Auch die KDE 4 Live-CD will nicht

Naja, will schon, aber kann wohl nicht. Beim Booten kam die erste Fehlermeldung: Das System (Suse) war nicht in der Lage, mein Netzwerk via DHCP zu konfigurieren. Dann landete ich am KDE LogIn Screen… Rate mal mit R….. User „linux“ war eingestellt, aber wie lautet das Passwort? Einfach mal „linux“ eingegeben, und ich war drin in KDE 4.

Ich war enttäuscht. Das System schien meiner Grafikkarte nur 256 Farben zu entlocken, es sah grausig aus. Dann meldete sich auch schon der Crash-Manager, oder wie das schon aus KDE 3 bekannte Dingen heißt. Da war direkt die Lautstärke-Regelung abgestürzt. Dem KDE 4 Desktop war sowieso nicht ein Ton zu entlocken.

Der Konqueror ist zwar noch vorhanden, fungiert aber wohl nur noch als Web-Browser. Für den Einsatz als Dateimanager haben die Entwickler sich was Neues einfallen lassen. Ließ sich aber nicht starten, brach sofort mit einer Fehlermeldung ab. Genau wie die meisten anderen Programme auch, überwiegend sogar ohne Fehlermeldung.

Einzig Amarok konnte ich starten. Und ich sah Version 2! Scheint unübersichtlicher zu sein als die hier unter KDE 3 eingesetzte Version 1.4. Auf den ersten Blick zumindest. Testen konnte ich eh nicht (kein Sound), da meine Festplatten nicht eingebunden waren. Also hatte ich keinen Zugriff auf meine Musik. Und Internet-Radio? Wie war das doch gleich? Ach ja, kein Netzwerk. Und Yast startete nicht, sonst hätte ich versucht, Netz und Sound einzurichten und eine gescheite Farbwiedergabe zu erreichen.

Also war mein erster Kontakt mit KDE 4 ein Schlag ins Wasser. Ich werde wohl mal die zweite Beta abwarten und es dann noch mal versuchen. Hoffentlich klappt das ohne Investition in eine neue Grafikkarte. Gute und erschwingliche AGP-Karten sind rar, und PCIe hat mein Rechenknecht noch nicht.