Ubuntu 14.10 »Utopic Unicorn« kann getestet werden

Nur kurz gemeldet: Wer schon mal vorab die für den 23. Oktober erwartete Version 14.10 »Utopic Unicorn« von Ubuntu und seinen Derivaten testen will, für den (oder die) steht ab sofort die 2. Beta-Version zum Download bereit. Wer also jetzt schon sehen will, was da Neues kommen wird, greift zu.

Ubuntu-Logo neuNur kurz gemeldet: Wer schon mal vorab die für den 23. Oktober erwartete Version 14.10 »Utopic Unicorn« von Ubuntu und seinen Derivaten testen will, für den (oder die) steht ab sofort die 2. Alpha-Version zum Download bereit. Wer also jetzt schon sehen will, was da Neues kommen wird, greift zu.

Ice Cream Sandwich auf dem HTC Desire?

Ich habe es versucht: Ich habe auf meinem Desire ein ICS-ROM geflasht. CyanogenMod 9 mit Android 4.0.4. Aber nach 24 Stunden habe ich das wieder rückgängig gemacht.

ICS-LogoIch habe es versucht: Ich habe auf meinem Desire ein ICS-ROM geflasht. CyanogenMod 9 mit Android 4.0.4. Aber nach 24 Stunden habe ich das wieder rückgängig gemacht.

Ich setzte bisher auf GingerVillain, das auf CM7 aufsetzt. Und weil ich damit zufrieden war, habe ich mich für CM9 entschieden. Das sollte, so habe ich an mehreren Stellen gelesen, meist recht flott laufen.

Ich hatte aber zunächst schon mal ein Problem, das Desire mit CM9 und ICS überhaupt ins WLAN zu bekommen. Das Netz wurde einfach nicht gefunden. Ich hatte hier 3, 4 andere Netze, aber meines war nicht dabei. Auch eine manuelle Einrichtung blieb ohne Erfolg.

In der Brutzelstube bekam ich dann den Tipp, dass ich mal den verwendeten Kanal prüfen solle. Auf den hohen Kanälen 12 und 13 käme es nämlich gerne mal zu Problem. Hmm, und Gingerbread hat das doch einwandfrei funktioniert, und jetzt plötzlich nicht mehr? O.o

Screenshot_2012-10-11-00-59-10
Der Screenshot zeigt: Android 4.0.4 ist Installiert
OK, meine FRITZ!Box war manuell auf Kanal 12 eingestellt, also mal die Automatik aktiviert. Die setzte mein WLAN auf Kanal 1, wo aber schon 2 andere WLANs funken. Daher habe ich manuell auf Kanal 9 eingestellt, da der am wenigsten von Störeinflüssen anderer Netzwerke betroffen ist. Und siehe da, das Desire mit ICS konnte sich in meinem WLAN einloggen.

Also machte ich mich an die Einrichtung. Als Erstes installierte ich aus dem Play Store Titanium Backup, und stellte damit die mir wichtigen Apps samt Einstellungen wieder her.

Da ich den Cache und einiges mehr auf die Speicherkarte verschieben konnte, hatte ich massig internen Speicher frei. Aber einige größere Apps verweigerten mit Hinweis auf nicht genügend Speicherplatz die Inatallation. Also stimmte wohl auch die Anzeige des freien Speichers nicht, zumal der zeitweise mehr angezeigt hat, als physikalisch vorhanden ist… O.o

Bei den Spielereien mit dem Teil merkte ich allerdings, dass das Handy nur noch sehr träge reagierte. Einige Apps stürzten regelmäßig und reproduzierbar ab, so dass ich nach knapp 24 Stunden des Experimentierens die Schnauze voll hatte, und das vor dem Flashen des ICS-ROM erstellte Nandroid-Backup wieder herstellte. :surrender:

Schade eigentlich, denn einige Dinge gefielen mir in ICS deutlich besser. Vor Allem das Adressbuch und die Bildergalerie sind da deutlich übersichtlicher und besser zu handlen.

Ich werde also erstmal bei Gingerbread (Android 2.3.7) bleiben, und mir bei Zeiten mal ein neues Handy besorgen. Ich liebäugle da noch mit einem Samsung Galaxy S2. Das S3 ist mir zu groß.

Adobe Air für Linux macht sich

Ich habe bei den Tests der Twitter Clients schon über Adobe AIR gesprochen. Damals hatte ich über einige Unzulänglichkeiten geschrieben, die ich dem Framework zugeschrieben habe.

Ich habe bei den Tests der Twitter Clients schon über Adobe AIR gesprochen. Damals hatte ich über einige Unzulänglichkeiten geschrieben, die ich dem Framework zugeschrieben habe.

