Geocaching und Linux

Mein Co-Autor Thomas und ich sind beide begeisterte Geocacher, daher muss ich mal einen Artikel über den OpenCacheManager los werden, über den ich letzte Tage drüben beim Schrottie gestolpert bin. Eine Software zur Verwaltung von Geocaches unter Linux.

OpencachingMein Co-Autor Thomas und ich sind beide begeisterte Geocacher, daher muss ich mal einen Artikel über den Open Cache Manager los werden, über den ich letzte Tage drüben beim Schrottie gestolpert bin. Eine Software zur Verwaltung von Geocaches unter Linux.

Windows-User kennen mit GSAK ein mächtiges Tool zur Verwaltung von Caches, welches durch Plugins auch noch erweitert werden und z.B. Statistiken erstellen kann. Linux-Anwendern wird mit dem Open Cache Manager (OCM) ein ähnlich gutes Tool an die Hand gegeben. Ich habe es vorhin installiert, und ein bisschen damit gespielt.

Open Cache Manager
Der Open Cache Manager mit meinen importierten PQs

Zunächst mal habe ich meine tagesaktuellen PQs importiert, inkl. der MyFinds und meinen eigenen Caches. Somit werden jetzt gut 1900 Caches in der Software angezeigt, meine aktuell 631 Funde, die 4 versteckten, und die Caches aus den PQs mit den noch zu suchenden Caches.

Gewöhnungsbedürftig finde ich die Icons der Caches, da man sich an die Bildchen auf geocaching.com gewöhnt hat. Dabei hat opencaching.de auch andere Icons. Aber meine Funde werden als Smilies, die gelegten als Sterne in der Karte angezeigt. So, wie man es von geocaching.com kennt.

Als Karte kommt OSM zum Einsatz, sehr löblich. Das Zentrum der Karte steht beim Programmstart der bei der Einrichtung angegebene Punkt. Das sollten eigentlich die Heimat-Koordinaten sein.

Eine ausführlichere Beschreibung hat Schrottie in oben verlinktem Artikel verfasst, das will ich nicht alles einfach abschreiben.

Den Download gibts auf sourceforge.net als gz-gegackten tar-Ball. Für Ubuntu-User gibts dazu ein Paket für Lucid Lynx, allerdings nur als 32Bit-Version. Genau diese habe ich aber mit dem bei Schrottie gemopsten Befehl

sudo dpkg --force-architecture -i opencachemanager_0.22.7-1_i386.deb

hier auf meiner Maverick-Kiste installiert. Klappte erst im 2. Versuch, da ich zunächst noch einige Bibliotheken installieren musste, um die Abhängigkeiten des OCM zu erfüllen.

Daten in die OSM-Karte eingetragen

Jetzt bin ich mal tätig geworden und habe ein paar fehlenden Dinge bei OpenStreetMap (OSM) eingetragen. Die Halde, auf der einer meiner Multi-Caches liegt, hatte noch nicht erfasste Wege. Diese habe ich nun dem OSM-Datenbestand hinzugefügt. Außerdem habe ich gerade festgestellt, dass der Briefkasten vor meiner Haustür ebenfalls noch nicht erfasst wurde – ist nun geschehen …
 

Jetzt bin ich mal tätig geworden und habe ein paar fehlenden Dinge bei OpenStreetMap (OSM) eingetragen. Die Halde, auf der einer meiner Multi-Caches liegt, hatte noch nicht erfasste Wege. Diese habe ich nun dem OSM-Datenbestand hinzugefügt. Außerdem habe ich gerade festgestellt, dass der Briefkasten vor meiner Haustür ebenfalls noch nicht erfasst wurde – ist nun geschehen …

Für die Bearbeitung der Daten nutze ich hauptsächlich eines von zwei Programmen. Da ich viel auf unterschiedlichen Plattformen (Windows und Linux) arbeite, bieten sich eben diese beiden Programme an. Da gibt es JOSM, ein Programm, welches auf Java basiert und somit schon von Haus aus plattformunabhängig ist. Ein weiteres Programm ist Merkaartor, welches für die Systeme Linux, Windows und Windows CE (nennt sich das jetzt nicht Mobile???) erhältlich ist.

Webseiten mit Beschreibung und Download