Neue Ubuntu-Linux-Distribution 10.10 mit Namen „Maverick Meerkat“ erschienen

Heute, am 10. Oktober ist es endlich soweit und die aktuelle Ubuntu-Distribution 10.10 mit Namen “Maverick Meerkat” (eigenwilliges Erdmännchen) ist für die Linux-Gemeinde freigegeben worden.

Welche, der hier angekündigten Neuerungen es wirklich in die aktuelle Distribution geschafft haben, muss ich mal in den nächsten Tagen sehen.

Heute, am 10. Oktober ist es endlich soweit und die aktuelle Ubuntu-Distribution 10.10 mit Namen “Maverick Meerkat” (eigenwilliges Erdmännchen) ist für die Linux-Gemeinde freigegeben worden.

Welche, der hier angekündigten Neuerungen es wirklich in die aktuelle Distribution geschafft haben, muss ich mal in den nächsten Tagen sehen.

Zur Übersicht noch einmal die vorläufige Liste der Neuerungen:

  • Ubuntu 10.10 soll auch als komplett überarbeitete Netbook-Edition herauskommen.
  • Der Bootvorgang soll weiter als bisher beschleunigt werden.
  • Der Networkmanager soll schneller Verbindungen zum Netzwerk herstellen können.
  • Während der Installation soll schon eine Verbindung zu kabellosen Netzwerken (WLAN) möglich sein. Ob dazu auch die Mobilfunkstandards UMTS/HSDPA gehören werden, war bisher nicht bekannt.
  • Der momentan schnellste Browser soll in die Distribution enthalten sein (welcher kann das sein?)
  • Ubuntu soll sich einfacher in einer Cloud integrieren lassen.
  • Soziale Netzwerke und Dienste sollen weiter in den Desktop integriert werden.
  • ein spezielles Ubuntu-Font ist standardmäßig dabei.
  • in der KDE-Variante (Kubuntu) wird zusätzlich der Browser „rekong“ dabei sein.
  • Noch ein paar Daten: – Kernel 2.6.35 – Gnome-Desktop 2.31 (Ubuntu) – KDE-Desktop 4.5 (Kubuntu)

Adressen:

Downloads


Kennst du Linux?

Im Jahr 1991 begann Linus Benedict Torvalds, ein finnischer Informatikstudent an der Universität Helsinki, unter Minix einen Terminalemulator zu schreiben. Ein wenig später entstand der Plan, daraus ein richtiges Betriebssystem zu entwickeln. Im September 1991 wurde dann endlich der Kernel mit der Versionsnummer 0.01 zu öffentlichen Download auf einem FTP-Server angeboten.
 

Im Jahr 1991 begann Linus Benedict Torvalds, ein finnischer Informatikstudent an der Universität Helsinki, unter Minix einen Terminalemulator zu schreiben. Ein wenig später entstand der Plan, daraus ein richtiges Betriebssystem zu entwickeln. Im September 1991 wurde dann endlich der Kernel mit der Versionsnummer 0.01 zu öffentlichen Download auf einem FTP-Server angeboten.

Seitdem ist Linux (wird auch oft als GNU/Linux bezeichnet) ein Unix ähnliches freies Mehrbenutzer-Betriebssystem, welches Plattform übergreifend konzipiert wurde. Die Liste der unterstützten Zielplattformen ist mittlerweile sehr lang.

Seit 1996 ist der Pinguin Tux das offizielle Linux-Maskottchen (siehe Grafik, rechts oben). Diese Grafik wurde von Larry Ewing (lewing@isc.tamu.edu) erstellt. Der Name Tux bedeutet übrigens Torvalds UniX und wurde von James Hughes als Unix-Ableitung vorgeschlagen (es soll auch andere Varianten geben!).

Wie sieht die momentane Situation von Linux und dessen Einsatzgebiete aus?

KDE-Desktop (Mini)
KDE-Desktop (Mini)
Dieses System wird heute weltweit von unzähligen Entwicklern weiterentwickelt. Dabei beschränkt sich die Entwicklungsarbeit nicht nur auf den Kernel.

In den letzten Jahren wurden auch ansprechende Benutzeroberflächen entwickelt (zum Beispiel GNOME oder KDE), die auch besonders für den Linux-Einsteiger leicht zu bedienen sind und leider auch an ein „gewisses anderes System“ erinnern.

Die Einsatzgebiete von Linux können heute sehr vielfältig sein. Die meisten Leute denken sicherlich, dass die Anwendung auf den Desktop-Rechner beschränkt ist. Aber Linux ist auch als so genanntes Embeded-System meist unerkannt im täglichen Einsatz anzutreffen (Set Top Boxen, Router, Mobiltelefone, PDA’s, uvm.).

Hier nur einige wenige Beispiele dafür, wo Linux unerkannt seinen Dienst verrichtet:

  • Dreambox, ein DVB-s Receiver
  • AVM Fritz!Box.

Aber das Haupteinsatzgebiet von Linux ist aber der Serverbereich. Eine Vielzahl von Web- und Mailservern im Internet wird mit Linux als Betriebssystem betrieben.

Warum solltest DU Linux nutzen?

Gnome-Desktop Ubuntu (Mini)
Gnome-Desktop Ubuntu (Mini)
Das Wissen im Bereich der IT-Zukunftstechnologien darf NICHT allein in den Händen einiger Personen oder Organisationen liegen. Auch die permanente Bevormundung von gewissen Monopolisten ist nicht nur störend, sondern birgt auf Dauer auch große Gefahren. So sollte die gesamte Informationstechnologie frei von Barrieren und jeder Person zugänglich sein und nicht eine Sache des Einkommens sein!

Linux und speziell Open Source ist auch eine große Chance für solche Länder, die wir Schwellenländer oder besonders abwertend Entwicklungsländer nennen.

Deshalb gehöre ich auch zu den Leuten, die sich für die Verbreitung von freier Software einsetzen. Ich hoffe, du gehörst auch bereits dazu oder kannst dich zumindest dafür begeistern.

Noch was …

Hier habe noch ein paar Adressen für dich, die zum Textinhalt passen: