OCM – Geocache-Verwaltung für Linux

Ich habe vor einiger Zeit schon mal über den Open Cache Manager, kurz OCM, geschrieben. Damals war die Versionsnummer noch 0.nochwas, inzwischen sind wir bei 1.0.11.

OCM LogoIch habe vor einiger Zeit schon mal über den Open Cache Manager, kurz OCM, geschrieben. Damals war die Versionsnummer noch 0.nochwas, inzwischen sind wir bei 1.0.11.

Damals wie heute verfolge ich den Werdegang von OCM beim Schrottie, der immer wieder darüber schreibt. Selbst habe ich allerdings lange nicht mehr mit OCM gearbeitet, bis ich heute die aktuelle Version geladen und installiert habe. Nach der Installation, die einiges an GTK-Bibliotheken voraussetzt, erwartet uns beim ersten Start ein Einrichtungsassistent. Hier werden der gc.com-Account (Premium am besten) und die Home-Koordinaten abgefragt und einige Verzeichnisse festgelegt.

OCM 1.0.11
Der Open Cache Manager listet nach dem Import der GPX-Dateien alle Caches auf und zeigt diese auch auf der Karte.
Bei mir zeigte sich OCM jedoch zu Anfang von den angegebenen Home-Koordinaten unbeeindruckt und gab nur eine Platz mitten im Atlantik auf der Karte aus (N 0° 00.000′ E 0° 00.000′). Die Caches hier vor meiner Haustür waren dann plötzlich weit über 1000 km von den Homekordis entfernt. Erst ein nochmaliges Abspeichern der richtigen Koordinaten in den Einstellungen brachte Besserung, OCM zentriert die Karte nun beim Programmstart auf meine Homebase.

Die Caches, die angezeigt werden, habe ich über GPX-Dateien importiert. Ich habe dazu meine Pocket Queries, die ich Tagesaktuell per Mail bekomme, durch eine aktuelle PQ mit meinen Funden sowie den GPX-Dateien meiner eigenen Caches ergänzt. So hatte ich in nullkommanix eine ansehnliche Datenbank in OCM verfügbar.

Die Möglichkeiten muss ich jetzt mal selbst austesten, von daher kann ich jetzt nicht weiter darauf eingehen. Der erste Eindruck ist aber prima, also will ich mehr wissen. Bis dahin verweise ich gerne nochmal auf Schrottie, der bereits einiges zum OCM geschrieben hat.

Bleibt noch zu erwähnen, dass es OCM auch für Android gibt. Das hat allerdings noch Beta-Status. Auch hier ist Schrottie die Informationsquelle der Wahl…

Geocaching und Linux

Mein Co-Autor Thomas und ich sind beide begeisterte Geocacher, daher muss ich mal einen Artikel über den OpenCacheManager los werden, über den ich letzte Tage drüben beim Schrottie gestolpert bin. Eine Software zur Verwaltung von Geocaches unter Linux.

OpencachingMein Co-Autor Thomas und ich sind beide begeisterte Geocacher, daher muss ich mal einen Artikel über den Open Cache Manager los werden, über den ich letzte Tage drüben beim Schrottie gestolpert bin. Eine Software zur Verwaltung von Geocaches unter Linux.

Windows-User kennen mit GSAK ein mächtiges Tool zur Verwaltung von Caches, welches durch Plugins auch noch erweitert werden und z.B. Statistiken erstellen kann. Linux-Anwendern wird mit dem Open Cache Manager (OCM) ein ähnlich gutes Tool an die Hand gegeben. Ich habe es vorhin installiert, und ein bisschen damit gespielt.

Open Cache Manager
Der Open Cache Manager mit meinen importierten PQs

Zunächst mal habe ich meine tagesaktuellen PQs importiert, inkl. der MyFinds und meinen eigenen Caches. Somit werden jetzt gut 1900 Caches in der Software angezeigt, meine aktuell 631 Funde, die 4 versteckten, und die Caches aus den PQs mit den noch zu suchenden Caches.

Gewöhnungsbedürftig finde ich die Icons der Caches, da man sich an die Bildchen auf geocaching.com gewöhnt hat. Dabei hat opencaching.de auch andere Icons. Aber meine Funde werden als Smilies, die gelegten als Sterne in der Karte angezeigt. So, wie man es von geocaching.com kennt.

Als Karte kommt OSM zum Einsatz, sehr löblich. Das Zentrum der Karte steht beim Programmstart der bei der Einrichtung angegebene Punkt. Das sollten eigentlich die Heimat-Koordinaten sein.

Eine ausführlichere Beschreibung hat Schrottie in oben verlinktem Artikel verfasst, das will ich nicht alles einfach abschreiben.

Den Download gibts auf sourceforge.net als gz-gegackten tar-Ball. Für Ubuntu-User gibts dazu ein Paket für Lucid Lynx, allerdings nur als 32Bit-Version. Genau diese habe ich aber mit dem bei Schrottie gemopsten Befehl

sudo dpkg --force-architecture -i opencachemanager_0.22.7-1_i386.deb

hier auf meiner Maverick-Kiste installiert. Klappte erst im 2. Versuch, da ich zunächst noch einige Bibliotheken installieren musste, um die Abhängigkeiten des OCM zu erfüllen.