Adobe AIR
Das Adobe AIR-Framework für Linux ist jetzt als Beta erhältlich
Zu der Zeit war Adobe AIR für Linux noch im Alpha-Stadium, und da sind Fehler natürlich verzeihlich, und es gab ja auch keine groben Fehlfunktionen. So speicherte z.B. mein bevorzugter Twitter Client Twhirl das Passwort nicht, so dass ich es bei jedem Programmstart neu eingeben musste. Andere Clients hatten Probleme mir den deutschen Umlauten und Sonderzeichen.

Seit etwa 2 Wochen ist das AIR-Framework für Linux als Beta-Version erhältlich, und ich stelle erfreut fest, dass zumindest Twhirl das Passwort speichert und auch um einiges flotter läuft und besonders auch schneller startet. Laut Hersteller Adobe ist der Funktionsumfang beinahe identisch mit dem der Windows- und Mac-Versionen. Einzig die Transparenz benötige einen aktiven 3D-Desktop wie z.B. Compiz. Da ich diesen 3D-Kram nicht nutze, habe ich keine Transparenz. Allerdings konnte ich mich auf einer WinDOSe mal davon überzeugen, dass die inaktive Anwendung, oder der Hintergrund des Frameworks transparent erscheint. So sind die Ecken des Programmfensters und der Hinweise auf der WinDOSe abgerundet.

Allerdings möge man auch bedenken, dass AIR immer noch Beta-Software ist, und deshalb auch die Stabilität des gesamten Systemes beeinträchtigen kann. Wobei es bei mir sehr stabil läuft.

Google Chrome für Linux

Google bietet die Beta-Version des Browsers „Chrome“ bekanntlich nur für die WinDOSe an. Aber vorhin habe ich bei Frank Helmschrott gelesen, dass Codeweavers, bekannt für den auf Wine basierenden Windowsemulator CrossOver, Chrome nach Linux und Mac OSX portiert haben.

Google bietet die Beta-Version des Browsers „Chrome“ bekanntlich nur für die WinDOSe an. Aber vorhin habe ich bei Frank Helmschrott gelesen, dass Codeweavers, bekannt für den auf Wine basierenden Windowsemulator CrossOver,

Google Chrome / CrossOver Chromium
Cowboy´s Linux-Blog in CrossOver Chromium
Chrome nach Linux und Mac OSX portiert haben. Unter dem Namen „CrossOver Chromium“ bieten sie das zum Download an.

Ich habe mir das Teil dann mal heruntergeladen, und schreibe diesen Artikel in Chrome. Mein erster Eindruck: Aufgeräumte Oberfläche, aber mit der sauberen Darstellung einiger Schriften hapert es. Das Adminmenü von WordPress, das bei mir mit dem Plugin „Admin Drop Down Menu“ von Planet Ozh umgebaut wird, stellt Chrome fehlerhaft dar.

Über Google Chrome
CrossOver Chromium alias Google Chrome gibt sich als Safari zu erkennen
Des Weiteren stelle ich Fest, dass das Eingabefeld für den URL zum Einfügen eines Links (Codeansicht) Probleme hat. Ein per Copy & Paste eingefügter URL wird doppelt eingetragen, warum auch immer.

Erstaunlich ist, dass Chrome sich im Browserstring als Safari unter Mac OSX zu erkennen gibt. Zudem ist in der portierten Version der Update-Server nicht erreichbar, was in der originalen Windows-Version wohl geht, wie ich gehört habe.

Naja, warten wir mal ab, was und da noch so erwartet…

Auch die KDE 4 Live-CD will nicht

Naja, will schon, aber kann wohl nicht. Beim Booten kam die erste Fehlermeldung: Das System (Suse) war nicht in der Lage, mein Netzwerk via DHCP zu konfigurieren. Dann landete ich am KDE LogIn Screen… Rate mal mit R….. User „linux“ war eingestellt, aber wie lautet das Passwort? Einfach mal „linux“ eingegeben, und ich war drin in KDE 4.

Ich war enttäuscht. Das System schien meiner Grafikkarte nur 256 Farben zu entlocken, es sah grausig aus. Dann meldete sich auch schon der Crash-Manager, oder wie das schon aus KDE 3 bekannte Dingen heißt. Da war direkt die Lautstärke-Regelung abgestürzt. Dem KDE 4 Desktop war sowieso nicht ein Ton zu entlocken.

Der Konqueror ist zwar noch vorhanden, fungiert aber wohl nur noch als Web-Browser. Für den Einsatz als Dateimanager haben die Entwickler sich was Neues einfallen lassen. Ließ sich aber nicht starten, brach sofort mit einer Fehlermeldung ab. Genau wie die meisten anderen Programme auch, überwiegend sogar ohne Fehlermeldung.

