Zwitschern mit Spaz

Spaz-IconIch hatte schon mal über den Twitter-Client Spaz gebloggt, für den ich mich entschieden habe. Aber so ganz optimal ist das zumindest für Linuxer wirklich noch nicht. Das kann aber auch an der Runtime AIR von Adobe liegen, die für Linux noch Alpha-Status hat.

So speichert Spatz z.B. die Twitter-Zugangsdaten nicht, die müssen bei jedem Programmstart neu eingegeben werden. Wenn ich mir Snitter ansehe, ein ebenfalls auf AIR setzender Twitter-Client, der kann das speichern. Der Fehler liegt also eindeutig an Spaz.

Ein weiterer Fehler ist die Verarbeitung der deutschen Umlaute. Spaz kann die zwar anzeigen, wenn jemand die mitsendet, aber ich kann die nicht oder nur zum Teil eingeben. Aktuell geht das „Ä“ und das „ß“, die Tasten für „Ö“ und „Ü“ sind tot. Das liegt aber scheinbar an AIR, den auch in Snitter geht das nicht…

Gestern habe ich Spaz auf die aktuelle Version 4.0.0 aktualisiert, jetzt sind zumindest die Eingabefelder für Username und Passwort in den Optionen sauber platziert. Vorher waren die fast ineinander verschachtelt.

Was AIR angeht, da muss ich mal weiter auf aktuelle Versionen warten, die dann nach Möglichkeit mindestens Beta sind. Am Besten allerdings ein Final Release Denn ich muss feststellen, dass AIR-Apps zumindest hier auf meiner Sidux-Kiste Ressourcenfresser sind.

Linuxtauglicher Twitter-Client

TwitterJa, genau sowas suche ich. Ich hatte den Twitter in der Sidebar des Firefox, aber dieses Addon ist mit FX3 nicht kompatibel. Da habe ich dann TwitterFox eingesetzt. Machte mich aber auch nicht wirklich glücklich. :roll:

Ich habe dann mal Tante Gurgel bemüht, und habe da die ein oder andere Desktop-Software gefunden, die auch zum Teil schon in den Debian- und Sidux-Repos vorhanden waren. Davon konnte mich aber auch nichts wirklich überzeugen, das meiste lief sogar gar nicht erst. :evil:

Ich stieß dann noch auf Spaz, ein Multi-Plattform-Client für Twitter. Das Problem: Spaz benötigt das noch recht neue AIR-Framework von Adobe®, und das gibt es für den Mac und die WinDOSe, aber eben nicht für Linux. Dies zumindest suggeriert die Zielseite des AIR-Links auf der Spaz-Downloadseite

Mal davon abgesehen, dass mir Adobe®-Software nicht wirklich in den Kram passt (Closed Source), man weiß doch gar nicht so recht, was AIR überhaupt macht und kann. Zumindest ich habe mich damit bisher noch nicht beschäftigt. Aber ich habe mich wieder in die unendlichen Weiten des Internets begeben und bin bei Adobe® Labs auf eine Linux-Version von AIR gestoßen. Das ist allerdings noch eine Alpha-Version, die dazu noch nicht alle AIR-Funktionen unterstützt. O.o

Nun denn, ich habe das mal geladen, kommt als .bin-Datei, die dann ausführbar gemacht werden muss:

chmod +x adobeair_linux_a1_033108.bin

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