Debian 6 „Squeeze“ vom USB-Stick installieren

Wer das neue Debian auf älterer Hardware ohne CD-ROM-Laufwerk, oder auf Netbooks installieren möchte, kann die heruntergeladenen ISO-Images auf CD oder DVD brennen, und dann ein USB-Laufwerk verwenden. Ist auch dieses nicht vorhanden, nimmt man einfach einen USB-Stick.

UNetbootin unter Win7
UNetbootin unter Win7
Wer das neue Debian auf älterer Hardware ohne CD-ROM-Laufwerk, oder auf Netbooks installieren möchte, kann die heruntergeladenen ISO-Images auf CD oder DVD brennen, und dann ein USB-Laufwerk verwenden. Ist auch dieses nicht vorhanden, nimmt man einfach einen USB-Stick.

Zunächst gibt es das Tool „UNetbootin”, welches es für Linux und Windows gibt. Dieses Tool lad die gewünschte Distribution aus dem Netz, und kopiert sie bootfähig auf einen USB-Stick. Alternativ lassen sich auch bereits auf der Festplatte vorhandene ISO-Images auf den Stick befördern. Für Mausschubser ist das die ideale Lösung, schnell und komfortabel.

Natürlich gibt es auch die Option, über die Linux-Konsole einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen. Die folgende Lösung fand ich vorhin drüben bei Uwe, der die 32bit-Netinstall-ISO für ein altes Notebook auf den kleinen Speicherfreund packte.

root@host:~# wget -N 
root@host:~# dd if=debian-6.0.0-i386-netinst.iso of=/dev/sdb
387380+0 Datensätze ein
387380+0 Datensätze aus
198338560 Bytes (198 MB) kopiert, 51,5801 s, 3,8 MB/s
root@host:~# sync

In beiden Varianten sind natürlich die Pfade an die lokalen Gegebenheiten anzupassen.

"FRITZ!WLAN USB Stick N" erfolgreich unter Ubuntu eingesetzt

Bei der Aufräumaktion meines Schreibtisches stieß ich gestern auf den „FRITZ!WLAN USB Stick N“, der hier in einer Schublade vor sich hin dümpelte. Er lag da schon eine ganze Weile, da ich nicht mehr auf das WLAN angewiesen bin und überall Ethernetmäßig verkabelt bin.
Es stellte sich mir im Laufe des Abends die Frage, ob dieser neue USB WLAN-Stick wohl auch unter der aktuellen Linux-Distribution Ubuntu 9.10 funktionieren würde, der Chipsatz vom WLAN-Modul unterstützt und ob dann alle Funktionen (2.4 GHz und 5 GHz Bereich, Datenrate bis zu 300 MBit) ausgereizt werden können.

TuxBei der Aufräumaktion meines Schreibtisches stieß ich gestern auf den „FRITZ!WLAN USB Stick N„, der hier in einer Schublade vor sich hin dümpelte. Er lag da schon eine ganze Weile, da ich nicht mehr auf das WLAN angewiesen bin und überall Ethernetmäßig verkabelt bin.

Es stellte sich mir im Laufe des Abends die Frage, ob dieser neue USB WLAN-Stick wohl auch unter der aktuellen Linux-Distribution Ubuntu 9.10 funktionieren würde, der Chipsatz vom WLAN-Modul unterstützt und ob dann alle Funktionen (2.4 GHz und 5 GHz Bereich, Datenrate bis zu 300 MBit) ausgereizt werden können.

Dann kam die erste Überraschung. Nach dem Einstecken des WLAN-Sticks in den USB-Hub konnte die automatische Hardwareerkennung das Gerät bereits problemlos erkennen und initialisieren. Danach konnte ich schon die verfügbaren Netze in meiner unmittelbaren Umgebung sehen. Meine Güte, was tummeln sich hier mittlerweile die Leute auf 2.4 GHz. Dort herrscht ja schon Platznot

FRITZ! WLAN-StickErster Versuch: Alle notwendigen Einstellungen am Modul vorgenommen und den Verbindungsaufbau gestartet. Danach konnte nach kurzer Zeit (DHCP-Daten abfragen) schon eine gültige und gut verschlüsselte Verbindung zu meiner Fritz!Box hergestellt werden. Da diese nicht besonders weit entfernt ist, war die ermittelte Datenrate auch entsprechend hoch (angezeigt 218 Mb).

Zweiter Versuch: Nun wollte ich es auf die Spitze treiben und den WLAN-Stick auch auf dem 5 GHz Band testen. Also schaltete ich die Fritz!Box um, so das sie nun ausschließlich im 5 GHz Band senden und empfangen würde. Nach kurzer Abgleichphase klappte auch diese Verbindung ohne Probleme. Dennoch konnte ich hier feststellen, dass hier die zu Verfügung stehende Datenrate nicht ganz so hoch ist und eine Tür schon eine etwas größeres Hindernis darstellt als im 2.4 GHz Band. Dafür konnte ich aber keinen anderen Teilnehmer auf den 18 zur Verfügung stehenden Kanälen, die in diesem Band übrigens alle überlappungsfrei sind, finden.

