Update für Ubuntu 14.04 LTS

Nur mal kurz gemeldet: Für die aktuelle Version von Ubuntu und seinen Derivaten, »Trusty Tahr«, ist heute das Update auf Version 14.04.1 erschienen.

Ubuntu-Logo neuNur mal kurz gemeldet: Für die aktuelle Version von Ubuntu und seinen Derivaten, »Trusty Tahr«, ist heute das Update auf Version 14.04.1 erschienen. Hier sind alle Aktualisierungen, Fehlerkorrekturen und Sicherheits-Updates, die seit dem Release von »Trusty Tahr« am 17.04.2014 herausgegeben wurden, zusammengefasst. Wer also neu auf Ubuntu, Kubuntu, Xubuntu&bellip; umsteigen will, kann gleich die aktualisierte Version laden.

Sauce für den Salamander

Vor ein paar Tagen, am 17. Oktober, ist (K)Ubuntu 13.10 „Saucy Salamander” in der finalen Version veröffentlicht worden. Nachdem ich nun die Systeme hier im Haushalt aktualisiert habe, verliere ich dazu auch mal ein Worte dazu.

Kubuntu-Logo neuVor ein paar Tagen, am 17. Oktober, ist (K)Ubuntu 13.10 „Saucy Salamander” in der finalen Version veröffentlicht worden. Nachdem ich nun die Systeme hier im Haushalt aktualisiert habe, verliere ich dazu auch mal ein Worte dazu.

Das Update lief auf allen Rechnern über die integrierte Routine problemlos ab, im Nachhinein zeigen sich jedoch einige Unzulänglichkeiten:

So konnte ich z.B. Google Earth nicht mehr öffnen, es war im Pfad /opt nicht mehr auffindbar. Deinstalliert scheinbar… Der Symlink in /usr/bin ist noch da, mehr aber auch nicht. Nun ja, es ließ sich ohne Probleme neu installieren, und die Einstellungen im Homeverzeichnis waren ja auch noch da.

Networkmanager
Der neue Networkmanager in Kubuntu 13.10
Der Diashow-Bildschirmschoner auf Schatzis Laptop läuft mit Lichtgeschwindigkeit, man sieht eigentlich nur noch einen flackernden und flimmernden Bildschirm.

Auffällig ist der neue Networkmanager im Systemabschnitt der Kontrollleiste, der mächtig an Windows erinnert. Auch der Verbindungs-Editor wurde überarbeitet, aber den braucht man eigentlich nicht allzu häufig.

Beim Erstellen der Screenshort ist mir aufgefallen, dass KSnapshot nicht mehr auf die Taste Druck reagiert. Ich musste es über Alt+F2 manuell starten.

Verbindungs-Editor
Der Verbindungs-Editor zum Bearbeiten der vorhandenen oder Erstellen neuer Netzwerkverbindungen

Ob die Mobilfunk-Verbindung funktioniert habe ich noch nicht getestet. Die Tagesflat kostet immerhin 2,50 € am Tag, das ist mir nur für einen Test zu viel.

Was ich gleich noch mal machen werde ist, die Paketquellen zu durchsuchen. Ich habe den Verdacht, dass KDE nicht komplett installiert ist. Zumindest scheinen einige Pakete für die deutsche Lokalisierung zu fehlen…

Eine Menge weiterer Tipps rund um Ubuntu 13.10, für den Unity-Desktop, gibt Muhamed in seinem Blog „Use Linux”.

Im Übrigen hat Mark Shuttleworth nun auch bekannt gegeben, dass die Version 14.04 (die wieder eine LTS-Version sein wird) auf den Namen „Trusty Tahr“ hören wird. Die Version wird voraussichtlich am 17. April 2014 veröffentlicht.

(K)Ubuntu 12.10: Bananensoftware

Richtig gelesen: Bananensoftware. Die reift mein Anwender. So zumindest kommt es mir vor, nachdem ich gestern Abend auf diese noch warme Version aktualisiert habe. Ich werde 12.04 neu installieren.

Kubuntu-Logo neuRichtig gelesen: Bananensoftware. Die reift beim Anwender. So zumindest kommt es mir vor, nachdem ich gestern Abend auf diese noch warme Version aktualisiert habe. Ich werde 12.04 neu installieren.

