OK, ran an den Speck

Debian-LogoVorgestern habe ich es einfach mal wieder angepackt, und mich an die Debian-Installation auf meinem Desktop gewagt. Hier hatte ich noch den Gnome3-Desktop aktiv, und daran musste was geändert werden.

Zunächst mal hatte ich da nen Haufen Updates einzuspielen, da ich Wheezy seit Mitte November nicht mehr gebootet habe. Und dabei bekam ich nen Haufen Fehlermeldungen, die sich auf den Grafiktreiber bezogen. Das war auch die Hauptaufgabe, die ich in den letzten Tagen hatte. Der Nvidia-Treiber wollte nicht, am Ende lief nur ein Universaltreiber ohne 3D-Unterstützung.

Heute habe ich es denn endlich hinbekommen, den Treiber von der Nvidia-Webseite zu installieren. ich musste dafür letztlich noch den GCC-Compiler aktualisieren, und das ging nur händisch, sowie die Kernel-Sourcen neu installieren. Bei der Gelegenheit spielte ich gleich den Kernel in Version 3.1 ein. Nach einem Reboot mit dem neuen Kernel ließ sich der Nvidia-Treiber sauber installieren, und jetzt funktioniert er auch. Erstmalig unter einem 64-Bit-Linux, zumindest bei mir.

Zudem ersetzte ich Gnome3 durch KDE 4.6.5, welches aber scheinbar noch nicht komplett lokalisiert ist. Zumindest habe ich den Microblogging-Client Choqok komplett in englisch.

Mumble ist eingerichtet, und gleich wird mal getestet, ob das auch funzt: Um 20:00 Uhr ist Online-Stammtisch der AG Bauen und Verkehr in der Piratenpartei.

Multimiedia spielt schon mal meine MP3-Sammlung ab, und lässt mich die TV-Karte nutzen. Das ist doch schon mal was.

Aber jetzt habe ich erst mal keine Lust mehr, und mache wohl erst am Donnerstag weiter. Denn ab morgen habe ich Mittagschicht, da läuft zeitlich nicht allzu viel.

So viel also erst mal zum aktuellen Stand der Dinge…

Probleme mit dem X-Server bestehen weiter

X.org-LogoDie Probleme mit dem X-Server glaubte ich behoben zu haben, doch scheinbar ist dem nicht so. :denk:

Nachdem ich gestern über die Konsole den Nvidia-Treiber neu installiert habe, kam ich mit einem einfachen startx auf den KDE-Desktop. Nur heute nach dem PC-Start tauschte der gleiche Fehler wieder auf, und startx brachte mich diesmal auch nicht weiter…

Da ich nicht jedesmal Lust habe, den Nvidia-Treiber neu zu installieren, werde ich die bestehende Kubuntu-Installation (10.04) wohl löschen, und mit der aktuellen Version überschreiben. Denn die bot mir das Update noch nicht an O.o

Anyway, über das parallel installierte Windows 7 habe ich neben der fürs Netbook gelandenen 32Bit-Version nun auch noch die 64Bit-Version aus dem Netz geholt und auf DVD gebrannt. Und momentan arbeite ich mit dem Live-System von genau dieser DVD. Gleich nach dem ich diesen Artikel hier fertig habe, werde ich „Maverick Meerkat” hier installieren. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt… O.o

X-Server läuft wieder

Nach meinem Versuch, den Nvidia-Treiber für meine Grafikkarte zu installieren, habe ich ja irgendwie die X-Server-Konfiguration zerschossen. Nach ein paar Tagen Frustpause habe ich es heute erneut versucht, und eine einfache Neuinstallation des Nvidia-Treibers hat gereicht, um den X-Server wieder zum Leben zu erwecken.

Jetzt werde ich mich mal an das Update begeben, und auf Kubuntu 10.10 Maverick Meerkat aktualisieren. Hier wird das sicher über die Update-Funktion gehen, und ne 32Bit-Version fürs Netbook liegt schon auf DVD neben mir

Und den X-Server zerschossen…

Nvidia LogoAlso einen Weg auf die Konsole ohne laufenden X-Server habe ich gefunden: Einfach aus KDE abmelden, und am Login-Bildschirm im Menü „Textkonsolen-Modus” auswählen. Schon befindet man sich auf eben dieser Konsole, und kann sich hier einloggen.

Mein Bestreben war ja, den Nvidia Grafik-Treiber neu zu installieren. Nur hatte ich da Probleme mit dem Runlevel

Nun konnte ich den bereits herunter geladenen Treiber installieren:

markus@cowboy:~$ sudo sh ./NVIDIA-Linux-x86_64-256.53.run

Wie man sieht, habe ich passend zum System die 64Bit-Version geladen. Die Installation ging dann auch ohne Probleme vonstatten und wurde erfolgreich beendet. Nach einem Reboot kam ich jedoch nicht mehr auf die grafische Oberfläche. Der X-Server meldete, dass Ubuntu nun mir geringer Auslösung laufe, und bot mir mehrere Optionen an:

  • Ubuntu mit niedriger Auflösung betreiben
  • Konfiguration reparieren
  • Konfiguration ansehen
  • An Textkonsole anmelden
  • X-Server neu starten

Der einzig funktionierende Punkt ist die Anmeldung auf der Konsole. Von hier aus löschte ich die Datei /etc/X11/xorg.conf und benannte das während der Nvidia-Installation erstellte Backup um. Danach ein Neustart des Rechners, und ich hatte wieder das gleiche Problem. Da der X-Server noch immer nicht läuft, schreibe ich hier gerade auf der WinDOSe

Aber jetzt gehts weiter mit der Fehlersuche…

Runlevel in (K)Ubuntu

Nvidia LogoDa mir hier regelmäßig beim Start des KDM eine Fehlermeldung bezüglich des Nvidia Grafiktreibers angezeigt wird, wollte ich den Treiber von Hand noch mal neu installieren. Bisher ist der hier automatisch installiert, und ich befürchte, dass das Kernel-Modul bei Kernel-Updates nicht aktualisiert wird.