Zusammenfassend kann ich nun sagen, dass die Einbindung des relativ neuen WLAN-Sticks besser geklappt hatte als ich vorher gedacht hatte. Unter älteren Distributionen und dem alten Stick hatte ich damals mehr Probleme gehabt diesen erfolgreich einzubinden. Man war zu dieser Zeit auch auf den proprietären Linux-Treiber von AVM angewiesen.

Unterwegs online [Update 3]

Ich bin bei Jens auf die UMTS/HSDPA-Tagesflatrate von FONIC aufmerksam geworden, und habe mich nun dazu durchgerungen, das mal selber zu testen.

Das Angebot: Du bekommst einen USB-Stick, der als UMTS/HSDPA-Modem dient und zur Datenspeicherung Micro-SD-Karten aufnehmen kann. Zudem verfügt der Stick über einen Anschluss für externe Antennen. Obendrauf gibt es 10,00 € Startguthaben und einen Tag im Netz surfen gratis. Das Ganze hat die Hemmschwelle von 99,95 €, die einmalig zu entrichten sind. Jeder Kalendertag im Internet kostet dann 2,50 € pauschal. Und das ganze ist PrePaid, läuft also mit Guthabenkarte für volle Kostenkontrolle. Zudem liegt der Verpackung ein ca. 80 cm langes USB-Verlängerungskabel bei, um den Stick in ungünstigen Empfangs-Situationen variabler platzieren zu können. „Unterwegs online [Update 3]“ weiterlesen

USB 3.0

Die Spezifikationen für USB 3.0 sind nun in der Version 1.0 veröffentlicht, somit können Geräte nach diesem Standard gebaut werden. So steht es bei Golem.de.

Die neuen Verbindungen sehen demnach anders aus, einzig der Stecker Typ A zum Anschluss an den PC bleibt äußerlich unverändert. Denn die Spezifikation sieht 4 zusätzliche Adern in den Kabeln vor, paarweise geschirmt. Ein USB-3.0-Kabel ist also 8-adrig. Dadurch soll die Datenübertragungsrate von 5 Gigabit/Sec erreicht werden ( „SuperSpeed“ ), 14 mal so schnell wie USB 2.0. Allerdings sollen auch USB-2.0-Kabel verwendet werden können, dann aber auch nur mit 2.0-Tempo.

Zudem sollen USB-3.0-Geräte stromsparender sein, da sie nicht mehr regelmäßige Steuersignale an den Host senden müssen. Ein Punkt, der USB 2.0 in mobilen Geräten selten macht. Jedoch benötigen die Schnittstellen für USB 3.0 mehr Platz, das könnte den Standard bei Mobilgeräten auch ausbremsen. Und wo wir gerade von Strom reden: USB 3.0 soll zur Geräteversorgung bis zu 900 mA je Anschluss zur Verfügung stellen, fast das Doppelte des USB-2.0-Standards. Somit werden die die Spezifikationen verletzenden Y-Kabel für Festplatten hinfällig.

Das Problem ist nun die Abwärtskompatibilität. Während USB-2.0-Geräte zwingend an USB 3.0 funktionieren müssen, und die neuen Geräte auch an den Anschlüssen der Version 2.0 Anschluss finden sollen, ist die Kompatibilität zu USB 1.1 nicht zwingend vorgeschrieben. Wer also noch so eine alte Kiste in der Ecke als Fileserver o.Ä. betreibt, könnte mit den neuen 3.0-Geräten Probleme bekommen. Ich stelle mir dann auch die Frage, ob 1.1-Geräte an den neuen 3er Anschlüssen funktionieren.

Wann es erste Geräte nach USB-3.0-Standard zu kaufen gibt, und wann die ersten PCs mit den entsprechenden Schnittstellen ausgestattet werden, steht noch in den Sternen. Ebenso wie auch die Unterstützung durch die Betriebssysteme. Gerade bei Linux dauert das ja gerne ein bisschen länger, weil die Community die Treiber meist selbst entwickeln muss. Aber selbst die kommende Version 7 des Redmonder Systems wird USB 3.0 nicht vom Start weg unterstützen, so ist zu lesen. Die für den neuen Standard nötigen Systemtreiber sollen später nachgereicht werden.

26,90 € wofür bitte?

Dafür:

brokencableusbstick

Ein abgerissenes USB-Kabel? Nein, ein USB-Speicherstick mit 2GB Kapazität

Das ist nicht etwa das, wonach es aussieht, nämlich ein abgerissenes USB-Kabel, sondern ein Speicherstick mit einer Kapazität von 2 Gigabyte. Wobei man bei diesem Preis sicher das Design und vor allem die Idee bezahlt, denn „normale“ Sicks in der Größe bekommt man ja deutlich preiswerter. Aber die Idee ist gut.

Zu kaufen gibt´s das Teil bei getDigital.de

[via Tobias]