Bis gestern Abend verrichtete auf meinem HP Pavilion dv7 Kubuntu 10.04 „Precise Pangolin” klaglos seinen Dienst, und dann bot das System die Aktualisierung auf die soeben veröffentlichte Version 12.10 „Quantal Quetzal” an. :clap:

Ich habe gedacht, mach mal, läuft doch gut. Aber das war scheinbar falsch gedacht. Als ich heute früh nachsah, hatte ich zunächst mal einen anderen Display-Manager zur Anmeldung. Der gefiel mir schon mal überhaupt nicht. Und nach der Anmeldung empfing mich mein gewohnter Desktop. Aber was ist denn hier los? Die Icons sind breit gezogen, die Icons rechts am Rand sind gar nicht zu sehen, statt dessen nen vertikalen Scrollbar. Einfach die falsche Auflösung. O.o

Na, der Fehler sollte sich doch schnell beheben lassen, dachte ich zumindest. War aber nicht so, ist noch immer nicht so. Ich bekomme 3 Auflösungen angeboten, aber die 1440×900 für mein 17-Zoll-Notebook fehlen im Angebot. Grund: Der proprietäre Treiber für den ATI Grafikchip läuft nicht.

Was war da los? Normalerweise bietet (K)Ubuntu doch den Download und die Installation des Treibers von sich aus an, aber jetzt musste ich den Dialog selbst aufrufen. Aber da gab es einen ATI- oder AMD-Treiber, nur den Treiber für die DVB-Karte.

Also ab ins Netz und den Treiber für den mobile Radeon HD 3400 direkt vom Hersteller geladen, abmelden und [Alt]+[N] gedrückt und ab auf die… Hä? Wo ist die Konsole? O.o

Ach ja, da war doch ein anderer Display-Manager. Irgendwas mit „lite” am Ende. Erst mal in den Paketmanager geschaut und erschocken festgestellt, dass ⅔ der KDE-Installation nicht mehr installiert sind. Auch nicht KDM, der gewohnte Display-Manager. Das musste ich erst mal korrigieren, also Pakete herunterladen und installieren. Dabei wurde ich nach meinem bevorzugten Display-Manager gefragt, und wählte da natürlich KDM aus. :smoke:

Bildschirmauflösung 12.10
Die unter Kubuntu 12.10 angebotenen Bildschirmauflösungen passen alle nicht, 1400×900 wäre die richtige Wahl
Nach einem Neustart sah ich meinen gewohnten Anmeldebildschirm, drückte [Alt]+[N] und konnte mich mit gestopptem X-Server an der Konsole anmelden. Ich hab aus alten Sidux-Zeiten und dem am PC benötigten Nvidia-Treiber in Erinnerung, dass dies die beste Möglichkeit ist, den Grafiktreiber zu installieren. Also ab ins Download-Verzeichnis, den Treiber mit unzip entpackt, und die so erhaltene Datei per sh als Root ausgeführt. Installation: Start — Installation: Stop

Ach so, der Treiber ist noch installiert? Hä? Also noch mal die Installation gestartet, diesmal mit dem Schalter --force. Das soll den bestehenden Treiber dann einfach überschreiben. Klappte auch, aber bei 89% stockte die Installation mit einer Fehlermeldung. :help:

Aus der Logdatei, in welcher der Fehler näher beschrieben sein sollte, wurde ich trotz der Kürze nicht schlau. Eine Anfrage bei Tante Gurgel ergab die Auskunft, dass der AMD-Treiber mit dem neuen Kernel nur nach manuellen Handanlegen zusammen arbeiten würde. Nur was zu tun ist, das konnte mir bis jetzt niemand sagen. :denk:

Ich probierte noch die Beta-Version des 12.9er Catalyst-Treibers aus, doch der brach die Installation auch gleich wieder mit der Meldung ab, dass er nicht mir dem im Notebook verbauten Grafik-Chip kompatibel ist. :evil:

Und jetzt? Jetzt kommen noch Absturzmeldungen von Chromium und diversen KDE-Komponenten dazu. Zumindest Chromium läuft aber trotzdem weiter…

Ich sachet getz mal mitten Herbert Knebel: Boh glaubse, ich sach sie, ich habben Hals bis zum Anschlach! :motz: Und um die Halsschlagader vom Durchmesser und der Größe einer Bockwurst wieder auf Normalmaß zu bringen, werde ich jetzt damit beginnen, Kubuntu 12.04 neu zu installieren. :surrender: Ein Downgrade scheint leider nicht möglich zu sein…

Yeah, ich hab GIMP 2.8

Vor ein paar Wochen ist die Bildbearbeitungs-Software GIMP in Version 2.8 erschienen, die jetzt endlich auch den Einfenster-Modus unterstützt. In den offiziellen Repos von Canonical ist das aber noch immer nicht enthalten.

GIMP 2.8 Splash ScreenVor ein paar Wochen ist die Bildbearbeitungs-Software GIMP in Version 2.8 erschienen, die jetzt endlich auch den Einfenster-Modus unterstützt. In den offiziellen Repos von Canonical ist das aber noch immer nicht enthalten.

Ich habe gestern Abend trotzdem mit wenig Aufwand die neue Version installieren können. Eine kurze Suche auf Google brachte mir neben jeder Menge englischsprachiger Seiten an Platz 2 auch eine deutsche Seite vom Computerclub Diedorf e.V., wo es eine kurze und einfache Anleitung gibt.

Eigentlich muss man nur ein neues Repository hinzufügen, und schon lässt sich GIMP ganz einfach auf Version 2.8 aktualisieren. Am einfachsten geht das über die Konsole:

sudo add-apt-repository ppa:otto-kesselgulasch/gimp

Das fügt das neue Repo hinzu, danach führt man einfach über apt-get das Update durch:

sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade

Damit wird GIMP, sofern installiert, auf 2.8 aktualisiert, und evtl. weitere verfügbare Updates werden auch gleich mit eingespielt. Ist GIMP noch nicht installiert, schaufelt man es mit folgendem Befehl auf die Platte:

sudo apt-get update && sudo apt-get install gimp

Abhängigkeiten werden dabei aufgelöst, und ggf. erforderliche Pakete gleich mitinstalliert.

Um den Einfenster-Modus in GIMP zu aktivieren, muss man im Hauptfenster der Bildbearbeitung im Menu Fenster den Haken bei Einzelfenster-Modus setzen. Wenn der Menüpunkt Fenster nicht zu sehen ist, einfach das GIMP-Hauptfenster breiter ziehen. :clap:

GIMP 2.8
GIMP 2.8 im Einfenster-Modus

Hilfe, ich hab Gnome 3

Gestern Abend sah an meinem Netbook noch alles normal aus, auch nachdem ich im Terminal-Emulator Guake ein Software-Update gefahren habe. Als ich nun vor wenigen Minuten das Teil wieder einschaltete, begrüßte mich Gnome in Version 3.

Gnome-LogoGestern Abend sah an meinem Netbook noch alles normal aus, auch nachdem ich im Terminal-Emulator Guake ein Software-Update gefahren habe. Als ich nun vor wenigen Minuten das Teil wieder einschaltete, begrüßte mich Gnome in Version 3.

Ich habe ja schon vor einiger Zeit bei Schrottie Screenshots gesehen, die mir optisch gefallen haben. Damals hatte ich mir gedacht, dass ich das auch einfach mal versuchen sollte, verwarf die Idee aber wieder. Schließlich verwende ich nicht, wie Schrottie, Ubuntu, sondern Debian Testing.

Nun ist Gnome 3 also in die Debian-Repos eingezugen, und ich steh da mit mein kurz Hemd… O.o

Gnome 3 Desktop
Der Gnome 3 Desktop auf meinem Netbook

Die Optik finde ich immer noch gut, aber wie funktioniert Gnome 3 denn nun? Erinnert mich irgendwie an das Netbook Remix, welches es mal von Ubuntu gab, aber doch anders…

Na gut, ich bin dann mal weg… Gnome 3 lernen…

Sicherheitslücke in Android

Heute wurde bekannt, dass es in Android eine Sicherheitslücke gibt, die das Auslesen und Manipulieren von Daten auf dem Smartphone ermöglicht.

Android LogoHeute wurde bekannt, dass es in Android eine Sicherheitslücke gibt, die das Auslesen und Manipulieren von Daten auf dem Smartphone ermöglicht.

Dieses Loch lässt sich recht einfach ausnutzen, wenn man sich in einem WLAN befindet. Dann nämlich können Hacker (ich mag den Begriff in diesem Zusammenhang nicht) Adressbuch und Kalenderdaten auslesen, Bilder herunterladen, und die Daten auch manipulieren.

Natürlich trifft es einen am ehesten in ungeschützten WLANs, wie sie oft in Cafés oder an Bahnhöfen angeboten werden. Aber auch in verschlüsselten WLANs ist man nicht sicher, wenn der Angreifer sich im gleichen Netzwerk befindet.

Wenn man unterwegs auf ein Netzwerk trifft, welches einen bekannten Namen hat, loggt sich Android je nach Einstellung automatisch dort ein, ohne dass der Hansybesitzer das mitbekommt. Das ist wohl die größte Gefahr dabei.

Google hat die Lücke mit Android Version 2.3.4 bereits geschlossen. Wie lange es nun dauert, bis die Hersteller der Handys das Update an die Kunden weiterreichen, steht in den Sternen. Für einige ältere Smartphones wird es wohl überhaupt kein Update mehr geben. Bisher gibt es das Update nur für das Google Nexus S, und einige Geräte mit Custom ROM.

Bis man das Update bekommt, gibt es einfache Abhilfe: Wenn man das eigene, sichere WLAN verlässt, die WLAN-Funktion am Handy abschalten. Positiver Nebeneffekt: Der Akku hält länger.

Weitere Infos zum Thema:

Natty Narwhal erscheint heute [Update]

Heute erscheint die finale Version von Ubuntu 11.04 „Natty Narwhal”.
Die wichtigste Neuerung dürfte in der Ubuntu-Variante der Wechsel von Gnome auf Unity sein.

Ubuntu-Logo neuHeute erscheint die finale Version von Ubuntu 11.04 „Natty Narwhal”.

Die wichtigste Neuerung dürfte in der Ubuntu-Variante der Wechsel von Gnome auf Unity sein. An der neue Oberfläche scheiden sich die Geister. Die einen verfluchen es, und wollen Ubuntu den Rücken kehren, die anderen finden es genial. Ich habe bisher nur diese beiden Meinungen gehört. Schwarz oder Weiß, Barfuß oder Lackschuh, dazwischen gibts scheinbar nichts. Ich selbst habe als KDE-User keine Erfahrungen gesammelt.

Kubuntu wird weiterhin auf KDE setzen, Xubuntu auf Xfce. Da wird man nur mit neuen Kernels rechnen müssen, und neuen Versionen der mitgelieferten Software.

Update 14:15 Uhr: Soeben wurde mir vom KDE-Updater das Update auf Natty angeboten, die Update-Orgie geht also los

Gingerbread und der Akku

Also nachdem ich die Tage hier das Oxygen-ROM auf mein Desire gespielt habe, hatte nicht nur Probleme mit dem Akku, mir fehlten auch einige Apps, die mir mit der originalen HTC-Software mitgeliefert wurden.

Android LogoAlso nachdem ich die Tage hier das Oxygen-ROM auf mein Desire gespielt habe, hatte nicht nur Probleme mit dem Akku, mir fehlten auch einige Apps, die mir mit der originalen HTC-Software mitgeliefert wurden.

System-Info Desire GingerVillain 1.5
System-Info Desire GingerVillain 1.5
Die meisten der Apps lassen sich über den Market nachinstallieren, oder es finden sich dort vergleichbare Apps als Ersatz. Aber das gute alte UKW-Radio z.B. gibt es nicht, nur als Internet-Version, um die Sender als Stream zu empfangen.Wenn ich aber mitten in der Botanik stehe, ohne Netzwerk-Verbindung, dann möchte ich z.B. Samstags nachmittags über Antenne die Bundesligaübertragung hören.

Anyway, ich habe nur wenig Später das GingerVillain-ROM in Version 1.4 geflasht, und gestern auf 1.5 aktualisiert. Da habe ich deutlich mehr Optionen als mit Oxygen, und auch ein UKW-Radio ist dabei :clap:

Die Akkuleistung befindet sich in dem gleichen Rahmen, wie ich ihn vom Original-ROM von HTC gewohnt war.

Die Oberfläche „Sense”, die von HTC bereit gestellt wird, ist natürlich nicht dabei. Das machts aber etwas flotter, und die Bedienung ist nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ebenso leicht.

Alles in allem kann ich das GingerVillain-ROM für das Desire rundherum und uneingeschränkt empfehlen. Wer also keine Scheu davor hat, sein Handy mit einer neuen Software auszustatten, und sich der Risiken dabei bewusst ist, sollte das ROM mal testen. Die Versions-Informationen findet Ihr rechts im Screenshot.