Nun spricht meine Erfahrung: Lade den Treiber von nvidia.de, mache das geladene Shell-Script ausführbar, gehe auf Runlevel 3, und führe das Shell-Script mir root-Rechten aus.

Nun, (K)Ubuntu arbeitet, wie ich inzwischen weiß, per default in RL2. Alternativ steht noch RL1 als Einzeluser-System zur Verfügung, und natürlich die RL0 (System halt) und 6 (reboot). Die Runlevel 3 bis 5 sind zwar auch vorhanden, aber sie sind mit RL2 identisch.

Bei der Gelegenheit fiel mir wieder ein, dass ich seinerzeit unter Debian 4 (Etch) ein ähnliches Problem hatte. Etch startete zwar standardmäßig in RL5, aber die Runlevel 2 bis 5 waren allesamt identisch konfiguriert. Da musste ich nur den X-Server aus RL3 entfernen, und gut war.

Jetzt habe ich ein Problem: Wo stelle ich ein, dass ich per default in RL5 booten möchte? Früher ging das in der Datei /boot/grub/menu.list, doch die scheint es in Ubuntu 10.04 nicht mehr zu geben. So voll habe ich das Verzeichnis /boot/grub auch noch nirgendwo anders gesehen. In einem Forum las ich davon, dass ich die Datei /etc/inittab editieren müsste, aber die ist auf meinem System auch nicht vorhanden. Eine Suche danach blieb jedenfalls ohne Ergebnis.

Den RL3 werde ich dann schon anpassen, damit ich den Nvidia-Treiber installiert bekomme. Denn die dessen Installations-Routine meckert aktuell den laufenden X-Server an.

Andererseits… In 3 Tagen kommt (K)Ubuntu 10.10. Wer weiß, was sich da wieder alles ändert. O.o

Und es geht doch (2)

Da hatte ich mir doch letzten Monat den 24″-Bildschirm geleistet, und hatte da Probleme mit dem Anschluss am DVI-Port.

Die Supportanfrage an Samsung wurde dann auch endlich mal beantwortet:

GutenTag Herr Markus Bloch,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte testen Sie den Monitor noch an einem anderen PC. Tritt das Problem dort auch auf? Ist die native Aufloesung 1920 x 1200 Pixel eingestellt? Wird der Monitor mit 60 Hz angesteuert?

Bitte druecken Sie kurz die Menue-Taste und halten Sie dann die Source/Eingabetaste des Monitors fuer ca. 10-15 Sekunden fest. Dann sollte der Monitor kurz aufblitzen und wird auf die Werkseinstellungen zurueckgesetzt.

Eventuell ist Ihre Grafikkarte nicht voll kompatibel zu dem DDC Protokoll. Dieses Protokoll ist dafuer zustaendig, die Steuerung des Monitors ueber die Grafikkarte zu regeln, wenn der Monitor digital angeschlossen wird, also ueber DVI. Abhilfe kann manchmal ein Wechsel des Grafikkartentreibers bringen. Sollte das auch nicht funktionieren, muss eventuell eine aktuellere Grafikkartein den Rechner eingebaut werden, damit die Erkennung reibungslos funktioniert.

Ihre Kundennummer lautet: XXXXXXXXX

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Gerne können Sie uns bei Rückfragen erneut ansprechen.

Herzliche Grüße
Rainer XXXX

[…]

Und nun? Ein anderer PC mit DVI-Ausgang steht mir nicht zu Verfügung, und die Einstellungen stimmen. Das Zurücksetzen des Monitors brachte auch keinen Erfolg, und der Treiber für meine GeForce FX5200 mit 128 MB Speicher war schon der aktuellste, den nVidia veröffentlicht hat. Blieb also nur noch die letztgenannte Möglichkeit aus der Antwort: Eine neue GraKa musste her.

Ich habe das einige Zeit vor mir hergeschoben, weil ich befürchtete, Geld auszugeben, ohne einen Erfolg verbuchen zu können. Dann habe ich mich aber doch überwunden, und eine neue GraKa geordert. Es ist verdammt nicht einfach, heute noch gute und günstige AGP-Karten zu bekommen. Aber einen PCIe-Slot gibt es in meinem PC nicht.

Meine Wahl viel wieder auf nVidia, da hier die Linuxunterstützung am Besten ist. Es ist eine GeForce 7950GT mit 512 MB Speicher für knapp 130 Euronen. Ubuntu bot mir direkt nach dem ersten Start ein Update des nVidia-Treibers an, funktionierte aber schon mit der nativen Auflösung des Monitors (1920×1200 Pixel) am DVI-Port. Allerdings nur mit 50 statt 60 Hz, was aber zu verschmerzen ist. Daran änderte sich auch nach dem Treiber-Update mit anschließendem Neustart (ist ja wie ne WinDOSe ) nichts mehr.