Sauce für den Salamander

Kubuntu-Logo neuVor ein paar Tagen, am 17. Oktober, ist (K)Ubuntu 13.10 „Saucy Salamander” in der finalen Version veröffentlicht worden. Nachdem ich nun die Systeme hier im Haushalt aktualisiert habe, verliere ich dazu auch mal ein Worte dazu.

Das Update lief auf allen Rechnern über die integrierte Routine problemlos ab, im Nachhinein zeigen sich jedoch einige Unzulänglichkeiten:

So konnte ich z.B. Google Earth nicht mehr öffnen, es war im Pfad /opt nicht mehr auffindbar. Deinstalliert scheinbar… Der Symlink in /usr/bin ist noch da, mehr aber auch nicht. Nun ja, es ließ sich ohne Probleme neu installieren, und die Einstellungen im Homeverzeichnis waren ja auch noch da.

Networkmanager
Der neue Networkmanager in Kubuntu 13.10
Der Diashow-Bildschirmschoner auf Schatzis Laptop läuft mit Lichtgeschwindigkeit, man sieht eigentlich nur noch einen flackernden und flimmernden Bildschirm.

Auffällig ist der neue Networkmanager im Systemabschnitt der Kontrollleiste, der mächtig an Windows erinnert. Auch der Verbindungs-Editor wurde überarbeitet, aber den braucht man eigentlich nicht allzu häufig.

Beim Erstellen der Screenshort ist mir aufgefallen, dass KSnapshot nicht mehr auf die Taste Druck reagiert. Ich musste es über Alt+F2 manuell starten.

Verbindungs-Editor
Der Verbindungs-Editor zum Bearbeiten der vorhandenen oder Erstellen neuer Netzwerkverbindungen

Ob die Mobilfunk-Verbindung funktioniert habe ich noch nicht getestet. Die Tagesflat kostet immerhin 2,50 € am Tag, das ist mir nur für einen Test zu viel.

Was ich gleich noch mal machen werde ist, die Paketquellen zu durchsuchen. Ich habe den Verdacht, dass KDE nicht komplett installiert ist. Zumindest scheinen einige Pakete für die deutsche Lokalisierung zu fehlen…

Eine Menge weiterer Tipps rund um Ubuntu 13.10, für den Unity-Desktop, gibt Muhamed in seinem Blog „Use Linux”.

Im Übrigen hat Mark Shuttleworth nun auch bekannt gegeben, dass die Version 14.04 (die wieder eine LTS-Version sein wird) auf den Namen „Trusty Tahr“ hören wird. Die Version wird voraussichtlich am 17. April 2014 veröffentlicht.

Ich habs getan…

Ich habe meinen Laptop heute neu aufgesetzt und Ubuntu 12.04 installiert. Ich hätte natürlich auch einfach die nötigen Pakete nachinstallieren können, aber so habe ich erst mal wieder ein sauberes System.

Gestern hab ich ja mein KDE-Problem beschrieben und die Nutzung von Unity in Erwägung gezogen. Nachdem mir dann in den Kommentaren der Befehl xkill vorgestellt wurde, den ich bis dato tatsächlich noch nicht kannte, und heute nach dem Systemstart wieder einen leeren Desktop hatte, hatte ich die Schnauze voll. USB-Stick rein und Neustart, mit [F9] die Bootreihenfolge geändert, und Ubuntu mit Unity-Oberfläche installiert.

Da meine Daten auf einer separaten Partition liegen, hatte ich da keinen Verlust zu erwarten. Einzig die ganzen versteckten Verzeichnisse mit den Konfigurationen der Anwendungen habe ich weitgehend manuell gelöscht.

Jetzt gehts an die Einrichtung des Systems und das Nachinstallieren diverser Software aus externen Quellen, z.B. Skype oder den Browser Opera. Und dann mal schauen, ob mir Unity wirklich so gut gefällt, wie es nach den ersten Gehversuchen den Anschein hat. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Irgendwas stimmt hier nicht…

Ich nutze auf meinem Laptop, einem HP Pavilion dv7, Kubuntu 12.04 („Precise Pangolin”) ein. Es handelt sich um eine LTS-Version mit Support bis ins Jahr 2017. Mit der aktuellen Version 12.10 hatte ich Probleme bei der Unterstützung des Grafik-Chips, zudem stand sie anfangs wegen Amazon-Links in Suchergebnissen in der Kritik.

Nun, ich bin mit Precise soweit zufrieden und werde auch von der Aktualisierung auf höhere Versionen absehen. Softwareaktualisierungen kommen ja auch so, mit steht also trotzdem ein recht aktuelles System zur Verfügung. Allerdings habe ich seit ein paar Tagen Probleme…

Da gab es nämlich wieder mal einen Schwung Updates, u.A. für den X-Server, und dabei ist wohl irgendwas schief gelaufen. Den KDE-Desktop betreibe ich in der Ordneransicht und habe so einige Icons auf dem Desktop abgelegt. Ist noch ein Relikt aus alten Windoof-Tagen…

Desktop Kontextmenu
In den Einstellungen der Ordner-Ansicht kann ich die Icons zurückholen
Seit dem Update nun ist der Desktop nach dem Systemstart oft (nicht immer, das ist ja das Eigenartige) leer, dafür gibts am rechten Bildschirmrand einen vertikalen Scrollbar. Der hat zwar nur wenige Pixel Spielraum, aber er ist halt da. Wenn ich dann mit Rechts auf den Desktop klicke und im Kontext-Menü Enstellungen für „Ordner-Ansicht” auswähle, dann kann ich eine andere Ansicht wählen, anwenden, und dann wieder auf Ordner-Ansicht zurückschalten. Dann sind alle Symbole wieder da, allerdings am linken Bildschirmrand alphabetisch sortiert. Meine Anordnung muss ich dann manuell wieder herstellen.

Das schwierige daran ist ja nun, dass der Fehler eben nicht immer auftritt. Allerdings nach den meisten Systemstarts. Dann mag auch mal gerne zwei-, dreimal in Folge alles in Ordnung zu sein, um beim vierten Start wieder einen leeren Desktop zu präsentieren.

Langsam trage ich mich mit dem Gedanken, KDE den Rücken zu kehren. Ich habe mir bei mehreren Bekannten diese Unity-Oberfläche mal etwas genauer angesehen, und irgendwie gefällt mir das. Auch wenn es sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss ist, aktuell scheint es zumindest besser als KDE zu sein. Ich habe hier einen USB-Stick mit Ubuntu Live-Image liegen und habe das hier auch schon getestet. Aber, und da ist mein Problem, gibt es unter KDE Funktionen z.B. zum Abschießen von hängenden Programmen, die mir unter anderen Desktopumgebungen fehlen. So verwandelt sich z.B. durch die Tastenkombination [Strg+Alt+Esc] der Mauszeiger in einen Totenkopf, der mit einem Klick auf ein nicht reagierendes Fenster die entsprechende Anwendung abschießt. Gerne genutzt von mir, aber Vergleichbares habe ich woanders noch nicht gefunden…

Was meint Ihr? Wie kann ich den Fehler unter KDE abstellen? Oder besser umsteigen? Und auf was?

Zeigt her eure Desktops

Es ist ja immer wieder erstaunlich, wie vielfältig sich der Desktop gerade unter Linux gestalten lässt. Also denke ich mir, zeig doch mal her.

Ich setze ja bekanntlich auf KDE, welches ein windowsähnliches Look & Feel mitbringt. Dementsprechend schauts bei mir auch aus, aber seht selbst:

Desktop Pavilion
Der Desktop auf meinem 17-Zoll HP Pavilion

Und bei euch so?

OK, ran an den Speck

Debian-LogoVorgestern habe ich es einfach mal wieder angepackt, und mich an die Debian-Installation auf meinem Desktop gewagt. Hier hatte ich noch den Gnome3-Desktop aktiv, und daran musste was geändert werden.

Zunächst mal hatte ich da nen Haufen Updates einzuspielen, da ich Wheezy seit Mitte November nicht mehr gebootet habe. Und dabei bekam ich nen Haufen Fehlermeldungen, die sich auf den Grafiktreiber bezogen. Das war auch die Hauptaufgabe, die ich in den letzten Tagen hatte. Der Nvidia-Treiber wollte nicht, am Ende lief nur ein Universaltreiber ohne 3D-Unterstützung.