Android 2.3 „Gingerbread“ auf dem HTC Desire

Nach langem Hin und Her konnte ich endlich ein neues ROM auf das Desire bringen. Jetzt werkelt hier die aktuellste für Smartphones erhältliche Version des Android-Betriebssystems: Version 2.3.3, Codename Gingerbread.

Android LogoNach langem Hin und Her konnte ich endlich ein neues ROM auf das Desire bringen. Jetzt werkelt hier die aktuellste für Smartphones erhältliche Version des Android-Betriebssystems: Version 2.3.3, Codename „Gingerbread”.

Eine kleine Tatsache, der ich jedoch zuvor keine Beachtung schenkte, waren die Fehlermeldungen, die das Recovery schon beim Start ausgab. Ich hatte also ein defektes Recovery auf dem Desire, und konnte daher nichts machen. Das Erstellen von Backups mit Nandroid schlug ebenso fehl, wie das Flashen des ROM oder das Partitionieren der Speicherkarte für A2SD+.

Die Lösung des Problems, bzw. deren Übersetzung fand ich bei Brain in der Brutzelstube: AlphaRev.

Hierbei handelt es sich um ein ISO-File, mit dem man eine bootfähige CD erstellt. Das Smartphon an den USB-Port anschließen, den PC von der CD booten, und der Rest geht fast von alleine. Es startet eine Linux-Konsole, und darin ein Programm zum Flashen eines neuen Recoverys. Sowohl das defekte, als auch das neue Recovery sind ClockworkMod Recoverys, und beim Installieren des neuen wurde so nebenbei auch noch die Systemsicherheit ausgeschaltet, das so genannte S-Off. Das brauchts nur bei HTC, alle anderen Hersteller verwenden den Sicherungsmechanismus nicht. Durch S-Off bin ich in der Lage, auch auf die Systembereiche des Speichers lesend und schreibend zuzugreifen. S-Off ist der Hauptzweck des AlphaRev-Images, das Aufspielen eines neuen Recoverys eine Zusatzoption. Aber auf die kam es mir an.

Nachdem ich nun wieder über ein funktionierendes Recovery auf dem Androiden verfüge, konnte ich dann auch endlich ein Nandroid-Backup machen, die Speicherkarte Partitionieren, und das ROM mit einer neuen Betriebssystem-Version flashen. Ich entschied mir hier zunächst für „Oxygen v2.0.1”, aber da fehlten mir dann doch einige Apps, die HTC mitliefert. Daher habe ich später nochmal das „Ginger Villain 1.4” geflasht. Das liefert noch so nette Apps wie ein UKW-Radio mit, was ich oft und gerne nutze.

Beiden ROMs gemein ist, dass die von HTC gewohnte Oberfläche Sense fehlt. Dadurch sind beide aber auch deutlich schlanker, und schneller obendrein. Man muss sich nur an eine etwas andere Bedienung gewöhnen, und einige Bereiche wie z.B. das Adressbuch sehen komplett anders aus.

Wichtig war mir vor Allem die Unterstützung von A2SD+. Mit dem Original-ROM (Android 2.2 Froyo) konnte ich bereits einige Apps auf die SD-Karte schieben. Durch Root-Zugriff und einer zusätzlichen App konnte ich auch Apps aud die SD-Karte schieben, die das eigentlich noch nicht unterstützen. Ausgenommen sind da lediglich System-Anwendungen, und Widgets.

Für A2SD+ muss die Speicherkarte extra partitioniert werden, es wird eine ext-Partition erstellt. Auf dieser Partition landen schließlich die Apps, und der im Desire knapp bemessene interne Speicher wird entlastet. Und es werden alle Apps auf diese Partition geschoben, sogar automatisch. Nur einige Anwendungen, die sich automatisch auf die SD-Karte installieren, muss man dann aufs Telefon zurück schieben. Denn der zusätzliche A2SD+ Speicher wird wie interner Speicher behandelt und angesprochen.

Als Nachteil hat sich allerdings das Energie-Management herausgestellt. Mit dem Oxygen-ROM hatte ich heute auf Frühschicht bereits nach 3 Stunden den Akku halb leer, und Ginger Villain scheint da auch nicht wirklich sparsamer zu sein. Letzteres habe ich aber erst heute Mittag nach Feierabend installiert, also mal abwarten…

Update fehlgeschlagen

Ich bin ja bekanntlich ein Spielkind, und so wollte ich gestern Abend bzw. in der Nacht mein Desire auf Android 2.3 „Gingerbread” aktualisieren. Da es von HTC noch kein offizielles Update gibt, wollte ich es mit einem anderen ROM versuchen.

Android LogoIch bin ja bekanntlich ein Spielkind, und so wollte ich gestern Abend bzw. in der Nacht mein Desire auf Android 2.3 „Gingerbread” aktualisieren. Da es von HTC noch kein offizielles Update gibt, wollte ich es mit einem anderen ROM versuchen.

Nach einiger Recherche im Internet habe ich mich für das Oxygen-ROM entschieden, da dies stabiler und leichtgewichtiger sein soll. Und Anleitungen habe ich auch zuhauf gefunden. Tenor: ZIP-Datei mit dem ROM auf die Speicherkarte laden, Backup machen, Gerät ausschalten und in den Bootloader/Recovery-Mode starten (Leiser + Power gleichzeitig drücken), Handy wipen und schließlich das ZIP von der SD-Karte installieren. :smoke:

Klingt einfach, aber ich hatte schon diverse Probleme, überhaupt in den Recovery-Mode zu kommen. Obwohl ich das beim Rooten des Handys ja schon mal gemacht habe, startete das Gerät jetzt immer wieder bis zur Sense-Oberfläche durch, und musste erneut ausgeschaltet werden… O.o

Nach gefühlten 100 Versuchen war ich dann endlich im Recovery-Mode, und habe die nötigen Schritte ausgeführt. Die Installation des ROM brach aber nach kurzer Zeit mir einer mir nichts sagenden Fehlermeldung ab.

Auch mehrmaliges Wipen und Installieren brachte mich hier nicht weiter, und so befürchtete ich schon, das Handy sei unbrauchbar geworden. Dass dem nicht so war, zeigte mir dann der Reboot. Android fuhr bis zur Sense-Oberfläche hoch, und fragte die SIM-Karten-PIN ab, und ließ sich wie gewohnt verwenden. Ich frage mich, was ich da gewipet habe. O.o

Die Oberfläche sah genau so aus, wie ich sie eingerichtet habe. Eigentlich hätte ich hier ein in den Auslieferungs-Zustand zurück gesetztes Gerät erwartet. Alle SMS, die Kontakte, Anrufliste… Alles noch da. :denk:

Nur die Installierten Apps… Da stimmte was nicht. :denk: Die Icons waren auf dem Startbildschirm vorhanden, allerdings mit Platzhalter-Grafiken. In der Anwendungs-Verwaltung wurden die Apps nicht mehr im Klartext angezeigt, sondern mit kryptischen Bezeichnungen. Also z.B. „carnero.cgeo” statt „c:geo”. Und das war noch die einfachste Version, aus der sich die App letztlich ableiten ließ. Aber gefunden wurde letztlich keine App, ich musste alle neu installieren. :ddown:

Nachdem ich heute früh so gegen 4 die Hälfte der Apps wieder installiert hatte, ging nichts mehr. Es war kein Gerätespeicher mehr frei, nur noch wenige kB… O.o Also müssen die „Geister-Apps” die da waren, aber nicht gestartet werden konnten, noch ihren Speicherplatz belegen, und mit der Neuinstallation nochmal Platz eingenommen haben… :denk:

Letztlich habe ich einen Factory Reset gemacht, um mit einem jungfräulichen Handy von vorne zu beginnen. Das Zurückspielen des Backups ist dann natürlich fehlgeschlagen, und zwar bei den Kontakten. Anrufliste und SMS sind wieder da, und was da an Einstellungen wieder hergestellt wurde, erschließt sich mir nicht.

Die Kontakte sind durch die Verknüpfung mit meinem Google-Konto natürlich verfügbar, aber die lokal gespeicherten Kontakte wurden nur zum Teil wieder hergestellt. Jetzt stehen da etwa 100 Kontakte „Ohne Name”, die auch komplett leer sind. Keine Telefon-Nummern, keine Mail-Adressen, nichts. Die müssen jetzt alle einzeln gelöscht werden. Dazu muss ich die ganzen Apps neu installieren, und die gesamte Geräteeinrichtung neu machen. Wie das mit den gekauften Apps klappt, muss sich noch zeigen. Ein paar wenige habe ich in der Dropbox gesichert, aber der Rest…?

Jedenfalls bin ich gerade mächtig angefressen, und die nächsten Stunden beschäftigt… :motz: