlauf installiert bekommen, da immer noch irgend etwas fehlte. Amarok und Last.fm laufen nicht, da die Einstellungen in meinem Profil von neueren Versionen stammen. Aber meine TV-Karte läuft ebenso wie meine Webcam „Out of the Box“. Nur die Fernbedienung klappt noch nicht, der lirc-Dämon will nicht starten. Der ist für die Verarbeitung der IR-Signale zuständig, meckert aber über eine fehlende Konfiguration. Die habe ich aber aus der Susi rüberkopiert…

Insgesamt ist die Software unter Debian veraltet: KDE 3.5.5, aktuell ist 3.5.7, oder Amarok 1.4.4 (aktuell 1.4.6). Wenn ich die aktuellen Versionen haben möchte, müsste ich alles von Hand machen. Aus den Quellen selber kompilieren und installieren, da ist der Paketmanager außen vor, was sich an anderer Stelle wieder als Nachteil erweisen wird. Der Paketmanager kümmert sich immerhin um Abhängigkeiten zwischen den Paketen, löst diese auf und warnt bei Inkompatiblitäten.

Einzig Firefox ist liegt in der aktuellen Version 2.0.0.6 vor, nur heißt das Teil hier Iceweasel, warum auch immer. Die Erweiterungen sind alle erkannt, aber nur drei oder vier sind aktiv. Außerdem fehlt die deutsche Lokalisierung der Oberfläche. Thunderbird hingegen, heißt hier IceDove, ist in der veralteten Version 1.5.0.12 installiert, dafür aber mit einer deutschen Oberfläche. Nach einer manuellen Anpassung des Profil-Pfades sind aber alle Mails und Einstellungen vorhanden, auch die meisten AddOns sind aktiv. Unter anderem Enigmail läuft nicht, da die installierte Version der Erweiterung für Thunderbird 2.* geschrieben wurde. Ich müsste eine ältere Version von Enigmail installieren, die dann in Thunderbird 2.0.0.6 unter Suse nicht läuft. Gut dass ich selbst vor einigen Tagen auf S/MIME umgestiegen bin. Aber viele Bekannte schicken mir noch mit GnuPG verschlüsselte Mails, und dafür benötige ich Enigmail.

Insgesamt gestaltet sich die Konfiguration von Debian schwieriger, als die von Suse. Da hat man mit Yast eine grafische Toolsammlung zur Systemkonfiguration, und so etwas gibt es unter Debian nicht. Zwar findet man für einige Aufgaben grafische Tools, das meiste werde ich aber wohl im Texteditor bearbeiten müssen.

Immerhin ist die Konfiguration des KDE-Desktops trotz des Versions-Unterschiede ebenso, wie ich es unter Suse eingerichtet habe. Nur das Hintergrundbild wurde nicht angezeigt, weil es unter Debian nicht existiert.