Linux auf meinem Notebook

Hallo,

mein Notebook ist schon ein älteres Semester, und ich kann von der Hardware-Leistung nichts Großartiges erwarten. Also bin ich auf der Suche nach einer schlanken und Ressourcenschonenden Linuxdistribution.

Für die Installation von openSUSE 10.2, wie es auf dem PC läuft, reicht der Speicher nicht. Da muss ich schon während Installation auf eine Swap-Partition zurückgreifen. Der Platz fehlt aber dann nachher im System. Außerdem läuft die Susi auf dem Oldtimer nur sehr schleppend.

Dann habe ich Ubuntu getestet, sowohl 6.10 (Edgy Eft), als auch 7.04 (Feisty Fawn). Mit Edgy läuft sogar meine WLAN-Karte “out of the box”, nach dem Upgrade auf Feisty war diese jedoch tot und nicht zum Leben zu erwecken. Also wieder weg mit dem Zeug, außerdem bin ich kein Freund von Gnome. KDE ist mir lieber.

Wer hat schon mal von SAM 2007 gehört? Diese Distri aus Sachsen war der nächste Kanditat. SAM soll auch auf schmaler Hardware flott laufen und sogar 3D-Effekte erlauben. Ich habe also ein ISO-Image für die Live-CD geladen und gebrannt, und das Notebook davon gebootet. Doch sobald der X-Server der Live-Version starten soll, bleibt der Bildschirm schwarz. Auch die LEDs für DVD und HDD weisen auf keine Aktivitäten hin. Will heißen: Das Live-System startet nicht, und somit komme ich auch nicht an den Installieren-Button, der da irgendwo sein soll.

Reibungslos klappte die Installation von Xandros 4, aber das gefiel mir gar nicht. Da hat einer versucht, die KDE-Oberfläche auf das Design aus Redmond zu trimmen, was nicht wirklich gut gelungen ist. Zudem war Xandros noch langsamer als die Susi.

Nachdem ich mit einer Live-CD von Damn Small Linux gar nicht zurecht kam, habe ich wieder Ubuntu Edgy installiert, da das noch halbwegs flott läuft und meine Hardware komplett unterstützt. Allerdings habe ich dann den eigentlich nicht benötigten ndiswrapper installiert, und dann auf Feisty aktualisiert. Mit dem zuvor installierten ndiswrapper und dem Treiber für die WinDOSe konnte ich die WLAN-Karte dann auch zum Betrieb überreden.

Das ist dann auch der jetzt aktuelle Zustand auf dem Notebook, und langsam fängt Ubuntu an, mir zu gefallen. Trotz Gnome. Aber wenn ich noch eine Distri finde, die diese schwache Hardware nicht an die Grenzen der Leistungsfähigkeit bringt, versuche ich noch weitere Wechsel.

Keep it Country,
Markus