Einzig Amarok konnte ich starten. Und ich sah Version 2! Scheint unübersichtlicher zu sein als die hier unter KDE 3 eingesetzte Version 1.4. Auf den ersten Blick zumindest. Testen konnte ich eh nicht (kein Sound), da meine Festplatten nicht eingebunden waren. Also hatte ich keinen Zugriff auf meine Musik. Und Internet-Radio? Wie war das doch gleich? Ach ja, kein Netzwerk. Und Yast startete nicht, sonst hätte ich versucht, Netz und Sound einzurichten und eine gescheite Farbwiedergabe zu erreichen.

Also war mein erster Kontakt mit KDE 4 ein Schlag ins Wasser. Ich werde wohl mal die zweite Beta abwarten und es dann noch mal versuchen. Hoffentlich klappt das ohne Investition in eine neue Grafikkarte. Gute und erschwingliche AGP-Karten sind rar, und PCIe hat mein Rechenknecht noch nicht.

KDE 4 will nicht so recht…

Nachdem ich nun gestern Abend bzw. heute früh KDE 4 installiert habe, bin ich erstmal enttäuscht. Version 4 ist neben Version 3 installiert, und am Anmelde-Bildschirm kann man die KDE-4-Session auswählen. Nur stürzt dann sofort der X-Server ab.

Ich nutze also weiter KDE 3 (3.5.7, um präziese zu sein), und werde morgen mal das inzwischen geladene Image einer KDE-4-Live-CD brennen und ausprobieren. Viel Hoffnung habe ich allerdings nicht…

Also bei KDE 4 soll der ganze 3D-Kram mit Beryl oder Compiz oder was auch immer per default aktiviert sein. Das kann die Ursache für mein Scheitern sein, denn meine Grafikkarte (GeForce FX5200 mit 128 MB RAM) macht das nicht mit. Allerdings bin ich davon ausgegangen, dass eine intelligente Software das automatisch erkennt und den Mist entsprechend abschaltet. Aber gut, es ist erst mal die erste Beta-Version von KDE 4. Kann ja noch was werden.

Linux auf meinem Notebook

Hallo,

mein Notebook ist schon ein älteres Semester, und ich kann von der Hardware-Leistung nichts Großartiges erwarten. Also bin ich auf der Suche nach einer schlanken und Ressourcenschonenden Linuxdistribution.

Für die Installation von openSUSE 10.2, wie es auf dem PC läuft, reicht der Speicher nicht. Da muss ich schon während Installation auf eine Swap-Partition zurückgreifen. Der Platz fehlt aber dann nachher im System. Außerdem läuft die Susi auf dem Oldtimer nur sehr schleppend.

Dann habe ich Ubuntu getestet, sowohl 6.10 (Edgy Eft), als auch 7.04 (Feisty Fawn). Mit Edgy läuft sogar meine WLAN-Karte „out of the box“, nach dem Upgrade auf Feisty war diese jedoch tot und nicht zum Leben zu erwecken. Also wieder weg mit dem Zeug, außerdem bin ich kein Freund von Gnome. KDE ist mir lieber.

Wer hat schon mal von SAM 2007 gehört? Diese Distri aus Sachsen war der nächste Kanditat. SAM soll auch auf schmaler Hardware flott laufen und sogar 3D-Effekte erlauben. Ich habe also ein ISO-Image für die Live-CD geladen und gebrannt, und das Notebook davon gebootet. Doch sobald der X-Server der Live-Version starten soll, bleibt der Bildschirm schwarz. Auch die LEDs für DVD und HDD weisen auf keine Aktivitäten hin. Will heißen: Das Live-System startet nicht, und somit komme ich auch nicht an den Installieren-Button, der da irgendwo sein soll.

Reibungslos klappte die Installation von Xandros 4, aber das gefiel mir gar nicht. Da hat einer versucht, die KDE-Oberfläche auf das Design aus Redmond zu trimmen, was nicht wirklich gut gelungen ist. Zudem war Xandros noch langsamer als die Susi.

Nachdem ich mit einer Live-CD von Damn Small Linux gar nicht zurecht kam, habe ich wieder Ubuntu Edgy installiert, da das noch halbwegs flott läuft und meine Hardware komplett unterstützt. Allerdings habe ich dann den eigentlich nicht benötigten ndiswrapper installiert, und dann auf Feisty aktualisiert. Mit dem zuvor installierten ndiswrapper und dem Treiber für die WinDOSe konnte ich die WLAN-Karte dann auch zum Betrieb überreden.

Das ist dann auch der jetzt aktuelle Zustand auf dem Notebook, und langsam fängt Ubuntu an, mir zu gefallen. Trotz Gnome. Aber wenn ich noch eine Distri finde, die diese schwache Hardware nicht an die Grenzen der Leistungsfähigkeit bringt, versuche ich noch weitere Wechsel.

Keep it Country,
Markus