Rocking Blogroll

Ich wurde per Mail gefragt, wie ich die Blogroll hier in Cowboy´s Linux-Blog zusammengeschraubt habe, und da gebe ich gerne Auskunft drüber:
Zunächst mal gebe ich die Links im Backend ein, wie jeder andere es wohl auch machen würde. Also wird Name, URL und Beschreibung angegeben, die Kategorie ausgewählt und ggf. noch irgendwelche Beziehungsdaten (XFN) angeklickt.

Ich wurde per Mail gefragt, wie ich die Blogroll hier in Cowboy´s Linux-Blog zusammengeschraubt habe, und da gebe ich gerne Auskunft drüber:

Zunächst mal gebe ich die Links im Backend ein, wie jeder andere es wohl auch machen würde. Also wird Name, URL und Beschreibung angegeben, die Kategorie ausgewählt und ggf. noch irgendwelche Beziehungsdaten (XFN) angeklickt. Dazu kommt die Feed-Adresse des Blogs, und eine Bild-Adresse.

Für das Bild habe ich mir eine Hierarchie ausgedacht, wo die herkommen:

  1. Gravatar: Entweder finde ich im Impressum eine Mailadresse, mit der ich nach einem Gravatar suche, oder der Blogger hat hier schonmal kommentiert, und ein Gravatar dagelassen.
  2. Favicon: Finde ich kein Gravatar, schaue ich nach, ob das Blog ein Favicon, oder besser noch ein Apple Touch Icon hat. Letzteres ist größer, und daher besser geeignet. Denn ein 16x16px kleines Favicon sieht auf 50x50px aufgebläht auch nicht mehr wirklich schön aus.
  3. Standard-Grafik: In diesem Fall das blaue Gravatar-Logo. Das wird entweder für eine im Impressum gefundene Mailadresse zurückgegeben, oder aber für die von mir pauschal eingesetzte „kontakt@domain.de”.

Für die Ausgabe der Blogroll ist dann die „Rocking Blogroll” vom Crazy Girl zuständig. Zunächst mal gibt es von ihr das Plugin „Blogroll with RSS-Widget, welches jedoch sehr speicherlastig ist und manches Blog in die Knie zwingt. So auch meine Blogs. Denn bei jedem Abruf der Blogroll werden die RSS-Feeds aller Links eingelesen.

Die „Rocking Blogroll” geht einen anderen Weg, arbeitet mit Cronjob und Datenbank. Das alles muss aber manuell eingerichtet und angepasst werden. In die Tabelle wp_links werden 5 zusätzliche Felder eingefügt, und im Cron-Script muss der absolute Pfad zur wp-blog-header.php angegeben werden. Das Cronscript ist eine PHP-Datei, die dann über einen Cronjob regelmäßig aufgerufen wird (hier stündlich), die Feeds einliest, und in die Datenbank schreibt. Zu guter letzt gibt es noch die Funktion, die das alles aus der Datenbank ausliest und auf den Bildschirm zaubert. Die kommt in die function.php des Themes. Tanja verwendet hier standardmäßig eine Liste (<ul>), ich habe das auf <div> geändert.

Dieser Container bekommt bei mir die CSS-Klasse „bookmark”, und wird entsprechend über das Stylesheet formatiert. Fertig.

Optional kann ich noch einstellen, ob ich das eigene Bild aus der Datenbank, oder einen Screenshot, oder aber gar kein Bild anzeigen will. Und wie alt der letzte Artikel maximal sein darf, damit der Link hier in der Blogroll erscheint. Default steht das auf 48 Stunden, ich habe das mal auf 9999 Stunden erhöht. Wer aber in der Seite nicht mehr erscheint, in der Blogroll rechts in der Sidebar aber schon, sollte mal seinen Feed überprüfen, ob der korrekt funktioniert. Denn fehlerhafte oder gar fehlende Feeds werden nicht eingelesen, ist ja klar

Bleibt noch zu erwähnen, dass es die „Rocking Blogroll” nicht zum Download gibt. Wenn man Tanja aber lieb bittet, wird sie sie Euch zukommen lassen. In diesem ZIP-File ist auch eine ausführliche und gute Anleitung enthalten. Wenn man also ein bisschen was von PHP und MySQL versteht, sollte die Integration der „Rocking Blogroll” keine Schwierigkeiten bereiten.

Google-Reader-Erweiterung

Bei Caschy bin ich eben auf eine sinnvolle Firefox-Erweiterung gestoßen. Also sinnvoll, wenn man den Google Reader zum Lesen der Feeds benutzt.
Bisher hatte ich immer einen Tab mit dem Google Reader geöffnet, wenn ich den Firefox bzw. Iceweasel offen hatte. Also eigentlich immer

Bei Caschy bin ich eben auf eine sinnvolle Firefox-Erweiterung gestoßen. Also sinnvoll, wenn man den Google Reader zum Lesen der Feeds benutzt.

Bisher hatte ich immer einen Tab mit dem Google Reader geöffnet, wenn ich den Firefox bzw. Iceweasel offen hatte. Also eigentlich immer

Jetzt habe ich in der Statusleiste ein kleines Icon, welches mit die Anzahl der ungelesenen Feeds zeigt. Ein Klick auf das Icon, und der Google Reader öffnet sich. Die Erweiterung „Google Reader Notifier“ ist dabei flexibel konfigurierbar: Der Aktualisierungs-Intervall lässt sich ebenso festlegen, wie Klickaktionen für die linke, mittlere und rechte Maustaste, oder ob der Reader sich im aktuellen oder einem neuen Tab oder gar einem neuen Fenster öffnen soll.

Die Default-Einstellungen sind soweit ganz OK: Alle 300 Sekunden aktualisieren, und in einem neuen Tab öffnen. Einzig die Art habe ich geändert. Per Default soll sich der neue Tab im Hintergrund öffnen, ich wollte ihn aber direkt im Vordergrund haben. Denn wenn ich auf das Icon klicke, will ich die Feeds auch lesen

Alte Artikel aufbereitet

So Leute, ich habe die älteren Beiträge dieses Blogs ja aus Blogger.com importiert. Das hat den Nachteil, dass die Artikel unsauber formatiert sind. Es gibt z.B. keine Absätze, sondern nur Zeilenumbrüche, und einfache Formatierungen wie Fettschrift werden anstatt in <strong>...</strong> in ein CSS-formatiertes <span style="font-weight:bold;">...</span> gefasst. Dazu wird alles aneinander geklatscht, was es im Editor unübersichtlich macht.

Außerdem findet sich unter jedem Artikel ein Copyright-Hinweis, den Blogger.com automatisch an den Feed anhängt. Denn letztlich wurde ja nur der RSS-Feed aus Blogger.com importiert. Aber der Feed enthält keine Tags, also fehlen die auch.

Ich habe jetzt einige Zeit damit verbracht, so nach und nach die alten Artikel zu editieren, vernünftig zu formatieren und zu taggen. Dazu habe ich den Copyright-Hinweis entfernt. Damit bin ich heute fertig geworden. Alle Artikel sind jetzt WordPress-kompatibel