Heute habe ich es denn endlich hinbekommen, den Treiber von der Nvidia-Webseite zu installieren. ich musste dafür letztlich noch den GCC-Compiler aktualisieren, und das ging nur händisch, sowie die Kernel-Sourcen neu installieren. Bei der Gelegenheit spielte ich gleich den Kernel in Version 3.1 ein. Nach einem Reboot mit dem neuen Kernel ließ sich der Nvidia-Treiber sauber installieren, und jetzt funktioniert er auch. Erstmalig unter einem 64-Bit-Linux, zumindest bei mir.

Zudem ersetzte ich Gnome3 durch KDE 4.6.5, welches aber scheinbar noch nicht komplett lokalisiert ist. Zumindest habe ich den Microblogging-Client Choqok komplett in englisch.

Mumble ist eingerichtet, und gleich wird mal getestet, ob das auch funzt: Um 20:00 Uhr ist Online-Stammtisch der AG Bauen und Verkehr in der Piratenpartei.

Multimiedia spielt schon mal meine MP3-Sammlung ab, und lässt mich die TV-Karte nutzen. Das ist doch schon mal was.

Aber jetzt habe ich erst mal keine Lust mehr, und mache wohl erst am Donnerstag weiter. Denn ab morgen habe ich Mittagschicht, da läuft zeitlich nicht allzu viel.

So viel also erst mal zum aktuellen Stand der Dinge…

So langsam muss es weiter gehen

Nach den letzten Querelen mit Debian und den Versuchen, auf KDE umzusteigen, habe ich auf meinem Netbook das damals mitgelieferte Windows XP laufen. Das ist sogar einigermaßen flott, aber ein Zustand, der mich nicht befriedigt. Und seit dem habe ich hier am Desktop die Debian-Installation gar nicht mehr gestartet, sondern nur noch unter dem parallel installierten Windows 7 gearbeitet. Läuft zwar einigermaßen problemlos, stellt mich aber auch nicht zufrieden. Insbesondere Firefox und Thunderbird frieren immer wieder für mehrere Minuten ein.

Wer mag mich mal in den Hintern treten, damit ich mein Debian endlich wieder in Gang setze? :blush:

Im Monent keine Lust

Hallo Leute, im Moment ist mir die Lust an Linux vergangen. Nach diversen Problemen, über die ich hier zuletzt berichtet habe, läuft im Moment garnix mehr…

Der Fall Netbook: Nachdem Debian mich letztens nach einem Update mit Gnome 3 überrascht hat, habe ich zunächst Xfce installiert. Das Problem: Das Dock am unteren Bildrand lässt sich nicht ausblenden, und das wirkt auf dem kleinen Display eines Netbooks (1024x600px) störend. Also habe ich mich für das in meinen Augen kleinere Übel entschieden: KDE.

Ich habe die KDE-Pakete installiert, inkl. dem Windowmanager KDM, und die Gnome- und Xfce-Pakete samt dem Gnome-Windowmanager GDM deinstalliert. Ergebnis: Beim Start erscheint das Anmeldefenster des KDM, das war es dann aber auch. Ich kann mich nicht anmelden, die Maschine nicht herunter fahren, neu starten, nichts. Ich lande nach jeder Aktion wieder am Anmeldebildschirm. Nur per [Strg][Alt][F1] auf die Konsole umschalten geht. Da kann ich mich auch anmelden, aber zum Arbeiten ist mir das zu unkomfortabel…

Am PC habe ich auch die Probleme mit diesem Gnome 3, aber da habe ich eh keine 3D-Unterstützung. Die würde mir der Nvidia-Treiber bringen, aber der hat dafür gesorgt, dass der X-Server überhaupt nicht mehr gestartet ist. Eine Deinstallation des Treibers ist die Lösung gewesen, aber eben um den Preis der fehlenden 3D-Unterstützung.

Die ist zwar zum Arbeiten und Surfen nicht unbedingt notwendig, aber das ein oder andere Spielchen darf auch mal sein

Im Moment hab ich so gar keine Lust mehr, mich mit den dauernden Verschlimmbesserungen rumzuschlagen, die einem mit beinahe jedem Update untergeschoben werden. Und wie mir Twitter-Timeline und Google+ Stream verraten, stehe ich da nicht alleine. Es gibt sogar eingefleischte Linuxer, die sich inzwischen ein Mac-Book zugelegt haben. O.o

The Gimp auf Deutsch

Gimp LogoIch hatte letztens mal erwähnt, dass die Grafik-Bearbeitung „The Gimp” nicht Deutsch mit mir reden wollte. Ich hatte aus älteren Installationen in Erinnerung, dass es eine eigene Lokalisierung für diese Software gab. Jetzt fand ich jedoch nur eine übersetzte Hilfedatei.

Nun, ich machte mich auf die Suche, und wurde in diversen Foren fündig: Installiere einfach das Paket „language-pack-gnome-de”, und alles wird gut.

Es widerstrebt mir zwar, die Übersetzung für den kompletten Gnome-Desktop nachzuladen und zu installieren. Die Alternative ist aber ein nicht lokalisiertes Gimp…

Auf jeden Fall funktioniert es so, The Gimp spricht Deutsch

Und UMTS geht doch

Fonic-LogoNachdem ich mich nun lange genug mit dem Fonic Surfstick rumgeärgert habe, kam ich noch auf eine letzte mögliche Lösung: Die Abfrage der SIM-Karten-PIN deaktivieren…

Ich habe zunächst die Windows-Installation hier am Netbook gestartet, und über die beim Surfstick mitgelieferte Software „Mobile Partner” diese PIN-Abfrage deaktiviert. Anschließend habe ich im KDE-Networkmanager die angegebene PIN entfernt, und schon konnte ich die Verbindung aufbauen.

Ich hatte den Surfstick unter Linux zunächst unter Ubuntu in Betrieb, was unter der Gnome-Oberfläche ohne Probleme klappte. Unter KDE habe ich den Stick bisher noch gar nicht zum Laufen bekommen. Und wenn, dann nur unter Verwendung des Gnome-Networkmanagers. Das KDE-Pendant scheint also Probleme mit der PIN-Abfrage zu haben… Ohne diese Abfrage ist der KDE-Networkmanager sehr informationsarm, wie folgender Screenshot zeigt:

KDE Networkmanager
Der KDE Networkmanager mit der FONIC-Verbindung

Im Oktober soll Ubuntu 10.10 “Maverick Meerkat” erscheinen

Im Oktober ist es wieder soweit und Ubuntu geht mit der Version 10.10 in eine Neue Runde. Die Distribution soll diesmal den Beinamen “Maverick Meerkat” (eigenwilliges Erdmännchen) erhalten, wie der Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth vor ein paar Monaten bekannt gab. Diese Version soll ein weiterer Meilenstein werden, so der Gründer.

Was sollen denn in dieser Version voraussichtlich die Besonderheiten sein?

  • Ubuntu 10.10 soll auch als komplett überarbeitete Netbook-Edition herauskommen.
  • Der Bootvorgang soll weiter als bisher beschleunigt werden.
  • Der Networkmanager soll schneller Verbindungen zum Netzwerk herstellen können.
  • Während der Installation soll schon eine Verbindung zu kabellosen Netzwerken (WLAN) möglich sein. Ob dazu auch die Mobilfunkstandards UMTS/HSDPA gehören werden, war bisher nicht bekannt.
  • Der momentan schnellste Browser soll in die Distribution enthalten sein (welcher kann das sein?)
  • Ubuntu soll sich einfacher in einer Cloud integrieren lassen.
  • Soziale Netzwerke und Dienste sollen weiter in den Desktop integriert werden.
  • ein spezielles Ubuntu-Font ist standardmäßig dabei.
  • in der KDE-Variante (Kubuntu) wird zusätzlich der Browser “rekong” dabei sein.
  • Noch ein paar Daten:
    – Kernel 2.6.35
    – Gnome-Desktop 2.31 (Ubuntu)
    – KDE-Desktop 4.5 (Kubuntu)

Adressen:

Den Countdown könnt ihr hier beobachten